Razzia in St. Pauli

D 1932, Regie: Werner Hochbaum, 63 min, engl. UT, FSK: ab 6 

Mit freundlicher Genehmigung von Marion Rosenfeld-Behr, Tochter des Produzenten Justin Rosenfeld (1901–1947), Geschäftsführer der Orbis-Film. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, ob er zum Zeitpunkt der Produktion auch Inhaber der Orbis-Film war.

›Razzia in St. Pauli‹ führt ins Hamburger Hafenmilieu. Dort lebt die Prostituierte Else mit dem Kneipenmusiker Leo. Als der Ganove Matrosen-Karl auf der Flucht vor der Polizei bei Else Unterschlupf sucht, entspinnt sich eine Affäre zwischen den beiden. Die junge Frau beginnt von einem anderen Leben zu träumen. Else und Karl planen, ihrem trostlosen Dasein zu entkommen, aber die Polizei ordnet eine Razzia an. Werner Hochbaums Sozialdrama, das mit einem Lied von Ernst Busch über die ausgebeuteten Hafenarbeiter endet, besticht durch die authentische Milieubeschreibung und eine rhythmische Montage. 

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