Allgemein

Schließzeiten für Filmarchiv und Filmverleih

Wegen einer umfangreichen Inventur und den damit verbundenen Arbeiten am Archiv- und Verleihbestand bleiben das Filmarchiv und der Filmverleih vom 1. Juli bis 30. September 2018 geschlossen. Kopienausleihen, Filmsichtungen, Abklammerungen, Kopierungen und Digitalisierungen für interne und externe Nutzer können wir in diesem Zeitraum nicht anbieten. Die Beantwortung von Anfragen wird nur mit Verzögerung möglich sein. Kopien- und Materialanfragen für Nutzungen im Schließungszeitraum müssen bis 1. Juni vorliegen, damit sie vor der Schließung bearbeitet werden können.

Ausgenommen von der Schließung ist der DEFA-Filmverleih, der ohne Einschränkungen seinen Service aufrechterhält. Ebenso sind die Arbeiten im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien von der Einschränkung nicht betroffen. Auch haben Vertragspartner und Einlagerer weiter ungehindert Zugriff auf ihre Materialien. Einlagerungen im Zuge der Pflichtabgabe der Filmförderung werden ebenfalls wie gewohnt bearbeitet.

 


Im Filmverleih der Deutschen Kinemathek stehen über 17.000 Filme, deutsche und internationale Produktionen von 1895 bis heute, in unterschiedlichen Formaten für Kino- und Festivalvorführungen zur Verfügung.

Die Sammlung umfasst Filme aus den Anfangsjahren des Kinos, Stummfilmklassiker und sozialkritische Alltagsfilme aus den 1920er-Jahren, Avantgardefilme und westdeutsches Unterhaltungskino, Werke deutscher Regisseurinnen aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie den gesamten DEFA-Filmbestand. Letzterer umfasst über 10.000 Filme: zwischen 1946 und 1990 entstandene Produktionen der DEFA-Studios, Filmklassiker aus den ehemals sozialistischen Ländern sowie Kurzdokumentarfilme und Kopien aus der Reihe „Der Augenzeuge“. Darüber hinaus befinden sich in der Sammlung Filme aus dem Kreis der Unterzeichner des Oberhausener Manifests von 1962, Werke bedeutender Fernsehdokumentaristen sowie sämtliche von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) produzierten Filme; zu ihnen gehören die politischen Filme der ersten Studentenjahrgänge ebenso wie die Filme der sogenannten „Berliner Schule“. Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt sind von Berliner Firmen produzierte Filme.

In der Verleihdatenbank sind alle Filme nach ihrem Titel sowie den Namen von Regisseur/innen, Mitwirkenden und Crewmitgliedern bzw. nach Kategorien oder Stichwörtern recherchierbar. Neben filmografischen Angaben und Informationen zu den Vorführformaten finden sich dort zu zahlreichen Filmen auch Inhaltsangaben und Fotos.

Viele der Filmkopien sowie ein umfangreiches Videoarchiv stehen außerdem für Sichtungen zu Forschungszwecken zur Verfügung. Die DEFA-Filme können auf Nachfrage im Bundesarchiv eingesehen werden.

Für Sichtungen und Abklammerungen aus den Kopien werden Gebühren nach der Entgeltordnung der Deutschen Kinemathek berechnet.

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