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Tadellöser & Wolff
Zeughauskino
Für die Verfilmung von Walter Kempowskis autobiografischem Roman gewann das ZDF Eberhard Fechner, der bis dahin nur einmal für den Sender gearbeitet hatte. Sein Zweiteiler erzählt vom Leben einer Rostocker Reederfamilie zwischen 1939 und 1945, zwischen Anpassung und widerwilliger Distanz zum Nationalsozialismus. Detailgetreu und mit (tragi-)komischen Momenten folgt Fechner der Vorlage und zeigt »große« Geschichte aus der Perspektive »kleiner« Leute. Der 1975 erstmals ausgestrahlte Film fand bei Presse und Publikum großen Zuspruch. Die in Sepia gehaltenen Rückblenden entfalteten im damals verbreiteten Farbfernsehen besondere Wirkung.
BRD 1975, R+B: Eberhard Fechner, Digital SD, DF, zwei Teile: 103 min + 97 min
Einführung: Jan Gympel (Film- und Fernsehhistoriker)
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Di 27.10.26, 19:00 |
| Wo |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist dem Filmemacher Eberhard Fechner anlässlich seines 100. Geburtstages gewidmet.