Hommage: Goldener Ehrenbär für Meryl Streep

Die zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep gilt als eine der international bedeutendsten Schauspielerinnen. Die populäre Darstellerin war bereits 16 Mal für den Oscar nominiert. Unübertroffen sind ihre 25 Golden-Globe-Nominierungen; siebenmal wurde der Preis an sie verliehen. Meryl Streep verkörpert die unterschiedlichsten Charaktere, wechselt mit Leichtigkeit zwischen dramatischen und komödiantischen Rollen und arbeitet in einer Vielzahl von Filmgenres mit namhaften Regisseuren.
Der internationale Durchbruch gelang ihr Ende der 1970er Jahre mit Michael Ciminos THE DEER HUNTER (Berlinale-Wettbewerb 1979). Für das Scheidungsdrama KRAMER VS. KRAMER (USA 1979, Regie: Robert Benton) erhielt sie ihren ersten Oscar. Ein weiterer Academy Award folgte für SOPHIE‘S CHOICE (USA 1982, Regie: Alan J. Pakula).
Sie spielte in Woody Allens romantischer Komödie MANHATTAN ( USA 1979), interpretierte eine engagierte Gewerkschaftlerin in SILKWOOD (USA 1983, Regie: Mike Nichols) sowie Tania Blixen in Sydney Pollacks Kinoepos OUT OF AFRICA (USA 1985). Mit Susan Seidelmans SHE-DEVIL (USA 1989) wechselte sie erstmals ins komödiantische Fach.
Nach dem Drama THE BRIDGES OF MADISON COUNTY (USA 1995) von Clint Eastwood folgten Hauptrollen in THE DEVIL WEARS PRADA (USA 2006, Regie: David Frankel), Robert Altmans A PRAIRIE HOME COMPANION (Berlinale Wettbewerb 2006) oder dem Politthriller LIONS FOR LAMBS (USA 2007, Regie: Robert Redford). Ihre Vielseitigkeit bewies Streep erneut in der Musicalkomödie MAMMA MIA! (USA, GB, D 2008, Regie: Phyllida Lloyd).
In Phyllida Lloyds fiktivem Porträt von Großbritanniens ehemaliger Premierministerin Margaret Thatcher, THE IRON LADY (GB 2011) spielt Meryl Steep die Titelrolle. Der Film wird anlässlich der Verleihung des Goldenen Ehrenbären am 14. Februar 2012 im Berlinale-Palast aufgeführt.

 

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