Veranstaltungen 2009

film.dialog

HUNGERJAHRE (BRD 1980, Regie: Jutta Brückner)

17. Dezember 2009, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

HUNGERJAHRE ist ein Film über eine Jugend in den westdeutschen 1950er Jahren, in dem die Regisseurin und Drehbuchautorin Jutta Brückner eigene Erinnerungen aufgearbeitet hat. Der Film ist zugleich ein Beitrag zur Gender-Diskussion, denn Brückner stellt die Freiheitsbeschränkungen, unter denen ihre Heldin leidet, als Charakteristikum weiblicher Lebensrealität dar, exemplarisch aufgezeigt an den Figuren der Mutter und Großmutter. Im anschließenden Gespräch ging es um die Bedeutung autobiografischen Filmemachens sowie die Darstellung weiblicher Identitäten im Film.

Gespräch: Jutta Brückner und Christa Rohde-Dachser, Psychoanalytikerin und Mitbegründerin der International Psychoanalytic University, Berlin
Moderation: Kristina Jaspers, Kuratorin

 


Filmreihe Ulrich Schamoni

9. bis 11. November 2009, jeweils 19.30 Uhr

Kino Arsenal

 

Am 9. November 2009 wäre Ulrich Schamoni 70 Jahre alt geworden. GEIST UND EIN WENIG GLÜCK – so der Titel seiner 1965 gedrehten Dokumentation über den Jungen Deutschen Film – halfen ihm bei seinen Versuchen, in den 1960er und 1970er Jahren anspruchsvolle Themen und populäres Kino miteinander zu verbinden. Mit ES (BRD 1965/66), EINS (BRD 1971) und ALLE JAHRE WIEDER (BRD 1967) gelangen ihm Erfolge bei Kritik und Publikum. Seinen selbstironischen Film CHAPEAU CLAQUE (BRD 1973/74) gab die FSK erst ab 18 Jahren frei, weil der Film jugendliche Menschen „zum Nichtstun" verleiten könnte.

Die Deutsche Kinemathek erinnerte mit dieser Filmreihe an den Regisseur und begründete gemeinsam mit der Familie des Künstlers die Sammlung Ulrich Schamoni, um Filme und filmbegleitende Materialien zu sichern und der Filmforschung zu erhalten.

 

Montag, 9. November 2009, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
Begrüßung: Martin Koerber, Leiter der Abteilung Film der Deutschen Kinemathek
Erinnerungen an Ulrich Schamoni: Regina Ziegler, Produzentin
Im Anschluss:
HOLLYWOOD IN DEBLATSCHKA PESCARA (BRD 1964/65, 12 Min.)
CHAPEAU CLAQUE (BRD 1973/74, 95 Min.)

 

Dienstag, 10. November 2009, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
EINS (BRD 1971, 94 Min.)

 

Mittwoch, 11. November 2009, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
ES (BRD 1965/66, 86 Min.)

 


Vortrag und Film:

Tag des audiovisuellen Erbes
TABU. A STORY OF THE SOUTH SEAS

27. Oktober 2009, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Der 27. Oktober wurde 2005 von der UNESCO zum „Tag des audiovisuellen Erbes“ erklärt. Seither ist dieser Tag dem Schutz und der Erhaltung bewegter Bilder gewidmet und soll das audiovisuelle Erbe stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen.
Der Spielfilm TABU. A STORY OF THE SOUTH SEAS aus dem Jahr 1931 ist der letzte Film von Friedrich Wilhelm Murnau. Gedreht an Originalschauplätzen in der Südsee, wird die Geschichte eines Liebespaares auf der ausweglosen Flucht vor dem Zwang der Tradition gezeigt. Im Laufe der Jahre wurde der Film mehrmals bearbeitet, er ist in unterschiedlichen Versionen überliefert. Das von Murnau montierte Originalnegativ des Films gilt als verschollen, vorhanden sind jedoch ca. 15.000 Meter Originalnegativ-Fragmente in ungeordneter und bisher ungesicherter Form. Im Nachlass F. W. Murnaus, den die Deutsche Kinemathek im Auftrag der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung bewahrt, finden sich Drehbuch, Tagesberichte, Fotografien und Notizen zu den Dreharbeiten sowie viele andere Dokumente, die eine nahezu lückenlose Rekonstruktion der Entstehung des Films erlauben.
Der Projektleiter Bernd Eichhorn gab einen Einblick in die faszinierende Materialfülle und die Erschließungsstrategien, die Murnaus Erbe wieder zum Sprechen bringen sollen. Im Anschluss wurde der Film gezeigt.

