Die Regisseurin mit einem älteren Herren und einem jungen Mädchen, beide in traditioneller monglischer Kleidung. Im Hintergrund Pferde.

Director’s Talk: Ulrike Ottinger

Berlinale Retrospektive
Talk
So 15.2.26, 14:00–15:00

Kinemathek – Halle

Die Retrospektive der 76. Berlinale blickt in die 1990er-Jahre zurück. Mit »Lost in the 90s« reflektiert sie die Öffnung der Grenzen nach dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges. Vor allem unabhängige Filmemacher*innen leisteten bedeutende Beiträge im dokumentarischen wie fiktionalen Kino, Bilder und Erzählungen für alte und neue Welten zu finden. Diese Aspekte greift die Retrospektive mit Filmen von Ulrike Ottinger, Harun Farocki, Chantal Akerman und Krzysztof KieÅ›lowski auf. 

Ulrike Ottingers ›Johanna d’Arc of Mongolia‹ (Berlinale 1989) zeigt visuell opulent und humorvoll  erzählt, wie sich Figuren eines artifiziellen »Westens« und Charaktere eines realen wie imaginierten fernen »Ostens« begegnen. Eine westliche Reisegruppe  trifft in der überwältigenden Natur endloser Steppe auf ihre mongolischen »Spiegelbilder« : mit kulturellen Missverständnissen, Versöhnungen und gemeinsamem Lachen. Ein guter Ausgangspunkt für das Gespräch zwischen Doris Berger und Ulrike Ottinger.

Tickets Eintritt frei
Wann So 15.2.26, 14:00–15:00
Wo
In Englisch

Über die Retrospektive

Lost in the 90s

Die diesjährige Retrospektive der Berlinale widmet sich einem der einflussreichsten Jahrzehnte der jüngeren Filmgeschichte. Auch in der historischen Halle im E-Werk, dem neuen Standort der Kinemathek, finden Filmvorführungen und Gesprächsrunden statt.

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