›Nie wieder schlafen‹, D 1992, Regie: Pia Frankenberg
© Deutsche Kinemathek / Pia Frankenberg Musik- und Filmproduktion
12 x Filme von Frauen – Retrospektive revisited
Zwölf Filme aus der diesjährige Berlinale Retrospektive »Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen« können bis zur nächsten Berlinale im Februar 2020 als Filmreihe zu Sonderkonditionen ausgeliehen werden. Jeden Monat wird in chronologischer Reihenfolge ein Film hervorgehoben und zu einem vergünstigten Preis angeboten.
Informationen zu den Filmen
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März 2019
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Neun Leben hat die Katze
Christine de Loup, Liane Hielscher
© Deutsche Kinemathek / Ula StöcklAuf Streifzügen durch das sommerliche München 1967 diskutieren zwei Freundinnen Gesellschaftsbilder. Mit seiner impressionistischen Montage spürt der essayistische Spielfilm weiblichen Lebensplänen und Lustfantasien nach – in Cinemascope und Technicolor.
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April 2019
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Kennen Sie Urban?
Berndt Renné, Jenny Gröllmann, Harald Wandel
© DEFA-Stiftung / Klaus MühlsteinEin vorbestrafter Jugendlicher findet mit Unterstützung seiner Baubrigade zurück in die Gesellschaft – und in der Liebe zu einer Studentin sein persönliches Lebensglück. In der Tradition der »Berlin-Filme« der DEFA an Originalschauplätzen gedreht.
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Mai 2019
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Die Taube auf dem Dach
Heidemarie Wenzel, Günter Naumann (von links), Herbert Köfer (rechts)
© DEFA-Stiftung / Klaus GoldmannZwischen zwei Verehrern bewahrt sich eine junge Bauleiterin ihre Unabhängigkeit. Aufgrund des Vorwurfs, »das Bild der Arbeiterklasse entstellt« zu haben, wurde der Film 1973 nicht freigegeben. Es läuft die 2010 digital restaurierte Fassung.
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Juni 2019
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Unter dem Pflaster ist der Strand
Grischa Huber, Heinrich Giskes
© Deutsche Kinemathek / Helma Sanders GmbH, Anne SandersEin Schauspieler-Paar in Westberlin, sieben Jahre nach „’68“: Sie engagiert sich in der Frauenbewegung, er trauert den uneingelösten Utopien der Studentenbewegung nach. Ein Film über den Widerstreit zwischen Politischem und Privatem.
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Juli 2019
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Tue recht und scheue niemand – Das Leben der Gerda Siepenbrink
© Deutsche Kinemathek
Die Regisseurin erzählt anhand von Fotografien aus Archiven und Familienalben die exemplarische Lebensgeschichte einer Frau aus kleinbürgerlichen Verhältnissen von 1922 bis 1975. Eine Klang- und Musikcollage begleitet die Erzählung.
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August 2019
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Ich denke oft an Hawaii
© Deutsche Kinemathek / Elfi Mikesch
Ein Dokumentarfilm aus einer Westberliner Hochhaussiedlung, inspiriert von der Camp-Ästhetik amerikanischer Underground-Filme: In opulentem Diven-Make-up und schillernden Roben agiert eine 16-Jährige ihre Lebensträume vor der Kamera aus.
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September 2019
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Die Reise nach Lyon
Rebecca Pauly
© Deutsche KinemathekEine junge Historikerin sucht in Lyon nach den Spuren der französischen Frauenrechtlerin Flora Tristan (1803–1844). Sie möchte das Leben der Aktivistin so sinnlich wie möglich rekonstruieren und entdeckt die Stadt als historischen Echoraum.
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Oktober 2019
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Das Fahrrad
Anke Friedrich, Heidemarie Schneider
© DEFA-Stitung / Dietram KleistEine junge, alleinerziehende Mutter kündigt ihre bedrückende Arbeitsstelle. Als das Geld knapp wird, meldet sie ihr Fahrrad als gestohlen und kassiert die Versicherungssumme. Eine realistische Schilderung der sozialen Verkrustungen in der DDR.
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November 2019
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Der gläserne Himmel
Klaus Mikoleit, Tobias Engel, Sylvie Forcier, Helmut Berger
© Deutsche Kinemathek / Simona FixWährend in der Stadt ein Frauenmörder umgeht, beginnt ein Pariser Angestellter eine Affäre mit einer jungen stolzen Prostituierten. Der erotische Mystery-Thriller verbindet Film-noir-Elemente und elegantes Ausstattungskino.
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Dezember 2019
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Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann
© DEFA-Stiftung / Heiko Koinzer
Eine Kohlenhandlung mit resoluter Chefin und harten Kerlen im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Die sensiblen Beobachtungen entwickeln sich zur Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Widersprüche in der DDR kurz vor der politischen Wende 1989.
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Januar 2020
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Nie wieder schlafen
Lisa Kreuzer, Gabriela Herz
© Deutsche Kinemathek / Pia Frankenberg Musik- und FilmproduktionDrei Freundinnen streunen durch das frisch wiedervereinigte Berlin, erkunden den Osten, lernen unterwegs Männer kennen. Ein ironisch-lakonischer Film, der so experimentierfreudig ist wie seine wunderbar gewitzten Protagonistinnen.
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Februar 2020
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Das Glück meiner Schwester
Anna Bolk, Angela Schanelec
© Deutsche Kinemathek / DFFBEin Mann verliebt sich in die Schwester seiner Freundin. Diese will ihn nicht verlieren und kämpft beharrlich gegen eine Trennung an. Angela Schanelec, Vertreterin der »Berliner Schule«, zeigt Liebesverhältnisse in ihrer Alltäglichkeit.