Das Projekt wird gefördert im KUR-Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut, durch die Kulturstiftung des Bundes und durch die Kulturstiftung der Länder. 

Anlässlich des diesjährigen UNESCO-Welttages sind am 27. Oktober 2009 alle Ausstellungen des Museums für Film und Fernsehen von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kosten keinen Eintritt.

 


fim.dialoge

BLACK BOX BRD (D 2001, Regie: Andres Veiel)

22. Oktober 2009, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

In der Reihe „film.dialoge“ stellt das Museum für Film und Fernsehen Filme aus den beiden neuen Räumen zur deutschen Filmgeschichte nach 1945 vor – im Gespräch mit den Filmemachern. Andres Veiel geht in BLACK BOX BRD den Biografien des 1989 von der RAF ermordeten Vorstandschefs der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, und des 1993 bei einem Schusswechsel in Bad Kleinen – nach offizieller Darstellung durch Selbsttötung – ums Leben gekommenen RAF-Terroristen Wolfgang Grams nach.

Gespräch: Andres Veiel und Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor

 

 


Dritter Berliner Home Movie Day

17. Oktober 2009, ab 12 Uhr

Veranstaltungsraum (4. OG)

Kino Arsenal, 19 Uhr

 

Die  Deutsche Kinemathek beteiligte sich zum dritten Mal am weltweit stattfindenden Home Movie Day. Ab 12 Uhr wurden mitgebrachte Familienfilme und andere cineastische Schätze aus Schränken, Kellern und von Dachböden fachmännisch begutachtet und die Besitzer darüber beraten, wie die wertvollen Originale am besten zu erhalten sind. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch dieses Mal das „Heimkino“ interessierter Besucher in Form von 8-mm-, Super-8- und 16-mm-Filmen. Von 15 bis 18 Uhr wurden neben einer Auswahl der mitgebrachten Home Movies auch private Filme von Stars gezeigt, die aus dem Filmarchiv der Deutschen Kinemathek stammen.
Das Abendprogramm im Arsenal griff das Thema auf und präsentierte um 19 Uhr ELLE S’APELLE SABINE von Sandrine Bonnaire, den ersten Regiefilm der französischen Schauspielerin: ein anrührendes Porträt ihrer Schwester Sabine, die unter Autismus leidet.

www.homemovieday.com

 


Zur Person Günter Gaus. Eine Hommage

13. Oktober 2009, 19 Uhr

Kino Babylon
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin
(U-Bahn Rosa-Luxemburg-Platz, S-Bahn Alexanderplatz, Bus 100, 200, 340, 348)

 

Über 40 Jahre lang hat Günter Gaus Menschen des öffentlichen Lebens, überwiegend Deutsche, im Fernsehen auf seine Weise befragt, bestechend eigenwillig und bestens vorbereitet. Seine Interviews fügten sich mit den Antworten seiner Gäste zu profunden Porträts, die immer auch in ihrer jeweiligen Zeitgeschichte verankert waren.
„Im Rückblick weiß ich, dass meine Fernsehinterviews ein wesentlicher Teil meines Lebens gewesen sind. Nur meine Arbeit im Staatsdienst, nicht meine Zeit als Chefredakteur des Spiegel, rangiert noch davor“, schreibt Günter Gaus in seiner Autobiografie Widersprüche – Erinnerungen eines linken Konservativen.
Am 23. November 2009 wäre Günter Gaus 80 Jahre alt geworden. Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen ehrte ihn mit einer Hommage. In Gesprächen und Filmausschnitten wurde an die bedeutende Rolle erinnert, die Günter Gaus im deutsch-deutschen Verhältnis vor und nach dem Mauerfall gespielt hat, sowie an ein Fernsehprogramm, dessen Relevanz bis heute seinesgleichen sucht.

