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Ein Kapitel für sich
Zeughauskino
Nach ›Tadellöser & Wolff‹ verfilmte Eberhard Fechner auch Walter Kempowskis Fortsetzung der Familiengeschichte. ›Ein Kapitel für sich‹ erzählt von Kempowskis Erlebnissen in Lagern und Gefängnissen der Sowjetischen Besatzungszone und der jungen DDR. Die eindringliche Adaption stieß bei der Kritik teils auf Ablehnung und wurde als antikommunistische Hetze angegriffen. Das Publikum reagierte dagegen rege auf den dreiteiligen ZDF-Film, der zum Jahreswechsel 1979/80 erstmals ausgestrahlt wurde. Angesichts gesundheitlicher Probleme und gescheiterter Vorhaben blieb er Fechners letztes Spielfilmprojekt.
BRD 1971, R+B: Eberhard Fechner, Digital SD, DF, drei Teile: 123 min, 121 min, 133 min
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | So 1.11.26, 15:00 |
| Wo |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist dem Filmemacher Eberhard Fechner anlässlich seines 100. Geburtstages gewidmet.