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Boyz n the Hood
Kinemathek – Halle
South Central L. A., 1984: Hier wächst der zehnjährige Tre in einem gewalttätigen Umfeld bei seiner Mutter auf. Aus Sorge um Tres Zukunft und weil ihr Studium sie beansprucht, bringt sie den Jungen zu seinem Vater. Furious, ein Schwarzer Immobilienmakler, mahnt und erzieht Tre zu Eigenverantwortlichkeit. Mit Erfolg: Sieben Jahre später ist Tre ein ernster junger Mann, während die Jungs im Viertel im Gefängnis waren, frühzeitig Vater oder durch Schüsse zum Invaliden geworden sind. Tre und sein Freund Rick, ein Football-Ass, haben College-Pläne. Doch dann lässt sich Ricks Bruder von einem Gangster provozieren.
Mit seinen engagierten Dialogen zur ökonomischen Situation der Schwarzen, differenzierten Charakterzeichnungen und einem dezidiert Schwarzen Soundtrack wandte sich Boyz n the Hood an ein breites Publikum und betonte dabei: Es ist möglich, der »Hood« zu entkommen. An Originalschauplätzen gedreht, schildert der Film Stärken und Malaisen der Schwarzen Community. Deren Bandbreite reicht von der Unterstützungsempfängerin bis zum sadistischen Cop. Für sein Debüt erhielt John Singleton 1992 als erster Afroamerikaner eine Oscar-Nominierung für die Beste Regie.
USA 1991, Regie: John Singleton, 112 min, FSK: 16
| Tickets | 15 €, ermäßigt 10 € |
| Wann | Fr 20.2.26, 21:30 |
| Wo |
Über die Retrospektive
Lost in the 90s
Die diesjährige Retrospektive der Berlinale widmet sich einem der einflussreichsten Jahrzehnte der jüngeren Filmgeschichte. In der historischen Halle im E-Werk, dem neuen Standort der Kinemathek, finden Filmvorführungen und Gesprächsrunden statt.