Veranstaltungen 2015

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. Dezember 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

20. Dezember 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Best Actress – Oscars®. Rollen. Bilder“

17. Dezember 2015, 17 Uhr

Treffpunkt im Kassenfoyer

Eintritt frei

 


CASABLANCA, USA 1942, Regie Michael Curtiz, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

CASABLANCA (USA 1942, Regie: Michael Curtiz)

Gekürzte deutsche Synchronfassung von 1952

14. Dezember 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

„Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“ – das legendäre Filmzitat ist der zweiten deutschen Synchronisation von CASABLANCA (USA 1942) aus dem Jahre 1975 zu verdanken und eine der harmloseren Veränderungen des Originals durch die Adaption für das deutsche Kinopublikum. Schon 1952 kam der Klassiker erstmals in Deutschland in die Kinos, allerdings ohne jeden Hinweis auf den politischen Hintergrund des Geschehens in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca während des Zweiten Weltkriegs. Dieser wurde für das deutsche Publikum als unzumutbar erachtet und deshalb „hinaus synchronisiert“. Nils Daniel Peiler und Thomas Bräutigam, deren Buch Film im Transferprozess. Transdisziplinäre Studien zur Filmsynchronisation kürzlich erschienen ist, plädierten dafür, auch die verfälschenden Synchronfassungen als Teil der Filmgeschichte zu begreifen, die es ebenso zu erhalten gilt wie Originalfassungen. Anhand der selten gezeigten „entnazifizierten“ Erstsynchronfassung von CASABLANCA erläuterten sie in ihrer Einführung die Ausmaße der sorglosen Synchronisationspraxis.

Einführung: Thomas Bräutigam und Nils Daniel Peiler

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

13. Dezember 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

6. Dezember 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Bundeskongress der Kommunalen Kinos und Verleihung des Kinopreises 2015

4. bis 6. Dezember 2015
Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

 

Mit dem Kinopreis des Kinematheksverbundes werden jährlich Kommunale Kinos und filmkulturelle Initiativen gewürdigt, die sich durch herausragende Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland einsetzen. Die Verleihung des Preises fand im Rahmen des Bundeskongresses der Kommunalen Kinos am 4. Dezember 2015 um 19.30 Uhr im Filmmuseum Potsdam statt.

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. Dezember 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

29. November 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

24. November 2015, 19.30 Uhr
Kommunales Kino Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten.
Begleitet von einem umfangreichen Kurzfilmprogramm stellten die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster zentrale Ideen des von ihnen herausgegebenen Buches vor.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


NOVEMBERMOND, BRD/F 1985, Regie Alexandra von Grote, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

NOVEMBERMOND
BRD/F 1985, Regie: Alexandra von Grote

23. November 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Nah an der historischen Wirklichkeit schildert NOVEMBERMOND (BRD/F 1985) die Liebesgeschichte zwischen der deutschen Jüdin November und der Französin Férial im Paris der 1930er- und 1940er-Jahre: November muss während der deutschen Okkupation von Versteck zu Versteck fliehen, während Férial sich zum Schein mit Kollaborateuren einlässt, um ihre Geliebte zu schützen. So überleben die beiden Frauen gemeinsam bis zum lang ersehnten Tag der Befreiung. Doch da wird Férial vom wütenden Mob angegriffen.

Das filmische Werk der Regisseurin Alexandra von Grote ist seit dem Jahr 2015 Teil der Sammlung der Deutschen Kinemathek.

Anschließend fand ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Moderation: Martin Koerber

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

22. November 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


SHIRINS HOCHZEIT, BRD 1976, Regie Helma Sanders-Brahms, Quelle: Deutsche Kinemathek

Sonntagsmatinee

Helma Sanders-Brahms zum 75. Geburtstag
SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976)

Premiere der digital restaurierten Fassung

22. November 2015, 11 Uhr
Bundesplatz Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Mit SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976) setzte sich Helma Sanders-Brahms als eine der Ersten filmisch mit den Lebensbedingungen und Notlagen von Migrantinnen auseinander. Doch nicht nur die Geschichte der vor einer Zwangsheirat nach Deutschland geflohenen Türkin, die den Tod findet, war 1976 ungewöhnlich, sondern auch die ausweglose Tragik dieses Schicksals, das neorealistische Schwarz-Weiß sowie der diesen Leidensweg begleitende Kommentar der Autorin, der einen Gegenpol zu den fast dokumentarisch wirkenden Bildern darstellt.

Nach DEUTSCHLAND BLEICHE MUTTER (BRD 1980) ist SHIRINS HOCHZEIT der zweite Film der Regisseurin, den die Deutsche Kinemathek digital restauriert hat und nun auf DCP herausbringt. Die im Mai 2014 verstorbene Filmemacherin wird ab Januar 2016 mit einer Werkschau im Bundesplatz Kino gewürdigt.

Claudia Lenssen gab eine Einführung. Im Anschluss fand ein Gespräch mit Anne Sanders und Thomas Mauch statt.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

15. November 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

8. November 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. November 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

1. November 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


EIN GANG DURCH DIE MODERNE OBERSTFABRIK, D 1932, Levante-Film GmbH, Quelle Deutsche Kinemathek

UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes 2015

Chance Kurzfilm
Ein Programm mit Kurzfilmen aus 100 Jahren Filmgeschichte

27. Oktober 2015, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Am Welttag des audiovisuellen Erbes 2016 war die Deutsche Kinemathek mit einigen Filmen aus ihrem Archiv zu Gast im Zeughauskino. Das von Jeanpaul Goergen kuratierte und vorgestellte Programm umfasste Kurzfilm-Raritäten aus den Jahren 1900 bis 2009, darunter Berlin-Filme, polnische Avantgarde und Trickfilme. Dank der digitalen Umkopierung durch die Deutsche Kinemathek war erstmals wieder der Industrie-Werbefilm EIN GANG DURCH DIE MODERNE OBERST-FABRIK (D 1932) mit außergewöhnlichen Animationsszenen von George Pal zu sehen.

 


VERLORENES LEBEN, BRD 1976, Regie Ottokar Runze, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Buchvorstellung und Filmvorführung
Vom Glück zu trauern von Ottokar Runze und VERLORENES LEBEN
(BRD 1976, Regie: Ottokar Runze)

26. Oktober 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

In seiner druckfrischen Autobiografie Vom Glück zu trauern setzt sich der 1925 geborene Autor, Regisseur und Produzent Ottokar Runze mit den zwölf Jahren des Hitler-Regimes auf sehr persönliche Weise auseinander. Die Frage nach einem menschlichen Verhalten in einem von Unrecht und Gewalt geprägten Umfeld zieht sich auch durch viele seiner Filme. In VERLORENES LEBEN (BRD 1976) geht es um eine tödliche Denunziation in einem Klima der Verdächtigung und Hetze.

Gäste: Ottokar Runze und Jörg Becken, Klak Verlag

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. Oktober 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kinderführung „Trick und Technik“

Herbstferienprogramm zum KinderKulturMonat 2015

24. Oktober 2015, 14 Uhr

Museum für Film und Fernsehen

 

Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen, und welche Tricktechniken wurden früher im Film verwendet? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Trick und Filmtechnik erhielten die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung.
Die Führung begann bei den deutschen Filmpionieren, durchwanderte die frühen Jahre des deutschen Kinos und erklärte die Anfänge des Tonfilms. Anhand von Filmen wie dem Klassiker METROPOLIS wurde die Technik der Einzelbildanimation in Handarbeit demonstriert.

Ab 10 Jahren

 


Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

22. Oktober 2015, 18.30 Uhr
Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten.
Begleitet von einem umfangreichen Kurzfilmprogramm stellten die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster zentrale Ideen des von ihnen herausgegebenen Buches vor.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


Märkisches Viertel um 1968, Foto und Copyrigth Helga Reidemeister, Quelle Deutsche Kinemathek - Sammlung Helga Reidemeister

Walks & Talks: Politik und Peripherie

Stadtspaziergang und Finissage im Rahmen der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“

18. Oktober 2015, 15 bis 17 Uhr
Start: Viertel Box, Wilhelmsruher Damm (gegenüber dem Märkischen Zentrum), 13439 Berlin

 

Mit den „Walks & Talks“ lädt die Viertel Box regelmäßig zu thematischen Stadtspaziergängen im Märkischen Viertel ein, um die überraschende Vielfalt dieser Großwohnsiedlung und ihre Geschichte zu entdecken. „Urbanität durch Dichte“ war die Maxime beim Bau des Märkischen Viertels als neuem „Kristallisationspunkt“ im Norden Berlins. Werner Düttmann, Hans Müller und Georg Heinrichs entwarfen das städtebauliche Konzept der ersten Berliner Großwohnsiedlung mit vielgestaltigen Bauten einer jungen internationalen Architektengeneration.
Der Walk & Talk „Politik und Peripherie“ widmet sich dem Planungsgedanken beim Bau des Märkischen Viertels, wirft einen Blick auf die Anfangsjahre des jungen Stadtteils und zeigt die Ursachen einer breiten gesellschaftlichen und politischen Opposition. Die fehlende Infrastruktur, soziale Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner und eine als brutal empfundene Architektur in Beton riefen in den 1970er-Jahren schon bald Kritik auf den Plan, die in Mieterprotesten und Bürgerinitiativen ihren Ausgang nahm.

Im Anschluss: Finissage der Ausstellung

Eine Ausstellung der Gesobau AG / Viertel Box in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. Oktober 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Stadt Platz erforschen

Präsentation und Diskussion im Rahmen der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“

15. Oktober 2015, 15 bis 18 Uhr
Viertel Box, Wilhelmsruher Damm (gegenüber dem Märkischen Zentrum), 13439 Berlin

 

Was macht öffentliche Plätze interessant und lebenswert? Von wem werden sie genutzt, und wie können sie zu Begegnungsorten werden? Mit der Workshop-Reihe „Stadt Platz erforschen“ laden JAS Jugend Architektur Stadt e. V. und die Viertel Box Kinder und Jugendliche von sechs bis vierzehn Jahren ein, diesen Fragen nachzugehen.
Im Rahmen von drei offenen Workshops wurde zwischen dem 30. September und dem 14. Oktober 2015 der Stadtplatz rund um die Viertel Box spielerisch erkundet. Zum Auftakt wurde mit Fotokameras den „Mächten, Flüssen, Inseln und Verstecken“ auf dem Stadtplatz nachgespürt. Interviews der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Spiele auf dem Stadtplatz setzten die Workshop-Reihe fort.
In der offenen Präsentation wurden die Ergebnisse am 15. Oktober 2015 in der Viertel Box von JAS e. V. und Kindern und Jugendlichen aus dem Märkischen Viertel präsentiert und diskutiert.

Eine Ausstellung der Gesobau AG / Viertel Box in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek

Eintritt frei

 


Programm zur „Woche des Sehens“

11. Oktober 2015

 

14 Uhr: Öffentliche inklusive Tastführung durch die Ständige Ausstellung

Blinde und sehbehinderte Filmenthusiasten bekamen während des Rundgangs mithilfe von Hör- und Tasteindrücken Einblicke in die deutsche Filmgeschichte und konnten herausragende Werke, Stars und Regisseure entdecken. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Filmlegende Marlene Dietrich. An ausgewählten Stationen wurde die Ausstellung anhand ergänzender Materialien und originaler Objekte haptisch und akustisch erfahrbar gemacht. Sehende Teilnehmer erlebten die Ausstellung mithilfe von Simulationsbrillen aus der Perspektive von Sehgeschädigten und wurden so auch für deren alltägliche Herausforderungen sensibilisiert.

Treffpunkt: Kassenfoyer, Teilnehmerzahl begrenzt

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 

15.45 Uhr: Hörfilm BOXHAGENER PLATZ (D 2010, Regie: Matti Geschonneck)

1968: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, sowjetische Panzer in Prag – und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer. Fünf Ehemänner von Otti sind bereits verstorben, und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als der Altnazi Erich Winkler und der ehemalige Spartakuskämpfer Karl Wegner beginnen, der älteren Dame Avancen zu machen. Otti verliebt sich in Karl, und plötzlich ist Winkler tot. Holger wird zum Hobbydetektiv – bis er einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt …

Ohne Voranmeldung, Teilnehmerzahl begrenzt

Veranstaltungsraum, 4. OG

Eintritt frei

 


Kinderführung: „Die Geschichte der laufenden Bilder“

Herbstferienprogramm zum KinderKulturMonat 2015

10. Oktober, 14 bis 15 Uhr
Museum für Film und Fernsehen

 

War das Schwarz-Weiß-Kino nie bunt? Wann kam der erste Oscar® nach Berlin? Wie gelangt ein Dampfschiff ins Museum? Diese und zahlreiche weitere Fragen rund um die deutsche Filmgeschichte bekamen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung beantwortet. Die Entdeckungsreise führte dabei vom Daumenkino der Filmpioniere über die Filmklassiker DAS CABINET DES DR. CALIGARI und EMIL UND DIE DETEKTIVE bis zu aktuellen Filmen wie DAS PARFUM.

Ab 8 Jahren

 


Emanzipationsraum Märkisches Viertel

Diskussionsabend im Rahmen der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“

8. Oktober 2015, 19 Uhr
Viertel Box, Wilhelmsruher Damm (gegenüber dem Märkischen Zentrum), 13439 Berlin

 

Dem neu entstandenen Märkischen Viertel schien auch das Versprechen innezuwohnen, ein Emanzipationsraum für die dort lebenden Frauen zu sein. Der moderne Komfort der Wohnungen, aber auch Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nachbarschaft erleichterten den Alltag der oft kinderreichen Familien und ihrer Mütter und bildeten den Handlungsraum für die Emanzipation einer ganzen Generation. Berufstätigkeit und politisches Engagement im Einklang mit den Herausforderungen eines komplexen Familienalltags sollte von nun an kein Widerspruch mehr sein. Hausgemeinschaften formten sich, und erste Fraueninitiativen entstanden – im Spannungsfeld zwischen persönlicher Selbstbestimmung und dem gesellschaftlich tradierten Rollenbild wagten die Märkerinnen in den 1970er-Jahren den Aufbruch, um als Frauen gleichberechtigter Teil der modernen Gesellschaft zu sein.
Zeichnet sich das Märkische Viertel noch heute als Emanzipationsraum für Frauen aus? Ebnete das politische und soziale Engagement der ersten Schrittmacherinnen im Viertel den Weg für eine neue Gründerinnengeneration? Anhand von kurzen Einspielern des Films VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ (BRD 1979) von Helga Reidemeister wurden diese Fragen mit Märkerinnen diskutiert, die heute im Viertel aktiv sind.

Eine Ausstellung der Gesobau AG / Viertel Box in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. Oktober 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ (BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister)

Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“

1. Oktober 2015, 19 Uhr
Viertel Box, Wilhelmsruher Damm (gegenüber dem Märkischen Zentrum), 13439 Berlin

 

Nach zwanzig Ehejahren ließ Irene Rakowitz sich von ihrem Mann Richard scheiden. Als Teilinvalidin auf Sozialhilfe angewiesen, lebt sie mit ihren beiden Kindern Konstantin und Astrid in einem Hochhaus im Märkischen Viertel. Ihre beiden älteren Töchter Carmen und Susanne sind nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Mutter ausgezogen. Sie verhöhnen die Mutter, die sich in der Mieterinitiative engagiert und politisch darum kämpft, ihrer sozialen Abhängigkeit zu entkommen.
Die Anregung, gemeinsam diesen Film zu machen, kam von Irene Rakowitz. Die Kamera in der engen Wohnung wirkt wie ein Katalysator schwelender Konflikte, Situationen eskalieren. Manche Kritiker haben dem Film Voyeurismus vorgeworfen. Sie übersehen, dass es Irene Rakowitz selbst daran gelegen war, ihre vermeintlich privaten Familien- und Erziehungsprobleme offenzulegen und als gesellschaftlich bedingt zu reflektieren.

Diskussion mit Helga Reidemeister und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang C. Müller

Moderation: Gerlinde Waz, Deutsche Kinemathek

Eine Ausstellung der Gesobau AG / Viertel Box in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. September 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. Oktober 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

Thema: Deutscher Filmpreis – Geschichte und aktuelle Preisträger

25. September 2015, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung, 10 Euro inkl. Eintritt

 


Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

24. September 2015, 19 Uhr
Metropolis Kino Hamburg, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten.
Begleitet von einem umfangreichen Kurzfilmprogramm stellten die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster zentrale Ideen des von ihnen herausgegebenen Buches vor.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


Szenenfoto aus FAUST SONNENGESANG II, D 2010-2015, Regie Werner Fritsch, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting

FAUST SONNENGESANG Teil I und II
D 2010–2015, Regie: Werner Fritsch

20. September 2015, 16 Uhr und 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Die faustische Suche nach dem Augenblick, der doch verweilen solle, wird bei Werner Fritsch zu einer assoziativen Reise zu nahen und fernen Regionen, in die jüngste und fernste Vergangenheit und zu einer Erkundung ihrer Zeichen und Mythen, mithin zu einem opulenten und betörenden Klang- und Bilderrausch. Der 1960 in der Oberpfalz geborene Autor und Regisseur Werner Fritsch, der auch für die Bühne und den Hörfunk arbeitet, verknüpft in FAUST SONNENGESANG synästhetisch Hör-, Seh- und Denkerlebnisse. Die beiden jeweils dreistündigen Filme sind Teil eines auf insgesamt 24 Stunden angelegten Projekts. An diesem Abend sind sie erstmals zusammen zu sehen, der zweite Teil erlebt hier seine Uraufführung. Mit der Präsentation dieses Experimentalwerks bot die Deutsche Kinemathek einen filmischen Einstieg in die am 15. September begonnene Berlin Art Week.

Der Regisseur war anwesend.

