Zwei Personen stehen sich in neon-pinkem Licht gegenüber. Sie lachen sich an.

›Rafiki‹, Kenia 2018, Regie: Wanuri Kahiu
Quelle: Salzgeber

Queere Filmgeschichte ... mit DGS. Ein Rundgang für Gehörlose

Inventing Queer Cinema
Führung
Sa 18.7.26, 15:00–17:00

Kinemathek – Halle

Ein Ausstellungsrundgang exklusiv für Gebärdensprachler*innen

Tickets Kostenfrei für Gebärdensprachler*innen
Wann Sa 18.7.26, 15:00–17:00
Wo

Informationen auf Gebärdensprache

Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich unter: bildung [at] deutsche-kinemathek.de (bildung[at]deutsche-kinemathek[dot]de)

Im Rahmen der Ausstellung »Inventing Queer Cinema« werfen wir einen Blick auf die Geschichte des queeren deutschen Kinos:auf Widerstand und Revolution, Solidarität und Innovation. Die Ausstellung stellt dabei nicht nur wichtige Filme vor, sondern erzählt vor allem von den Erfahrungen vieler verschiedener Menschen, die für Film und Kino arbeiten: Von welchem Kino träumen sie oder haben sie geträumt? Welche Parallelen zeigen sich über die verschiedenen Jahrzehnte hinweg? Woran sind Projekte gescheitert, worin lagen Erfolge? Wie hat das queere Kino die Emanzipationsgeschichte begleitet und kommentiert? Wann hat es diese Geschichte aktiv mitgestaltet und mit welchen Impulsen sogar den sogenannten Mainstream beeinflusst?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Pride Month, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kultur und visuelle Kommunikation der Gehörlosen in Berlin/Brandenburg e.V. (ZfK).

Dolmetschung in Laut- und Gebärdensprache (DGS)

Weitere Informationen

Inventing Queer Cinema

Queeres Kino erzählt von den Geschichten, Erfahrungen und Lebensrealitäten queerer Menschen – meist abseits normativer Erwartungen und gesellschaftlicher Ordnungen. Dabei hinterfragt es oft auch filmische Konventionen und entwickelt eigene, widerständige Formsprachen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Filme und Filmarbeitende, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutschland geprägt und immer wieder neu erfunden haben. Ergänzend beleuchtet die Schau die besondere Bedeutung Berlins als Ort queerer Film- und Subkultur. 

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