›Verführung einer grausamen Frau‹, Regie: Elfi Mikesch, Monika Treut © Salzgeber
Rosenkönige und Grausame Frauen: Die Bildermacherin Elfi Mikesch
Kinemathek – Halle
Queer avant la lettre: Im Jahr 1970 begann die Fotografin Elfi Mikesch ihre Arbeit als Regisseurin und Kamerafrau. Bekannt für ihre tanzenden, beweglichen Bilder, die uns in unerhörte Schieflagen und Träume versetzen, arbeitet sie bei unzähligen Filmen von Rosa von Praunheim, Werner Schroeter oder Monika Treut an der Kamera. Diese Kollaborationen sprühen von Queerness, anarchischer Energie und politischem Engagement. Von ›Ich denke oft an Hawaii‹ (1978) und dem Foto-Film ›Execution – A Study of Mary‹ (1979) bis zu ihrem Dokumentarfilm ›Krieg oder Frieden‹ (2024) führte Mikesch bei über 20 Produktionen selbst Regie. Fiona Berg und Maja Roth unterhalten sich mit Mikesch über ihr queeres Leben und Schaffen.
Zu Gast: Elfi Mikesch (Kamerafrau, Regisseurin, Fotografin) Moderation: Fiona Berg (feminist elsewheres), Maja Roth (HBK Braunschweig)
| Tickets | 7 € / ermäßigt 5 € |
| Wann | Fr 21.8.26, 19:00 |
| Wo |
Weitere Informationen
Veranstaltungen zur Ausstellung »Inventing Queer Cinema«
In unserer Veranstaltungsreihe zur Ausstellung sprechen wir über lesbisches Kino, Trans*repräsentation, Queerness im Fernsehen und queeren Aktivismus. Und wir richten das Spotlight auf Pionier*innen der queeren Kultur- und Filmgeschichte wie Elfi Mikesch und Wolfgang Theis. Mit Monika Treut, Wieland Speck, Faraz Shariat, Thea Ehre, Angelina Maccarone, Lamin Leroy Gibba, Kerstin Polte, Tucké Royale, Jürgen Brüning u. v. a.