›Die Unverbesserlichen‹, BRD 1965, Regie: Claus Peter Witt © NDR/Holtz
Die Unverbesserlichen
Kinemathek – Studiokino
Gesellschaftskritik in breitenwirksamer Verpackung, gesendet am Muttertag: ›Die Unverbesserlichen‹ sind das von sanfter Tragikomik und einem bitteren Unterton geprägte Porträt einer Familie aus der damaligen bundesdeutschen Mittelschicht mit drei fast oder bereits erwachsenen Kindern, erkennbar angesiedelt in Berlin. Inge Meysel variierte ihre Hauptrolle aus dem überaus erfolgreichen Theaterstück ›Das Fenster zum Flur‹ als superpatente, besserwisserische Mutter, die ihre Lieben beherrschen möchte, woraufhin diese versuchen, sich ihr zu entziehen.
BRD 1965, Regie: Claus Peter Witt, DCP, 81 min, DF
Einführung: Jan Gympel, Filmwissenschaftler
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Di 7.7.26, 19:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist der Schauspielerin Inge Meysel gewidmet.