Ein Mann und eine Frau stehen am Strand und schauen auf das Meer, die Frau, rechts im Bild, hält eine Filmkamera in der Hand.

© Les Films de l'Altaï

Phantom Beirut

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Film
Di 18.8.26, 19:00

Kinemathek – Studiokino

Ghassan Salhabs Spielfilmdebüt, voller Geister und Erinnerungen, spielt Ende der 1980er Jahre, in den letzten Jahren des libanesischen Bürgerkriegs. Der Protagonist Khalil kehrt unter einer neuen Identität nach Beirut zurück. Dort trifft er auf alte Freunde und ehemalige Waffenbrüder, die er nach seinem vorgetäuschten Tod ein Jahrzehnt zuvor zurückgelassen hatte.

›Phantom Beirut‹ verbindet Noir-Psychodrama, Kriegsfilm, dokumentarische Elemente und Interviews mit den Hauptdarstellern. Immer wieder unterbrechen Stromausfälle und Bombenexplosionen den Soundtrack. So entsteht eine eindringliche Auseinandersetzung mit dem offiziellen Schweigen und der kollektiven Amnesie, die das Leben der Menschen prägen, die den Konflikt erlebt haben.

›Phantom Beirut‹, LB, FR 1998, Regie: Ghassan Salhab, DCP, Arabisch, OmeU, 120 min

Zu Gast: Iskandar Abdalla (Autor, Filmkurator, politischer Bildner, künstlerischer Leiter von ALFILM – Arab Film Festival Berlin)
Moderation: Rabih El-Khoury
Das Filmgespräch findet auf Englisch statt.
Tickets 7 € / ermäßigt 5 €
Wann Di 18.8.26, 19:00
Wo

Kinemathek – Studiokino

Über Stadtbilder

Über »Stadtbilder«

Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen – und welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt.