Mehr als Alpenkulisse. Deutsch-Schweizerische Filmbeziehungen
Kinemathek – Studiokino
Die Filmbeziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz – geprägt durch ihre geografische Nähe sowie historische und politische Entwicklungen – sind komplexer, als verbreitete Landschaftsklischees vermuten lassen.
Die Beiträge in diesem Band gehen diesen Wechselwirkungen nach und beleuchten Mythen sowie die »Neutralität« der Schweiz, insbesondere im Umkreis der Filmproduktion der von Dialektvielfalt geprägten Deutschschweiz. Der Fokus liegt auf den 1930er- und 1940er-Jahren, als Emigrantinnen und Emigranten aus Nazi-Deutschland die Schweiz als Zufluchtsort aufsuchten – ein Land, das sich im Sinne der »Geistigen Landesverteidigung« von den faschistischen Nachbarländern abzugrenzen versuchte.
Der Band versammelt die überarbeiteten Vorträge des 37. Internationalen Filmhistorischen Kongresses, der im November 2024 in Hamburg stattfand.
Zu Gast: Martin Girod (Autor), Erika Wottrich (Redakteurin)
Moderation: Gerhard Midding
In deutscher Sprache
Herausgegeben von: Hans-Michael Bock, Jan Distelmeyer und Jörg Schöning
Redaktion: Swenja Schiemann und Erika Wottrich
München: edition text + kritik, 2026
Vorab ca. 30 Minuten Kurzfilme
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Mi 16.12.26, 18:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Das neue Filmbuch
Die Deutsche Kinemathek veröffentlicht seit vielen Jahren Monografien und Studien zur Film- und Fernsehgeschichte. Viele davon basieren auf Recherchen in den eigenen Archivbeständen. Unsere Publikationen spiegeln die Vielfalt filmhistorischer Forschung und aktueller Diskussionen wider. In unserer Reihe »Das neue Filmbuch« stellen wir neben eigenen Büchern auch ausgewählte Neuerscheinungen vor, die den Blick auf Film und Fernsehen erweitern.