Robby Müller – Master of Light

6. Juli 2017 bis 5. November 2017

Im Juli 2017 eröffnete das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light“ und richtete den Blick auf einen der wichtigsten und einflussreichsten Kameramänner des internationalen Kinos. Die tanzende Björk in einem Fabrikgebäude, der in einem Kanu dahingleitende Johnny Depp oder die schöne Nastassja Kinski im leuchtend pinkfarbenen Pullover – Müller ist der Kameramann, der große kinematografische Momente in modernen Klassikern wie DANCER IN THE DARK, DEAD MAN oder PARIS, TEXAS geschaffen hat. In seinen Arbeiten scheinen Einflüsse von Edward Hopper auf, sein Einsatz des Lichts erinnert an Gemälde Veermers. Der niederländische Kameramann Robby Müller ist zweifellos ein Virtuose seines Fachs.

In der Ausstellung vermittelten großflächige Projektionen ausgewählter Filmszenen einen Eindruck vom visuellen Scharfsinn und der Vielschichtigkeit seiner Werke. Regisseure wie Wim Wenders, Lars von Trier und Jim Jarmusch berichteten in Interviews von Müllers herausragenden Fähigkeiten als Kameramann. Einblicke in sein Privatarchiv bereicherten die Ausstellung auf ungewöhnliche Weise – Dokumente und Skripte, vor allem aber Dutzende Filmaufnahmen beschrieben sein Leben am Set wie ein Tagebuch. Schließlich präsentierte die Ausstellung eine Auswahl seiner Polaroid-Fotos, die Müller auf ganz andere Weise einmal mehr zum „Master of Light“ machen.

Die Ausstellung wurde organisiert und konzipiert vom EYE Filmmuseum, Amsterdam.

>> Flyer zur Ausstellung

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