Vorschau

Götz George und Uwe Ochsenknecht in SCHTONK!, D 1992, Regie: Helmut Dietl, Foto: Neue Constantin Film, Quelle: Deutsche Kinemathek

Schwermut und Leichtigkeit – Eine Sonderschau für Helmut Dietl

29.06.2018 bis 30.09.2018

Beim Bayerischen Rundfunk hatte man ihn immer einfach machen lassen: 1974 die Vorabendserie MÜNCHNER GESCHICHTEN mit der Theaterlegende Therese Giehse und dem unvergessenen Hans Brenner, ab 1979 den Zwölfteiler DER GANZ NORMALE WAHNSINN über das Liebesleben des Leserbriefredakteurs Glanz. Viele Bonmots aus Dietls Serien wie „Logisch!“ oder „A bissl was geht immer“ sind in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Seine eigenwillige Melange aus schriller Posse und waidwunder Melancholie erprobte der 2015 verstorbene Helmut Dietl mit Filmen wie ROSSINI – ODER DIE MÖRDERISCHE FRAGE, WER MIT WEM SCHLIEF (D 1997) oder VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE (D 2005) auch auf der großen Leinwand. In seinen Arbeiten KIR ROYAL (BRD 1986), SCHTONK! (D 1992), LATE SHOW (D 1999) und zuletzt ZETTL (D 2012) rechnete er immer wieder auch mit dem Medienbetrieb ab. Aus Anlass der Übergabe seines Schriftgutnachlasses erinnert die Mediathek Fernsehen mit einer Sonderschau an den einzigartigen Helmut Dietl als Autor und Regisseur für Film und Fernsehen.

Peter Ustinov während der Berlinale 1955,  © Heinz Köster / Deutsche Kinemathek

Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale

28.09.2018 bis 05.05.2019

Von Anfang an haben Pressefotografen die Berlinale begleitet, dokumentiert, auch interpretiert. Die Deutsche Kinemathek archiviert mehrere Nachlässe von Fotografinnen und Fotografen, deren Hauptfokus auf gesellschaftlichen Filmereignissen in Berlin lag. Der besondere Reiz dieser Sammlung liegt am Rande der eigentlichen Motive, wenn beiläufig eingefangene Momente Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur oder das Konsumverhalten widerspiegeln. Die Ausstellung „Zwischen den Filmen" dokumentiert die Arbeit der Fotografinnen und Fotografen und damit all das, was die Berlinale so charakteristisch macht – all das, was zwischen den Filmen geschieht.

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