Unstable Signals. The Lost Video History of the DFFB
Si̇nema Transtopia
Mit: Netzwerk Lost Video History dffb
Es ist ein riskantes Unterfangen, Geschichten aus den Randbereichen zu erzählen und sich dabei auf das bekanntermaßen instabile Videosignal zu verlassen – ebenso riskant wie die Archivierung instabiler Magnetbänder, die sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähern. Studierende der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) drehen nicht nur Filme, sie realisieren auch Videos, von denen die frühesten bekannten aus dem Jahr 1969 stammen. 1980 wurden Videoarbeiten Teil des Pflichtlehrplans der Akademie. Heute sind die meisten dieser Videos nicht mehr verfügbar, die Bänder sind weit verstreut und benötigen dringend eine archivarische Rettung.
In dieser Präsentation soll ein kurzer Blick auf die Geschichte der Arbeit mit Video an der DFFB, ihre Archivierungspraxis und die erheblichen Lücken im Archiv geworfen werden. Es wird auch der Frage nachgegangen, was für Erhalt und Digitalisierung von Video erforderlich ist. Zudem soll zur Sprache kommen, was Studierende damals über Archivierung und die Institutionen, die diese Aufgabe übernehmen, dachten. Wenn es um Erhalt und Konservierung geht, wie archivieren wir dann überhaupt ein Medium, das ausgerechnet von seiner Instabilität und Kurzlebigkeit geprägt ist? In der Tat ein »Risky Business«.
In englischer Sprache
| Tickets | 10 € |
| Wann | Do 22.10.26, 10:30 |
| Wo |
Details zur Veranstaltung
Details zur Veranstaltung
Lost Video History dffb
wurde 2025 als Antwort auf die verschwundenen oder in Vergessenheit geratenen Videoproduktionen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) gegründet. Die unabhängig, ehrenamtlich und ohne staatliche Fördermittel arbeitende Organisation ist ein informeller Verbund aus Archivarist*innen, Aktivist*innen und Absolvent*innen der DFFB. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der DFFB-Produktionen zu dokumentieren, die verfügbaren Materialien zu ordnen und ausgewählte Beispiele zu digitalisieren und öffentlich zugänglich zu machen.
Weitere Informationen zum Festival
Über Film Restored
2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.
Weitere Festival-Veranstaltungen
Weitere Veranstaltungen
Donnerstag 22.10.
-
Film Restored
- Talk
- Film
Kinemathek – Halle
-
Film Restored
- Talk
- Film
Kinemathek – Halle
Freitag 23.10.
-
Film Restored
- Talk
Si̇nema Transtopia
-
Film Restored
- Talk
Si̇nema Transtopia
-
Film Restored
- Talk
- Film
Si̇nema Transtopia