Ein Blick – und die Liebe bricht aus

BRD 1986, Regie: Jutta Brückner, 85 min, engl. UT, Altersbewertung: ab 16 

Jutta Brückners Film behandelt die »ganz normale Toxizität« heterosexueller Beziehungen. Er war 1986/87 prominent auf den Festivals von Berlin und Venedig vertreten und erhielt den Preis der deutschen Filmkritik. In sieben Stationen verkörpert ein Tänzer*innen-Ensemble Lebenserfahrungen von Frauen zwischen Glücksversprechen, Liebessehnsucht, Sexualität, Gewalt, Eifersucht, Verlust und Trauer. In kahlen, fabrikartigen Räumen bewegen sich die Tänzer*innen zu vom Tango inspirierten Rhythmen. So stellen sie eine Verbindung her zwischen der lateinamerikanischen Macho-Kultur und westeuropäischen Geschlechterverhältnissen. 

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