›Neubau‹, Regie: Johannes M. Schmit © Salzgeber
Selbstverständlichkeiten und Rollenverständnisse: Frauen, Männer, Trans* im Film
Kinemathek – Halle
Zazie de Paris, Thea Ehre und Tucké Royale haben mit ihren Rollen in Produktionen wie ›Westler“, ›Bis ans Ende der Nacht‹ oder ›Neubau‹ queere Filmgeschichte geschrieben. Mal geht es in den Filmen explizit um Repräsentation von Trans*, mal wird es am Rande und oft überhaupt nicht erwähnt. Wann spielt Trans*identität im Film eine Rolle? Wie steht es um die Sichtbarkeit im Queer Cinema? Ein Gespräch über Underground und Prime Time, Genre und Gender, Erfolg und Rollenangebote.
Zu Gast: Thea Ehre (Schauspielerin), Tucké Royale (Schauspieler, Autor), Zazie de Paris (Schauspielerin, Sängerin)
| Tickets | 7 € / ermäßigt 5 € |
| Wann | Fr 24.7.26, 19:00 |
| Wo |
Gäste Selbstverständlichkeiten und Rollenverständnisse
Unser Gäste
Thea Ehre
Die österreichische Schauspielerin Thea Ehre (geb. 1999 in Wels) begann früh mit Tanz und Schauspiel. Ihren Durchbruch feierte sie als Leni Malinowski in ›Bis ans Ende der Nacht‹ (Regie: Christoph Hochhäusler, 2022) und gewann dafür 2023 bei der Berlinale den Silbernen Bären als Beste Nebendarstellerin. Es folgten ›Die Räuberinnen‹ (2023, Max Ophüls Preis) sowie ›Fugue Four Response‹ am Wiener Volkstheater. Zudem engagiert sie sich für Sichtbarkeit von trans Personen.
Tucké Royale
Tucké Royale (geb. 1984 in Quedlinburg). Drehbuch und Hauptrolle in ›Neubau‹ (Arbeitstitel: ›Stonewall Uckermark‹), ein queerer Heimatfilm, ausgezeichnet mit dem Max Ophüls Preis, dem Preis für den gesellschaftlich relevanten Film, dem Preis der Deutschen Filmkritik und dem Braunschweiger Filmpreis. Die Hörspiele ›The Revolution Will Be Injected‹ (2020) und ›Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet‹ (2024) sind u.a. als Hörspiele des Monats ausgezeichnet. Royale lehrt als Gastprofessor an der HFF in München. Sein Drehbuch ›Alman hesabı - Getrennte Rechnung‹ ist BKM-gefördert. Royale ist Mitinitiator der Kampagne »#ActOut«
Zazie de Paris
Zazie de Paris ist Schauspielerin und Sängerin. Geboren in Paris, wuchs sie in Frankreich und Israel auf und arbeitete nach einer Ballettausbildung als Tänzerin. Es folgten Gesangs- und Schauspielausbildung, Arbeit in Nachtclubs, Revuetheatern und Theaterhäusern in Frankreich und Deutschland u.a. als Ensemblemitglied am Hamburger Schauspielhaus. Filme mit Peter Zadek, Werner Schroeter und Wieland Speck, darunter ›Westler‹ und Fernsehrollen in der ›Lindenstraße‹ und im Frankfurter ›Tatort‹.
Weitere Informationen
Veranstaltungen zur Ausstellung »Inventing Queer Cinema«
In unserer Veranstaltungsreihe zur Ausstellung sprechen wir über lesbisches Kino, Trans*repräsentation, Queerness im Fernsehen und queeren Aktivismus. Und wir richten das Spotlight auf Pionier*innen der queeren Kultur- und Filmgeschichte wie Elfi Mikesch und Wolfgang Theis. Mit Monika Treut, Wieland Speck, Faraz Shariat, Thea Ehre, Angelina Maccarone, Lamin Leroy Gibba, Kerstin Polte, Tucké Royale, Jürgen Brüning u. v. a.