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Selbstbedienung – Ein Fall aus der Berliner Kriminalgeschichte
Zeughauskino
Eberhard Fechners erster Film widmet sich den Träumen und Überlebensstrategien »kleiner Leute« und verarbeitet authentisches Geschehen: den Einbruch dreier junger Männer in ein Berliner Warenhaus. Das Drehbuch beruht wesentlich auf Gesprächen mit den Einbrechern, gedreht wurde an Originalschauplätzen. Während sie den Tresor knacken, nutzen sie die erzwungene Übernachtung, um sich aus verschiedenen Abteilungen zu bedienen und für einige Stunden einen nie gekannten Wohlstand zu genießen. Mit dokumentarischer Wirklichkeitsnähe und Berliner Dialekt entstand ein präzises Milieubild.
BRD/NDR 1967, R+B: Eberhard Fechner, Digital SD, DF, 91 min
Einführung: Jan Gympel (Film- und Fernsehhistoriker)
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | So 11.10.26, 16:00 |
| Wo |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist dem Filmemacher Eberhard Fechner anlässlich seines 100. Geburtstages gewidmet.