Transatlantik (1918–1933)

Berlin entwickelte sich in den 1920er-Jahren zur europäischen Hauptstadt des Films, Hollywood aber galt damals schon als dessen Weltmetropole. Aus Deutschland und Österreich stammende Künstler wie Ernst Lubitsch, F. W. Murnau und Erich von Stroheim zog es schon zur Zeit des Stummfilms nach Kalifornien. Mit ihrer Hilfe versuchte die amerikanische Filmindustrie, ihren wirtschaftlichen Erfolg in Europa zu sichern.
Ab 1928 setzte sich in Amerika der Tonfilm durch. Schauspieler und Regisseure aus Deutschland arbeiteten in Hollywood an deutschsprachigen Fassungen der Originalfilme. Viele blieben nur für kurze Zeit in den USA, nur die wenigsten konnten sich dauerhaft etablieren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 bildeten sie das Zentrum der deutschen Emigration in Hollywood.

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