Veranstaltungen 2016

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
Christian Rischert zum 80. Geburtstag
KOPFSTAND, MADAM!
(BRD 1967, Regie: Christian Rischert)

19. Dezember 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Szenen einer Ehekrise – Christian Rischerts erster Spielfilm führt mit Witz und erstaunlich hellsichtig die 1966 schon offensichtlichen Risse und Diskrepanzen im Geschlechterverhältnis vor Augen: Karin Hendrich ist Mutter einer kleinen Tochter. Vor der Heirat war sie Dolmetscherin. Dass sie nun wieder arbeiten will, versteht ihr Mann Robert nicht. Ahnt er, dass Karin ihn mit Ulrich betrügt? Bei ihm findet Karin Verständnis für ihren Wunsch nach Selbstständigkeit – doch dann entpuppt auch er sich als „Mann seiner Zeit“ …
KOPFSTAND, MADAM! wurde auf der Berlinale-Retrospektive 2016 erneut aufgeführt und begeistert aufgenommen. Anlässlich des 80. Geburtstags von Christian Rischert zeigte die Deutsche Kinemathek diese Wiederentdeckung im Rahmen der Reihe „Filmspotting“.

Einführung: Martin Koerber, Deutsche Kinemathek

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“

18. Dezember 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

15. Dezember 2016, 18 Uhr

Anmeldung am 15.12. an der Museumskasse

Führung kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

11. Dezember 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Sichtbare und unsichtbare Überwachung
Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

1. Dezember, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

Science-Fiction als Social Fiction: Spielfilme wie MINORITY REPORT (USA 2002, Regie: Steven Spielberg) oder TOTAL RECALL (USA 1990, Regie: Paul Verhoeven) entwerfen ein pessimistisches Szenario der Zukunft und prägen unser Bild vom Überwachungsstaat. Welche Möglichkeiten und Gefahren sind mit der aktuellen technologischen Revolution verbunden, welche Auswirkungen hat der technische Wandel auf die Gesellschaft, und inwieweit ist in den neuen asiatischen „Smart Cities“ längst Realität, was in der westlichen Welt noch als Science-Fiction diskutiert wird?

Podiumsdiskussion: Dr. Nadine Godehardt (Politikwissenschaftlerin), Prof. em. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler, Berlin und Wien), Prof. Dr. Eckard Minx (Daimler und Benz Stiftung) und Kai Schlieter (taz, Berlin)
Moderation: Geraldine de Bastion
In Zusammenarbeit mit Dr. Nadine Godehardt, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Eintritt frei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. Dezember 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
BRUNO DER SCHWARZE, ES BLIES EIN JÄGER WOHL IN SEIN HORN
BRD 1971, Regie: Lutz Eisholz

28. November 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

Porträt des Berliner Moritatensängers Bruno Schleinstein, der wenige Jahre nach der Fertigstellung von Lutz Eisholz' DFFB-Abschlussfilm als Kaspar Hauser in Werner Herzogs JEDER FÜR SICH UND GOTT GEGEN ALLE (BRD 1974) international Aufmerksamkeit erregte. Bruno S. wurde am 2. Juni 1932 unehelich in Berlin geboren. Weil seine Mutter sich weigerte, ihn aufzuziehen, lebte er in unterschiedlichen Kinderheimen, die während der NS-Zeit von brutalen Erziehungsmethoden und dem Abtransport von Kindern ins KZ geprägt waren. Später lebte er in offenen und geschlossenen Anstalten, aus denen er immer wieder ausbrach. Er war Hilfsarbeiter und Straßensänger. 1962 wurde Bruno als „geheilt“ entlassen.

Anhand zweier weiterer Protagonisten zeigt der Film, wie sich die Erfahrungen im Heim auf das Leben der betroffenenen Kinder auswirken. Auch die Umstände, die die Eltern dazu veranlasst haben, ihre Kinder in ein Heim zu geben, werden nachvollziehbar gemacht. Begleitende Kurzfilme lieferten Porträtminiaturen der Protagonisten.

Zu Gast: Lutz Eisholz

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. November 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Inklusiver Projekttag „exchange_museum“
Exklusiv für Gehörlose

26. November, ab 12 Uhr

Ausstellungsrundgänge, Begegnungen und Austausch mit Gebärdensprachlern und Museumsfachleuten der Deutschen Kinemathek. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie Zugänge zum Museum gestaltet werden können. Anschließend konnten die Teilnehmer mit den Ausstellungsmachern ins Gespräch kommen und sich über ihre Eindrücke austauschen. Eine Veranstaltung mit Gebärdensprachdolmetschern

„exchange_museum“ ist ein Projekt des Bereichs Bildung und Vermittlung der Deutschen Kinemathek, in Zusammenarbeit mit DeafTeens- Nena e.V., Jubel³ e.V. und Kulturprojekte Berlin GmbH.
Gefördert durch die Aktion Mensch
Informationen unter: bildung@deutsche-kinemathek.de

Teilnahme kostenfrei

 


Buchpräsentation
Wolfgang Jacobsen und Nicky Rittmeyer (Hg.): Peter Beauvais. Vielfalt als Konzept

24. November, 19 Uhr

Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Plenarsaal, 10117 Berlin

 

1916 im Fichtelgebirge geboren, 1986 in Baden-Baden gestorben: In diesem Jahr wäre Peter Beauvais hundert geworden, und sein Todestag jährt sich zum dreißigsten Mal. Das erste Buch über ihn versteht sich als gleichermaßen würdigende wie kritische Hommage. Peter Beauvais, nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt, war ein Meister rhetorischer und optischer Nuancierungen. Seine Fernsehfilme überbordend von Bilderfindungen im Detail, seine Theater- und Operninszenierungen aufs Feinste austariert zwischen Texttreue und notwendiger Interpretation – stets dämpfen oder betonen die Einfälle der Regie die Kunst der Schauspieler. Besonders deutlich wird dies in den Meisterwerken DOROTHEA MERZ (1976) nach Tankred Dorst und der Siegfried-Lenz-Adaption DEUTSCHSTUNDE (1971), fotografiert von Jost Vacano. Das Œuvre dieses Regisseurs ersten Ranges fußt in der Wahl der Themen und Sujets wie in den Formen der künstlerischen Einrichtung auf einer Konzeption radikaler Vielfalt. Peter Beauvais. Vielfalt als Konzept ist der erste Band der neuen Schriftenreihe „Fernsehen. Geschichte. Ästhetik“, die gemeinsam von der Akademie der Künste und der Deutschen Kinemathek verantwortet wird.

Mit den Gästen Tankred Dorst und Jost Vacano

Eintritt: 5 Euro, 3 Euro ermäßigt

Der Band ist im Museumsshop erhältlich.
 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

20. November 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

13. November 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“
SIGNALE – EIN WELTRAUMABENTEUER
(DDR/PL 1970, Regie: Gottfried Kolditz)

6. November 2016, 18 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Kommandant Veikko und seine Besatzung suchen nach einem Forschungsraumschiff, das auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz im Weltall verschollen ist. Der von der DEFA zusammen mit einem polnischen Studio produzierte Film setzt auf aufwendige Trickaufnahmen.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

6. November 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Über das Innenleben des humanoiden Roboters Myon

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

3. November 2016, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

Was bewegt den Roboter Myon dazu, bestimmte Objekte anzusehen, wie werden seine Gelenke gesteuert und wie erinnert sich Myon an erlebte Situationen? Viele dieser Aspekte sowie Fragen aus dem Publikum wurden während des Vortrags und im Anschluss daran erläutert und diskutiert.

Prof. Dr. Manfred Hild, Neurorobotik, Beuth Hochschule für Technik Berlin
Partner: Beuth Hochschule für Technik Berlin

Eintritt frei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. November 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


„Tatort“-Preview: BABBELDASCH von Axel Ranisch

Filmgespräch mit Axel Ranisch und Ulrike Folkerts

31. Oktober, 20.15 Uhr

Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
 

„Eine Institution macht sich locker“, schreibt der Spiegel über den ersten „Tatort“ von Axel Ranisch. Seit seinem Kinodebüt DICKE MÄDCHEN (D 2011) dreht der Berliner Regisseur Filme ohne Drehbuch – auch die Figuren des Fernsehkrimis erarbeitete Ranisch gemeinsam mit den Schauspielern des Ludwigshafener „Tatort“-Teams und Laien des Amateurtheaters Hemshofschachtel.

