© Arsenal Filminstitut
Mortu Nega
Si̇nema Transtopia
»›Mortu Nega‹ ist«, so der Regisseur Flora Gomes, »die Geschichte einer Frau, die beschließt, sich dem Kampf anzuschließen, weil sie selbst frei sein möchte – und nichts auf dieser Welt ist damit vergleichbar, frei sein zu wollen.« Sein sensationelles Spielfilmdebüt gilt schon lange als Beginn des Kinos in Guinea-Bissau und Gomes ist seitdem einer der wichtigsten Persönlichkeiten dieses Kinos geworden. Dieses ungewöhnliche und einflussreiche Epos beleuchtet das Ende des dortigen Guerillakriegs – und dessen komplizierte Nachwirkungen. Der Kampf führte nach einem halben Jahrhundert grausamer portugiesischer Kolonialherrschaft zu Guinea-Bissaus Unabhängigkeit.
GUI 1988, Regie: Flora Gomes, 96 min, OmeU (Kreol und Portugiesisch)
Einführung (Video): Flora Gomes (Regisseur)
| Tickets | 10 € |
| Wann | Fr 23.10.26, 12:00 |
| Wo |
Details zur Veranstaltung
Details zur Veranstaltung und Gäste
Filmdaten
R: Flora Gomes
B: Manuel Rambout Barcelos, Flora Gomes, David Lang
K: Dominique Gentil
S: Christiane Lack
M: Djanun Dabo, Sidonio Pais Cuaresma
D: Bia Gomes, Mamadu Uri Balde, Tunu Eugenio Almada, Pedro da Silva, Homna Nalete, M’Male Nhasse
P: Instituto Nacional de Cinema da Guiné-Bissau
Prod: Maria Cecilia Fonseca
UA: August 1988
Originalformat: Super 16 mm, Farbe
Vorführkopie: 4K DCP, 96 min, Arsenal Filminstitut
Infos zur Restaurierung
Der Film wurde 2025 vom World Cinema Project der Film Foundation und der Cineteca di Bologna im Labor von L’Immagine Ritrovata in Zusammenarbeit mit Flora Gomes restauriert. Die Finanzierung wurde von der Hobson/Lucas Family Foundation zur Verfügung gestellt. Besonderer Dank gilt dem Arsenal Filminstitut. Die Restaurierung erfolgte in 4K-Auflösung auf Grundlage des ursprünglichen Super-16-mm-Kameranegativs und der 35-mm-Magnettonspur. Die Farbkorrektur wurde vom Kameramann des Films, Dominique Gentil, und von Flora Gomes betreut. Diese Restaurierung ist Teil des African Film Heritage Projects, einer Initiative, die vom World Cinema Project der Film Foundation, der Pan African Federation of Filmmakers und der UNESCO – in Zusammenarbeit mit der Cineteca di Bologna – ins Leben gerufen wurde. Sie zielt darauf ab, afrikanische Filme ausfindig zu machen, zu restaurieren und der Öffentlichkeit zugängig zu machen.
Flora Gomes
Coming soon
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Über Film Restored
2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.
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Donnerstag 22.10.
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