›Jeanine Meerapfel‹, 2025, Cover, © edition text + kritik
Jeanine Meerapfel
Kinemathek – Studiokino
Buchvorstellung: Lea Wohl von Haselberg: ›Jeanine Meerapfel‹, edition text + kritik, München 2025
Film: ›Adiòs AdK – die Präsidentin geht‹, D 2024, Regie: Christa Donner, 58 min
Jeanine Meerapfel gehört zu den bedeutendsten Filmemacherinnen Deutschlands. In ihren Filmen verhandelt sie Fragen von Flucht, Exil, Identität und Erinnerung – Themen, die ihr Werk seit Jahrzehnten prägen und bis heute aktuell sind. Als Tochter einer jüdischen Familie, die vor dem Nationalsozialismus nach Argentinien fliehen musste, verbindet sie persönliche Geschichte mit gesellschaftlichen und politischen Fragen.
Anlässlich der Neuerscheinung des Bandes ›Jeanine Meerapfel‹ in der Reihe ›Film-Konzepte‹ stellt die Filmwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg ihre Beschäftigung mit Leben und Werk der Regisseurin vor. Der Band zeichnet Meerapfels filmische Auseinandersetzungen mit Lateinamerika, der Bundesrepublik, familiären Beziehungen und den Herausforderungen des Erinnerns nach.
Ergänzend zeigen wir den Dokumentarfilm ›Adiòs AdK – die Präsidentin geht‹ von Christa Donner. Der Film begleitet Jeanine Meerapfel in ihrer letzten Zeit als Präsidentin der Akademie der Künste und eröffnet einen persönlichen Blick auf eine der prägenden Stimmen des deutschen Films.
Im anschließenden Gespräch mit Rolf Aurich von der Deutschen Kinemathek, diskutieren Lea Wohl von Haselberg und Christa Donner über Meerapfels Werk, ihre Bedeutung für die Filmgeschichte und die Frage, wie Kino Erfahrungen von Exil, Verlust und Zugehörigkeit sichtbar machen kann.
Zu Gast:
Lea Wohl von Haselberg (Professorin und Programmdirektorin) und Christa Donner (Filmemacherin, Fotografin und Kuratorin)
| Tickets | Kostenlos mit Ticket |
| Wann | Do 2.7.26, 18:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Das neue Filmbuch
Die Deutsche Kinemathek veröffentlicht seit vielen Jahren Monografien und Studien zur Film- und Fernsehgeschichte. Viele davon basieren auf Recherchen in den eigenen Archivbeständen. Unsere Publikationen spiegeln die Vielfalt filmhistorischer Forschung und aktueller Diskussionen wider. In unserer Reihe »Das neue Filmbuch« stellen wir neben eigenen Büchern auch ausgewählte Neuerscheinungen vor, die den Blick auf Film und Fernsehen erweitern.