Eine androgyne Person im Annzug sitzt lässig in einem Sessel, daneben ein Fenster.

›Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse‹, BRD 1984, Regie: Ulrike Ottinger
Quelle: Deutsche Kinemathek

Lehrer*innen-Führung »Inventing Queer Cinema«

Inventing Queer Cinema
Führung
Mi 10.6.26, 15:30–17:30

Kinemathek – Halle

Die Ausstellung »Inventing Queer Cinema« zeigt, wie Filme queere Lebensrealitäten sichtbar machen. Sie versteht queeres Kino als Teil gesellschaftlicher Veränderung. Filme erzählen von Widerstand, Solidarität und dem Kampf um Sichtbarkeit und Rechte.

Die Ausstellung präsentiert prägende Filme und gibt Filmschaffenden, Zeitzeug*innen und Communities Raum für ihre Perspektiven – welches Kino sie sich wünschen oder gewünscht haben. Außerdem zeigt die Ausstellung, wie queere Bewegungen gesellschaftliche Debatten geprägt und den Mainstream beeinflusst haben.

Im Gespräch mit dem Kurator*innenteam und im anschließenden Austausch geht es um Geschlechtervielfalt in Film und Gesellschaft. Außerdem diskutieren die Teilnehmenden, wie sich queere Filme im Unterricht einsetzen lassen.

Tickets Teilnahme mit Eintrittskarte kostenfrei
Wann Mi 10.6.26, 15:30–17:30
Wo
Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen

Inventing Queer Cinema

Queeres Kino erzählt von den Geschichten, Erfahrungen und Lebensrealitäten queerer Menschen – meist abseits normativer Erwartungen und gesellschaftlicher Ordnungen. Dabei hinterfragt es oft auch filmische Konventionen und entwickelt eigene, widerständige Formsprachen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Filme und Filmarbeitende, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutschland geprägt und immer wieder neu erfunden haben. Ergänzend beleuchtet die Schau die besondere Bedeutung Berlins als Ort queerer Film- und Subkultur. 

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