Nationalsozialismus (1933–1945)

1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler. Die Nationalsozialisten zerstörten die Demokratie in Deutschland und errichteten eine Diktatur. Die deutsche Filmindustrie kam dem NS-Regime entgegen, entließ jüdische Mitarbeiter und bot „nationale“ Filme an. Aus den Filmkünstlern wurden Täter, Opfer und Mitläufer.
Die Spielfilmproduktion brachte in der Zeit des „Dritten Reichs“ neben antisemitischen und kriegstreiberischen Filmen vor allem Komödien und Revuefilme hervor. Diese sollten es – besonders nachdem die Nazis 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg begonnen hatten – den damaligen Zuschauern ermöglichen, für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen.

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