Bunte Kinosessel in einem kleinen Kino

Studiokino

Jeden Dienstag: Kino, das zum Gespräch einlädt

Allgemeine Informationen

Das Studiokino der Deutschen Kinemathek ist ein neuer Ort für Filmkultur und Dialog. Mit 28 Plätzen, digitaler und analoger Vorführtechnik bietet es eine kleine Bühne für große Themen, die diskutiert werden wollen. Dienstags um 19 Uhr laden wir ein: zu dokumentarischen Erkundungen, wiederentdeckten Fernsehschätzen, analogen Raritäten und Berliner Perspektiven. Die vier kuratierten Reihen richten sich an ein neugieriges Publikum, das Kino nicht nur erleben, sondern diskutieren und einordnen möchte – im Gespräch mit Filmschaffenden und Kurator*innen.

Informationen über die Reihen

Unsere Reihen

Doc Night

Einmal im Monat dreht sich im Studiokino alles um den Dokumentarfilm und die gesellschaftlichen Diskurse, die er aufgreift. Das erste Jahresthema rückt die Familie ins Zentrum. Wie und mit wem wir leben, beschäftigt uns alle. Eine Auswahl nationaler und internationaler Dokumentarfilme beleuchtet Familie aus unterschiedlichsten Perspektiven: von Mutter-Tochter-Beziehungen über neue Familienformen bis hin zu gesellschaftlichen Entwürfen des Zusammenlebens. Jeder Abend wird durch eine Einführung und ein Publikumsgespräch begleitet.

Ticket: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Aus dem Fernseharchiv

In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist der Schauspielerin Inge Meysel gewidmet.    

Einritt frei

16mm Filmclub

16mm ist Kult – und bekommt im Studiokino der Kinemathek seinen eigenen Abend. Hier werden seltene Experimental-, Underground- und Dokumentarfilme sowie andere Raritäten aus dem Archiv im Originalformat auf die Leinwand gebracht. Der 16mm Filmclub feiert das analoge Schmalfilmformat, das einst unabhängiges Filmemachen prägte und bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Wechselnde Gäste führen ein, Fans sind willkommen!

Ticket: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Stadtbilder

Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen – und welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt.

Ticket: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

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