Kolloquien 1978–2014

2014: Für und mit Film werben

26. und 27. September 2014

Jeder Film braucht Werbung, um sein Publikum zu finden. Trailer, Plakate, Fotos und Pressehefte sind Nebenprodukte der Filmgeschichte und werden seit Jahr und Tag als solche von den Filmarchiven gesammelt. Schließlich sind sie nicht nur kulturgeschichtlich von hohem Interesse, sondern geben in besonderer Weise Aufschluss darüber, wie Filmwirtschaft und Kulturvermittlung funktionieren. Im Kino wird aber nicht nur für Filme geworben: Produktwerbung ist integraler Bestandteil jeder Filmvorführung. In den Anfangsjahren des Kinos gehörten Werbung und Film zur gleichen Sphäre der Jahrmarktattraktionen, aus der sich die weiterhin bestehende Affinität zwischen Film und Werbung ableiten lässt. Werbebotschaften und -grafiken ebenso wie Pressehefte und Plakate sind nicht nur materiell, sondern auch inhaltlich Zeugen der Vergangenheit. Sie geben Aufschluss über den jeweiligen politischen Hintergrund, vor dem sie entstanden sind. Manchmal muss Werbung neuen Zielgruppen oder veränderten gesellschaftlichen Interessen angepasst werden. Dies gilt in besonderem Maße für die Pflege von Repertoirefilmen, die eine maßgeschneiderte Öffentlichkeitsarbeit benötigen, mit sie für die jeweiligen Zielgruppen immer wieder neu kontextualisiert werden.

Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland vermittelten im Rahmen des Kolloquiums umfassende Einblicke in die historisch gewachsene Bedeutung der Werbung in der Filmkultur.

Die jungen Teilnehmer des Kinderkolloquiums lernten bei einem Archivbesuch Werbematerial aus der Frühzeit des Kinos kennen und gestalteten anschließend im Rahmen eines Workshops selbst Kinowerbung.

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2013: Sammeln, Sichern, Sehen: Was ist eine Kinemathek?

13. und 14. September 2013, ab 10 Uhr
Kino Arsenal und Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Kinematheken, als Kulturinstitutionen keine hundert Jahre alt, müssen sich angesichts radikal veränderter technologischer Bedingungen und Nutzererwartungen neu ausrichten. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Deutschen Kinemathek nahm das Kolloquium eine Standortbestimmung vor. Der Blick auf die Ursprünge, die Entwicklung sowie das derzeitige Selbstverständnis dieser und vergleichbarer Institutionen offenbart den Wandel der sozialen, politischen und ästhetischen Rolle, dem zumindest zahlreiche westliche Kinematheken unterliegen. Es ist an der Zeit, Bedeutung, Aufgaben und Perspektiven einer modernen Kinemathek neu zu definieren: Wie können Kinematheken und Filmarchive weiterhin zentrale Orte der Filmkultur, der Hervorbringung und Vermittlung filmischen Wissens bleiben? In Vorträgen und Gesprächsrunden ging es um die Aufgaben von Archiven, um Sammlungspraktiken und ihre Fallstricke und nicht zuletzt um das Zeigen und Vermitteln der Archivgüter, sei es in Ausstellungen, mit Kinoprojektionen oder auf neuartigen Wegen. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie Kinematheken dazu beitragen können, Filmkultur lebendig zu halten, auch unter neuen technischen Bedingungen und angesichts veränderter gesellschaftlicher Erwartungen.

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2012: Avantgarde im Archiv?!

15. und 16. Juni 2012

Wie kommen Avantgarde- und Experimentalfilme ins Archiv – und von dort wieder an die Öffentlichkeit? Abseits konventioneller Herstellungs- und Verwertungswege entstanden und lange Zeit allenfalls an den Rändern der Filmgeschichtsschreibung wahrgenommen, finden diese Filme meist nur über das persönliche Engagement einzelner Sammler ihren Weg ins Archiv. Dort stellen ihre individuelle Machart, die spezifische Materialität oder auch ihr Entstehungs- und Aufführungskontext häufig genug archivarische Standardstrategien in Frage. Wie können diese Filme angemessen restauriert und vorgeführt werden? Ist eine Digitalisierung des Materials sinnvoll? Welche Foren und Präsentationswege bieten sich an? Vier internationale Sammlungen (Academy Archive L.A., EYE Film Institute Amsterdam, Deutsche Kinemathek, Berlin, und Arsenal – Institut für Film und Videokunst, Berlin) stellen ihre Bestände vor und diskutierten über Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit diesen vielfältigen und einzigartigen Filmen.
Ein parallel stattfindendes Kinderkolloquium für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren näherte sich den Themen Archiv und Avantgardefilm auf kindgerechte Weise: Mit Führungen im Haus, Workshops und Filmprogrammen konnten Kinder spielerisch und interaktiv einiges über Experimentalfilme und ihr Dasein im Archiv lernen.

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2011: Ohne Altersbeschränkung. Filme nicht nur für Kinder

24. und 25. Juni 2011

Filme für Kinder und Jugendliche umfassen unterschiedlichste Genres, Themen und ästhetische Stilmittel. Gemeinsam ist ihnen allenfalls ihre Zielgruppe – und ihre Vernachlässigung durch die Filmwissenschaft. Dabei beweisen Festivals sowie ein Blick in andere Filmländer stets wieder, wie vielfältig und anspruchsvoll Filme für ein jugendliches Publikum jenseits von pädagogischen Bewertungen sein können. Das Kolloquium der Deutschen Kinemathek würdigte die kinematografische Vielfalt dieser Filme, griff Diskussionen zur Vermittlung von Filmen für Kinder auf und stellte praktische sowie innovative Beispiele aus der Arbeit mit Kindern im Kino vor.
Parallel fand ein Kinderkolloquium mit Filmen und Gesprächen, Museumsführungen und einem Workshop statt und bot damit Kindern von 8 bis 12 Jahren einen Einblick in  Filmgeschichte,-analyse und -produktion.

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2010: Gefährliches Kino? Filme im Konflikt mit Gesetz, Geld und Gesellschaft

11. und 12. Juni 2010

Sind Filme gefährlich? Restriktive Maßnahmen wie Zensur und Altersbeschränkungen begleiten den Film seit seiner Geburtsstunde und belegen sein – tatsächliches oder vermutetes – Gefahrenpotenzial. Beispiele aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte geben Aufschluss über Wandelbarkeit und Kontinuität von Zensurentscheidungen mit ihren nicht zu unterschätzenden Auswirkungen auf Filmgeschichtsschreibung sowie Produktions- und Distributionspraktiken. Strafrechtliche Verbote, Jugenschutzgesetze und Zugangsbeschränkungen erweisen sich bis heute häufig genung als juristischer Ausdruck gesellschaftlicher Tabus. So legen die stets erneut aufflammenden Diskussionen darüber, was mit welchen Mitteln zu welchem Zweck dargestellt werden darf, vor allem die sich wandelnden Normen einer Gesellschaft offen. Umgekehrt ist die visuelle Provokation und Tabuverletzung ein wesentlicher Bestandteil filmischer Produktion und stellt für bestimmte Genres geradezu eine Existenzbedingung dar. Welche Funktion erfüllen diese Filme, die sich am Rande des Erlaubten und Erträglichen bewegen, und wie finden sie ihr Publikum? Wie gehen Archive mit den unliebsamen Beständen fragwürdiger und umstrittender Filme um? Wie kann der Herausforderung begegnet werden, die das Internet als neues Verbreitungsmedium von strafrechtlich und urheberrechtlich problematischen Bewegtbildern darstellt? Das Kolloquium widmete sich diesen und weiteren Fragen zu verbotenen, beschnittenen und skandalisierten Filmen.

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2009: Filmgeschichte ausstellen

18. bis 20. Juni 2009

Filmmuseen widmen sich der Bewahrung und Präsentation von Filmgeschichte. Doch wie kann ein Museum den Besonderheiten des Mediums Film mit seinen spezifischen zeitlichen und technischen Voraussetzungen gerecht werden? Wie wird Film als künstlerisches Produkt sowie als kultur- und zeithistorisches Dokument ausgestellt, und welcher Kontextualisierungen bedarf es? Wie begegnen Filmmuseen den teils gegensätzlichen Anforderungen von Sammeln und Bewahren einerseits und Zeigen und Vermitteln andererseits? Wie wirken sie an filmgeschichtlichen Kanonisierungen mit,  und wie ist ihr Verhältnis zu den „Rändern" und „Unterströmungen" einer meist national ausgerichteten Präsentation von Filmgeschichte?

Das Museum für Film und Fernsehen hat seine Ständige Ausstellung um zwei Räume zum deutschen Film von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart erweitert. Aus diesem Anlass thematisierte das Kolloquium Ausstellungskonzepte von Filmmuseen sowie deren gesellschaftliche, kulturelle und pädagogische Aufgaben. Neben der Präsentation der aktuellen Ausstellungen des Museums für Film und Fernsehen wurden konträre und ergänzende Positionen anderer Filmmuseen vorgestellt und Darstellungsformen von Filmgeschichte diskutiert.

 


2008: Die digitale Herausforderung – Perspektiven für Archive und Film- und Kinomacher

13. und 14. Juni 2008
Kino Arsenal 1

Noch immer kennen die meisten Menschen digitale Filmtechnik nur als Werkzeug zur Erzeugung spektakulärer „Visual Effects“. Tatsächlich aber hat sie bereits in der Produktion, Verbreitung und Archivierung von bewegten Bildern die herkömmlichen Verfahren verdrängt, ohne dass die damit einhergehenden Veränderungen umfassend verstanden und die damit gegebenen Möglichkeiten wirklich genutzt würden.

Mit der Digitalisierung geht der Wunsch nach der sofortigen und dauerhaften Verfügbarkeit aller jemals produzierten Bilder einher – eine Herausforderung für die Archive, von denen mehr als zuvor erwartet wird, alles  verfügbar zu halten, möglichst rund um die Uhr und online wie auf YouTube. Die Realität ist von diesem Ziel noch weit entfernt, andererseits bahnt die neue Technik auch Wege in bislang unzugängliches Terrain und liefert Ideen zu innovativen Geschäftsmodellen.

Hinter den Kulissen der Filmproduktion haben sich fast alle Arbeitsabläufe stark verändert: Mit Hilfe der Digitalisierung werden analoge Bilder verarbeitet und auch als solche wieder ausgegeben. Was nur wie eine zeitgemäße Form der Kopiermaschine wirkt, bringt tatsächlich eine Veränderung der Inhalte auf der Leinwand mit sich: Ein vollständig künstlich erzeugter Film kann ganz normal aussehen, ohne erkennbare „Visual Effects“.

Auch im Bereich Restaurierung ergeben sich ganz neue Chancen zur Rettung verloren geglaubter Bilder durch digitale Nachbearbeitung und Compositing des Materials.

Distributionsmodelle digitaler Bilder abseits des DCI-Standards aus Hollywood können bisher selten gezeigten Bereichen aktueller wie historischer Filmproduktion Perspektiven eröffnen. Die potentielle Verfügbarkeit aller Bilder lädt schließlich auch zur kreativen Wiederverwendung ein: Aus dem Found-Footage-Film wird der Remix, der Zugriff des Benutzers wird selbst zum Programm und Teil der audiovisuellen Kultur.

 


2007: Vom Trümmerkino zum Zoo Palast – Das deutsche Kino vor sechzig Jahren

22. und 23. Juni 2007

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Dr. Peter Gleber, Werner Grassmann, Michael Hanisch, Prof. Friedrich P. Kahlenberg, Heiner Roß, Dr. Heribert Schlinker, Wolfgang Schmidt-Dahlberg, Dr. Peter Stettner, Werner Sudendorf, Michael Töteberg

Moderation: Werner Sudendorf, Michael Töteberg

Konzeption: Holger Theuerkauf

Filme:Welt im Film 72/1946, Jenseits der Ufa – Zum Scheitern des deutschen Nachkriegsfilms (D 2002, Regie: Alexander Bohr, Peter H. Schneider), Welt im Film Nr. 186, Morituri (D 1948, Regie: Eugen York), Blick in die Welt 24/1948, Les Maudits – Das Boot der Verdammten (F 1947, Regie: René Clement), Welt im Film Nr. 273, Ende einer Vorstellung (BRD 1987, Regie: Annelie Runge), Der deutsche Film nach dem Krieg (D 1948), Welt im Film Nr. 98, Weselije Rebjata – Lustige Burschen (SU 1934, Regie: Grigori Alexandrow)

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2006: Special Effects im deutschen Spielfilm – Der Übergang vom mechanischen ins digitale Zeitalter

15. und 16. September 2006

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Wolf Bosse, Oliver Deussen, Uwe Fleischer, Rolf Giesen, Erich Günther, Bernd Hellthaler, Josef Hilger, Kurt Marks, Sven Martin, Francesco Sacco, Rainer Soehnlein, Götz Weidner 

Moderation: Rolf Giesen

Konzeption: Holger Theuerkauf

Filme: Synthetischer Film oder wie das Monster King Kong von Fantasie und Präzision gezeugt wurde  (BRD 1975, Regie: Helmut Herbst), Wunder der Schöpfung (D 1925, Regie: Hanns Walter Kornblum), Das kalte Herz (DDR 1950, Regie: Paul Verhoeven), Wag the Dog (USA 1997, Regie: Barry Levinson)

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2005: Der frühe Film bis 1915

24. und 25. Juni 2005

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Carsten-Stephan Graf v. Bothmer, Karl Griep, Matthias Groll, Helmut Herbst, Klaus Kreimeier, Martin Loiperdinger, Alfred Meyer, Mark-Paul Meyer, Corinna Müller, Eva Orbanz, Michael Ross, Thomas Schadt, Karl-Heinz Schmid, Mariann Sträuli Farinelli

Moderation: Joseph Garncarz

Musikalische Begleitung: Jens Bogedain, Simon Jakob Drees, Steven Garling, Jürgen Kurz

Konzeption: Holger Theuerkauf

Filme: „Historisches Kurzfilmprogramm, das vom 20. bis 26. Mai 1911 im Zentral-Theater in Weiden (Süddeutschland) aufgeführt wurde": Les Fils de Locuste / Locusta, die Giftmischerin Neros (F 1911, Regie: Louis Feuillade), Dusoiffard et le bec de gaz/ Söffel und die Straßenlaterne (F 1910, Regie: unbekannt), Til hest / Zu Pferd – Akrobaten (DK 1911, Regie: unbekannt), Le Rembrandt de la rue Lepic / Auch ein Rembrandt (F 1911, Regie: Jean Durand), Schutzmannlied aus der Metropol-Theater-Revue „Donnerwetter – tadellos" (D 1908, mit Henry Bender), Mericke aus Neuruppin kommt nach Berlin (D 1911, Regie: Adolf Gärtner), La caduta di Troia / Trojas Fall (I 1910, Regie: Giovanni Pastrone) 

„Das Kino als Zeitzeuge": L'Arrivée d'un train en gare de la Ciotat (F 1895, Regie: Louis Lumière), Sortie d'usine (F 1895, Regie: Louis Lumière), Skladanowsky-Filme von 1896 (D 1896, Regie: Max Skladanowsky), Chemnitzer Reportagen (D 1896, Regie: Guido Seeber), Ausfahrt der sächsischen China-Krieger zu Schiff aus Bremerhaven, am 31. Juli 1900 (D 1900, Regie: Guido Seeber), Die Amerikareise des Prinzen Heinrich (USA 1902, Regie: unbekannt), Die Einweihung der New Yorker Williamsburg-Brücke (USA 1903, Regie: unbekannt), Einweihung des Kaiser-Friedrich-Denkmals (D 1905, Regie: unbekannt), Zarenbesuch in Berlin(D 1913, Regie: unbekannt), Eine Fahrt durch die Friedrichstraße in Berlin (D 1913, Regie: Oskar Messter), Deutscher Rundflug um den BZ-Preis der Lüfte (D ca. 1912, Regie: unbekannt), Eine Hochbahnfahrt durch Berlin (D 1910, Regie: unbekannt), Le plus beau Jardin de Paris, le Jardin du Luxembourg (F 1912, Regie: unbekannt), Paris illustré  (F 1908, Regie: unbekannt), Honolulu, capitale des îles Hawaï (F 1912, Regie: unbekannt), La Fête des eaux sur le Mekong (F 1910, Regie: unbekannt), Delhi, grande ville de l'Inde supérieure (F 1909, Regie: unbekannt), Chasse aux morses sur les côtes de la terre Françoise-Joseph (F 1914, Regie: unbekannt), Ein italienisches Unterseeboot taucht (I ca. 1910, Regie: unbekannt), Demonstration de Jiu-Jitsu par le professeur T. Tobari (F 1912, Regie: unbekannt)

„Erste Filmarbeiten bekannter Stars": Perlen bedeuten Tränen (D 1911, Regie: Adolf Gärtner, Darsteller: Henny Porten, Hugo Flink), Mutterliebe (D 1909, Regie: unbekannt, Darsteller: Curt Bois), Das Mädchen ohne Vaterland (D 1912, Regie: Urban Gad, Darsteller: Asta Nielsen, Max Wogritsch), Max inszeniert einen Film (F 1910, Regie: unbekannt, Darsteller: Max Linder), The Females of the Species (USA 1912, Regie: David Wark Griffith, Darsteller: Mary Pickford, Dorothy Bernard, Charles West, Claire McDowell)

„Frühe Detektivfilme": Dobbeltgaengeren (DK 1910, Regie: unbekannt), Sherlock Holmes unter Bauernfängern (1911, Land: unbekannt, Regie: unbekannt), Nick Winter et les vols de Primrose (F 1911, Regie: unbekannt), Der geheimnisvolle Klub (D 1913, Regie: Joseph Delmont), Leo, der Aushilfskellner (D 1912, Regie: Heinrich Bolten-Baeckers), Der falsche Graf (USA 1913, Regie: unbekannt)

„Frühe Filmkomiker": Bébé veut imiter Saint Martin (F 1910, Darsteller: René Dary), Cocó Poliziotto (I 1910, Darsteller: Lorenzo Soderini), Cretinetti alla casa di leone (I 1910, Darsteller: André Deed), Tontolini vince alla lotteria (I 1911), Kulicke und die Würstchen (F 1906), Polidor entusiasta della lotta (I 1912, Darsteller: Ferdinand Guillaume), Karl Valentins Hochzeit (D 1913, Darsteller: Karl Valentin), Kri Kri e Checco al concorso di bellezza (I 1913, Darsteller: Raymond Frau), Amoureux de la teinturière (F 1912, Darsteller: Max Linder), Tango Tangles (USA 1914, Darsteller: Charles Chaplin)

Veröffentlichung: Verschiedene Texte in FilmGeschichte (geplant)

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2004: Filmsynchronisation

18. und 19. Juni 2004

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Natascha Behne, Christian Brückner, Theodor Dopheide, Joseph Garncarz, Bettina Haensler, Martin Koerber, Jürgen Labenski, Matthias Müntefering, Dagmar Nawroth, Katja Nottke, Frank Schätzlein, Christoph Wahl

Moderation: Rolf Giesen

Konzeption: Holger Theuerkauf

Filme: Casablanca (USA 1942, Regie: Michael Curtiz, DF), L’Auberge espagnole / Barcelona für ein Jahr (F/E 2002, Regie: Cédric Klapisch, DF), Pardon Us / Hinter Schloß und Riegel (USA 1931, Regie: James Parrott), Der blaue Engel (D 1930, Regie: Josef von Sternberg), Casino (USA 1995, Regie: Martin Scorsese),Parlor, Bedroom and Bath / Casanova wider Willen (USA 1931, Regie: Edward Sedgwick, DF)

Veröffentlichung:Verschiedene Texte in FilmGeschichte, Nr. 20

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2003: Der deutsche Zeichentrickfilm vor 1945

13. und 14. Juni 2003

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Günter Agde, Gerhard Fieber, Hans Fischerkoesen, Jean-Paul Goergen, Heinz Kaskeline, Daniel Kothenschulte, Martin Loiperdinger, Harald Pulch,Ulrich Stoll

Moderation: Rolf Giesen

Konzeption: Holger Theuerkauf

Filme: Film ist Rhythmus – Werbefilm und Avantgarde (D 1991, Regie: Martin Loiperdinger, Harald Pulch), Muratti und Sarotti (D 1999, Regie: Gerd Sockel), Hitlers Traum von Mickey Mouse (D 1999, Regie: Ulrich Stoll), Snow White and the Seven Dwarfs (USA 1937, Regie: Walt Disney; restaurierte Fassung von 1993) sowie drei Zeichentrickfilm-Programme

Veröffentlichung: Chronologie des Zeichentrickfilms vor 1945

 


2002: Die Zukunft des Kinos – Vom analogen zum digitalen Film

21. und 22. Juni 2002

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Sven Boeck, Harald Brandes, Ulrich Gregor, Martin Hahn, Peter Matz, Joachim Polzer, Holger Schwärzel, Burkhard Voiges

Konzeption: Holger Theuerkauf

Moderation: Rainer Rother

Filme: Mit Ikea nach Moskau (D 2001, Regie: Michael Chauvistré), Konzert im Freien (D 2001, Regie: Jürgen Böttcher), Der Glanz von Berlin (D 2001, Regie: Judith Keil, Antje Kruska), Birthday (D 2001, Regie: Stefan Jäger)

Veröffentlichung: Texte zum Thema per Internet

 


2001: Beiwerk zum Flimmerbilde – Musik zu stummen Filmen

22. und 23. Juni 2001

Ort: Kino Arsenal 1

Referenten: Frank Strobel, Wolfgang Thiel, Beate Warkentien

Gäste: Günter A. Buchwald, Nina Goslar, Eunice Martins, Bernd Schultheis, Joanna Seaton, Donald Sosin, Wolfgang Thiel

Moderation: Martin Koerber

Konzeption: Martin Koerber, Holger Theuerkauf

Filme: Lichtspiel Schwarz-Weiß-Grau (D 1929, Regie: László Moholy-Nagy, mit Kompositionen von Buchwald, Martins, Schultheis, Sosin), Nani ga kanojo o so saseta ka (J 1929, Regie: Shigeyoshi Suzuki, Musik: Günter A. Buchwald), Tagebuch einer Verlorenen (D 1929, Regie: Georg Wilhelm Pabst, Musik: Donald Sosin), Der Schatz (D 1923, Regie: Georg Wilhelm Pabst, Musik: Max Deutsch), Norrtullsligan (S 1923, Regie: Per Lindberg, Musik: Eunice Martins), Show People (USA 1928, Regie: King Vidor, Musik: Donald Sosin, Günter A. Buchwald, Joanna Seaton), Anders als die Andern (D 1919, Regie: Richard Oswald, Musik: Bernd Schultheis)

Veröffentlichung: „Beiwerk zum Flimmerbilde? – Musik zu stummen Filmen", FilmHeft, Nr. 7, Hg. Filmmuseum Berlin – Stiftung Deutsche Kinemathek, Redaktion: Mezzo Piano

 


2000: kein Kolloquium

 


1999: Tumult der Gefühle – Melos

17. bis 19. Juni 1999

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Silvia Hallensleben, Katja Nicodemus, Michael Wedel

Konzeption: Claudia Lenssen

Filme: 9

Veröffentlichung: Verschiedene Texte in FilmGeschichte, Nr. 14

 


1998: Abgründe der Phantasie – Der deutsche Kriminalfilm

5. und 6. Juni 1998

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Frank Arnold, Michael Esser, Norbert Grob, Michael Hanisch, Peter Nau, Georg Seeßlen, Anke Sterneborg

Konzeption: Norbert Grob

Filme: Das Geheimnis des Abbé X (D 1927, Regie: Wilhelm Dieterle), Mordsache Holm (D 1938, Regie: Erich Engels), Gesucht wird Majora (BRD 1949, Regie: Hermann Pfeiffer), Die rote Maus (D 1925, Regie: Rudolf Meinert), Bumerang (BRD 1959, Regie: Alfred Weidenmann), Der Frosch mit der Maske (BRD 1959, Regie: Harald Reinl), Heroin (DDR 1967, Regie: Heinz Thiel, Horst E. Brandt), Einer von uns beiden (BRD 1973/74, Regie: Wolfgang Petersen), Der Mann mit der falschen Banknote (D 1927, Regie: Romano Mengon), Supermarkt (BRD 1973, Regie: Roland Klick)

Veröffentlichung: FilmHeft, Nr. 3, Hg. Stiftung Deutsche Kinemathek, Redaktion: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Gabriele Jatho; verschiedene Texte in FilmGeschichte, Nr. 13

 


1997: Platz zum Spielen – Drei Schauspieler im westdeutschen Nachkriegsfilm: Robert Graf, Hanns Lothar, Gertrud Kückelmann

6. und 7. Juni 1997

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Michael Althen, Wolfgang Jacobsen, Hans Helmut Prinzler

Gäste: Dominik Graf, Norbert Kückelmann, Susanne Lothar

Filme: Das Wispern im Berg der Dinge (D 1996, Regie: Dominik Graf, Michael Althen), Jonas (BRD 1957, Regie: Ottomar Domnick), Wir Wunderkinder (BRD 1958, Regie: Kurt Hoffmann), Buddenbrooks (BRD 1959, Regie: Alfred Weidenmann), One, Two, Three (USA 1961, Regie: Billy Wilder), Hanns Lothar 1929–1967. Gedächtnissendung (BRD 1967, Regie: Bernhard Theopold), Sturm im Wasserglas (BRD 1960, Regie: Josef von Baky), Keiner stirbt leicht (BRD 1956, Regie: John Olden), Die goldene Pest (BRD 1954, Regie: John Brahm), Das tanzende Herz (BRD 1953, Regie: Wolfgang Liebeneiner), Spielbank-Affäre / Parkplatz zur großen Sehnsucht (BRD 1956/57, Regie: Arthur Pohl)

Veröffentlichung: Verschiedene Texte in FilmGeschichte, Nr. 11/12

 


1996: Gemeinsam sind wir trivial – Deutsche Genrefilme der fünfziger und sechziger Jahre

31. Mai und 1. Juni 1996

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Wolfgang Gersch, Stefan Kolditz, Robert Müller, Mariam Niroumand, Michael Rutschky, Ralf Schenk

Moderation: Peter W. Jansen

Filme: Die Spur des Falken (DDR 1968, Regie: Gottfried Kolditz), Winnetou, Teil 1 (BRD/F/YU 1963, Regie: Harald Reinl), Wenn die Conny mit dem Peter ... (BRD 1958, Regie: Fritz Umgelter), Einmal ist keinmal (DDR 1955, Regie: Konrad Wolf), Mörderspiel(BRD/F 1961, Regie: Helmut Ashley), Seilergasse 8 (DDR 1960, Regie: Hans-Joachim Kunert, Joachim Kunert)

 


1995: Filmgeschichte vis-à-vis Zeitgeschichte – Filme der frühen dreißiger und der frühen siebziger Jahre

8. und 9. Juni 1995

Ort: Filmsaal im Martin-Gropius-Bau

Referenten: Alice Agneskirchner, Claudia Lenssen, Christiane Peitz

Moderation: Hans Helmut Prinzler

Filme: Berlin - Alexanderplatz (D 1931, Regie: Piel Jutzi), Händler der vier Jahreszeiten (BRD 1972, Regie: Rainer Werner Fassbinder), Menschen am Sonntag (D 1929, Regie: Curt Siodmak, Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer, Fred Zinnemann), Alice in den Städten (BRD 1974, Regie: Wim Wenders), Liebelei (D 1933, Regie: Max Ophüls), Die Legende von Paul und Paula (DDR 1973, Regie: Heiner Carow)

Veröffentlichung: Referat von Christiane Peitz in SDK-Newsletter, Nr. 6

 


1994: kein Kolloquium

 


1993: Remigration

3. und 4. Juni 1993

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Artur Brauner, Norbert Grob, Heike Klapdor, Claudia Lenssen, Daniela Sannwald, Werner Sudendorf, Klaus Völker, Karsten Witte

Moderation: Hans Helmut Prinzler

Filme: Der Ruf (BRD 1949, Regie: Josef von Baky), Town Without Pity / Stadt ohne Mitleid (USA/CH/BRD 1960, Regie: Gottfried Reinhardt), Die Ratten (BRD 1955, Regie: Robert Siodmak), Der Cornet (BRD 1955, Regie: Walter Reisch), Die 1000 Augen des Dr. Mabuse (BRD 1960, Regie: Fritz Lang), Der gläserne Turm (BRD 1957, Regie: Harald Braun), Der Hauptmann und sein Held (BRD 1955, Regie: Max Nosseck), Am Tag als der Regen kam (BRD 1959, Regie: Gerd Oswald)

Veröffentlichung: Beiträge in FilmExil, Nr. 3

 


1992: Lob der Charge – Frühe deutsche Tonfilme

4. und 5. Juni 1992

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Heike Klapdor-Kops, Karl Prümm (Vorträge); Jörg Becker, Michael Esser, Jeanpaul Goergen, Annette Kilzer, Anke Sterneborg (Einführungen)

Filme: Lohnbuchhalter Kremke (D 1930, Regie: Marie Harder), Drei Tage Mittelarrest (D 1930, Regie: Carl Boese), Ihre Majestät die Liebe (D 1930/31, Regie: Joe May), So ein Mädel vergißt man nicht (D 1932/33, Regie: Fritz Kortner), Sprung in den Abgrund (D 1933, Regie: Harry Piel), Keine Feier ohne Meyer (D 1931, Regie: Carl Boese), Nie wieder Liebe (D 1931, Regie: Anatole Litvak)

Veröffentlichung: Beiträge in filmwärts, Nr. 23

 


1991: Von Autoren – Gespräche mit Drehbuchautoren und Dramaturgen

7. und 8. Juni 1991

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Hans-Michael Bock, Jochen Brunow (Vortrag); Hans Helmut Prinzler (Diskussionsleitung)

Gäste: Christel & Roland Gräf, Wolfgang Kohlhaase, Ula Stöckl, Rudolf Thome

Gesprächspartner: Uta Berg-Ganschow, Karlheinz Oplustil, Regine Sylvester

Filme: System ohne Schatten (BRD 1983, Buch: Jochen Brunow, Regie: Rudolf Thome), Neun Leben hat die Katze (BRD 1968, Buch und Regie: Ula Stöckl), Der brennende Acker (D 1921/22, Buch: Willy Haas, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau), Berlin – Ecke Schönhauser (DDR 1957, Buch: Wolfgang Kohlhaase, Regie: Gerhard Klein), Märkische Forschungen (DDR 1981/82, Buch und Regie: Roland Gräf, Dramaturgie: Christel Gräf), Die freudlose Gasse (D 1925, Buch: Willy Haas, Regie: Georg Wilhelm Pabst), Der nackte Mann auf dem Sportplatz (DDR 1973, Buch: Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase, nach einem Szenario von Wolfgang Kohlhaase, Regie: Konrad Wolf)

 


1990: Über das Bildermachen – Kameraleute im Gespräch

8. und 9. Juni 1990

Ort: Kino Arsenal

Gäste: Igor Luther, Ulrike Ottinger, Thomas Plenert, Jörg Schmidt-Reitwein

Gesprächspartner: Lars-Olav Beier, Uta Berg-Ganschow, Norbert Grob, Gerhard Midding, Hans Helmut Prinzler

Filme: 18 Bilder mit der Hand – Kameramänner des deutschen Stummfilms (BRD 1978, Regie: Hans-Michael Bock, Rudolf Körösi), O.K. (BRD 1970, Regie: Michael Verhoeven, Kamera: Igor Luther), Johanna d'Arc of Mongolia (BRD 1989, Regie und Kamera: Ulrike Ottinger), Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? (DDR 1989, Regie: Helke Misselwitz, Kamera: Thomas Plenert), Lebende Photographen auf einem laufenden Bande (BRD 1979, Regie: Helmut Herbst, Guido Seeber), Winter ade (DDR 1988, Regie: Helke Misselwitz, Kamera: Thomas Plenert), Zwischengleis (BRD 1978, Regie: Wolfgang Staudte, Kamera: Igor Luther)

 


1989: 1949 – Neun Filme aus dem Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland

1. bis 3. Juni 1989

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Frank Arnold, Michael Esser, Gerhard Midding, Klaus Oldenhage, Christiane Peitz, Ellen Risholm

Gäste: Catja Görna, Eugen York

Filme: Wasser für Millionen, Welt im Film (Wochenschau Nr. 207), Die Treppe (BRD, Regie: Alfred Braun), Mädchen hinter Gittern (BRD, Regie: Alfred Braun), Des Lebens Überfluß (BRD, Regie: Wolfgang Liebeneiner), Wer fuhr den grauen Ford? (BRD, Regie: Otto Wernicke, Wolf D.Friese), Derby (BRD, Regie: Roger von Norman), Schicksal aus zweiter Hand (BRD, Regie: Wolfgang Staudte), Nachtwache (BRD, Regie: Harald Braun), Die letzte Nacht (BRD, Regie: Eugen York), Ich mach dich glücklich (BRD, Regie: Alexander von Szlatinay), Taxi-Kitty (BRD, Regie: Kurt Hoffmann)

 


1988: Bildschirm – Kino – Geschichte – Europäische Fernsehanstalten restaurieren Filme

24. bis 27. November 1988

Ort: Urania (Kleist-Saal)

Referenten: Brian Baxter, Hans Brecht, Kevin Brownlow, Werner Dütsch, David Gill, Martin Koerber, Jürgen Labenski, Hélène Mochiri, Heiner Roß

Moderation: Martin Koerber

Filme: Der lebende Leichnam (D/UdSSR 1928/29, Regie: Fedor Ozep), O Drakos (GR 1956, Regie: Nikos Koundouros), Die andere Seite (D 1931, Regie: Heinz Paul), A Woman Scorned (USA 1911, Regie: David Wark Griffith), What Shall We Do With Our Old? (USA 1910/11, Regie: David Wark Griffith), The Unchanging Sea (USA 1910, Regie: David Wark Griffith), The Last Command (USA 1927/28, Regie: Josef von Sternberg), The Crowd (USA 1928, Regie: King Vidor), The Life and Death of Colonel Blimp (GB 1943, Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger), Hard Luck (USA 1921, Regie: Buster Keaton, Eddie Cline), How to Make Movies (USA 1918, Regie: Charles Chaplin) The Circus (USA 1925, Regie: Charles Chaplin), Show People (USA 1928, Regie: King Vidor), Westfront 1918 (D 1930, Regie: Georg Wilhelm Pabst)

 


1987: Schauwerte – Architektur im Film

12. und 13. Juni 1987

Ort: Kino Arsenal und Kaisersaal im Esplanade

Referent: Michael Esser

Gäste: Jutta Brückner, François Confino, Alfred Hirschmeier, Heidi Lüdi, Toni Lüdi, Jan Schlubach

Filme: Vom Täter fehlt jede Spur (D 1928, Regie: Constantin J. David, Bauten: Jack Rotmil) sowie Ausschnitte aus Filmen der eingeladenen Filmarchitekten

Veröffentlichung: Beiträge in epd Film, 10/1987 (zusammengestellt von Uta Berg-Ganschow und Wolfgang Jacobsen)

 


1986: Filmgeschichte in der kommunalen Kinoarbeit Teil 2 (Präsentation des Verleihkataloges DIF/SDK)

6. und 7. Juni 1986

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Harald Jossé, Martin Koerber, Gesa Rautenberg

Diskussion: Gerd Albrecht, Klaus G. Jaeger, Klaus Oldenhage, Heinz Rathsack

Filme: Asphalt (D 1929, Regie: Joe May), Der Schuß im Tonfilmatelier (D 1930, Regie: Alfred Zeisler), Abschied (D 1930, Regie: Robert Siodmak), Melodie der Welt (D 1929, Regie: Walter Ruttmann), Der Mann, der den Mord beging (D 1930/31, Regie: Kurt Bernhardt), Voruntersuchung (D 1931, Regie: Robert Siodmak), Der Andere (D 1930, Regie: Robert Wiene)

 


1985: kein Kolloquium

 


1984: Studentenfilme ins Kino bringen

22. und 23. Juni 1984

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Studenten der HFF München und der DFFB (zu ihren Filmen)

Kurzfilme:Doo auf Entenjagd (Regie: Dieter Lange), Niemandsland (Regie: Andreas Missler-Morell), Schwäche der Stärkeren (Regie: Ferenc Tolvaly), Bizzy (Regie: Herbert Linkesch, Nikolaus Starkmeth), Verkabelt und verkauft (Regie: Rüdiger Mörsfeld, Rüdiger Steinmetz), Familiengruft (Regie: Maria Lang), Tatoo Suite (City Race) (Regie: RS Wolkenstein), Sound of Freedom (Regie: Thomas Carle), Der Bauer im Parkdeck (Regie: Peter Braatz), Leugt (Regie: Raoul Peck), Die Verlangsamte (Regie: Petra Buda), Mordsgeschichten (Regie: Christine Beck), Mit den Zügen eilen (Regie: Dieter Funk, Peter van den Reek), Viktorija (Regie: Eva Roselt), Private Moment (Regie: Monika Schmid), Hure (Regie: Volker Maria Arend), Der Kopf (Regie: Sabine Bornemann), In Afrika ist Muttertag (Regie: Ralf Huettner), Kurze Rückkehr (Regie: Walter Lindenlaub), Cloe (Regie: Angie Welz-Rommel), Lucy (Regie: Verena Rudolph), Mikado (Regie: Claahsen, Jaenicke, Meyer, Ramirez, Rudolph, Schleelein, Weiss, Welz-Rommel)

 


1983: Über die Trägheit der Wahrnehmung – Zur experimentellen Filmarbeit von Werner Nekes

24. und 25. Juni 1983

Ort: Kino Arsenal

Referent: Werner Nekes

Filme von Werner Nekes: jüm-jüm (BRD 1967), Hynningen (BRD 1973), Geflecht (BRD 1976), Makimono (BRD 1974), Optisches Lexikon (BRD 1983), Zwischen den Bildern (BRD 1981), Uliisses (BRD 1980/82), T-Wo-Men (BRD 1972)

 


1982: Kinderfilm – Zur Situation des Kinderkinos in Produktion, Vertrieb und Abspiel

25. Juni 1982

Ort: Kino Arsenal und Finow-Schule

Diskussion: Filmemacher, Produzenten, Verleiher, Kinomacher

Moderation: Theda Kluth und Heinz Rathsack

Filme (gezeigt am 24. Juni): Rosi und die große Stadt (BRD 1980, Regie: Gloria Behrens), Die Kinder aus Nr. 67 (BRD 1980, Regie: Usch Barthelmeß-Weller, Werner Meyer), Ich hatte einen Traum (BRD 1980, Regie: Rainer Boldt), Meister Eder und sein Pumuckl (BRD 1980, Regie: Ulrich König)

 


1981: Zur Frühgeschichte des deutschen Films

26. Juni 1981

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Herbert Birett, Rolf Burgmer, Helmut Herbst, Friedrich P. Kahlenberg, Eberhard Spiess

Filme: Der Hauptmann von Köpenick (D 1906, Regie: Carl Buderus), Don Juan heiratet (D 1909, Regie: Franz Porten), Mutterliebe (D 1909, mit: Curt Bois), Die weiße Sklavin (DK 1910, Regie: Viggo Larsen), Tragödie eines Streiks (D 1911, Regie: Adolf Gärtner), Die arme Jenny (D 1912, Regie: Urban Gad), Fräulein Piccolo (D 1914, Regie: Franz Hofer), Das Tagebuch des Dr. Hart (D 1916, Regie: Paul Leni) sowie von Max Skladanowsky Wintergartenprogramm, Berliner Straßenszenen, Stockholm

 


1980: Den Alltag entdecken – Über den Umgang mit Dokumentarfilmen

13. Juni 1980

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Wilhelm Roth, Karl Saurer

Gäste: Alexander J. Seiler, Klaus Wildenhahn

Moderation: Hans Helmut Prinzler

Filme: Kinoprawda No. 21 (UdSSR 1924, Regie: Dsiga Wertow), Tre Pesni o Lenine (UdSSR 1934, Regie: Dsiga Wertow), Parteitag 64 (BRD 1964, Regie: Klaus Wildenhahn), Aufsätze (BRD 1963, Regie: Peter Nestler), Unser Lehrer (CH 1971, Regie: Alexander J. Seiler), Warum ist Frau B. glücklich? (BRD 1968, Regie: Erika Runge), Martha (DDR 1979, Regie: Jürgen Böttcher)

Veröffentlichung: Protokoll als Beilage in der Zeitschrift Filme, Nr. 4

 


1979: Stummfilmmusik gestern und heute – Perspektiven einer historisch-praktischen Aufarbeitung

8. Juni 1979

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Hans Brecht, Jürgen Labenski, Gerd Luft, Lothar Prox, Heinz Rathsack, Walter Schobert

Gäste: Friedrich Kahlenberg, Werner Schmidt-Boelcke, Willy Sommerfeld

Pianisten: Joachim Bärenz, Arthur Kleiner, Albert Lévy

Moderation: Herbert Birett, Berndt Heller, Heinz Rathsack

Filme: Ausschnitte aus Potomok Chingis-Khana / Sturm über Asien (UdSSR 1929, Regie: Wsewolod Pudowkin), Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (D 1927, Regie: Walter Ruttmann), Greed (USA 1924, Regie: Erich von Stroheim), Nosferatu  (D 1921, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau), Hamlet (D 1920, Regie: Sven Gade, Heinz Schall)

Veröffentlichung: Publikation im Verlag Volker Spiess

 


1978: Filmgeschichte in der kommunalen Kinoarbeit

30. Juni 1978 

Ort: Kino Arsenal

Referenten: Ulrich Gregor, Enno Patalas, Heinz Rathsack, Heiner Roß, Walter Schobert

Moderation: Peter W. Jansen, Jochen von Uslar

Filme: keine

Veröffentlichung: Publikation im Eigenverlag der SDK

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