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Vier Stunden von Elbe 1
Zeughauskino
1967 schrieb Helga Feddersen, ermutigt von ihrem Mann, dem NDR-Dramaturgen Goetz Kozuszek, ihr erstes Drehbuch. ›Vier Stunden von Elbe 1‹ spielt in Brunsbüttelkoog am Nord-Ostsee-Kanal, wo im Seemannsfrauenheim Frauen auf ihre durchreisenden Männer warten. Im Mittelpunkt steht der Schiffskoch Gustav Andresen, der sein Junggesellendasein beenden und die Richtige finden will. Feddersen schildert den Alltag »kleiner Leute« unprätentiös und einfühlsam. Rudolf Körösis bewegte Handkamera verleiht dem Schwarzweißfilm dokumentarische Nähe.
BRD/NDR 1968, R: Eberhard Fechner, Digital SD, DF, 104 min
Einführung: Jan Gympel (Film- und Fernsehhistoriker)
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Di 13.10.26, 19:00 |
| Wo |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist dem Filmemacher Eberhard Fechner anlässlich seines 100. Geburtstages gewidmet.