 

Begrüßung: Rainer Rother, Deutsche Kinemathek 
Einführung: Bettina Gaus
Christa Wolf im Gespräch mit Hellmuth Henneberg (rbb Fernsehen)
Egon Bahr, Jens Reich und  Wolfgang Schäuble m Gespräch mit Liane von Billerbeck (Deutschlandradio Kultur)

 


Vortrag und Lesung:

Lucy von Jacobi
Schauspielerin, Schriftstellerin und Journalistin. Eine Hommage

8. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
(U-Bahnhof Hausvogteiplatz)

 

Lucy von Jacobi war eine Frau mit vielen Namen: Miraflor, Billie, Kittie und Lino Rossi, um nur einige zu nennen. Frauenpolitisch engagiert, wurde sie in den 1920er Jahren zu einer prominenten Figur im Kulturleben der Weimarer Republik. Ab 1928 schrieb sie für die Tageszeitung Tempo über Literatur, Theater, Kunst und Mode ebenso wie über aktuelle Filme – mit Verve, pointiert und und witzig. Ihr Weg ins Exil begann 1933 und führte sie 1938 in die Schweiz.

Anlässlich der Neuerscheinung des Bandes Lucy von Jacobi. Journalistin (Hg. Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen) porträtierte die Autorin Irene Below diese ungewöhnliche Frau, Beate Jensen las ausgewählte Filmkritiken und Reportagen.

Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und des Geschichtsforums Jägerstraße e.V.

 


Symposium der Deutschen Kinemathek:
„Die Kamera als Waffe“ – Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges

24. bis 26. September 2009
Veranstaltungsraum (4.OG)

 

Die deutschen „Propagandakompanien“ erstellten in eigenen militärischen Einheiten während des Zweiten Weltkriegs Fotos und Filmaufnahmen, die bis heute die visuelle Erinnerung an diesen Krieg prägen. Das Symposium untersuchte die Entstehungsbedingungen, Strategien und Motive dieser Bildproduktion sowie ihre mediale Verwendung und Rezeption vor und nach 1945.
>> Programm als pdf

 


Symposium der Deutschen Kinemathek:
Öffentliche Archive – „geheime” Informationen

Der Umgang mit sensiblen Daten in Filmmuseen, Archiven und Mediatheken

10. und 11. September 2009
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Archive, Museen und Mediatheken haben nicht nur die Aufgabe, die ihnen anvertrauten Gegenstände für die Zukunft zu bewahren, sondern diese auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch im Umgang mit sensiblen Daten – persönlichen Unterlagen, Tagebüchern oder Fotos – stößt man schnell auf Einschränkungen.

Was erwarten die Nutzer von den Archiven, und welche Bedingungen werden bei der Überlassung persönlicher Zeugnisse vereinbart? Hat sich die Situation durch die Digitalisierung von Sammlungen und deren Veröffentlichung im Internet verändert? Das Symposium befasste sich mit dem Selbstverständnis öffentlicher Kulturinstitutionen im Umgang mit sensiblen Daten.

>> Programm als pdf

 


Lesung:
Die Nacht, in der die Mauer fiel

Im Rahmen der Ausstellung „Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/1990"

3. September 2009, 19 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Die irrtümlich veröffentlichte Mitteilung der DDR-Regierung, Reisen in den Westen seien ab sofort möglich, löste am 9. November 1989 einen Sturm auf die Berliner Mauer aus. 20 Jahre nach dem historischen Ereignis versammelt Herausgeber Renatus Deckert in der Anthologie Die Nacht, in der die Mauer fiel 25 Autorinnen und Autoren, die in persönlichen Texten erzählen, was sie an diesem Tag erlebt haben.

Zwei Autoren lasen ihre Geschichte: Annett Gröschner fand sich nach einem atemberaubenden Monat eingekeilt in der Masse wieder, die durch die Mauer drängt. Richard Wagner, der mit seiner Ausreise aus Rumänien 1987 selbst eine Mauer hinter sich ließ, erfuhr die geteilte Stadt als Westberliner und verfolgte den Mauerfall am Bildschirm.

Lesung: Annett Gröschner und Richard Wagner
Mit Filmausschnitten aus der Ausstellung von Heide Breitel, Horst Hoeppener und Malte Ludin

 


25. Lange Nacht der Museen: „Museumslandschaft im Wandel”

29. August 2009, 18 bis 2 Uhr
Museum für Film und Fernsehen

 

Im Rahmen der 25. Langen Nacht der Museen öffnete auch das Museum für Film und Fernsehen seine Türen. Zu besichtigen war neben den Ständigen Ausstellungen zu den Themen Film und Fernsehen auch die Sonderausstellung Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/90. Um 20 Uhr lasen Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen aus ihrem Buch Theo Lingen. Das Spiel mit der Maske (4. OG). Die Biografie zeigt erstmals auch unbekannte Seiten des Filmkomikers.
Im Anschluss an die Lesung zeigte das Museum für Film und Fernsehen um 21 Uhr und um 22 Uhr den Film INS BLAUE HINEIN (D 1929, Regie: Eugen Schüfftan) mit Theo Lingen, Wolfgang Staudte und Tony van Eyck (4. OG). Der 35-minütige Film ist ein Schatz des Filmarchivs: der erste Leinwandauftritt Theo Lingens.

Tickets zum Preis von 12 Euro / ermäßigt 8 Euro sind ab dem 3. August 2009 im Vorverkauf bzw. online unter www.lange-nacht-der-museen.de erhältlich.
MuseumsInformation Berlin: 030-247 49 888.

 


Filmgeschichte ausstellen
Ein Kolloquium der Deutschen Kinemathek

18. bis 20. Juni 2009
Kino Arsenal

 

Filmmuseen widmen sich der Bewahrung und Präsentation von Filmgeschichte. Doch wie kann ein Museum den Besonderheiten des Mediums Film mit seinen spezifischen zeitlichen und technischen Voraussetzungen gerecht werden? Wie wird Film als künstlerisches Produkt sowie als kultur- und zeithistorisches Dokument ausgestellt und welcher Kontextualisierungen bedarf es? Wie begegnen Filmmuseen den teils gegensätzlichen Anforderungen von Sammeln und Bewahren einerseits und Zeigen und Vermitteln andererseits? Wie wirken sie an filmgeschichtlichen Kanonisierungen mit – und wie ist ihr Verhältnis zu den „Rändern“ und „Unterströmungen“ einer meist national ausgerichteten Präsentation von Filmgeschichte?

Das Museum für Film und Fernsehen hat seine Ständige Ausstellung um zwei Räume zum deutschen Film von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart erweitert. Aus diesem Anlass thematisierte das Kolloquium Ausstellungskonzepte von Filmmuseen sowie deren gesellschaftliche, kulturelle und pädagogische Aufgaben. Neben der Präsentation der aktuellen Ausstellungen des Museums für Film und Fernsehen wurden konträre und ergänzende Positionen anderer Filmmuseen vorgestellt und Darstellungsformen von Filmgeschichte diskutiert.

>> Programm als pdf

 


Verleihung des Kinopreises
des Kinematheksverbunds

19. Juni 2009, 19 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Zum zehnten Mal vergab der Kinematheksverbund den Kinopreis an Kommunale Kinos. Mit dem Kinopreis werden jährlich Kommunale Kinos für herausragende Programme ausgezeichnet und ihr kontinuierliches
Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt.

 


Film Digital – Aspekte langfristiger Informationssicherung

27. Mai 2009, 10 bis 17 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Die dritte Informationsveranstaltung der Arbeitsgruppe Media des nestor- Kompetenznetzwerks für die Langzeitarchivierung digitaler Ressourcen beschäftigte sich mit Fragestellungen rund um die Langzeitarchivierung digitaler Filme. Die Schwerpunkte dieser Veranstaltung waren einerseits die theoretischen Grundlagen der langfristigen Sicherung digitaler Filme und die dazu vorhandenen Konzepte und Technologien, andererseits wurden anhand von Beispielen aus der Praxis die Umsetzungsmöglichkeiten reflektiert.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Media des nestor-Kompetenznetzwerks für digitale Langzeitarchivierung in Zusammenarbeit mti der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und dem Bundesarchiv

 


Zum Lachen!

