Lebensdaten

27. Dezember 1901

Geburt von Marie Magdalene Dietrich, zweite Tochter von Louis Erich Otto Dietrich und seiner Frau Elisabeth Josefine, geb. Felsing

 

1907–1919

Schulbesuch in Berlin und Dessau

 

1920/21

Internat in Weimar; Geigenunterricht bei Professor Robert Reitz, Hofkapellmeister und Lehrer an der dortigen Musikschule

 

Oktober 1922

Erste Theaterrollen in den Kammerspielen und im Großen Schauspielhaus, Berlin; erste Filmrollen in SO SIND DIE MÄNNER (D 1922, Regie: Georg Jacoby) und DER MENSCH AM WEGE (D 1923, Regie: Wilhelm Dieterle); bei den Dreharbeiten von TRAGÖDIE DER LIEBE (D 1923, Regie: Joe May) Bekanntschaft mit Rudolf Sieber

 

17. Mai 1923

Hochzeit mit Rudolf Sieber

 

13. Dezember 1924

Geburt der Tochter Maria

 

1927

Neben Willi Forst erste Hauptrolle in dem österreichischen Film CAFÉ ELECTRIC (deutscher Titel: Wenn ein Weib den Weg verliert, Regie: Gustav Ucicky)

 

Oktober 1929

Probeaufnahmen und Vertrag zum Film DER BLAUE ENGEL (D 1930, Regie: Josef von Sternberg)

 

1. April 1930

Uraufführung des Films DER BLAUE ENGEL im Gloria Palast, Berlin

 

2. April 1930

Fahrt mit der „Bremen" nach Amerika

 

14. November 1930

Premiere ihres ersten amerikanischen Films MOROCCO (USA 1930, Regie: Josef von Sternberg)

 

6. Dezember 1930 – 17. April 1931

Berlin-Aufenthalt; Rückkehr nach Hollywood mit Tochter Maria

 

1935

Nach sieben gemeinsamen Filmen Trennung von Josef von Sternberg

 

1937

Beantragung der amerikanischen Staatsbürgerschaft

 

9. Juni 1939

Marlene Dietrich wird amerikanische Staatsbürgerin

 

1944/45

Teilnahme an Camp-Shows der United Service Organization (U.S.O.) in Nordafrika, Italien, Frankreich und Deutschland

 

September 1945

Besuch der Mutter in Berlin

 

3. November 1945

Tod der Mutter

 

18. November 1947

Als erste Frau erhält Marlene Dietrich die „Medal of Freedom", die höchste amerikanische Auszeichnung für Zivilpersonen, von Generalmajor Maxwell D. Taylor

 

8. November 1950

Marlene Dietrich erhält die französische Auszeichnung als „Chevalier de la Légion d'Honneur"; 1971 wird sie von Staatspräsident Georges Pompidou als „Officier" ausgezeichnet und 1989 als „Commandeur" von Staatspräsident François Mitterand.

 

1953

Erster Solo-Auftritt im Sahara Hotel, Las Vegas

 

1954

Auftritt im Café de Paris, London

 

1960

Tour durch Europa; Auftritt in der Bundesrepublik Deutschland, u. a. im Mai im Titania Palast in Berlin

 

14. Dezember 1961

Weltpremiere von JUDGMENT AT NUREMBERG (Urteil von Nürnberg, USA 1961, Regie: Stanley Kramer) in der Berliner Kongresshalle

 

1962

Erste Buchveröffentlichung: Marlene Dietrich's ABC (New York Doubleday 1962; Berlin, Blanvalet Verlag)

 

1975

Letzte Tour durch Belgien, die Niederlande, Großbritannien, Kanada, USA und Australien

 

1976

Rückzug in die Pariser Wohnung, Avenue Montaigne 12, um die Autobiographie zu schreiben. Obwohl sie persönliche Auftritte in der Öffentlichkeit vermeidet, arbeitet sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1992.

 

24. Juni 1976

Tod des Ehemanns Rudolf Sieber

 

1978

Letzter Filmauftritt in SCHÖNER GIGOLO, ARMER GIGOLO (BRD 1979, Regie: David Hemmings)

 

1979

Autobiographie Nehmt nur mein Leben (Bertelsmann Verlag, Gütersloh)

 

1984

Dokumentation MARLENE (BRD 1984, Regie: Maximilian Schell)

 

6. Mai 1992

Marlene Dietrich stirbt in ihrer Pariser Wohnung.

 

16. Mai 1992

Beerdigung in Berlin auf dem Friedhof Friedenau, Stubenrauchstraße 43–45, Grab Nr. 34/16. Ganz in der Nähe befindet sich das Grab von Marlenes Mutter, Josefine von Losch. Auf Marlene Dietrichs Grabstein steht eine Zeile aus dem Gedicht „Abschied vom Leben" von Theodor Körner: „Hier steh' ich an den Marken meiner Tage"

 

24. Oktober 1993

Übergabe des Nachlasses durch Maria Riva an das Land Berlin und die Stiftung Deutsche Kinemathek

 

1995

Erste Präsentation des Nachlasses in der Ausstellung „Kino-Movie-Cinema" im Martin Gropius Bau, Berlin

 

26. September 2000

Mit der Eröffnung des Filmmuseums Berlin wird im Rahmen der Ständigen Ausstellung erstmals eine Fläche von ungefähr 300 qm ausschließlich Marlene Dietrich gewidmet.

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