© Mohammad Shawky Hassan
Transnationally Queer – Kurzfilmprogramm
Kinemathek – Studiokino
›It Was Related to Me‹, (Balaghany Ayyoha Al Malek Al Sa'eed), D/USA/EG 2011, Regie: Mohammad Shawky Hassan, 18 min
Mithilfe von Familienfotos, Videoaufnahmen und Archivschnipseln fabriziert Mohammad Shawky Hassan ein elliptisches Familienmosaik. Eine Verwandtschaft wird behauptet - doch kann man den Bildern trauen?
›Queer Exile‹, D/EG 2024, Regie: Madi Awadalla, DCP, OmeU, 10 min
Der Aktivist Ahmed Awadalla flieht aus Ägypten nach Berlin. In seiner ersten filmischen Arbeit verwebt er Erinnerungen mit Fragen und begegnet den Widersprüchen seines Ankommens.
›Wegen Hegel‹, D/TW 2023, Regie: Popo Fan, DCP, OmeU, 14 min
In junger Philosophiestudent verabredet sich während der Corona-Pandemie online mit einem Unbekannten. Durch das erotische Treffen verschiebt sich die Wirklichkeit zu einem rauschhaften Fiebertraum.
›I don't want to be just a memory‹, D 2024, Regie: Sarnt Utamachote, DCP, OV, 20 min
Das Verschwinden queerer Räume, Isolation und Substanzgebrauch essen die Seele auf. Sarnt Utamachote dokumentiert den Umgang von Berliner Communities mit Erinnerung und Trauer nach dem Tod ihrer Geschwister.
Zu Gast: Mohammad Shawky Hassan, Ahmed Awadalla, Popo Fan und Sarnt Utamachote im Gespräch mit Toby Ashraf
| Tickets | 7 € / ermäßigt 5 € |
| Wann | Di 19.5.26, 19:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Über Stadtbilder
Über »Stadtbilder«
Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen – und welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt.