Rolf Aurich, Andreas Hutter, Wolfgang Jacobsen, Günter Krenn (Hg.)

„Billie“. Billy Wilders Wiener journalistische Arbeiten

Verlag Filmarchiv Austria in Kooperation mit dem Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek
211 S., zahlreiche Abbildungen, 14,90 Euro
ISBN 10 3-901932-90-9 und ISBN 13 978-3-901932-90-8
Bezug über den Buchhandel oder über das Filmarchiv Austria, Obere Augartenstraße 1, A-1020 Wien

 

Vor seiner Karriere als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren und Regisseure der Filmgeschichte arbeitete Billy Wilder (1906–2002) als Journalist in Wien und Berlin. Mit Absätzen, direkter Rede und Dialogen dramatisiert er in seinen Artikeln alltägliche Banalitäten und Wichtigkeiten – mitunter Sujets, wie er sie später in seinen Filmen verwenden wird.

Dieses Buch versammelt sämtliche Beiträge, die Wilder in den Jahren 1925 bis 1927 für die Wiener Zeitungen Die Stunde und Die Bühne verfasste. Nicht selten mit der „Kamera im Kopf“. Die Themen reichen von Reportagen über Berühmtheiten wie Helene Odilon oder die Tiller-Girls über die „Kunst, sich umsonst anzuziehen“, das Faktum, dass in Wien täglich sechs Menschen verschwinden, neunzig Prozent davon jedoch wieder zurückkehren, bis hin zu der Frage, warum ein Maschinengewehr ein ideales Weihnachtsgeschenk für einen Zwölf- bis Vierzehnjährigen ist. Billy Wilder hätte am 22. Juni 2006 seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Wilders Texte werden ergänzt durch Aufsätze der Herausgeber über die Wiener und die Berliner Zeit des Autors sowie durch eine Reportage über dessen Geburtsort.

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