Die Preview von BABBELDASCH (D 2016) war eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek und des SWR und eröffnete die Sonderschau „1000 Tatorte – Alle Filme. Alle Fälle“ in der Mediathek des Museums für Film und Fernsehen.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Booklet zur Werkschau Georg Stefan Troller, Deutsche Kinemathek 2016Werkschau Georg Stefan Troller – Vorbild, Filmbild, Selbstbild
30. Oktober bis 18. Dezember

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin (30. Oktober 2016 bis 18. Dezember 2016)
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin (9. Dezember bis 18. Dezember 2016)

 

Der Dokumentarfilmer, Schriftsteller und Essayist Georg Stefan Troller, ein großer geistiger Anreger in seiner Zeit, wurde als Fernsehjournalist zum Vorbild für Generationen: Mit dem legendären WDR-Magazin PARISER JOURNAL brachte er ab 1961 das Savoir Vivre in die deutschen Wohnzimmer, mit den halbstündigen Porträtfilmen der Reihe PERSONENBESCHREIBUNG führte er seine Arbeit beim ZDF über drei Jahrzehnte hinweg fort und wurde auf diese Weise zum Chronisten einer Epoche. Dabei sind Trollers Fernsehfeuilletons nie nur einfache Porträts, sondern immer auch komplexe Begegnungen, in denen nicht allein die Antworten der Porträtierten zählen, sondern gleichermaßen auch die Fragen des Reporters Troller sowie dessen Reflexionen aus dem Off. Anlässlich seines 95. Geburtstages widmete die Deutsche Kinemathek Georg Stefan Trollers stilprägender Fernseharbeit eine achtteilige Filmreihe, die im Zeughauskino und im Bundesplatz-Kino gezeigt wurde.

In Zusammenarbeit mit ZDF, WDR, NDR, BR

Programm der Werkschau: www.bundesplatz-kino.de und www.zeughauskino.de

Zur Werkschau ist ein 32-seitiges Booklet (pdf) erschienen, herausgegeben von Britta Hartmann und Gerlinde Waz, mit Texten von Hans Dieter Grabe, Britta Hartmann und Georg Stefan Troller, Interviews mit dem Kameramann Carl F. Hutterer und der Schnittmeisterin Elfi Kreiter sowie einer umfassenden Filmografie. Das Booklet ist kostenfrei an den Kinokassen des Bundesplatz-Kinos und des Zeughauskinos sowie in der Deutschen Kinemathek erhältlich. 

In Kooperation mit dem Bundesplatz-Kino und dem Zeughauskino

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

30. Oktober 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Workshop „Smart Movies – Kreatives Arbeiten mit Handy & Co.“

Herbstferienprogramm

28. Oktober, 12 bis 16 Uhr

Ständige Ausstellung und Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Im Rahmen des filmpraktischen Workshops für Jugendliche konnten die Teilnehmer/-innen unter fachkundiger Anleitung das Potenzial von Handy & Co. entdecken und ihren eigenen Handyfilm produzieren.

Ab 12 Jahren

Anmeldung: Museumsinformation Berlin
Tel. +49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

23. Oktober 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Führung für Kinder: „Trick und Technik“

Herbstferienprogramm zum KinderKulturMonat 2016

22. Oktober 2016, 14 Uhr

 

Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen, und welche Tricktechniken wurden früher im Film verwendet? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Trick und Filmtechnik bekamen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung. Die Führung begann bei den deutschen Filmpionieren, durchwanderte die frühen Jahre des deutschen Kinos und erklärte die Anfänge des Tonfilms. Anhand von Filmen wie dem Klassiker METROPOLIS wurde die Technik der Einzelbildanimation in Handarbeit illustriert.

8 bis 12 Jahre

Führung kostenlos

Anmeldung: anmeldungen@kinderkulturmonat.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

16. Oktober 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Führung für Kinder: „Die Geschichte der laufenden Bilder“

Herbstferienprogramm zum KinderKulturMonat 2016

15. Oktober 2016, 14 Uhr

 

War das Schwarzweißkino nie bunt? Wann kam der erste „Oscar“ nach Berlin? Wie gelangt ein Dampfschiff ins Museum? Diese und zahlreiche weitere Fragen rund um die deutsche Filmgeschichte bekamen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung beantwortet. Die Entdeckungsreise führte dabei vom Daumenkino der Filmpioniere über die Filmklassiker DAS CABINET DES DR. CALIGARI und EMIL UND DIE DETEKTIVE bis zu aktuellen Filmen wie DAS PARFUM.

8 bis 12 Jahre

Führung kostenlos

Anmeldung: anmeldungen@kinderkulturmonat.de

 


Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

9. Oktober 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. Oktober 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Filmreihe im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film

SILENT RUNNING
(USA 1972, Regie: Douglas Trumbull, OmU)

2. Oktober um 18 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Spezialeffekte-Experte Douglas Trumbull lässt Bruce Dern als Öko-Aktivisten vom Weltall aus gegen Umweltzerstörung und Waldsterben auf der Erde ankämpfen. Inmitten von Robotern und einer gleichgültigen Crew versucht er, die Reste der irdischen Natur unter riesigen Kuppeln zu bewahren.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

2. Oktober 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmprogramm und Buchvorstellung
ES LEUCHTEN DIE STERNE
D 1938, Regie: Hans H. Zerlett

25. September um 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

„Wer hier nicht zaubern kann, der ist null Komma null.“ Sagt Rudi Godden, der den Aufnahmeleiter Knutz in diesem „Film im Film“ spielt. Filme wie ES LEUCHTEN DIE STERNE brauchen demnach Zauberer, um zu magischem Zelluloid zu werden. Ein gutes Stichwort, denn der Produzent dieses Films, den Hans H. Zerlett 1937/38 für die Tobis inszenierte, war Helmut Schreiber. Unter diesem Namen weitgehend unbekannt, wurde er unter seinem Künstlernamen nach dem Zweiten Weltkrieg weltberühmt: als Magier „Kalanag“. Seinen mutmaßlich einzigen Zauberauftritt in einem Spielfilm hatte er in dieser eigenen Produktion – zusammen mit Ida Wüst zeigt er den Trick „Das magische Wasser“, untermalt von einem schwungvollen Walzer. Wie gut sich Helmut Schreiber mit den NS-Größen der Zeit verstanden hat, welche Rollen der Filmproduzent daneben noch spielte, hat Rolf Aurich in einem Buch beschrieben, das er bei dieser Gelegenheit vorstellte: Kalanag. Die kontrollierten Illusionen des Helmut Schreiber (Verbrecher Verlag, Berlin 2016).

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek, Berlin

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. September 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Verleihung des Kinopreises des Kinematheksverbundes 2016
Preisverleihung und Empfang im Rahmen von „Film:ReStored“

24. September 2016, 19 Uhr
Veranstaltungsraums, 4. OG

 

Im Rahmen des Festivals „Film:ReStored“ wurde der Kinopreis des Kinematheksverbundes verliehen. Mit dem Kinopreis werden jährlich bundesweit Kommunale Kinos für herausragende Programme ausgezeichnet; darüber hinaus wird damit ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt. Erstmalig wurde in diesem Jahr der mit 6.000 Euro dotierte „Lotte-Eisner-Preis“ für ein besonders herausragendes Kinoprogramm verliehen.

Die Teilnahme an der öffentlichen Verleihung des Kinopreises 2016 des Kinematheksverbundes war kostenfrei.
Erforderlich war eine Anmeldung bis zum 16.9.2016 unter kinopreis@deutsche-kinemathek.de.

 


Werbegrafik FilmReStored

Film:ReStored
Das Filmerbe-Festival_01

22. bis 25. September 2016
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

 

Erstmals richtete die Deutsche Kinemathek das Filmerbe-Festival „Film:ReStored“ aus. Mit öffentlichen Vorführungen digitalisierter Filme und einer begleitenden Tagung widmete es sich dem ins digitale Zeitalter überführten deutschen Filmerbe. In Vorträgen und Podiumsrunden wurden ethische, technische und ästhetische Fragen diskutiert, die sich bei der Digitalisierung historischer Filme stellen. In diesem Jahr stand der Status des Originals als Archivgut wie als Referenz für jede Kopierung im Mittelpunkt der Diskussionen. So wichtig es ist, verbindliche Kriterien für eine hochwertige und nachhaltige Digitalisierung des Filmerbes aufzustellen, so zeigen sich in der Praxis doch unterschiedliche Herangehensweisen. Unsere Gäste berichteten über Erfahrungen bei der digitalen Restaurierung und Archivierung historischer Filme in Schweden und Frankreich. Filmvorführungen boten die Gelegenheit, Schätze der deutschen Filmgeschichte als digital restaurierte Erstaufführung zu erleben. Daneben sollten die Veranstaltungen für die beträchtlichen Herausforderungen bei der Digitalisierung des Filmerbes sensibilisieren.

>> Programm (pdf)

Teilnahme | Anmeldung:
Teilnahme (Tagung und Filmprogramm) kostenfrei
Anmeldung war erforderlich bis zum 16.09.2016: filmrestored@deutsche-kinemathek.de

Karten nur für das Filmprogramm und das Kinderprogramm konnten im regulären Ticketverkauf beim Kino Arsenal erworben werden: www.arsenal-berlin.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. September 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


RAUMPATROUILLE – DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION, BRD 1966, © Bavaria Media

50 Jahre RAUMPATROUILLE: Lange Nacht mit allen sieben Episoden sowie Überraschungen
Filmnacht im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

17. September 2016, 18 bis 2 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die Kultserie RAUMPATROUILLE (BRD 1966) mit der legendären Musik von Peter Thomas ist mit zahlreichen Superlativen verbunden: Sie ist die erste deutsche Science-Fiction-Serie überhaupt, die bis dahin teuerste in Deutschland produzierte TV-Serie und außerdem die erste größere europäische TV-Gemeinschaftsproduktion – veredelt mit einer zum damaligen Zeitpunkt revolutionären Tricktechnik. Mehr als 50 Prozent der deutschen Fernsehzuschauer saßen bei der Erstausstrahlung vor dem Bildschirm.

Programm: Begrüßungssekt, Galyxo-Vorführung mit den Tänzerinnen Roswitha Völz, Julia Hellmers und Gwenaëlle Ludwig

Gäste: Wolfgang Völz (Leutnant Mario de Monti) und Friedrich G. Beckhaus (Leutnant Atan Shubashi)

In Kooperation mit Bavaria Media

Eintritt: 17, 50 Euro

 


Lehrerführung

Exklusiv für Lehrer: Führung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

15. September 2016, 17 Uhr

Anmeldung: Museumsinformation Berlin

Tel. +49 (0)30 247 49-888

museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

11. September 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

8. September 2016, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Führung kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

4. September 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Weltraumforschung im TV – SPACETIME
Gespräch mit Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Ulrich Walter und dem N24-Wissenschaftsreporter Marcus Tychsen
Im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

3. September 2016, 17 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Gibt es etwas Faszinierenderes als das Universum? Für Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Ulrich Walter nicht: Der Diplom-Physiker ist Wissenschaftsastronaut und Ordinarius für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Der Forscher präsentiert zusammen mit N24-Technikreporter Marcus Tychsen sein neues TV-Weltraumformat SPACETIME, das am 27. September 2016 auf N24 startet.

In Kooperation mit N24

Eintritt frei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. September 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


498, THIRD AVVENUE, BRD 1968, Regie Klaus Wildenhahn, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
498, THIRD AVENUE
BRD 1968, Regie: Klaus Wildenhahn

29. August 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

 

Sommer in New York 1967: Während sich hupende Autos und eilige Passanten den Weg durch die Stadt bahnen, probt Merce Cunningham mit seinen Tänzern das Stück Scramble. Zwei Monate lang begleitete der Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn für 498, THIRD AVENUE das Ensemble zwischen Probenalltag und Benefizveranstaltung, er lässt dabei immer wieder Cunningham und seine Tänzer zu Wort kommen. Seine Kamera beobachtet und legt das fragile Gefüge zwischen künstlerischem Schaffensprozess und Tänzeralltag frei. Jeder für sich, alle zusammen: Tanz als nimmersatte Hyäne, die alles fordert. Spätestens bei der ersten Durchlaufprobe wird deutlich, warum das Ensemble die Entbehrungen in Kauf nimmt. Anlässlich des Festivals „Tanz im August“ zeigte die Deutsche Kinemathek diesen Film über einen der wichtigsten Choreographen.

Einführung: Virve Sutinen, Künstlerische Leiterin von „Tanz im August“ (in englischer Sprache)

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

28. August 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Lange Nacht der Museen 2016

27. August 2016, 18 bis 2 Uhr
Museum für Film und Fernsehen

 

Programm:

19 bis 20 Uhr

Aktion: Mein Selfie mit einem Alien

In der Sonderausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“ trafen die Besucher auch auf außerirdische Wesen. Das Alien aus INDEPENDENCE DAY (USA 1996, Regie: Roland Emmerich) zeigte sich besonders fotogen und lud die Besucher/-innen ein, diese ungewöhnliche und friedliche Begegnung mit einem Selfie festzuhalten.

Treffpunkt: Sonderausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“ , Bereich „Das Fremde“, 4. OG

 

20 bis 20.45 Uhr
Führung: Marlene Dietrich Kostüme

Die Textilarchivarin der Deutschen Kinemathek führte mit besonderem Augenmerk auf die Kostümarbeit am Beispiel der einzigartigen Roben von Marlene Dietrich durch die Ständige Ausstellung.

Treffpunkt: Eingang Ständige Ausstellung, 3. OG

 

21 bis 21.30 Uhr, 22 bis 22.30 Uhr, 23 bis 23.30 Uhr, 0 bis 0.30 Uhr

Expressführung: Things to Come. Science · Fiction · Film

Die Ausstellung ist eine inszenierte Reise, zu der Erfahrungen in den „unendlichen Weiten“ des Weltalls ebenso gehören wie die Eindrücke von einer möglichen Gesellschaft der Zukunft sowie die Begegnung mit dem Fremden, dem Außerirdischen. Stündlich stattfindende Rundgänge führten die Besucher durch ausgewählte Bereiche der Sonderausstellung.

 

Eintritt: 18 Euro / 12 Euro ermäßigt, für Kinder bis 12 Jahren frei

Bis 15. August kosteten die Tickets 12 Euro / 10 Euro ermäßigt.

Tickets gültig in allen beteiligten Museen

www.lange-nacht-der-museen.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. August 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

14. August 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Sommerferienprogramm
Workshop „Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder“

10. August 2016, 11 bis 13.30 Uhr
Ständige Ausstellung und Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit allerhand Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. „Zauberei!“ führte die Teilnehmer/-innen in die Welt und die Geschichte des Filmtricks ein: Bei einer kurzen thematischen Führung durch die Ständige Ausstellung lernten sie die Grundlagen der Filmtechnik und frühe Trickarbeiten kennen. Anschließend lieferte ein Filmprogramm mit Beispielen aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte die Grundlage für ein gemeinsames Gespräch. Im letzten Teil des Workshops konnten die Teilnehmer/-innen mit Kamera und Trickbox verschiedene Techniken ausprobieren und kurze Animationssequenzen erstellen.

Ab 12 Jahren

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

7. August 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


50 Jahre STAR TREK: Wie aus technischen Visionen Realität wurde
Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

4. August 2016, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Als das ZDF 1972 damit begann, samstags um 17 Uhr die amerikanische Fernsehserie STAR TREK unter dem deutschen Titel RAUMSCHIFF ENTERPRISE auszustrahlen, ahnte niemand, dass dies die erfolgreichste Science-Fiction-Serie der Fernsehgeschichte werden sollte. In seinem Vortrag zeigte Hubert Zitt auf unterhaltsame Weise, welche technischen Visionen aus der Serie inzwischen Wirklichkeit geworden sind.

Dr. Hubert Zitt, Dozent für Informatik und Mikrosystemtechnik, Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken

In Kooperation mit startrek.de und Trekworld Marketing, Hannover

Eintritt frei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. August 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

31. Juli 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. Juli 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


TOTO DER HELD, B/F/D 1991, Regie Jaco Van Dormael, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
TOTO DER HELD
B/F/D 1991, Regie: Jaco Van Dormael

18. Juli 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

 

Toto glaubt seit Kindheitstagen, mit dem wohlhabenden Nachbarssohn Alfred vertauscht worden zu sein. Er flüchtet sich in Träume von Heldentum und führt in der realen Welt ein Durchschnittsleben. Alfred hingegen genießt die Annehmlichkeiten seiner Existenz und heiratet obendrein Totos Jugendliebe. Jetzt im Altersheim scheint der Tag der Rache gekommen …

Der Debütfilm des belgischen Regisseurs Jaco Van Dormael wurde mit der Goldenen Kamera in Cannes ausgezeichnet. Ende letzten Jahres begeisterte Van Dormael mit seiner Komödie DAS BRANDNEUE TESTAMENT (B/F/LUX 2015), in der Gott mit Frau und Tochter in einer Brüsseler Hochhaussiedlung lebt. Der Produzent Luciano Gloor übergab einige seiner Produktionen der Deutschen Kinemathek und hat über die Arbeit an TOTO DER HELD berichtet.

Zu Gast: Luciano Gloor, Metropolis Filmproduktion, und Klaus Schindler, Darsteller

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

17. Juli 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Juli 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Feeling the Heat. Imaginationen des Klimas im Anthropozän
Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

7. Juli 2016, 19 Uhr
Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam

 

In der gegenwärtigen Diskussion um die ökologische Krise, die der Begriff Anthropozän auf den Punkt bringt, wird der Klimawandel generell als „globale Erwärmung“ erklärt. Klima-Imaginationen in „Climate Fiction“, Filmen und Kunstinstallationen experimentieren mit dem Phänomen Hitze als einer Kraft, die Landschaften, Gesellschaften und die menschliche Psyche transformiert. Der Vortrag ging den Implikationen einer „Ästhetik der Hitze“ nach und fragte, in welcher Weise sie Veränderungen erfahrbar machen kann, die wir gegenwärtig noch nicht annähernd absehen können.

Prof. Dr. Eva Horn, Neuere deutsche Literatur, Universität Wien

Gesprächsleitung: Dr. Rüdiger Zill, Potsdam

In Kooperation mit dem Einstein Forum, Potsdam

 

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Juli 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Themenraum „Science–Fiction“ in der Amerika-Gedenkbibliothek
Im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Ficition · Film“

5. Juli bis 11. August 2016
Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin

 

Der Themenraum „Science-Fiction“ in der Amerika-Gedenkbibliothek lud zu einer belletristischen und filmischen Reise in unbekannte Science-Fiction-Welten ein. Angelehnt an die Schwerpunkte der Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen standen aktuelle Publikationen zu den Themen „Der Weltraum“, „Die Gesellschaft der Zukunft“ und „Das Fremde“ im Fokus. Das Angebot wurde ergänzt durch eine Auswahl von aus Deutschland und Polen stammenden Beiträgen zum Thema „Die Gesellschaft der Zukunft“ sowie von literarischen und filmischen Science-Fiction-Klassikern.

In Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), dem Goethe-Institut Warschau und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb)

Eintritt frei

www.zlb.de/themenraum

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. Juli 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

26. Juni 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


LA AMIGA - DIE FREUNDIN, BRD 1988, Regie Jeanine Meerapfel, Copyright Jeanine Meerapfel

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

LA AMIGA – DIE FREUNDIN von Jeanine Meerapfel
BRD 1988

20. Juni 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10875 Berlin

 

Die Militärdiktatur in Argentinien, die im Juni vor vierzig Jahren an die Macht geputscht wurde, verbreitete sieben Jahre lang Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Jeanine Meerapfel, gebürtige Argentinierin, siedelt ihre Geschichte um eine Frauenfreundschaft in dieser zeitgeschichtlichen Phase an: Maria (Liv Ullmann) setzt alle Hebel in Bewegung, um ihren ältesten Sohn wiederzufinden, der von der Junta verschleppt wurde. Sie ist eine Unbeugsame, die der Unterdrückung die Stirn bietet, und schließt sich einer Gruppe anderer Mütter von Verschwundenen an. Marias jüdische Freundin Rachel (Cipe Lincovsky) kennt Ungerechtigkeit von Kindesbeinen an. Zunächst hilft sie Maria, mahnt aber ein vorsichtigeres Handeln an und flieht schließlich nach Berlin. Jahre später begegnen die beiden Frauen sich wieder.

Mit den Figuren Maria und Rachel lotet die Regisseurin die Möglichkeiten und Notwendigkeiten politischen Handelns aus. Der Zusammenschluss der „Madres de la Plaza de Mayo“ sorgte seinerzeit weltweit für Aufmerksamkeit, er exisitert bis heute.

Im Anschluss an die Vorführung fand ein Gespräch mit der Regisseurin und derzeitigen Präsidentin der Berliner Akademie der Künste, Jeanine Meerapfel, statt.

 

Die ursprünglich für diesen Abend geplante Vorführung von ULIISSES (BRD 1982, Regie: Werner Nekes) fiel aus.

 

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

19. Juni 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

12. Juni 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

5. Juni 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. Juni 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG 

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


FARBTEST. DIE ROTE FAHNE, BRD 1968, Regie Gerd Conradt, © DFFB, Quelle Deutsche Kinemathek – DFFB-Archiv

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

„Kamera und Körper, ein Wieder-Sehen im Spiegelbild“

Filmprogramm zum 75. Geburtstag von Gerd Conradt

30. Mai 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10875 Berlin

 

Der Filmemacher und Videopionier Gerd Conradt gehört zur legendären ersten Generation der DFFB-Studenten, die aufgrund ihres politischen Engagements Furore machte. Bis heute dreht Conradt Filme, die sich mit der Geschichte der Studentenbewegung und politisch linken Strömungen auseinandersetzen. Schon in den frühen 1970er-Jahren entdeckte Gerd Conradt das damals neue Medium Video für sich. Seither filmte er die Ereignisse und Menschen vor seiner Haustür, aber auch in Indien, Sibirien, Afrika und China. Conradts DFFB-Filme gehören schon lange zum Bestand der Deutschen Kinemathek, die nun nach und nach zur Heimstatt seines Gesamtwerks werden soll.
Aus Anlass des 75. Geburtstages von Gerd Conradt gab das Programm mit Filmen aus fünf Jahrzehnten Aufschluss über sein Leben als Bilderfänger und Chronist; zugleich können diese Werke auch als ein filmischer Kommentar zu fünfzig Jahren deutscher (Kultur-)Geschichte verstanden werden.

Zu Gast: Gerd Conradt

 


Entwurf War Room für DR. STRANGELOVE, GB/USA 1964, Regie Stanley Kubrick, © Deutsche Kinemathek – Ken Adam Archiv

Zum Gedenken an Sir Ken Adam
Filmvorführung
DR. STRANGELOVE OR: HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB
GB/USA 1964, Regie: Stanley Kubrick

29. Mai 2016, 17 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10875 Berlin

 

Mit Sir Ken Adam hat die Filmwelt den bedeutendsten Production Designer der Filmgeschichte und eine große Persönlichkeit verloren. Die Berlinale, die Deutsche Kinemathek und der Martin-Gropius-Bau erinnerte an ihn mit einer Sondervorführung des Films, für den er das vielleicht bekannteste Set der Filmgeschichte geschaffen hat: DR. STRANGELOVE von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1964.

Ken Adam, 1921 in Berlin geboren, 1934 mit seiner Familie ins Exil getrieben, hat das kulturelle Leben seiner Geburtsstadt in vielfältiger Weise bereichert. Der Berlinale, der Deutschen Kinemathek und dem Martin-Gropius-Bau war er in den letzten Jahrzehnten ein inspirierender Partner und vertrauter Freund. So wirkte er als Jury-Mitglied der Internationalen Filmfestspiele Berlin, verhalf als Gründungsmitglied dem Berlinale Talent Campus zum Erfolg und gestaltete für die Ausstellung „Sieben Hügel“ eine unvergessliche Architektur im Lichthof des Martin-Gropius-Baus. Schließlich übergab er sein künstlerisches Werk als großzügiges Geschenk an die Deutsche Kinemathek.

Der Film wurde in der Originalfassung ohne Untertitel gezeigt.

 


DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS, BRD 1977, Regie Helke Sander, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS
BRD 1977, Regie: Helke Sander

29. Mai 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Edda Chiemnyjewski ist freie Pressefotografin in Westberlin. Sie muss den Lebensunterhalt für sich und ihre Tochter aus mageren Honoraren bestreiten und sich daneben um Erziehungsfragen und den Haushalt kümmern. Sie möchte sich beruflich profilieren und sich zugleich ein wenig Privatleben bewahren – aber vierundzwanzig Stunden täglich reichen kaum aus, um all diesen Wünschen und Ansprüchen gerecht zu werden. Helke Sander, die auch die Hauptrolle spielt, erzählt selbstironisch und mit dem Humor der Verzweiflung von der alltäglichen Zerrissenheit zwischen Beruf, Familie und Selbstverwirklichung. Dabei schildert sie kein privates Debakel, sondern eine gesellschaftlich verursachte Zwangslage.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

29. Mai 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


ALLE MEINE MÄDCHEN, DDR 1980, Regie: Iris Gusner, © DEFA-Stiftung, Foto Wolfgang Ebert

Filmreihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

ALLE MEINE MÄDCHEN
DDR 1980, Regie: Iris Gusner

22. Mai 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Der junge Regiestudent Ralf Päschke will einen Film über eine Frauenbrigade im Berliner Glühlampenwerk Narva drehen. Die fünf Mädchen um die souverän wirkende Meisterin Boltzin machen zunächst den Eindruck eines Vorzeigekollektivs, doch schon bald merkt Päschke, dass es unter der Oberfläche Spannungen gibt und die stille Abiturientin Kerstin eine Außenseiterrolle einnimmt. In der Figur der Meisterin, die unter einem Erschöpfungssyndrom leidet und von ihrem alkoholkranken Ehemann keine Hilfe erwarten kann, manifestiert sich Iris Gusners Reflexion über die reale Existenz weiblicher Autorität und den Umgang mit Doppelbelastungen im Berufs- und Privatleben.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

22. Mai 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Internationaler Museumstag

22. Mai 2016, 10 bis 18 Uhr

Freier Eintritt in alle Ausstellungen

 


Helmut Schreiber 1933 am Lago de Atitlán (Atitlan-See), Guatemala, Foto: Helmut-Schreiber-Nachlass (Sammlung Horst Müller) im Zentrum für Zauberkunst, Nottuln-Appelhülsen

Kalanag. Die kontrollierten Illusionen des Helmut Schreiber
Eine Zaubershow und ein neues Buch

19. Mai 2016, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Als Magier unter dem Namen Kalanag nach 1945 weltberühmt geworden, war Helmut Schreiber zuvor in unterschiedlichen Funktionen beim Film erfolgreich. Zu seinen wichtigen Arbeiten zählen ALRAUNE (D 1928) und TRUXA (D 1937), an denen er als Aufnahmeleiter und Produzent mitwirkte. Auch in dieser Zeit überzeugte er bereits als Amateurzauberer und war in der Folge nationalsozialistischer Gleichschaltungspolitik zum „Präsidenten“ des Magischen Zirkels von Deutschland gemacht worden. Wie ging das zusammen? Der neue Band aus der Reihe „Filit“ begibt sich auf die Fährte Schreibers, dessen Verflechtung in den kulturpolitischen Nepotismus des Nationalsozialismus nach dem Krieg nicht seine Erfolgsgeschichte als Illusionist verhinderte. Auch persönliche Verfehlungen gegenüber einem jüdischen Freund und das Mittragen von Antisemitismus in einer Produktion wie ROBERT UND BERTRAM (D 1939) hinterließen in der Öffentlichkeit kaum eine Spur des Zweifels an seiner Person. Wohl unfähig zur Einsicht in die eigene Schuld, schüttelte dieser Unterhaltungsprofi mit Geschick und ausgeprägter Wendigkeit seine Vergangenheit im Zuge der sogenannten Entnazifizierung ab.

Als Gast des Abends zauberte Michael Sondermeyer, zugleich Hüter des Kalanag-Nachlasses. Autor Rolf Aurich erzählte über Helmut Schreiber.

 


HUNGERJAHRE, BRD 1980, Regie Jutta Brückner, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

HUNGERJAHRE
BRD 1980, Regie: Jutta Brückner

15. Mai 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die dreizehnjährige Ursula wächst in den Wirtschaftswunderjahren der frühen BRD heran. Wie soll sie zwischen eisernem Konsumwillen, der Restauration konservativer Werte und dem Totschweigen der jüngsten Vergangenheit erwachsen und ein selbstständig denkender Mensch werden? Wie soll sie angesichts von Verboten, der ängstlichen Sexualfeindlichkeit der Mutter und der Lügen ihres Vaters eine Frau werden, die ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern und ausleben kann? Jutta Brückner versteht ihren Film als subjektive Trauerarbeit einer Tochter und liefert dabei eine bitterböse Analyse der Adenauer-Zeit aus weiblicher Sicht.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

15. Mai 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

12. Mai 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


 Entwurf für das Kleid von „Cilly“ in SCHÖNER GIGOLO, ARMER GIGOLO, BRD 1978, Regie: David Hemmings, © Ingrid Zoré, Quelle Deutsche Kinemathek

Ein Abend für Ingrid Zoré
Ein Werkstattgespräch zum Geburtstag der Kostümbildnerin

11. Mai 2016, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Ingrid Zoré gilt als eine der bedeutendsten Kostümbildnerinnen Deutschlands. Sie hat mit Regisseuren wie Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Volker Schlöndorff und John Schlesinger zusammengearbeitet und Filmkostüme für Stars wie David Bowie oder Romy Schneider entworfen. Ihr Œuvre umfasst mehr als hundertdreißig Film- und Fernsehproduktionen.
Die Deutsche Kinemathek ehrte die Kostümbildnerin anlässlich ihres Geburtstags mit einem Werkstattgespräch, das von Rainer Rother moderiert wurde. Ein Überraschungsgast sorgte für das musikalische Rahmenprogramm.

Eine Kooperation mit der Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen, „Die Filmschaffenden“

 


WINTER ADÉ, DDR 1988, Regie Helke Misselwitz, Foto Thomas Plenert © DEFA-Stiftung

Filmreihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

WINTER ADÉ
DDR 1988, Regie: Helke Misselwitz

8. Mai 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Eine Zugfahrt quer durch die DDR ein Jahr vor deren Ende. Die Dokumentarfilmerin Helke Misselwitz trifft Frauen und Mädchen unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen sozialen Schichten, um mit ihnen – unterwegs, am Arbeitsplatz und zu Hause – über ihren Alltag, ihre Arbeit und ihre Beziehungserfahrungen zu sprechen und um zu erfahren, wie sie über ihr Leben als Frauen denken. Der Film mit seinen offenen Gesprächen, in denen immer wieder das Bedürfnis nach Anerkennung und Gleichberechtigung im privaten und gesellschaftlichen Miteinander artikuliert wird, gilt als einziger dezidiert feministischer Film der DDR.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

8. Mai 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘, BRD 1979, Regie Helga Reidemeister, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘
BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister

1. Mai 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

An fünf Sonntagen im Mai präsentierte das Bundesplatz Kino Filme aus der Reihe „Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“, die seit Kurzem im Filmverleih für Kinoeinsätze zur Verfügung steht.

VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘: Nach zwanzig Ehejahren ließ Irene Rakowitz sich von ihrem Mann Richard scheiden. Als Teilinvalidin auf Sozialhilfe angewiesen, lebt sie mit ihrem Sohn und ihrer Tochter in einem Hochhaus im Märkischen Viertel. Ihre beiden älteren Töchter sind nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Mutter ausgezogen. Sie verhöhnen die Mutter, die sich in der Mieterinitiative engagiert und darum kämpft, sich von ihrer sozialen Abhängigkeit zu befreien. Die Anregung zu diesem Film stammt von Irene Rakowitz. Die Kamera in der engen Wohnung wirkt wie ein Katalysator schwelender Konflikte, Situationen eskalieren.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

1. Mai 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Finissage der Sonderausstellung

„Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

1. Mai 2016, 10-18 Uhr

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

 


GOTTESZELL – EIN FRAUENGEFÄNGNIS, D 2001, Regie Helga Reidemeister, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

DVD Release „Helga Reidemeister. Filme 1979–2011“

GOTTESZELL – EIN FRAUENGEFÄNGNIS
D 2001

25. April 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

„Niemand ist sicher vor einem Gedanken, der ihn durchzuckt. Niemand kann sagen: Das werde ich nie tun.“ Mit diesem Zitat von Marguerite Duras beginnt Helga Reidemeisters Dokumentarfilm über die Justizvollzugsanstalt Gotteszell, dem einzigen Frauengefängnis in Baden-Württemberg. Neben Drogenabhängigen, die meist wegen suchtbedingter Straftaten relativ kurze Haftstrafen absitzen, gibt die Filmemacherin auch jenen Gefangenen eine Stimme, die wegen Mord oder Totschlag teilweise lebenslängliche Strafen abbüßen müssen. Ein bewegender Film über Gewalterfahrungen, Schuld und Sühne.
GOTTESZELL – EIN FRAUENGEFÄNGNIS ist einer von vier Filmen der Regisseurin Helga Reidemeister, die auf der Doppel-DVD „Helga Reidemeister. Filme 1979–2011“ (absolut MEDIEN) enthalten sind.

Zu Gast: Helga Reidemeister und Marion Jazwiez

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. April 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


SHIRINS HOCHZEIT, BRD 1976, Regie Helma Sanders-Brahms, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Helma Sanders-Brahms

SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976)

17. April 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Mit SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976) setzte Helma Sanders-Brahms sich als eine der Ersten filmisch mit den Lebensbedingungen und Notlagen von Migrantinnen auseinander. Ungewöhnlich war im Jahr 1976 nicht nur die Geschichte der vor einer Zwangsheirat nach Deutschland geflohenen Türkin, die hier den Tod findet, sondern auch die ausweglose Tragik dieses Schicksals, das neorealistische Schwarz-Weiß und der begleitende Kommentar der Autorin, der einen Gegenpol zu den fast dokumentarisch wirkenden Bildern darstellt.
Nach DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER (BRD 1980) ist SHIRINS HOCHZEIT der zweite Film der Regisseurin, den die Deutsche Kinemathek digital restauriert hat.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

17. April 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung Fernsehen
und die Sonderschau der Mediathek „Deutsches Fernsehen 1966 – Perspektiven in Ost und West“

14. April 2016, 17 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

 


Filmreihe Helma Sanders-Brahms

GELIEBTE CLARA (D/F/HU 2008)

10. April 2016, 15.30 Uhr

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. April 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. April 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG 

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. April 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DEUTSCHLAND BLEICHE MUTTER, BRD 1980, Regie Helma Sanders-Brahms, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Helma Sanders-Brahms

DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER
BRD 1980

3. April 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Im April widmet das Bundesplatz-Kino der Filmemacherin Helma Sanders-Brahms drei Sonntagstermine und zeigt dabei u. a. die von der Deutschen Kinemathek digital restaurierten Filme DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER (BRD 1980) und SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976).

DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER: Hans und Lene heiraten im Sommer 1939. Als ihre gemeinsame Tochter Anna zur Welt kommt, ist Hans bereits Soldat im besetzten Frankreich, und auf Deutschland fallen die Bomben der Alliierten. Lene bringt das Kind tatkräftig alleine durch den Krieg. Im Frieden aber, nach der Rückkehr ihres Mannes, lähmt das Familienleben sie nicht nur im übertragenen Sinn.
Aus der Perspektive der Tochter Anna erzählt, wirft DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER einen schonungslosen Blick auf das Schicksal unzähliger Frauen, das in historischen Betrachtungen bis heute wenig Beachtung findet.

 


THE WILD BLUE YONDER, D/GB/F 2005, Regie Werner Herzog, (c) Werner Herzog Film, Quelle Deutsche Kinemathek –Sammlung Werner Herzog

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Buchpräsentation und Filmgespräch mit der Künstlerin Klara Hobza

THE WILD BLUE YONDER

D/GB/F 2005, Regie: Werner Herzog, OF

29. März 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Science-Fiction-Fantasy-Film THE WILD BLUE YONDER (D/GB/F 2005) ist ein Paradebeispiel für Werner Herzogs virtuoses und humorvolles Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit: Dokumentarisches Material – darunter Filmreste von Weltraumflügen der NASA und spektakuläre Unterwasseraufnahmen von Henry Kaiser – wird zu einer aberwitzigen Geschichte über ein Alien montiert, das auf der verlassenen Erde eine neue Heimat sucht. Herzogs kreativer Umgang mit dokumentarischen Formen wird auch in dem kürzlich erschienenen Band Werner Herzog – An den Grenzen (eine Zusammenarbeit der Deutschen Kinemathek mit dem Einstein Forum) untersucht. Die Herausgeberin Kristina Jaspers führte in den Film ein, der Herausgeber Rüdiger Zill sprach mit der Künstlerin Klara Hobza über ihre Erfahrungen an Werner Herzogs „Rogue Film School“ sowie Herzogs Einfluss auf die bildende Kunst.

Einführung: Kristina Jaspers

Anschließend Gespräch mit Rüdiger Zill und Klara Hobza

 


Abschluss der Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

RAUM / ROOM, IR/CAN 2015, Regie: Lenny Abrahamson

Mit Brie Larson, Oscarpreisträgerin 2016

28. März 2016, 15.30 Uhr

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

Entführt, missbraucht und jahrelang mit ihrem inzwischen fünfjährigen Sohn in einem neun Quadratmeter kleinen Raum eingesperrt – von diesem Schicksal einer jungen Frau und der Flucht, die ihr und dem Kind schließlich gelingt, erzählt Lenny Abrahamson in RAUM. Der eindrucksvolle Film zeichnet ein psychologisch vielschichtiges Bild der Lebenssituation der beiden Protagonisten.

 


Szenenfoto THE GREAT ZIEGFELD, USA 1936, Regie Robert Z. Leonard, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

THE GREAT ZIEGFELD
USA 1936, Regie: Robert Z. Leonard

27. März 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die einzige deutsche Best Actress, Luise Rainer, gewann die Trophäe zweimal hintereinander. Im Biopic THE GREAT ZIEGFELD spielt sie eine europäische Revuekünstlerin, die einen der ersten Produzenten von Broadway-Revuen so sehr beeindruckt, dass er sie kurzentschlossen heiratet …

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. März 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

THE IRON LADY (GB/F 2011, Regie: Phyllida Lloyd)

20. März 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

„And now shall I be mother?“ fragt Margaret Thatcher den US-Außenminister und serviert ihm mit mütterlicher Resolutheit eine Tasse Tee. Meryl Streep verkörpert die gleichermaßen unbeliebte wie verehrte Politikerin mit schauspielerischer Präzision und hält dabei die Balance zwischen menschlichem Porträt und ironischer Brechung.

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

20. März 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Jane Fonda, Oscar® 1972 für die Rolle der Bree Daniels in KLUTE, USA 1971, Regie Alan J. Pakula, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

KLUTE
USA 1971, Regie: Alan J. Pakula

13. März 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die Prostituierte Bree beschreibt ihrer Therapeutin die Lust, die sie an der Macht über ihre Freier empfindet. Jane Fonda porträtiert eine Frau, die sich ihrer selbst sicher zu sein scheint. Erst als sie in die Ermittlungen um einen verschwundenen Geschäftsmann hineingezogen wird, kommt ihre Angst und Unsicherheit zum Vorschein.

Mit Einführung

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

13. März 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Raumansicht der Sonderausstellung „Best Actress“, 2015, Foto Marian Stefanowksi

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

10. März 2016, 17 Uhr
Treffpunkt im Kassenfoyer

 

Seit Beginn der Oscarverleihungen im Jahr 1929 wurden 73 Darstellerinnen als „Best Actress“ ausgezeichnet, manche von ihnen sogar mehrmals. Die Ausstellung „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“ ist eine Hommage an die Oscardiven, zu denen so unterschiedliche Künstlerinnen wie Katharine Hepburn, Luise Rainer, Grace Kelly, Liza Minnelli, Meryl Streep und Halle Berry gehören. Sie haben die internationale Filmgeschichte geprägt und wurden zu Stilikonen ihrer Zeit. Originalkostüme und deren Entwürfe, Filmrequisiten, Fotos und Plakate vermitteln Einblicke in Phänomene wie Mode und Zeitgeist, Starruhm und Medienrummel von den 1930er-Jahren bis heute.

 


Elizabeth Taylor, Oscar© für die Rolle der Gloria Wandrous in BUTTERFIELD 8, USA 1960, Regie Daniel Mann, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

BUTTERFIELD 8
USA 1960, Regie: Daniel Mann

6. März 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Im legendären Unterrock unter dem Pelzmantel ist Elizabeth Taylor als Partygirl Gloria, das sich die Zähne mit Whisky putzt und eine Affäre nach der anderen hat, in ihrem Element – eine glamouröse Stilikone der frühen 1960er-Jahre in einem fantastisch ausgestatteten Melodram.

 

Mit Einführung

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

6. März 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. März 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


DAS PORTRAI, BRD 1966, Regie May Spils, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Kinostart der Filmreihe

„Ich. Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film“

Kurzfilmprogramm

29. Februar 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Ein Programm mit sechs Kurzfilmen bildete den Auftakt einer Filmreihe mit Werken von Regisseurinnen aus Ost- und Westdeutschland der Jahre 1966 bis 1988. Das Programm mit dokumentarischen Arbeiten von Helke Misselwitz (AKTFOTOGRAFIE – Z.B. GUNDULA SCHULZE) und Petra Tschörtner (SCHNELLES GLÜCK), einem Trickfilm von Sieglinde Hamacher (DIE LÖSUNG) und humorvollen Experimenten von May Spils (DAS PORTRAIT), Susanne Beyeler (UMWEGE) sowie Bettina Flitner (ICH) zeigte eine enorme Bandbreite der ästhetischen und erzählerischen Möglichkeiten, die von den Filmemacherinnen dieser Epoche ausgeschöpft wurden.

Einführung: Claudia Lenssen

Eintritt 7,50 Euro

 


Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

BLUE JASMINE (USA 2013, Regie: Woody Allen)

28. Februar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Woody Allen schuf mit BLUE JASMINE eine moderne Version von A STREETCAR NAMED DESIRE. Hier spielt Cate Blanchett die vom Erfolg verlassene Protagonistin, deren Verzweiflung sie mit berührender Intensität Ausdruck verleiht.

Mit Einführung

 


Raumansicht der Sonderausstellung „Best Actress“, 2015, Foto Marian Stefanowksi

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

28. Februar 2016, 14 Uhr

 

Seit Beginn der Oscarverleihungen im Jahr 1929 wurden 73 Darstellerinnen als „Best Actress“ ausgezeichnet, manche von ihnen sogar mehrmals. Anlässlich der Oscar-Verleihung am 28. Februar 2016 und der Frage, welche Schauspielerin sich in die Riege der „Best Actresses“ einreihen wird, widmete sich die Sonntagsführung der akutellen Sonderausstellung „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“.

Die Ausstellung ist eine Hommage an die Oscardiven, zu denen so unterschiedliche Künstlerinnen wie Katharine Hepburn, Luise Rainer, Grace Kelly, Liza Minnelli, Meryl Streep und Halle Berry gehören. Sie haben die internationale Filmgeschichte geprägt und wurden zu Stilikonen ihrer Zeit. Originalkostüme und deren Entwürfe, Filmrequisiten, Fotos und Plakate vermitteln Einblicke in Phänomene wie Mode und Zeitgeist, Starruhm und Medienrummel von den 1930er-Jahren bis heute.

