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Damenquartett
Zeughauskino
Eberhard Fechners dritter Film ›Damenquartett‹ zeichnet einen authentischen Fall nach und erzählt von vier ledigen Schwestern und der Tochter einer von ihnen, die sich durchs Leben schnorren und schmarotzen. Verfolgt von einem leidenschaftlich für Recht und Ordnung eintretenden Leiter einer Wirtschaftsauskunftei, flieht das Quintett vom Ruhrgebiet an die Mosel. Dort will es ein leerstehendes Anwesen erwerben und zum Damenstift ausbauen. Eine zeitlose Geschichte über Hochstapelei und die Bereitschaft, sich blenden zu lassen. Ein Off-Erzähler verleiht dem Film märchenhafte Züge.
BRD 1969, R+B: Eberhard Fechner, Digital SD, DF, 91 min
Einführung: Jan Gympel (Film- und Fernsehhistoriker)
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum
| Tickets | Eintritt frei |
| Wann | Sa 17.10.26, 18:00 |
| Wo |
Aus dem Fernseharchiv
Aus dem Fernseharchiv
In den Archiven der deutschen Rundfunkanstalten schlummert ein kaum bekannter Schatz: Fernsehspielfilme teils prominenter Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen, entstanden vor allem in den 1960er- und 70er-Jahren, als das Fernsehen noch ein Experimentierfeld für junges filmisches Erzählen war – und die damals ein Millionenpublikum erreichten. An jedem ersten Dienstag im Monat zeigen wir einen solchen Fernsehfilm, der Kurator Jan Gympel gibt eine Einführung. Die aktuelle Reihe ist dem Filmemacher Eberhard Fechner anlässlich seines 100. Geburtstages gewidmet.