›Polizeiruf 110 – Mein letzter Wille‹, D 2003, Regie: Ulrich Stark © NDR/Holtz
Polizeiruf 110 – Mein letzter Wille
Kinemathek – Studiokino
»Today is a nice day to die«, singt Jim Morrison aus dem Radio, und Oma Kampnagel findet das auch: Die 92-Jährige steigt in ihr Auto, um sich von einer Brücke zu stürzen. Aber ein Mann kommt ihr in die Quere, und im Krankenhaus empfindet die Seniorin so viel Mitleid mit dem unfreiwilligen Lebensretter, der bei dem Unfall das Gedächtnis verloren hat, dass sie das Ermittlertrio dazu erpresst, die Identität des Mannes zu ermitteln. Inge Meysel hatte die Elisabeth Kampnagel bereits 1995 in der preisgekrönten ›Polizeiruf 110‹-Folge ›IA Landeier‹ gespielt. ›Mein letzter Wille‹ war ihr letzter Film.
D 2003, Regie: Ulrich Stark, DCP, DF, 90 min
Einführung: Jan Gympel (Filmwissenschaftler)
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Di 1.9.26, 19:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist der Schauspielerin Inge Meysel gewidmet.