 


15 Jahre Musuem für Film und Fernsehen

Jubiläum

15 Jahre Museum für Film und Fernsehen

20. September 2015

 

„Zum Leben erwecken …“ – so umriss der Gründungsdirektor Gerhard Lamprecht eine der wichtigsten Aufgaben der Deutschen Kinemathek. Seit ihrer Errichtung im Jahr 1963 archiviert sie alles, was mit Geschichte und Technik des Films, des Kinos und des Fernsehens verbunden ist, darunter Filmkopien, Plakate, Architekturskizzen, Kostüme, Fachliteratur, Fotos und Drehbücher. Nach jahrzehntelanger Arbeit des Sammelns und Ordnens erfüllte sich im September 2000 endlich der Traum, all diese Materialien im eigenen Haus zu präsentieren und damit erst lebendig werden zu lassen. Heute zeigt das Museum für Film und Fernsehen mit der Ständigen Ausstellung einen Streifzug durch die deutsche Filmgeschichte von den Pionieren der Stummfilmzeit bis zum aktuellen Kino und bietet einen informativen und unterhaltsamen Abriss der Fernsehgeschichte in Ost und West.

 

Programm

Asta Nielsen in DAS LIEBES-ABC, D 1916, Regie Magnus Stifter, Quelle: Deutsche Kinemathek

12 Uhr Kinomatinee
DAS LIEBES-ABC
D 1916, Regie: Magnus Stifter

Vorfilm EINE GROSSE KÜNSTLERIN, ASTA NIELSEN (aus der Reihe DIE WELT VON EINST, D 1943, Regie: Walter Jerven)

Mit einer Kinomatinee wurde der 15. Geburtstag des Hauses gefeiert, das u. a. den Nachlass eines großen Stars der Stummfilmzeit verwahrt: Asta Nielsen. Zunächst entwarf Walter Jervens kurzer Querschnittsfilm ein „kleines Erinnerungsbild“ der Stummfilmvergangenheit, die von Nielsen geprägt wurde. Im Anschluss bewies die dänische Schauspielerin ihre Wandlungsfähigkeit, wenn sie in DAS LIEBES-ABC als schmachtende Heranwachsende agiert, die von der Männerwelt enttäuscht wird. Als Mann verkleidet gelingt es ihr schließlich, einen Jüngling in Paris in das ABC der Liebe einzuführen. Drastisch und doch fein nuanciert spielt Asta Nielsen diese ‚Hosenrolle‘, mit der sie Geschlechterrollen durcheinanderwirbelt.

Kino Arsenal

12 bis 16 Uhr Trickfilm-Workshop
Thema: „Ein Geburtstagsgeschenk für das Museum für Film und Fernsehen“
(inklusive Vertonung)
Veranstaltungsraum, 4. OG

14 Uhr Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Filmstadt Berlin

16 Uhr Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Marlene Dietrich

Ganztägig freier Eintritt in die Ausstellungen

 


DER GEKAUFTE TRAUM (BRD 1977, Regie: Helga Reidemeister)

Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“

17. September 2015, 19 Uhr
Viertel Box, Wilhelmsruher Damm (gegenüber dem Märkischen Zentrum), 13439 Berlin

 

Irene und Günter Bruder wohnen mit ihren vier Kindern im Märkischen Viertel, der in den 1960er-und 70er-Jahren gebauten ersten Großwohnsiedlung im Norden Berlins mit rund 17.000 Wohnungen für bis zu 40.000 Menschen. Familie Bruder zeigt ihren Alltag: wie sie wohnen, den Haushalt führen, kochen, putzen und arbeiten gehen. Sie tragen ihre Konflikte vor der Kamera aus, schreien ihre Kinder an und reden mit Helga Reidemeister über ihre Schwierigkeiten und die Angst vor dem sozialen Abstieg. Beide konnten nicht den Beruf erlernen, den sie sich wünschten, blieben Hilfsarbeiter und wurden arbeitslos. Irene Bruder hält die Familie mit Putzjobs über Wasser. Den Traum vom guten Leben versuchen sie sich mit Statussymbolen zu erkaufen: der neuen Couchgarnitur, dem Mercedes.
Irene und Günter wollten den Film mitgestalten und ihr Leben so zeigen, wie sie es sehen. Seit 1968 drehte Günter Bruder über fünfzig Super 8-Filme. Ausschnitte davon sind in den Film eingegangen.

Diskussion mit Helga Reidemeister und Dr. Claus Dieter Rath (Psychoanalytiker)

Moderation: Kerstin Gust, Viertel Box

Eine Ausstellung der Gesobau AG / Viertel Box in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

13. September 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Pressearchiv

10. September 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

8. September 2015, 18 Uhr
Kino im Deutschen Filmmuseum Frankfurt, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten.
Begleitet von einem umfangreichen Kurzfilmprogramm stellten die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster zentrale Ideen des von ihnen herausgegebenen Buches vor.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

6. September 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Buchcover Wie der Film unsterblich wurde, Quelle: Edition Text + Kritik

Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

3. September, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten. Und sie fächern den besonderen Facettenreichtum solcher Annäherungen an die Geschichte des Mediums auf: Netzwerke werden erkennbar, die sich aus der Filmbranche selbst heraus entwickelten. Produzenten, Sammler, technische Pioniere und Journalisten riefen gemeinsam zum Bewahren auf, etwa Guido Seeber auf der „Kino- und Photo-Ausstellung" 1925 in Berlin oder Karl Wolffsohn in der Lichtbild-Bühne. Die Institutionalisierung filmhistorischer Aktivitäten lief in den 1930er-Jahren parallel zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur, etwa im Reichsfilmarchiv und in der Ufa-Lehrschau unter Hans Traub. Die Folgen waren ambivalent und strahlten sowohl auf die Bundesrepublik als auch auf die DDR aus.
Die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster stellten zentrale Inhalte des von ihnen herausgegebenen Buches vor und zeigten dazu ein umfangreiches Kurzfilmprogramm.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. September 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

30. August 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Lange Nacht der Museen Berlin 2015

29. August 2015, 18 bis 2 Uhr
Museum für Film und Fernsehen

 

Während der 35. Langen Nacht der Museen bot das Museum für Film und Fernsehen besondere Möglichkeiten, die Welt der Film- und Fernsehgeschichte in der Ständigen Ausstellung kennenzulernen. In thematischen Kurzführungen von Mitarbeiter(inne)n der Deutschen Kinemathek ging es um Marlene Dietrich, die Stummfilmzeit und vieles mehr. Wer die Ausstellung auf eigene Faust erkunden wollte, konnte mit den dort anwesenden Referent(inn)en aus dem Bereich Bildung und Vermittlung ins Gespräch kommen.

 

Kurzführungen

19 Uhr und 21 Uhr: Marlene Dietrich

Keiner anderen Persönlichkeit des deutschen Films gelang eine so eindrucksvolle Karriere wie Marlene Dietrich. Der Archivar der Marlene Dietrich Collection Berlin ging in seiner Führung vor allem auf die 1940er-Jahre ein, in denen die Schauspielerin sich aktiv am Kampf gegen den Nationalsozialismus beteiligte.

20 Uhr: Frühes Kino: Pioniere und Diven

Der Film, eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer etablierten Kunstform und einem eigenen Industriezweig. Eine Kuratorin der Ständigen Ausstellung führte in die Frühzeit des Films mit seinen Pionieren und Diven, darunter den Schauspielerinnen Asta Nielsen, Henny Porten und Fern Andra, ein.

22 Uhr und 0 Uhr: Filmkostüme von Marlene Dietrich bis Franka Potente

Ebenso wie Regie, Schauspiel, Szenenbild oder Kamera sind auch Filmkostüme zentral für die Gesamtwirkung eines Films. Daher überlassen Kostümdesigner bei der Auswahl von Material, Farbe, Schnitt und Gestaltung nichts dem Zufall. Die Kostümbildnerin Ingrid Zoré gab Einblick in ihre Arbeit.

23 Uhr: 65 Jahre Deutscher Filmpreis

Derzeit präsentiert das Museum für Film und Fernsehen in einem eigenen Ausstellungsraum die bewegte Geschichte des Deutschen Filmpreises „Lola“. Der Kurator verriet Hintergründe zu den ausgestellten Drehbüchern, Requisiten und Filmkostümen.

