Allgemein

Im Filmverleih der Deutschen Kinemathek stehen über 17.000 Filme, deutsche und internationale Produktionen von 1895 bis heute, in unterschiedlichen Formaten für Kino- und Festivalvorführungen zur Verfügung.

Die Sammlung umfasst Filme aus den Anfangsjahren des Kinos, Stummfilmklassiker und sozialkritische Alltagsfilme aus den 1920er-Jahren, Avantgardefilme und westdeutsches Unterhaltungskino, Werke deutscher Regisseurinnen aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie den gesamten DEFA-Filmbestand. Letzterer umfasst über 10.000 Filme: zwischen 1946 und 1990 entstandene Produktionen der DEFA-Studios, Filmklassiker aus den ehemals sozialistischen Ländern sowie Kurzdokumentarfilme und Kopien aus der Reihe „Der Augenzeuge“. Darüber hinaus befinden sich in der Sammlung Filme aus dem Kreis der Unterzeichner des Oberhausener Manifests von 1962, Werke bedeutender Fernsehdokumentaristen sowie sämtliche von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) produzierten Filme; zu ihnen gehören die politischen Filme der ersten Studentenjahrgänge ebenso wie die Filme der sogenannten „Berliner Schule“. Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt sind von Berliner Firmen produzierte Filme.

In der Verleihdatenbank sind alle Filme nach ihrem Titel sowie den Namen von Regisseur/innen, Mitwirkenden und Crewmitgliedern bzw. nach Kategorien oder Stichwörtern recherchierbar. Neben filmografischen Angaben und Informationen zu den Vorführformaten finden sich dort zu zahlreichen Filmen auch Inhaltsangaben und Fotos.

Viele der Filmkopien sowie ein umfangreiches Videoarchiv stehen außerdem für Sichtungen zu Forschungszwecken zur Verfügung. Die DEFA-Filme können lediglich auf Nachfrage im Bundesarchiv eingesehen werden.

Für Sichtungen und Abklammerungen aus den Kopien werden Gebühren nach der Entgeltordnung der Deutschen Kinemathek berechnet.

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