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Yunan
Kinemathek – Studiokino
D, CAN, IT, PS, JOR, QA, KSA 2025, Regie: Ameer Fakher Eldin, DCP, deutsch/arabisch OmdU, 124 min
Zu Gast: Ameer Fakher Eldin im Gespräch mit Rabih El-Khoury (in englischer Sprache)
Der syrische Autor Munir (Georges Khabbaz) ist nach Deutschland geflüchtet. Nach seiner Asylbewilligung kann er nicht mehr in seine Heimat zurückkehren. Munir zieht sich auf eine abgelegene Norddeutsche Insel zurück, um eine bedeutende Entscheidung zu treffen. In der ruhigen Abgeschiedenheit seines neuen Zufluchtsortes begegnet er Valeska (Hanna Schygulla) und ihrem rauen, aber treuen Sohn Karl. Obwohl nur wenige Worte gewechselt werden, beginnen einfache Gesten der Freundlichkeit, das anfängliche Misstrauen zu überwinden.
Geboren 1991 in Kyjiw, Ukraine, als Sohn syrischer Eltern aus den besetzten Golanhöhen, ist der in Berlin lebende Ameer Fakher Eldin ein Autor und Regisseur, dessen Arbeiten internationale Anerkennung gefunden haben. ›Yunan‹ lief 2025 im Berlinale-Wettbewerb.
Über Stadtbilder
Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen – und welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt.