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Choreography of Refusal
Kinemathek – Studiokino
Seit der Grünen Bewegung 2009 und den folgenden Protesten sind die Körper iranischer Bürger*innen zugleich Orte von Repression und Widerstand. Die vier Kurzfilme in ›Choreography of Refusal‹ fragen, was mit Körper und Geist geschieht, wenn Gewalt, Überwachung und Angst den Alltag bestimmen – und welche Rolle Bilder dabei spielen.
Laufen, fallen, sich verstecken, filmen: Bewegungen werden zu Gesten des Widerstands, die Kamera zum Mittel des Zeugnisablegens. Zwischen Protest, Krieg und persönlicher Erfahrung zeigen die Filme, wie Menschen einer aufgezwungenen Realität begegnen und wie sich politische Ereignisse auch aus der Distanz in Körper und Erinnerung einschreiben.
›As I Lay Dying (Ghesseh bar yad ast)‹, IR 2025, Regie: Mohammadreza Farzad, Pegah Ahangarani, 15 min
›Blind, ins Auge (Blind, into the eye)‹, IR, D 2025, Regie: Mehrad Sepahnia, Atefeh Kheirabadi, 19 min
›Sensitive Content‹, D 2023, Regie: Narges Kalhor, 9 min
›Fruits of Despair‹, IR 2026, Regie: Nima Nassaj, 29 min, DCP, Persisch, OmeU, 72 min
Zu Gast: Atefeh Kheirabadi (Filmemacherin), Afsun Moshiry (Kuratorin)
Moderation: Rabih El-Khoury
Das Filmgespräch findet auf Englisch statt.
| Tickets | 7 € / ermäßigt 5 € |
| Wann | Di 15.9.26, 19:00 |
| Wo |
Kinemathek – Studiokino |
Über Stadtbilder
Über »Stadtbilder«
Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen – und welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt.