Schwarz-grünes Muster

»Too Fragile to Scan«. Addressing the Physical Challenges of Film Material

Film Restored
Talk
Mi 21.10.26, 17:30

Kinemathek – Studiokino

Mit: Michael Schneider
 

Diese Präsentation der Firma Digital Film Technology (DFT) richtet sich an Archivar*innen, Filmrestaurator*innen und Fachleute, die an der Erhaltung historisch bedeutender und physisch gefährdeter Filmsammlungen beteiligt sind. Sie befasst sich mit den Herausforderungen bei der Digitalisierung empfindlicher Filmmaterialien, die zum Beispiel von Schrumpfungen, Verformungen und sich zersetzenden Perforationen betroffen sind. Zudem wird untersucht, wie technologische Entwicklungen eine sicherere und exaktere Digitalisierung von Filmen ermöglichen, die früher als zu empfindlich zum Scannen galten. Anhand von Fallbeispielen aus dem Archiv des Filmunternehmens Istituto Luce in der Cinecittà in Rom zeigt die Veranstaltung auf, wie Technologien die Arbeitsabläufe in Archiven unterstützen können, indem sie die für den Scanvorgang notwendigen Vorbereitungsarbeiten reduzieren.

Der Vortrag gibt einen Überblick über neue Techniken in der Digitalisierung von Archivfilmen und thematisiert die entscheidende Rolle, die eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Technologieentwickler*innen und Archivar*innen spielt.

In englischer Sprache
Tickets Kostenfrei nach Anmeldung
Wann Mi 21.10.26, 17:30
Wo

Kinemathek – Studiokino

Der Besuch der Warm-up-Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 9. Oktober unter registration_fr@deutsche-kinemathek.de möglich.

Details zur Veranstaltung

Details zur Veranstaltung

Michael Schneider

besitzt einen Abschluss in Film- und Fernsehtechnik der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Filmscanning, -produktion, Digitalisierungsabläufe, Media Asset Management und IT-Infrastruktur. Er hält zudem an deutschen Universitäten Vorlesungen, in denen er Studierende in Film- und Scanningtechnologien einführt. Während seiner Laufbahn war Schneider durchweg an den Schnittstellen von Film- und Medienprozessen tätig und legt dabei immer großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung der Projekte.

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Über Film Restored

2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.

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