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Im Schatten
Kinemathek – Halle
In diesem Film ist das »Risky Business« ein kriminelles Unterfangen – und es steht viel auf dem Spiel: Trojan ist ein Profi mit einem Talent für Raubüberfälle. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis macht er genau dort weiter, wo er aufgehört hat. Doch während der Vorbereitungen für seinen nächsten Coup gerät er ins Visier eines korrupten Polizisten. In einem Geflecht aus Misstrauen, Verrat, Überwachung und Gewalt vollführt der kaltblütige Verbrecher einen metaphorischen Drahtseilakt. Der Film ›Im Schatten‹, der 2010 auf der Berlinale seine Premiere feierte, ist eine Hommage an das klassische Genre des Gangsterthrillers und destilliert dessen unverzichtbare Merkmale.
D 2010, Regie: Thomas Arslan, 86 min, OmeU
Gespräch mit: Thomas Arslan (Regisseur) und Anke Hahn (Deutsche Kinemathek)
In deutscher Sprache
| Tickets | 10 € / ermäßigt 7 € |
| Wann | Do 22.10.26, 20:00 |
| Wo |
Details zur Veranstaltung
Details zur Veranstaltung und Gäste
Filmdaten
R: Thomas Arslan
K: Reinhold Vorschneider
S: Bettina Blickwede
T: Andreas Mücke-Niesytka
M: Geir Jenssen
D: Mišel Matičević, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm, Rainer Bock, David Scheller, Peter Kurth, Hanns Zischler
P: Schramm Film Koerner & Weber
Prod: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber
UA: Februar 2010
Originalformat: 35 mm, Farbe
Vorführkopie: 2K DCP, 86 min, Deutsche Kinemathek
Infos zur Restaurierung
Der Film wurde 2019 in 2K-Auflösung digitalisiert. Die Digitalisierung wurde gefördert durch das Förderprogramm Filmerbe (FFE).
Thomas Arslan
wurde in Braunschweig geboren und wohnte in Essen, bevor er nach Ankara zog, wo er die Grundschule besuchte. 1971 kehrte er nach Essen zurück und legte dort 1982 sein Abitur ab. Nachdem er zwei Semester an der Ludwig-Maximilians-Universität München Germanistik studierte, wechselte er an die Deutsche Film- und Fernsehakademie (DFFB), wo er sein Regiestudium 1992 abschloss. Seitdem arbeitet Arslan als Drehbuchautor und Regisseur und ist seit 2007 außerdem Professor für narrativen Film an der Universität der Künste Berlin (UdK).
Anke Hahn
leitet seit 2005 den Kino- und Festivalverleih bei der Deutschen Kinemathek. Im Rahmen dieser Tätigkeit initiiert und organisiert sie Filmreihen und Veranstaltungen. Sie ist seit seiner Gründung im Jahr 2017 Projektleiterin und Programmkoordinatorin des Filmerbe-Festivals Film Restored. Seit 2022 ist sie zudem verantwortlich für »Selects«, das Streaming-Programm der Deutschen Kinemathek.
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Über Film Restored
2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.
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