 


Szenenfoto aus MEIN LANGSAMES LEBEN, D 2001, Regie Angela Schanelec, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

MEIN LANGSAMES LEBEN
D 2001, Regie: Angela Schanelec

24. August 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Die sommerlich verlassene Stadt ist in MEIN LANGSAMES LEBEN Hintergrund für philosophische Betrachtungen über das menschliche Dasein im Allgemeinen und die bürgerliche Lebensweise im Besonderen. Angela Schanelec inszeniert die Vielfalt des Lebens ihrer Figuren, in dem es um die Begegnungen und Gespräche in der Wohngemeinschaft von Valerie und Marie geht, um den sterbenden Vater, die Arbeit, die Liebe, das Ende einer Ehe. Lose sind die einzelnen Szenen und Figuren miteinander verbunden. Zufällig trifft man sich, ist sich nah und verliert sich – wie es in einer Großstadt oft passiert – wieder aus den Augen. Die kontemplative Erzählweise und gestalterische Strenge geben Raum für genaue Beobachtungen und feine atmosphärische Nuancen. Die Regisseurin gilt als eine der profiliertesten Vertreterinnen der sogenannten „Berliner Schule“, deren Filme einen Sammlungsschwerpunkt der Deutsche Kinemathek darstellen.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

23. August 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Datenbanken

20. August 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Szenenfoto aus EMIL UND DIE DETEKTIVE, BRD 1954, Regie Robert A. Stemmle, Quelle: Deutsche Kinemathek

Sommerferienprogramm

Stadtspaziergang „Eine Zeitreise mit EMIL UND DIE DETEKTIVE“

19. August 2015, 11 bis 13 Uhr
Ständige Ausstellung und Potsdamer Platz

 

Erich Kästners berühmtes Kinderbuch wurde in Deutschland dreimal verfilmt: Während der Weltwirtschaftskrise 1931 als früher Schwarz-Weiß-Tonfilm von Gerhard Lamprecht, 1954 im West-Berlin des Wirtschaftswunders als Farbfilm (Regie: Robert A. Stemmle) und zuletzt 2000 im vereinten und zugleich multikulturellen Berlin (Regie: Franziska Buch). Die drei Versionen wurden an zahlreichen Berliner Originalschauplätzen gedreht und spiegeln ihre jeweilige Entstehungszeit wieder. In einer historischen Ortserkundung des Potsdamer Platzes, einem Ausstellungsbesuch und mit der Sichtung von Filmausschnitten wurden den Teilnehmern Themen wie die Veränderung des städtischen Umfelds, der Wandel der Lebenswelt von Kindern sowie die Rahmenbedingungen des Filmschaffens vermittelt.

Ab 10 Jahren

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

16. August 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

9. August 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. August 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

2. August 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Helene Schwarz im Sekretariat der DFFB, 1969,  © Helmut Herbst

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Das DFFB-Archiv geht online!

Filmprogramm und Gespräche

27. Juli 2015, 19 und 21 Uhr
Kino Arsenal

 

Seit 1966 sammelt die Deutsche Kinemathek Produktionsunterlagen, Negative und Filmkopien, die an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) entstanden sind. Das DFFB-Archiv wurde nun im Rahmen von Filmspotting der Öffentlichkeit präsentiert. Frühe Arbeiten von Thomas Arslan, Ute Aurand, Harun Farocki, Wolfgang Petersen, Christian Petzold oder Helke Sander sind neben vielen anderen Materialien zu finden. Für die Online-Präsentation wurden ausgewählte Filme digitalisiert, die auch für den Kinoverleih der Deutschen Kinemathek in hochwertigen digitalen Kopien zur Verfügung stehen. Einige davon – Neu- und Wiederentdeckungen, die die politischen, kulturellen sowie ästhetischen Strömungen des Berliner Kulturlebens der letzten fünfzig Jahre spiegeln – wurden von damaligen und heutigen Akteuren an diesem Abend präsentiert.

 

19 Uhr:
JEDER EIN BERLINER KINDL (BRD 1967, Regie: Harun Farocki)
WAS ICH VON MARIA WEISS (BRD 1972, Regie: Gisela Tuchtenhagen)
DER WUNDERBARE MANDARIN (BRD 1987, Regie: Harry Rag)
SCHÖNE GELBE FARBE (D 1991, Regie: Angela Schanelec)
Gäste: Michael Baute, Madeleine Bernstorff, Ralph Eue

 

21 Uhr:
DER MANN AUS DEM OSTEN (D 1990, Regie: Christoph Willems)
Gast: Christoph Willems

 

         

 

    

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellunfg

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

26. Juli 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Sommerferienprogramm

Workshop „Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder“

23. Juli 2015, 11 bis 13.30 Uhr
Ständige Ausstellung und Veranstaltungsraum, 4. OG

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit allerhand Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. Der Workshop führte die Kinder mit einem Besuch der Ständigen Ausstellung und einem Filmprogramm in die Welt und die Geschichte des Filmtricks ein.

Ab 8 Jahren

Anmeldung: Museumsinformation Berlin
Tel. +49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

Stichwort: Sommerferienprogramm Kinemathek 1

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

19. Juli 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

12. Juli 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

5. Juli 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. Juli 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Buchcover Der Moriz Seeler muß Euch genügen, Herrschaften!, Quelle Hentrich & Hentrich Verlag

Lesung und Gespräch

Der Moriz Seeler muß Euch genügen, Herrschaften!

Ein Porträt. Von Wolfgang Jacobsen

1. Juli 2015, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin

 

Als Kritiker und Essayist ging Moriz Seeler keinem Streit aus dem Weg. Geboren 1896, lebte und agierte er in Berlin, gründete 1922 das Matinee-Theater „Junge Bühne“. Er arbeitete und zankte mit Brecht. Der Film MENSCHEN AM SONNTAG wäre ohne seine Initiative nicht entstanden. Als Jude verfolgt, zudem homosexuell, tauchte er 1933 unter; die Emigration scheiterte. 1942 wurde er nach Riga deportiert und dort ermordet. Wer war dieser Moriz Seeler, der Wert darauf legte, dass er kein Moritz war? Diese Biografie gibt Auskunft über eine faszinierende Persönlichkeit, die unverdient vergessen ist.  

Nora Pester, Verlegerin, im Gespräch mit Wolfgang Jacobsen (Deutsche Kinemathek)

In Kooperation mit dem Hentrich & Hentrich Verlag

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

28. Juni 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


IM NORDEN DAS MEER, IM WESTEN DER FLUSS, IM SÜDEN DAS MOOR, IM OSTEN VORURTEILE BRD 1976 Regie Klaus Wildenhahn, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Klaus Wildenhahn zum 85. Geburtstag

IM NORDEN DAS MEER, IM WESTEN DER FLUSS, IM SÜDEN DAS MOOR, IM OSTEN VORURTEILE (BRD 1976)

22. Juni 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Klaus Wildenhahn hat wie kaum ein anderer Technik und Ästhetik des bundesrepublikanischen Dokumentarfilms geprägt. Insbesondere hat er das „direct cinema“ für das deutsche Fernsehen fruchtbar gemacht. Neben dem Filmemachen hat Klaus Wildenhahn auch geschrieben: Texte und Gedichte, die kürzlich unter dem Titel Abendbier in flacher Gegend (Verbrecher Verlag) erschienen sind. Diesem poetischen Ansatz des Dokumentarfilmers, der für seine Musik- und Arbeiterfilme bekannt ist, widmete sich dieser Abend mit dem Film IM NORDEN DAS MEER, IM WESTEN DER FLUSS, IM SÜDEN DAS MOOR, IM OSTEN VORURTEILE, der im Rahmen des VW-Zyklus’ EMDEN GEHT NACH USA entstanden ist. Wildenhahn porträtiert darin Landschaft und Bewohner der norddeutschen Provinz und kombiniert beobachtende Kamera mit literarischem Kommentar.

In Anwesenheit des Regisseurs

Einführung: Hans Helmut Prinzler

Abendbier in flacher Gegend ist im Museumsshop erhältlich.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

21. Juni 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

14. Juni 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

7. Juni 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Buchcover Wie der Film unsterblich wurde Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland, Verlag edition text + kritik

Buchvorstellung und Filmprogramm

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

Herausgegeben von Rolf Aurich und Ralf Forster

4. Juni 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

 

Als der Film sich etablierte, fehlten zunächst jene Personen und Institutionen, die dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen oder Studiengänge entstanden erst allmählich. Ihnen widmen sich 34 Beiträge in diesem Band. Sie gehen den Fragen nach, wer die Akteure auf dem langen Weg gegen das Vergessen waren, wann sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auftraten. Und sie fächern den besonderen Facettenreichtum solcher Annäherungen an die Geschichte des Mediums auf: Netzwerke werden erkennbar, die sich aus der Filmbranche selbst heraus entwickelten. Produzenten, Sammler, technische Pioniere und Journalisten riefen gemeinsam zum Bewahren auf, etwa Guido Seeber auf der KIPHO 1925 oder Karl Wolffsohn in der Lichtbild-Bühne. Die Institutionalisierung filmhistorischer Aktivitäten lief in den 1930er-Jahren parallel zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur, etwa im Reichsfilmarchiv und in der Ufa-Lehrschau unter Hans Traub. Die Folgen waren ambivalent und strahlten sowohl auf die Bundesrepublik als auch auf die DDR aus.

In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Juni 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

31. Mai 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

29. Mai 2015, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung

10 Euro inkl. Eintritt

 


Buchvorstellung
Der deutsche Film im Kalten Krieg

26. Mai 2015, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Repräsentationen des Kalten Krieges in Spiel- und Dokumentarfilmen aus beiden Teilen Deutschlands sind Thema des Buches und der Veranstaltung. 25 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung blicken Historiker, Film- und Medienwissenschaftler zurück auf die zeitgenössischen Wahrnehmungen und Darstellungen des Konflikts in Filmen aus der DDR und der Bundesrepublik. Welche Klischees, welche Freund- und Feindbilder haben die Filme auf beiden Seiten geprägt, und wie wurden diese ins Bild gesetzt?

Begrüßung: Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek

Podiumsteilnehmer:
Christoph Classen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ZZF Potsdam in der Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“

Kathrin Nachtigall, Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Drittmittelprojekt „Spielräume. Szenenbilder und -bildner in der Filmstadt Babelsberg“

Hans Helmut Prinzler, Filmhistoriker und Verfasser des Vorworts des vorgestellten Buches

Moderation: Ulrich Pfeil, Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine, Metz, und Mitherausgeber des Buches

Weitere Informationen unter: www.zzf-pdm.de

 

Eine Veranstaltung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Université de Lorraine, Metz, in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

24. Mai 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführungen „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

15 Uhr und 16.30 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

17. Mai 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DR. STRANGELOVE GB/USA 1964 Regie: Stanley Kubrick

Finissage der Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

Kinomatinee

DR. STRANGELOVE OR: HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB (GB/USA 1964, OF) von Stanley Kubrick

17. Mai 2015, 12 Uhr
Kino Arsenal

 

Am letzten Tag der Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“ zeigten wir Kubricks bitterböse Satire über die Gefahr eines Atomkriegs und die Schrecken in der Zeit des Kalten Kriegs: Der US-General Jack D. Ripper sieht die Welt durch eine kommunistische Verschwörung bedroht und setzt eine Flotte atomar bestückter B-52-Bomber in Richtung Sowjetunion in Bewegung. Niemand vermag ihn aufzuhalten. Unterstrichen wird die groteske Szenerie durch die visionäre Filmarchitektur Ken Adams. Der atomsichere Lagebesprechungsraum unter dem Pentagon, der ikonische „War Room“, ist mit Hightech-Dekors ausgestattet. Adams Rauminszenierung mittels geometrischer Formen findet wohl ihre bekannteste Manifestation in dieser Machtzentrale.


Internationaler Museumstag

17. Mai 2015, 10 bis 18 Uhr

Ganztägig freier Eintritt in alle Ausstellungen

 


DENKMALSFORSCHUNG BRD 1972 Regie Wolfgang Ramsbott und andere, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Wolfgang Ramsbott und das Literarische Colloquium Berlin

AUFZEICHNUNGEN (BRD 1965, 8 Min.)
TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN
(BRD 1965, 21 Min.)
DENKMALSFORSCHUNG
(BRD 1972, 43 Min.)

11. Mai 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Das Literarische Colloquium Berlin (LCB) verfügte über eine Filmabteilung, die von Wolfgang Ramsbott (1934–1991) geleitet wurde: Man wollte Schriftstellern die Möglichkeit geben, ihre Einfälle spontan in die Kamera zu schreiben. DENKMALSFORSCHUNG ist ein episodisch-assoziatives Gedankenspiel, das der Dichter und Grafiker Günter Bruno Fuchs zusammen mit Ramsbott und Viktoria Prestel realisierte. Heute ist der eigenwillige Film selbst zu einem Denkmal geworden: für die West-Berliner – oder vielmehr Kreuzberger – Künstlerszene der 1960er- und 1970er-Jahre. Dank einer privaten Spende konnte der Film als erster aus dem Sammlungsbestand Wolfgang Ramsbott / LCB, der sich im Archiv der Deutschen Kinemathek befindet, digitalisiert werden. Ergänzt wurde das Programm durch zwei frühe Filme von Wolfgang Ramsbott, der ab 1973 als Professor an der damaligen Hochschule der Künste Berlin die Experimentalfilmklasse leitete.

Einführung: Michael Töteberg, Rowohlt Agentur für Medienrechte

Eintritt 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

10. Mai 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Mai 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

3. Mai 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


STRASSENBEKANNTSCHAFT D OST 1948, Regie: Peter Pewas, Copyright DEFA-Stiftung

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Auftakt zur Filmreihe „Kino im Transit. 1945: Der Deutsche Spielfilm zwischen gestern und morgen“

STRASSENBEKANNTSCHAFT (D OST 1948) von Peter Pewas

27. April 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Als Aufklärungsfilm über die Ansteckungsgefahren von Geschlechtskrankheiten in der unmittelbaren Nachkriegszeit gedacht, schuf Peter Pewas mit STRASSENBEKANNTSCHAFT einen künstlerisch ambitionierten Zeitfilm, der die menschlichen Entbehrungen, den seelischen und materiellen Hunger der in den Trümmern Berlins Lebenden realistisch darstellt. Das Drehbuch zu diesem DEFA-Film schrieb Arthur Pohl. Pewas ist damit eine Arbeit gelungen, in der sich filmische Traditionen und Innovationen ebenso miteinander vermengen wie Kontinuitäten und Neuanfänge in den Produktionsverhältnissen.

Einführung: Claus Löser

Eintritt 7,50 Euro

 


Öffentliche inklusive Tastführung durch die Ständige Ausstellung

Blinde und sehende Filmenthusiasten entdecken gemeinsam die Welt des bewegten Bildes.

26. April 2015, 14 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Ausstellungsmotiv gestaltet von Pentagram Design Berlin

Finissage „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

26. April 2015, 14 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG) und Ausstellung

 

Ruhe bitte, Kamera läuft, Klappe, die letzte … und Action!
Nach knapp einem Jahr Laufzeit endete unsere fünfte Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?. Kinder und Jugendliche konnten sich an sieben Mitmachstationen u. a. als Schauspieler, Drehbuchautoren oder Synchronsprecher versuchen und dabei spielerisch Wissenswertes aus der Film- und Fernsehproduktion erfahren.
Anlässlich der Finissage luden wir Kinder und Familien herzlich zu einem spannenden Nachmittagsprogramm ab 14 Uhr ein. Mit der Präsentation der besten Drehbuchideen, die in der Ausstellung entstanden sind, einem Fotoshooting im originalen Set einer Fernsehserie sowie einer Verlosung werden die Stationen der Ausstellung nochmals durchschritten. Gemeinsam mit Teammitgliedern von SCHLOSS EINSTEIN konnten die Kinder üben, wie eine Szene vorbereitet und gedreht wird.
Die letzte Vorführung der begleitenden Kinderfilmreihe fand anschließend statt: Um 16 Uhr wurde RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN (D 2014) im Kino Arsenal gezeigt. Der Produzent Philipp Budweg und einer der Hauptdarsteller berichteten von den Dreharbeiten und gaben einen Ausblick auf den zweiten Teil RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE.

 


Am Filmset von RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN, D 2014 Regie: Neele Leana Vollmar, Copyright Stephan Rabold Lieblingsfilm GmbH

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN (D 2014) von Neele Leana Vollmar

Zu Gast am 26. April: Hauptdarsteller Juri Winkler (Oskar)

25. April 2015, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14 , 10715 Berlin

26. April 2015, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Der zehnjährige Rico lebt mit seiner Mutter in Berlin und bezeichnet sich selbst als „tiefbegabt“. Er leidet an ADS und kann sich deshalb schlechter konzentrieren als andere Kinder. Eines Tages begegnet er dem zwei Jahre jüngeren Oskar. Oskar ist ein hochbegabter Junge, der aber im Gegensatz zu Rico extrem ängstlich ist. So unterschiedlich die beiden sind, so gut ergänzen sie sich. Rico und Oskar werden Freunde und begeben sich auf die Fährte des berüchtigten Kindesentführers „Mister 2000“, die sie kreuz und quer durch Berlin führt. Sie wollen das Geheimnis der „Tieferschatten“ lüften.

 


Buchcover Ernest Borneman. Film. Fernsehen. Fremde, Verlag edition text + kritik

Buchpräsentation, Gespräch, Filme
Borneman Blues

23. April 2015, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Eine Archivexplosion: Ideen und Stichwortverzeichnisse, Exposés und Stories, flüchtig notiert und durchgearbeitet. Oft sind die Papiere, nur Schnipsel manchmal, verziert mit Skizzen und Notaten zu weiteren Projekten. Ein flüchtiger Blick in die Kästen des riesigen Nachlasses von Ernest Borneman offenbart die ungeheure Produktivität und Energie, die intellektuelle Unruhe und Umtriebigkeit, die diesen Mann ausgezeichnet haben: ein Enzyklopädist, obsessiv in seinen Ansprüchen, fast maßlos in seiner Ideenproduktion. Ernest Borneman, geboren 1915 in Berlin, gestorben achtzig Jahre später im österreichischen Scharten. Verwahrt wird das Material im Archiv der Berliner Akademie der Künste. Ergänzende Unterlagen befinden sich andernorts, etwa in der Deutschen Kinemathek, im National Film Board of Canada und im UNESCO-Archiv (Paris).
Für die Deutsche Kinemathek haben Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen erste Fährten durch Bornemans labyrinthisches Film- und Fernsehwerk gelegt: Ernest Borneman. Film. Fernsehen. Fremde. Eine Borneman-Biografie hat der Zeithistoriker Detlef Siegfried unter dem Titel Moderne Lüste im Wallstein Verlag vorgelegt. An diesem Abend wurden beide Bücher gemeinsam präsentiert, begleitet von Jazz, Film- und Fernsehbildern. Zu sehen war Bornemans mittellanger Film BETTY SLOW DRAG (GB 1953) und eine seiner kanadischen Produktionen.

In Kooperation mit Edition Text + Kritik, dem Wallstein Verlag, der Universität Kopenhagen und der Akademie der Künste, Berlin

Die beiden Bücher über Ernest Borneman sind im Museumsshop erhältlich.

 


Spezielle Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Nachschlagewerke

23. April 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

19. April 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Oscar Niemeyers Museum in Niteroí Brasilien, Copyright: Sergei Tchoban, 2012, Leihgeber Tchoban Foundation Museum für Architekturzeichnung

Emotionale Räume. Production Design und Architektur im Dialog

Mit Uli Hanisch, Carolin Höfler und Sergei Tchoban

Gespräch im Rahmen der Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

19. April 2015, 12 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Der Production Designer Sir Ken Adam hat mit seinen stilisierten und oft dramatisch inszenierten Filmräumen einen neuen Stil geschaffen, der Filmdesigner und Architekten gleichermaßen beeinflusst hat und bis heute inspiriert. Der Architekt und Sammler Sergei Tchoban, der Szenenbildner Uli Hanisch (DAS EXPERIMENT, DAS PARFUM) und die Professorin für Designtheorie und -forschung Carolin Höfler (Fachhochschule Köln) diskutierten anhand ausgewählter Beispiele Konstruktion und Wirkung spannungsreicher narrativer Räume in Film und Architektur im Spiegel von Ken Adams Werk.

Begrüßung: Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, und Theresa Keilhacker, Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin

In Kooperation mit der Architektenkammer Berlin

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

12. April 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Workshop mit dem Geräuschemacher Peter Sandmann

Im Rahmen der Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

9. April 2015, 10 bis 15 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Wie klingen Wind, das Meer oder ein scharfes Abbremsen mit dem Fahrrad? Um die Welt in einem Film hörbar zu machen und den Geräuschen die gewünschte Wirkung zu geben, müssen sie künstlich erzeugt werden. Die Teilnehmer lernten durch Peter Sandmann den Beruf des Geräuschemachers kennen. Er hat in vielen Filmen und Fernsehserien für den richtigen Ton gesorgt, unter anderem für den Kinofilm HANNI UND NANNI (D 2010, Regie: Christine Hartmann) oder die Fernsehserie TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (D 2006–2008). In dem Workshop experimentierten die Teilnehmer mit verschiedenen Materialien und vertonten live eine Filmszene.

Ab 10 Jahren

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

5. April 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. April 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


DIE DICKE TILLA, DDR 1982, Regie: Werner Bergmann, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

Kurzfilm GEWINNER und „Making of“

Der Film entstand innerhalb des Projekts „Kinder machen Kurzfilm!“ (Schwedt 2012).

Gäste: Projektleiterin Gabriela Zorn (am 28. März), Medienpädagogin Antje Materna mit einigen Darstellern

 

Anschließend DIE DICKE TILLA (DDR 1982, Regie: Werner Bergmann)

28. März 2015, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14 , 10715 Berlin

29. März 2015, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Anne ist ein zierliches, schüchternes Mädchen. Als neue Schülerin in einer fünften Klasse wird sie vom ersten Tag an von Tilla gemobbt. Die übergewichtige Tilla tritt als Anführerin der Klasse auf. Sie schikaniert und verprügelt Anne und beschädigt schließlich ihr Fahrrad. Tilla, die ohne ihre Mutter aufwächst, wird zu Hause selbst von ihren älteren Zwillingsbrüdern drangsaliert, der Vater steht ihr nicht zur Seite. Als Anne und Tilla in eine gefährliche Lage geraten, beginnen sie, miteinander zu sprechen. Langsam bauen sie einen respektvollen Umgang miteinander auf. Der DEFA-Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Rosel Klein aus dem Jahr 1981. Die Geschichte über Toleranz und Freundschaft zwischen sehr unterschiedlichen Charakteren ist auch nach über dreißig Jahren aktuell.

 


MEIN HERZ SIEHT DIE WELT SCHWARZ - EINE LIEBE IN KABUL, D 2009, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
MEIN HERZ SIEHT DIE WELT SCHWARZ – EINE LIEBE IN KABUL (D 2009)

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin
29. März 2015, 15.30 Uhr

 

„Seit ich geboren bin, gibt es nur Krieg. Afghanistan wird immer bombardiert, mal von den Russen, mal von Karmal oder was weiß ich – von Amerika. Es gibt nur Krieg, und er nimmt kein Ende.“ Das sagt Hossein, ein ehemaliger Taliban- Kämpfer, der durch einen Granatsplitter querschnittsgelähmt wurde. Seit seiner Kindheit liebt er Shaima und sie ihn. Im Krieg verlieren sie sich und finden erst im Kabul der 1990er-Jahre wieder zueinander. Shaima wurde inzwischen als vierte Ehefrau an einen alten Mann verkauft. Da dieser nur die Hälfte des Brautgeldes bezahlt hat, holt ihr Vater sie mit ihrer inzwischen fünfjährigen Tochter zurück ins Elternhaus. Gegen den Willen ihrer Familienangehörigen trifft sich das Liebespaar.

Einführung und anschließendes Gespräch mit dem Produzenten Zoran Solomun

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

29. März 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Ausgebucht

Osterferienprogramm zur Kinderausstellung
„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

Hurra, wir bauen ein Set!
Workshop mit dem Szenenbildner Uli Hanisch

28. März 2015, 10 bis 16 Uhr
Studio Babelsberg, August-Bebel-Str. 26-53, 14482 Postdam

 

Ein Szenenbildner entwirft Räume für Filme und richtet sie ein – egal, ob Western Saloon oder Schneewittchens Ballsaal. Er besorgt Requisiten, kümmert sich um Möbel und Teppiche, streicht ganze Häuser und versetzt die Zuschauer damit in andere Welten. Woher die Requisiten stammen und wie Szenenbildner mit dem Regisseur oder dem Kameramann zusammenarbeiten, erfuhren die Teilnehmer während des eintägigen Workshops. Gemeinsam mit dem Szenenbildner Uli Hanisch, der den Look von Kinofilmen wie DAS PARFÜM (D 2006, Regie: Tom Tykwer) gestaltet hat, besuchten sie einen Requisiten- und Möbelfundus und suchten alles für einen Filmset zusammen. Anschließend wurde im Studio ein kleiner Set originalgetreu eingerichtet.

Ab 10 Jahren

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung

„Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

27. März 2015, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt

Ohne Voranmeldung, 10 Euro inkl. Eintritt

 


Werkfoto MOONRAKER, GB/F 1979, Regie: Lewis Gilbert, © 1979 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Filmprogramm im Rahmen der Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

23. März 2015, 19 Uhr und 20.30 Uhr
Kino Arsenal

 

KEN ADAM – PRODUCTION DESIGNER (D 1990) von Andreas-Michael Velten

Noch während seines Studiums an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin hatte Andreas-Michael Velten Gelegenheit, den legendären Production Designer Sir Ken Adam bei der Arbeit zu begleiten. Entstanden ist so ein Porträt über dessen detailgenaue Arbeit, das zugleich Einblicke in das bewegte Leben des Künstlers zwischen Berlin, Hollywood und London gewährt. Für Velten waren die Dreharbeiten der Beginn eines Jahre währenden Austauschs mit Adam. Anlässlich der Ausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“ boten sein Dokumentarfilm und ein Gespräch mit dem Filmemacher die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

In Anwesenheit des Regisseurs

James Bond 007 – MOONRAKER (GB/F 1979) von Lewis Gilbert

Roger Moore als James Bond wird auf der Suche nach dem vermissten Space Shuttle „Moonraker“ nicht nur rund um die Welt geschickt, sondern auch in den Weltraum. Bond-Girl Lois Chiles treibt als Astronautin Dr. Holly Goodhead ein doppeltes Spiel. Ken Adam schuf aberwitzige Raumschiff-Sets für diesen Film. Die in der Ausstellung präsentierten Entwürfe zu den Sets sind hier in ihrer beeindruckenden Umsetzung zu sehen.

Einritt jeweils 7,50 Euro, bei Besuch beider Vorstellungen kostet die zweite Eintrittskarte 5 Euro

 


GOTTESZELL - EIN FRAUENGEFÄNGNIS, D 2001, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
GOTTESZELL – EIN FRAUENGEFÄNGNIS (D 2001)

22. März 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

„Niemand ist sicher vor einem Gedanken, der ihn durchzuckt. Niemand kann sagen: Das werde ich nie tun.“ Mit diesem Zitat von Marguerite Duras beginnt der Dokumentarfilm in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell, dem einzigen Frauengefängnis Baden-Württembergs. Hier lernt der Zuschauer zwei Gruppen von inhaftierten Frauen kennen: die Drogenabhängigen, verurteilt wegen Drogenhandel und anderer Formen der Beschaffungskriminalität, für die das Gefängnis eine Durchgangsstation ist; und jene Frauen, die zu langen bis lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt worden sind, weil sie getötet oder den Tod anderer Menschen in Kauf genommen haben.

