© Sinematek/Sinema Evi Istanbul
Drakula İstanbul’da
Si̇nema Transtopia
›Dracula in Istanbul‹, der älteste erhaltene türkische Horrorfilm, ist eine lokale Adaption von Bram Stokers Roman ›Dracula‹. Über seinen Anwalt Azmi, der für diesen Zweck nach Rumänien gereist ist, möchte Graf Dracula zahlreiche Immobilien in Istanbul erwerben. Als Azmi herausfindet, dass Dracula in Wahrheit ein Vampir ist, versucht er ihn zu töten. Draculas Flucht und seine anschließende Ankunft in der türkischen Metropole bedeuten eine große Gefahr für Azmis Verlobte und deren Cousin. Der Film zeichnet sich durch seine bemerkenswerte Kameraführung und Ausstattung sowie einige beeindruckende visuelle Effekte aus. Historische Quellen legen nahe, dass Draculas Reißzähne hier zum ersten Mal in der Filmgeschichte gezeigt werden. Während auf der Leinwand das Leben aller sterblichen Personen auf dem Spiel steht, war auch das Überleben des Films selbst gefährdet, bevor eine dringend nötige Restaurierung des stark beschädigten Originalmaterials das Werk für die Nachwelt sicherte.
TR 1953, Regie: Mehmet Muhtar, 102 min, OmeU
| Tickets | 10 € |
| Wann | So 25.10.26, 15:30 |
| Wo |
Details zur Veranstaltung
Details zur Veranstaltung und Gäste
Filmdaten
R: Mehmet Muhtar
B: Ümit Deniz, Turgut Demirağ, Mehmet Muhtar, nach dem Roman von Ali Rıza Seyfi
K + S: Özen Sermet
M: Turgut Demirağ, Karlo Kapoçelli
D: Annie Ball, Atıf Kaptan, Bülent Oran, Ayfer Feray, Kadri Ögelman, Cahit Irgat
P: And Film
Prod: Turgut Demirağ
UA: März 1953
Originalformat: 35 mm, s/w
Vorführkopie: 4K DCP, 102 min, Sinematek/Sinema Evi
Infos zur Restaurierung
Das auf Zellulosenitrat basierende Originalnegativ wurde im Archiv des Türkischen Film- und Fernsehinstituts an der Mimar-Sinan-Universität der Schönen Künste in Istanbul aufbewahrt. Dort wurde es im Jahr 2025 im Auftrag von Sinematek/Sinema Evi mit finanzieller Unterstützung der Firma Kurukahveci Mehmet Efendi in 4K gescannt.
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Über Film Restored
2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen.
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