Bild vom Umkehroriginal des Filmes ›2 chinesische Zeichen‹ © Masha Matzke
Spuren in Bewegung – Der Nachlass von Thomas Feldmann
Kinemathek – Studiokino
Rhythmus, Bewegung und die haptische Materialität des Analogen zeichnen die Filme des Künstlers, Filmemachers und Kurators Thomas Feldmann aus, einer prägenden Stimme der experimentellen Frankfurter Szene der 1980er-Jahre, deren Werk heute erneut in den Blick tritt. Ausgehend von Filmsequenzen und analogem Filmmaterial folgen wir den Spuren seines Schaffens – von der Leinwand bis ins Archiv. Dabei wird der Nachlass selbst zum Ausgangspunkt für Fragen nach Erfassung, Restaurierung und den Möglichkeiten, Queerness im Archiv zu bewahren und sichtbar zu machen.
Mit Filmeinspielungen von: ›2 chinesische Zeichen‹ (BRD 1982, Regie: Thomas Feldmann), ›Discovery‹ (BRD 1981, Regie: Thomas Feldmann), ›Start‹ (BRD 1982, Regie: Thomas Feldmann), ›German Runs‹ (BRD 1982-84, Regie: Thomas Feldmann) und weitere ungeschnittene Aufnahmen nicht finalisierter Projekte
Veranstaltungsbesuch erst ab 18 Jahren. Einige Werke und Filmausschnitte enthalten Darstellungen von Sexualität und Nacktheit.
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Do 13.8.26, 19:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Über queering archives
Über »queering archives«
Ausgehend von einem Verständnis von queering als Praxis und Haltung, die hegemoniale Archivstrukturen hinterfragt und Raum für Ambiguität, Affekt und verkörperte Formen der Erinnerung schafft, lädt »queering archives« dazu ein, Fragen queerer Archivpraxis gemeinsam zu diskutieren. Die Reihe bringt unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Methoden zusammen, um Wissen auszutauschen, kritische Reflexion anzuregen und nachhaltige Formen der Vernetzung zu ermöglichen.