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Vivian Leigh, Oscar© 1952 für die Rolle der Blanche DuBo in A STREETCAR NAMED DESIRE, USA 1951, Regie Elia Kazan, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

A STREETCAR NAMED DESIRE
USA 1951, Regie: Elia Kazan

21. Februar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die kultivierte, aber psychisch labile Blanche sucht Unterschlupf bei ihrer Schwester in New Orleans. Dort wird sie mit dem rauen Alltag der Nachkriegszeit konfrontiert. Vivien Leighs schauspielerische Tour de Force in Elia Kazans Klassiker geht bis heute unter die Haut.

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. Februar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Jutta Hoffmann und Hans Hardt-Hardtloff in KARLA, DDR 16, Regie Herrmann Zschoche, Copyright DEFA-Stiftung/Eberhard Daßdor

Berlinale-Retrospektive

Ein anderer Blick – ein anderes Bild

18. Februar 2016, 18 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG

 

1966 war das Filmemachen bis auf Ausnahmen eine reine Männerdomäne. Sowohl im Umkreis der Unterzeichner des Oberhausener Manifests als auch bei der DEFA waren es de facto männliche Regisseure, die das Ende von „Papas Kino“ proklamierten. Nur wenigen Frauen wie Jeanine Meerapfel, Helke Sander, Helga Schütz, Ula Stöckl oder Christa Wolf gelang es, als Regisseurinnen oder Drehbuchautorinnen eine weibliche Perspektive in den deutschen Film in Ost und West einzubringen. Eine Tatsache, die sich auch auf die porträtierten Frauen und die Geschlechterrollen in den Filmen niederschlug. Über die Situation der jungen Filmmacherinnen aus Ost und West in den 1960er-Jahren, fehlende Vorbilder und die Unterschiede in den Rollenbildern wie auch über die Situation der Frauen in der Filmbranche heute sprach Claudia Lenssen mit den Regisseurinnen Jeanine Meerapfel und Helke Sander sowie mit der Schauspielerin Jutta Hoffmann.

Moderation: Claudia Lenssen

Eintritt frei

 


Berlinale-Hommage

Michael Ballhaus meets Jim Rakete

17. Februar 2016, 17 Uhr
HAU 1, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

 

The 66th Berlin International Film Festival awarded an Honorary Golden Bear for lifetime achievement to German cinematographer Michael Ballhaus, to whom the festival was also dedicating that year’s Homage. Ballhaus is one of the world’s most important cinematographers. Before spending 25 years working primarily in the USA, Ballhaus established his reputation in Germany where he worked with auteur Rainer Werner Fassbinder, among others, helping “Young German Film” achieve new artistic freedom. At the lens alongside great American directors such as Martin Scorsese, he had a decisive effect on the lighting and look of US moviemaking. The list of directors with whom he has worked includes such luminaries as Peter Lilienthal, Wolfgang Petersen, Volker Schlöndorff, John Sayles, Robert Redford, James L. Brooks, Paul Newman, Mike Nichols and Francis Ford Coppola. Ballhaus created unforgettable images like the 360-degree dolly shot around singer Susie Diamond alias Michelle Pfeiffer in The Fabulous Baker Boys (Steve Kloves, USA 1989), or the legendary Steadicam trip through a nightclub kitchen in Goodfellas (Martin Scorsese, USA 1990).
Speaking with German photographer Jim Rakete, whose pictures can be found in major collections such as the Deutsches Filmmuseum in Frankfurt and the Museum Folkwang in Essen, Michael Ballhaus retraced key steps in his career, discussed the close collaboration between director and DP, and reflected on the art of using light, framing, focus and – above all – creativity to shape the perfect image. A joint presentation of Deutsche Kinemathek and Berlinale Talents.

In englischer Sprache

Eintritt mit Berlinale-Ticket

 


Karl-Heinz Köpke, TAGESSCHAU,  Quelle Deutsche Kinemathek

Berlinale-Retrospektive

Deutschland 4:3 – Das Fernsehjahr 1966

15. Februar 2016, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Seit die Geräteindustrie Anfang der 1960er-Jahre das „In die Röhre“-Schauen erschwinglicher machte, kommen die TV-Zuschauer aus allen Gesellschaftsschichten. Seit dieser Zeit sendet das Fernsehen regelmäßig und abendfüllend, und es entwickelte eine eigene, vielfältige Formensprache. Mit seinen verlässlich wiederkehrenden Reihen und Serien veränderte es maßgeblich das Freizeitverhalten der Deutschen. Ein „Niedersitz der Massen“ sei das Fernsehen, schrieb Egon Netenjakob 1966. „Wir waren beim Fernsehen, nicht beim Film“, erinnert sich der Kameramann Michael Ballhaus an seine Zeit beim Südwestfunk, „hier wurde künstlerische Freiheit nicht nur geduldet – sie war geradezu erwünscht und gefordert.“ Über die Möglichkeiten und Grenzen des westdeutschen Fernsehens der 1960er-Jahre sprachen die Produzentin Regina Ziegler, der Dokumentarfilmer Hans-Dieter Grabe, der Produzent Günter Rohrbach und der TV-Essayist Georg Stefan Troller.

Moderation: Klaudia Wick

 


Berlinale-Retrospektive

Volker Schlöndorff und Wolfgang Kohlhaase im Gespräch

14. Februar 2016, 16 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Volker Schlöndorffs Robert-Musil-Adaption DER JUNGE TÖRLESS erhielt drei Deutsche Filmpreise und wurde auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet – er gilt heute als einer der Initialfilme des Neuen Deutschen Films. Auf der anderen Seite der innerdeutschen Grenze entstand zur gleichen Zeit nach dem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase Gerhard Kleins BERLIN UM DIE ECKE. Statt internationale Erfolge zu feiern, wurde dieser Film jedoch infolge des 11. Plenums des Zentralkomitees der SED verboten.
Rainer Rother sprach mit Volker Schlöndorff und Wolfgang Kohlhaase über ihre persönlichen Erfahrungen im ereignisreichen Filmjahr 1966. Wie haben sie die unterschiedlichen Strukturen der Filmbranche in Ost und West damals erlebt? Welche Arbeitsbedingungen fanden sie vor? Welche Inspirationen und Einflüsse – sowohl innerdeutsch als auch international – haben ihre Arbeiten geprägt, und wie sind sie mit den sehr unterschiedlichen Reaktionen auf ihr Schaffen umgegangen?

Moderation: Rainer Rother

In Kooperation mit der OSRAM GmbH

 


Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

BOYS DON'T CRY (USA 1999, Regie: Kimberly Peirce)

14. Februar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Ist sie Mann? Ist er Frau? Brandon Teena ist mutig, neugierig, verliebt – und ein Opfer brutaler Gewalt von Männern, die Ambivalenz nicht aushalten. Hilary Swank spielt die zwischen den Geschlechtern changierende Figur mit großer Eindringlichkeit.

Mit Einführung

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

14. Februar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Heidi Stroh und Georg Hauke in MAHLZEITEN, BRD 1966/67, Regie Edgar Reitz, Copyright Edgar Reitz Filmstiftung, Wiesbaden

Berlinale-Retrospektive

Deutschland 1966 – Aufbruch/Umbruch

13. Februar 2016, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die Retrospektive widmete sich dem Jahr 1966 und damit einem Wendepunkt im deutschen Kino. Damals herrschte Aufbruchstimmung: Im Westen stellten sich Autorenfilmer den Widersprüchen der Wirtschaftswunderzeit, im Osten hinterfragten junge Regisseure den sozialistischen Alltag. Doch während dem Jungen deutschen Film der internationale Durchbruch gelang, wurden in der DDR infolge des 11. Plenums des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Dezember 1965 rund die Hälfte aller DEFA-Spielfilme verboten, die 1966 in die Kinos hätten kommen sollen. Der parallele Aufbruch zu Neuem erfuhr ein abruptes Ende. Vier Autoren des anlässlich der Retrospektive erscheinenden Buches diskutierten über diese wechselvolle Zeit der deutschen Filmgeschichte und die filmischen Perspektiven in Ost und West: Claudia Lenssen, Klaudia Wick, Bert Rebhandl und Ralf Schenk.

Moderation: Connie Betz

 


Bruno Ganz in DER SANFTE LAUF, BRD 1967, Regie: Haro Senft, Quelle: Deutsche Kinemathek, © Haro Senft

Berlinale-Retrospektive

Deutschland 1966 – Filmische Perspektiven in Ost und West

11. Februar bis 21. Februar 2016
CinemaxX 8, Potsdamer Platz / Zeughauskino, Unter den Linden 2 / Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die von der Deutschen Kinemathek verantwortete Retrospektive der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin widmete sich dem Jahr 1966 und damit einem Wendepunkt im deutschen Kino, der fünfzig Jahre zurückliegt. Damals herrschte Aufbruchstimmung: Im Westen stellten sich Autorenfilmer den Widersprüchen der Wirtschaftswunderzeit, im Osten hinterfragten junge Regisseure den sozialistischen Alltag. Doch während dem Neuen Deutschen Film der internationale Durchbruch gelang, wurden in der DDR infolge des 11. Plenums des ZK der SED im Dezember 1965 rund die Hälfte aller DEFA-Spielfilme verboten, die 1966 in die Kinos hätten kommen sollen. Der parallele Aufbruch zu Neuem erfuhr ein abruptes Ende. Der verpassten Chance einer wechselseitigen Rezeption setzte die Retrospektive eine Zusammenschau entgegen. Sie umfasste rund zwanzig Spiel- und Dokumentarfilme aus Kino und Fernsehen in Ost und West. Zudem waren mehr als dreißig kurze und mittellange Filme zu sehen.

Ergänzt wurde die Retrospektive durch eine Sonderschau zum Fernsehjahr 1966 in der Programmgalerie des Museums für Film und Fernsehen und durch zahlreiche Veranstaltungen in der Deutschen Kinemathek.
 


Ellen Burstyn, Oscar® 1975 für die Rolle der Alice Hyatt in ALICE DOESN’T LIVE HERE ANYMORE, USA 1974, Regie Martin Scorsese, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

ALICE DOESN’T LIVE HERE ANYMORE
USA 1974, Regie: Martin Scorsese

7. Februar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Früh zur Witwe geworden, wagt Alice einen Neuanfang und begibt sich mit ihrem Sohn auf eine Reise durch die USA. Ob sie sich als Barsängerin versucht oder als Serviererin belästigt wird: Ellen Burstyn verleiht der Figur gleichermaßen Kraft, Würde und Verletzlichkeit.

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

7. Februar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Februar 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

31. Januar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kate Winslet, Oscar© für die Rolle der „Hanna Schmitz“ in THE READER, USA/D 2008, Regie Stephen Daldry, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

THE READER
USA/D 2008, Regie: Stephen Daldry

31. Januar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Im Nachkriegsdeutschland entwickelt sich die Beziehung zwischen dem jungen Michael und der wesentlich älteren Hanna zur Amour fou. Michael weiß noch nicht, dass Hanna KZ-Aufseherin war. Kate Winslet gibt der ambivalenten Figur Wärme und Tiefe.

Mit Einführung

 


ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT, D 2015, Regie Andreas Voigt, Quelle: Privatarchiv Andres Voigt

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Kinostart ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT

D 2015, Regie: Andreas Voigt

25. Januar 2016, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Mit seinen Leipzig-Filmen wurde der Filmemacher Andreas Voigt zu einem der wichtigsten Chronisten des Mauerfalls, des Untergangs der DDR und des teils schwierigen Neuanfangs im wiedervereinten Deutschland. Seine jugendlichen Protagonisten erwischte die Wende zwischen Protest und Kapitulation. Achtzehn Jahre nach der letzten Episode der Leipzig-Reihe hat der Filmemacher einige der Protagonisten erneut aufgesucht, um zu sehen, was aus ihnen geworden ist. In ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT (D 2015) entfaltet sich ein Panorama der Nachwendezeit anhand der Biografien dreier Menschen. Andreas Voigt begegnet den Protagonisten zugewandt und voller Respekt. Auf dieser Grundlage gewähren sie ihm – und damit auch den Zuschauern – vertrauensvoll Einblick in ihre sehr unterschiedlichen Lebenswege.

Der Film wurde im Anschluss in ausgewählten Berliner sowie in überregionalen Kinos gezeigt.

Der Regisseur war anwesend.

Moderation: Jeannette Eggert

 


Olivia de Havilland, Oscar® 1950 für die Rolle der Catherine Sloper in THE HEIRESS, USA 1949, Regie William Wyler, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

THE HEIRESS
USA 1949, Regie: William Wyler

24. Januar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Catherine Sloper ist über das heiratsfähige Alter hinaus – zu scheu und reizlos findet sie ihr dominanter Vater, mit dem sie zusammenlebt. Dann aber taucht doch noch ein Mann auf, der Interesse an Catherine zeigt. Olivia de Havilland spielt ein Opfer der sozialen Verhältnisse um 1850.

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. Januar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmvorführung im Rahmen der Tagung „Things to Come. Science · Fiction · Film“

HELL (D/CH 2011, Regie: Tim Fehlbaum)

22. Januar 2016, 19.30 Uhr

Kino Arsenal

Anschließend Gespräch mit Tim Fehlbaum und Rainer Rother

 


REAL HUMANS, S 2012-2014, SVT und Matador Film Produktio, Foto: Johan Paulin

Internationale Tagung
Things to Come. Science · Fiction · Film

21. bis 23. Januar 2016
Einstein Forum (21. Januar), Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam
Deutsche Kinemathek (22./23. Januar), Veranstaltungsraum 4. OG

 

Unsere Bilder von der Zukunft kreisen um Erwartungen und Zweifel, Hoffnungen und Ängste. Oft haben sich einst utopische Weltentwürfe in Dystopien verwandelt. Das zeigt sich auch in der erneuten Konjunktur von filmischen Zukunftsvisionen: Sie entfalten, ob im All oder auf der Erde, in ihren Erzählungen Überwachungsfantasien, Gesundheitsdiktaturen, ökologische Katastrophen oder gleich postapokalyptische Landschaften. Es geht dabei nicht nur um technische und wissenschaftliche Entwicklungen, sondern auch darum, wie der Mensch von morgen und die Gesellschaft der Zukunft aussehen werden.
Science-Fiction, als populäres Genre entstanden, ist längst zu einem philosophischen Feld imaginärer Experimente geworden: Was werden wir wissen? Wie sollen wir mit dem Wissen umgehen? Wie wollen wir leben? Was wird ein Mensch sein?

>> Tagungsprogramm (pdf)

>> Referent/-innen

Konzeption:

Kristina Jaspers, Nils Warnecke und Gerlinde Waz, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Rüdiger Zill, Einstein Forum

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Einstein Forum, Potsdam

 


Filmreihe „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

LA MÔME (F/GB/CZ 2007, Regie: Olivier Dahan)

17. Januar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Gekonnt verwebt dieses Biopic verschiedene Lebensabschnitte der französischen Chansonsängerin Edith Piaf miteinander – aber erst Marion Cotillard füllt es mit Leben. In den triumphalen Auftrittsszenen sowie in den düsteren Momenten der Hauptfigur stellt sie ihre große Wandelbarkeit unter Beweis.

Mit Einführung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

17. Januar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


A TIME TO LIVE, A TIME TO DIE, Taiwan 1985, Regie Hou Hsiao-Hsien, Quelle: DHM/Zeughauskino

Eröffnung der Werkschau
Also like Life – Die Filme von Hou Hsiao-Hsien
A TIME TO LIVE, A TIME TO DIE (Taiwan 1985)

12. Januar 2016, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Erstmals ist in Berlin das vielgestaltige Gesamtwerk des taiwanesischen Ausnahmeregisseurs Hou Hsiao-Hsien zu erleben: ein Œuvre, das die „Zeichen der Geschichte“ (Rainer Rother) immer wieder neu anordnet. In Europa vor allem durch seine 1989 mit A CITY OF SADNESS begonnene historische Trilogie bekannt, begann Hous Filmarbeit bereits 1980, zunächst noch inmitten der taiwanesischen Filmindustrie. Sein Bruch mit den Studios folgte 1983, zu einer Zeit, als Hou Hsiao-Hsien an der Seite befreundeter Filmemacher den Neuen Taiwanesischen Film begründete. Zur Eröffnung der Werkschau am 12. Januar um 20 Uhr sprachen Thomas Arslan und Rainer Rother über die Filme von Hou Hsiao-Hsien.

Begrüßung: Rainer Rother

Programm der Werkschau (12.1.–11.2.2016): www.zeughauskino.de

In Kooperation mit dem Zeughauskino

 


Audrey Hepburn, Oscar® 1954 für die Rolle der „Princess Ann“ in ROMAN HOLIDAY, USA 1953, Regie William Wyler, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe  „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

Eröffnungsfilm
ROMAN HOLIDAY
USA 1953, Regie: William Wyler

10. Januar 2016, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Strahlend schön, mit Noblesse und Grazie spielt Audrey Hepburn eine lebenshungrige Kronprinzessin auf Abwegen. Am Ende dieser Selbstfindung stehen Verantwortung und Verzicht, aber auch neu gewonnenes Machtbewusstsein einer quasi über Nacht gereiften jungen Frau.

 

Einführung: Dr. Daniela Sannwald, Kuratorin der Ausstellung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Januar 2016, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Januar 2016, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

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