Eine Person in einem Baumkostüm spielt eine Flöte in einer grün-blauen Umgebung.

© Salzgeber 

Pink Narcissus

Film Restored
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Film
Special
Fr 23.10.26, 22:00

Kinemathek – Halle

Late Night Special

›Pink Narcissus‹ zelebriert die Schönheit einer einzigen Person: Bobby Kendall. Der begehrenswerte Narziss entführt uns in obsessiv-erotische Traumwelten, in denen er sich wahlweise als Torero, römischer Sklave, Stricher oder verliebter Draufgänger stilisiert. Schwuler Pop! Fast sechseinhalb Jahre arbeitete James Bidgood (1933–2022) in seiner zum Filmstudio umfunktionierten Wohnung an diesem Kultklassiker, der 1999 vom Museum of Modern Art in New York als Meisterwerk des ›kitschy glitz‹ gewürdigt wurde.

USA 1972, Regie: James Bidgood, 65 min, OF
Einführung: Björn Koll (Queere Kulturstiftung)
Tickets 10 € / ermäßigt 7 €
Wann Fr 23.10.26, 22:00
Wo
Ab Oktober online erhältlich

Details zum Film

Details zur Veranstaltung und Gäste

Filmdaten

R: James Bidgood
B: James Bidgood
S: Martin Jay Sadoff
D: Bobby Kendall, Donald L. Brooks, Charles Ludlam
P: La Folie des Hommes, Pink Pictures
Prod: James Bidgood
UA: 1971

Originalformat: 8 mm + 16 mm, Farbe
Vorführkopie: DCP (1920 × 1080), 65 min, Salzgeber

Infos zur Restaurierung

Diese Sonderveranstaltung findet im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Kinemathek und der Queeren Kulturstiftung statt, die gemeinsam das Queer Cinema Archive in Berlin aufbauen. Basis des Archivs sind die Sammlungsbestände der Kinemathek sowie das Archiv des internationalen Filmverleihs Salzgeber. Gezeigt wird ein DCP aus diesem Bestand.

Björn Koll

ging 1988 nach dem Abitur und Grundwehrdienst nach Westberlin, um Theaterwissenschaft, BWL und Psychologie zu studieren. Dort mache er eigene Kurzfilme, absolvierte Praktika am Theater des Westens und der Deutschen Oper, war Konzertveranstalter und begann die Zusammenarbeit mit Manfred Salzgeber. Von 1990 bis 2023 leitete er den Filmverleih Salzgeber und brachte hier über 600 Filme heraus. Das Spektrum von Salzgeber ist vielfältig und reicht von queerem Kino, Dokumentar- und Nachwuchsfilm bis zum internationalen Kino. Derzeit entwickelt er Kunst- und Buchprojekte und engagiert sich als Vorstand der Queeren Kulturstiftung besonderes für den Aufbau eines queeren Filmarchivs in Berlin. Koll ist zudem Veranstalter des bundesweiten Queerfilmfestivals und Herausgeber von ›sissy‹, einem nicht-heteronormativen Kulturmagazin.

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Über Film Restored

2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.

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