Symposium der Deutschen Kinemathek und
des Einstein Forums

24. April 2009, 10 bis 20.30 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Lächeln wie Mona Lisa, kichern wie ein Schulmädchen, grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Es gibt viele Formen und Vorformen des Lachens: vom milden Schmunzeln eines Loriot bis zum Lachflash bei Stefan Raab.
Gute Witze sitzen im Gebüsch und brechen aus dem Hinterhalt hervor. Andererseits reizt nichts so sehr zum Lachen wie das Vor-Lachen. Deshalb wohl werden in amerikanischen Comedies Zuschauerlacher vom Band eingespielt.
Dass Lachen gesund ist, weiß von alters her der Volksmund. Psychologie und Medizin scheinen das heute zu bestätigen. Doch so einfach ist es auch wieder nicht: Denn zum Anlachen kommt immer auch das Auslachen hinzu, zur heiteren Ausgelassenheit, zum unverfänglichen Scherz immer auch die bittere Satire, die beißende Ironie, die verletzende Karikatur. Scherz, Satire, Ironie. Mit Vorträgen von Julian Hanich, Carey Harrison, Harald-Alexander Korp, Stefan Lukschy, Barbara Merziger, Willibald Ruch, Barbara Sichtermann und Marleen Stoessel. >> Programm

 


„Loriot meets Alfred Hitchcock“

25. März 2009, 21.30 Uhr, Kino Arsenal, UG

 

Eine humoristische Begegnung zwischen Loriot und Alfred Hitchcock: Die beiden Kuratoren der Ausstellung „Loriot. Die Hommage“, Gerlinde Waz und Peter Paul Kubitz, stellten Loriots DAS EI (1977), ADVENT (1969) und LIEBESGESCHICHTE (1972) vor, Kristina Jaspers und Nils Warnecke führten in Hitchcocks makabre Krimi-Groteske THE TROUBLE WITH HARRY (USA 1955) ein.

 

 


Spannung und Verführung.
Alfred Hitchcocks Filmvorspanne

12. März 2009, 18.30 Uhr, Veranstaltungsraum, 4. OG;
20 Uhr, Kino Arsenal, UG

 

Die Filmwissenschaftler Britta Hartmann und Gerhard Midding stellten unter anderem Hitchcocks Zusammenarbeit mit Saul Bass vor, der mit seinen animierten grafischen Filmvorspannen neue Maßstäbe setzte. Im Anschluss wurde NORTH BY NORTHWEST (USA 1959) mit einem Vorspann von Saul Bass im Kino Arsenal gezeigt.

In Zusammenarbeit mit den KW Institute for Contemporary Art.

 


Filmreihe zur Hitchcock-Ausstellung
im Kino Arsenal

 

Im März wird die Filmreihe, die die Ausstellung „Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt“ begleitet, mit fünf Veranstaltungen fortgesetzt. Ausstellung und Filmreihe würdigen Hitchcock als außergewöhnlichen Filmkünstler und lenken zugleich das Augenmerk auf die Leistungen seiner Mitarbeiter, die ganz wesentlich zum „Hitchcock-Stil“ beitrugen.

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Retrospektive 2009

 

Die Retrospektive der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin widmete sich mit dem Filmformat „70 mm“ der einzigartigen Bildgewalt des Breitfilms. Mit der Hommage wurde der renommierte französische Filmkomponist und mehrfache Oscar-Preisträger Maurice Jarre geehrt.
Ergänzend zum Filmprogramm fand eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen statt.
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Winter adé – Filmische Vorboten der Wende

Filmreihe im Verleih der Deutschen Kinemathek

 

Im Herbst 2009 jähren sich die friedliche Revolution und der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal. Aus diesem Anlass initiierte die Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek die Filmreihe „Winter adé – Filmische Vorboten der Wende“. Sie hatte auf den 59. Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere, bevor sie deutschlandweit auf Tournee geht.
Zur Filmreihe lud die Deutsche Kinemathek am
8. Februar 2009 zu einer Podiumsdiskussion ein: mit Claus Löser (Kurator) und Filmemachern aus Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik.
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