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© Angelina Maccarone

Ein Abend mit Angelina Maccarone – Lesung und Film ›Alles Wird Gut‹

Looking Back to the Present
Lesung
Talk
Film
Do 17.12.26, 19:00–23:00

Kinemathek – Halle

19:00 Lesung und Gespräch ›Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in‹

In Angelina Maccarones Romandebüt (2026, Verbrecher Verlag) begleiten wir Giuseppina Rigatoni – Regisseurin, Dozentin und Tochter eines sogenannten Gastarbeiters aus Italien – durch ihr bewegtes Leben. Zwischen Filmförderung, Branchentreff und den Herausforderungen einer Bestattung schildert Maccarone mit viel Witz und frappierender Ähnlichkeit zur eigenen Biografie die Stationen einer unerschütterlichen Frau. 

20:15 Filmscreening ›Alles Wird Gut‹, D 1998, Regie: Angelina Maccarone, DCP, 88 min

Nach ihrem lesbischen Debüterfolg ›Kommt Mausi raus?!‹ schrieb Angelina Maccarone mit ›Alles Wird Gut‹, erneut Fernsehgeschichte. Zusammen mit der Historikerin, Sozialwissenschaftlerin und Mitbegründerin der Black European Studies, Fatima El-Tayeb, die heute an der Yale University lehrt, verfasste Maccarone damals das Drehbuch. Ihr Film wurde im NDR ausgestrahlt und gilt als erste lesbische, afrodeutsche Komödie aus Deutschland. Unterhaltsam und temporeich wird die Eifersuchtsgeschichte von Nabou erzählt: Als sie von ihrer Freundin verlassen wird, heuert Nabou kurzerhand als Putzkraft in einer Nachbarwohnung an, um ihrer Ex nachzuspionieren. Dort begegnet sie der erfolgreichen, attraktiven und ebenfalls afrodeutsche Kim. Zwischen den beiden entstehen erst Spannungen, dann zünden die Funken.

Zu Gast: Angelina Maccarone (Drehbuch, Regie), Fatima El-Tayeb (Drehbuch)
Moderation: Sophya Kallista Frohberg (Schwarze Filmschaffende e.V.), Toby Ashraf (Kurator, Autor)
 

Content Note: Der Film beinhaltet diskriminierende Sprache.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verbrecher Verlag statt.

Tickets 10 € / ermäßigt 7 €
Wann Do 17.12.26, 19:00–23:00
Wo

Über »Looking Back to the Present«

Über »Looking Back to the Present«

Filmgeschichte meets Gegenwartskino! Auch in der zweiten Ausgabe unserer Filmreihe, »Looking Back to the Present«, die 2025 zum ersten Mal stattfand, kombinieren wir Filme aus den Beständen der Kinemathek mit neuen Werken aus der deutschen Filmlandschaft und mit internationalen
Neurestaurierungen.