Einführung und anschließendes Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Diana Näcke

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

Eintritt 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

22. März 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Die Einführung wurde auf den 23. April um 17 Uhr verschoben.

Spezielle Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Nachschlagewerke

19. März, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


LICHTER AUS DEM HINTERGRUND, D 1998, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
LICHTER AUS DEM HINTERGRUND (D 1998)

15. März 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin
 

Acht Jahre nach dem Fall der Mauer machen sich Helga Reidemeister und Kameramann Lars Barthel auf die Suche nach der Mauerkinder-Generation: Wie fühlen sie sich nach der Wende, und wie haben sie die Vereinnahmung des Ostens durch den Westen erlebt? Wie sieht ihre Zukunft aus? Robert Paris, Fotograf in Prenzlauer Berg und Mittelpunkt des Films, kann sich mit seiner Heimatstadt nicht mehr identifizieren, ebensowenig wie mit den Prinzipien der Leistungsgesellschaft und den Gesetzen des kapitalistischen Markts. Die Suche nach neuen Bildern ist auch eine Suche nach Identität, die Robert schließlich nach Indien führt – und zurück zu den Freunden vom Prenzlauer Berg.

Einführung: Claus Löser, Filmhistoriker und Journalist

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

Eintritt 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

15. März 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


RODINA HEISST HEIMAT, D 1992, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
RODINA HEISST HEIMAT (D 1992)

8. März 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Das Ende der DDR 1990 bedeutete auch den Abzug der hier stationierten sowjetischen Soldaten. Sie kehrten in ihre Heimat zurück, einer ungewissen Zukunft entgegen. Helga Reidemeister begleitet mit ihrem Filmteam die Vorbereitungen zum Aufbruch und nutzt die Momente des Abschieds, um die Soldaten kennenzulernen. Allmählich geben sie ihre Zurückhaltung und die Formeln von der „Verteidigung der Heimat Sowjetunion“ auf und offenbaren ihre Zukunftsängste und ihre Desillusioniertheit. Die Institution Armee, eine Ordnungsmacht, zelebriert indes ungebrochen ihre Rituale. Der Film folgt einzelnen Soldaten und Offizieren in ihre sowjetischen Armeebezirke und zu den oft weit entfernt liegenden Heimatorten nach Kiew, Moskau, Nowosibirsk und Samarkand.

Einführung: Eberhard Radczuweit, Geschäftsführer von KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V.

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

8. März 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. März, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


DREHORT BERLIN, BRD 1987, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
DREHORT BERLIN (BRD 1987)

1. März 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

In DREHORT BERLIN weiß man oft nicht, wo man sich befindet und muss schon genau hinsehen und zuhören, um herauszufinden, ob das Ost- oder West-Berlin ist. Auf beiden Seiten der Mauer, die kaum je zu sehen ist, sprechen die Menschen über die Freiheit, die Präsenz des Militärs, über den Unsinn des ‚kalten Kriegs‘, ihre Wünsche und Hoffnungen. Menschen aller Altersgruppen treffen in der Montage aufeinander, die in Rage geratene Witwe zum Beispiel, die sich darüber empört, dass die Deutschen pauschal als Nazis beschimpft werden. Das ist hautnaher Geschichtsunterricht, politisch und dabei sehr vergnüglich. Zu diesem Zeitpunkt kann sich niemand vorstellen, dass die Mauer in zweieinhalb Jahren bereits Geschichte sein wird.

Einführung: Werner Sudendorf, Leiter der Sammlungen, Deutsche Kinemathek

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

1. März 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


COMEDIAN HARMONISTS. SECHS LEBENSLÄUFE, Regie: Eberhard Fechner, BRD 1976, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

COMEDIAN HARMONISTS. SECHS LEBENSLÄUFE (BRD 1976, Regie: Eberhard Fechner)
Teil 1 und Teil 2

23. Februar 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Sie waren die erste Boygroup Deutschlands und stehen bis heute für die heitere, leicht frivole Vergnügungskultur der späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre: Die Comedian Harmonists. Vor 80 Jahren, am 22. Februar 1935, wurde von den nationalsozialistischen Machthabern die Auflösung des überaus erfolgreichen, aber „rassisch“ und ideologisch inkriminierten Sextetts befohlen. Eberhard Fechner gelang es 1976, vier der noch lebenden Musiker sowie deren Ehefrauen zu interviewen. Entstanden ist ein behutsames Porträt der sechs Musiker und eine aufschlussreiche Chronik der Zeit. In der Geschichte um Aufstieg und Zerfall der legendären A-cappella-Band spiegeln sich exemplarisch die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Lebenswege der Protagonisten. Fechners Film ist „oral history“ im besten Sinne: Die Auskünfte der prominenten Zeitzeugen berichten von individuellen Schicksalen und zeichnen gleichzeitig ein allgemeingültiges Bild von Unterdrückung und Verfolgung im Nationalsozialismus.

Einführung: Christian Hißnauer

 


AUFRECHT GEHEN. RUDI DUTSCHKE - SPUREN, BRD 1988, Regie: Helga Reidemeister, Quelle: Privatarchiv Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister

Doppelprogramm

KAROLA BLOCH – DANN NIMMT DIE FRAU DIE GESCHICKE SELBST IN DIE HAND (BRD 1982)

AUFRECHT GEHEN. RUDI DUTSCHKE – SPUREN (BRD 1988)

22. Februar 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

KAROLA BLOCH, überzeugte Sozialistin und Ehefrau des berühmten Philosophen Ernst Bloch, erzählt – meist auf dem Sofa sitzend und Zigarette rauchend – über ihre politische Arbeit, ihre Hoffnungen, ihr Leben mit Ernst Bloch und über „die Sehnsucht nach etwas, was es noch nicht gibt, was es aber geben kann“.

RUDI DUTSCHKE: Das Leben Dutschkes wird nachgezeichnet: In Gesprächen fragt Reidemeisters Film auch nach dem ‚Aufrecht Gehen‘ heute: Er zeichnet die Gespräche der Jungen auf, die ihren Utopien einer besseren Gesellschaft Ausdruck verleihen, aber auch Skepsis äußern ob der Durchsetzbarkeit politischer Ideale.

Diskussion mit dem Verleger Klaus Wagenbach

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

22. Februar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

OSTWIND (D 2013, Regie: Katja von Garnier)

Gast am 21. Februar: Drehbuchautorin Kristina Magdalena Henn

21. Februar 2015, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

22. Februar 2015, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Nachdem die 14-jährige Mika die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat, fällt der ersehnte Sommerurlaub im Ferienlager ins Wasser. Stattdessen wird sie auf das Gestüt ihrer Großmutter geschickt: Unter der Aufsicht der strengen alten Dame soll Mika die Ferien mit Lernen verbringen. Ganz so schlimm wie befürchtet ist es auf dem Reiterhof allerdings doch nicht. Ein wilder und scheuer Hengst namens Ostwind weckt Mikas Neugierde. Bislang war niemand in der Lage, das Tier zu zähmen. Doch zwischen Mika und Ostwind entwickelt sich auf Anhieb eine ungewöhnliche Freundschaft.

 


Buchcover Rico, Oskar und das Herzgebreche, Quelle: Carlsen Verlag

Lesung Rico, Oskar und das Herzgebreche
Mit Andreas Steinhöfel

Programm zur Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

20. Februar, 17 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG
 

In ihrem zweiten Abenteuer Rico, Oskar und das Herzgebreche (Carlsen Verlag) erleben die beiden Freunde Rico und Oskar erneut aufregende Geschichten. Handtaschen, Hamster mit Mörderzähnen und jede Menge Herzgebreche Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen.
Für den ersten Band „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ wurde der Autor Andreas Steinhöfel u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Nach dem Kinoerfolg des ersten Teils kommt die zweite Verfilmung im Juli in die Kinos.

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Zeitschriften

19. Februar, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


MIT STARREM BLICK AUFS GELD, BRD 1983, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
MIT STARREM BLICK AUFS GELD (BRD 1983)

15. Februar 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Gezeigt wird der Berufsalltag von Hilde Kulbach, international erfolgreiches Mannequin und Schwester der Regisseurin, zwischen Schminken, Fotoshootings und Laufstegauftritten. Zu Beginn der Dreharbeiten ist Hilde 20 Jahre lang im Geschäft, dem Ende ihrer Karriere sieht sie sorgenvoll entgegen. Der Film offenbart in intimen Einblicken die schmerzhafte Arbeit am Körper und kontrastiert dies mit den Ritualen und Kommunikationsformen im Modebusiness. Hildes Zerrissenheit zwischen den Anforderungen des Berufs und dem schlechten Gewissen der Familie gegenüber wird thematisiert. Ihre beiden Töchter rebellieren gegen die Abwesenheit der Mutter, der Geliebte will sie in eine traditionelle Frauenrolle drängen, und sie selbst sucht zwischen diesen Rollenzuschreibungen nach eigener Identität.

Einführung: Nathalie Vivian Karl, Filmwissenschaftlerin

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

15. Februar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Berlinale Classics
Die Zukunft der Digitalisierung des Filmerbes

12. Februar 2015, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Filmarchive stehen vor der Herausforderung, historisches Filmmaterial zu digitalisieren und zu restaurieren, um das Filmerbe auch für kommende Generationen zu sichern. Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erhielten 2014 vier Einrichtungen des deutschen Kinematheksverbundes jeweils eine Förderung von 250.000 Euro: die Stiftung Deutsche Kinemathek, das Deutsche Filminstitut, die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und die DEFA-Stiftung. Auch für 2015 konnte die Kulturstaatsministerin eine Unterstützung von einer Million Euro für die Digitalisierung zusichern. Doch welche Schritte sind erforderlich, um das filmische Erbe auch im digitalen Zeitalter zugänglich zu machen? Es diskutierten die Leiter der geförderten Institutionen: Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts, Ernst Szebedits, Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Dr. h. c. Ralf Schenk, Vorstand der DEFA-Stiftung, und Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. Moderation Andreas Busche.

 


Berlinale Hommage
Wings of Time: A Conversation with Wim Wenders

11. Februar 2015, 17 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU 1), Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

 

Wim Wenders was a key player in the “new German film” movement of the 1970s and is, even today, one of cinema’s great innovators. Since his first feature SUMMER IN THE CITY (1970), Wenders has shot some 50 films. Following his international breakthrough with THE AMERICAN FRIEND (1977), he worked in Europe, the US, Latin America and Asia, and received numerous festival honours all over the world, including the Golden Lion for THE STATE OF THINGS (1982), the Golden Palm for PARIS, TEXAS (1984), best director in Cannes for WINGS OF DESIRE (1987) and the Berlin festival’s Silver Bear for THE MILLION DOLLAR HOTEL (2000). The artistic director of the Deutsche Kinemathek, Dr. Rainer Rother, spoke with this year’s Honorary Golden Bear winner about his current work and the restoration of his films. A joint presentation of the Deutsche Kinemathek, Berlin, and Berlinale Talents at the HAU Hebbel am Ufer (HAU1) theatre.

In englischer Sprache

 


Berlinale Retrospektive
Challenges and Opportunities in Restoring Technicolor

9. Februar 2015, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Event room, 4th floor

 

Films originally produced using Technicolor processes present special challenges to restorers and archivists. Prof. Barbara Flückiger (Professor of Film Studies, University of Zurich), Schawn Belston (Executive Vice President, Library and Technical Services, Twentieth Century Fox), Paolo Cherchi Usai (Senior Curator of the Moving Image Department, George Eastman House) and Ulrich Rüdel (analytical chemist and film restorer) discussed the particularities of colour reproduction in analogue and digital restoration of Technicolor films and talked about current research and ongoing projects in the field. The panel discussion was moderated by Martin Koerber, Director of the archive at Deutsche Kinemathek.

In englischer Sprache

 


Berlinale Retrospektive
The Dawn of Technicolor

8. Februar 2015, 18 Uhr
CinemaxX 8, Potsdamer Platz

 

This presentation by James Layton and David Pierce (authors of the new book The Dawn of Technicolor, 1915–1935) illustrates Technicolor’s origins during the silent film era. Technicolor established itself as the market leader after launching its vibrant three-colour process in the 1930s. But that success took years to achieve. Technicolor first had to overcome countless technical challenges and convince cost-conscious producers that colour was worth the added effort and expense. Rare photographs from the Technicolor corporate archive, and excerpts from rarely seen films chart the development of Technicolor’s early two-colour process and the films that established the company’s reputation. Highlights include behind-the-scenes accounts of the very first motion picture made in Technicolor, THE GULF BETWEEN (USA, 1917, Wray Bartlett Physioc), as well as BEN-HUR (USA, 1925, Fred Niblo), THE BLACK PIRATE (USA, 1926, Albert Parker), and the troubled production of THE MYSTERIOUS ISLAND (USA, 1929, Lucien Hubbard).
The silent footage shown during the event had been screened with live piano accompaniment by Canadian-born pianist and composer Gabriel Thibaudeau.

In englischer Sprache

Eintritt mit Berlinale Ticket

 


Entwurf für TAKING SIDES, D/F/GB 2001, Regie: Isvan Szabo, © Sir Ken Adam, Quelle: Deutsche Kinemathek - Ken Adam Archiv

Berlinale Classics

Gespräch
TAKING SIDES
István Szabó über die Arbeit mit Sir Ken Adam

8. Februar 2015, 16 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Der Oscar-Preisträger István Szabó hat das Künstlerdrama TAKING SIDES – DER FALL FURTWÄNGLER (D/F/GB 2001) verfilmt. Mit Stars wie Harvey Keitel, Stellan Skarsgård und Ulrich Tukur erzählt er von der Nazi-Verstrickung des großen Dirigenten. Das Production Design verantwortete Sir Ken Adam, der meisterhaft das Berlin der 1940er-Jahre nachbildet. Nicht zuletzt inspiriert von seiner eigenen Erfahrung im Berlin der 1920er- und 1930er-Jahre verbindet er Originalkulissen wie das Bode-Museum oder die Parochialkirche mit Studiobauten auf einzigartige Weise. István Szabó und Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, sprachen über die gemeinsame Arbeit des Regisseurs und Production Designers an TAKING SIDES und über das Verhältnis von Production Design und Regie.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der OSRAM GmbH

 


VON WEGEN ,SCHICKSAL', BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ (BRD 1979)

8. Februar 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Nach 20 Ehejahren ließ sich Irene Rakowitz von ihrem Mann Richard scheiden. Als Teilinvalidin auf Sozialhilfe angewiesen, lebt sie mit ihrem Sohn und ihrer Tochter in einem Hochhaus im Märkischen Viertel. Ihre beiden älteren Töchter sind nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Mutter ausgezogen. Sie verhöhnen die Mutter, die sich in der Mieterinitiative engagiert und politisch darum kämpft, ihrer sozialen Abhängigkeit zu entkommen. Irene Rakowitz regte an, gemeinsam diesen Film zu machen. Die Kamera in der engen Wohnung wirkt wie ein Katalysator schwelender Konflikte, Situationen eskalieren.

Digital restaurierte Fassung

Einführung: Britta Hartmann, Film- und Medienwissenschaftlerin

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

8. Februar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Berlinale Retrospektive
Glorious Technicolor

7. Februar 2015, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Event room, 4th floor

 

The 2015 Retrospective celebrates the 100th anniversary of a colour film process that has become a legend far beyond Hollywood. The film series is flanked by two new publications, Glorious Technicolor edited by the Deutsche Kinemathek and The Dawn of Technicolor from George Eastman House, which also initiated the idea of this year’s Retrospective. The programme was curated in a partnership between the Deutsche Kinemathek Berlin, The Museum of Modern Art (MoMA) and the Austrian Film Museum, where the film series will also be presented in the course of the year. Following a short presentation of both books, the curators of those three institutions, Connie Betz, Josh Siegel and Alexander Horwath discussed the films with authors Prof. Sarah Street from the University of Bristol and James Layton from Eastman House, exploring the artistic characteristics and historical development of Technicolor films.

In englischer Sprache

 


Cyd Charisse und Gene Kelly in SINGIN‘ IN THE RAIN, USA 1952, Regie: Gene Kelly und Stanley Donen, Quelle: George Eastman House, Rochester, © 2014 Warner Bros Ent. All Rights Reserved

Berlinale Retrospektive

Glorious Technicolor
Filme aus dem George Eastman House und weiteren Archiven

5. bis 15. Februar 2015
CinemaxX 8, Potsdamer Platz / Zeughauskino, Unter den Linden 2 / Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die von der Deutschen Kinemathek verantwortete Retrospektive der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin bot ein opulentes Farbspektakel. Sie feierte den 100. Geburtstag eines Farbfilmverfahrens, das weit über Hollywood hinaus zu einem Mythos wurde. Die Technicolor Motion Picture Corporation entwickelte ab 1915 stetig verbesserte Zwei-, dann Drei-Farben-Verfahren zur Aufnahme und Projektion von Filmen. Ab Mitte der 1930er-Jahre war jene Qualität erreicht, der Technicolor seine Strahlkraft verdankt. Erstmals konnte das gesamte Farbspektrum wiedergegeben und Farbe sehr bewusst eingesetzt werden. Zu entdecken war eine große farbdramaturgische Ideenfülle in vielfältigen Genres: vom exzessiven Einsatz von Farbe in Musicals wie THE WIZARD OF OZ (USA 1939, Regie: Victor Fleming) über malerische Naturkulissen in erdigen Tönen wie in John Fords Western SHE WORE A YELLOW RIBBON (USA 1949) bis hin zur fesselnd-kontrastreichen und zugleich dokumentarischen Qualität von Technicolor in dem epischen Drama AN AMERICAN ROMANCE (USA 1944, Regie: King Vidor).

Das Filmprogramm wurde ergänzt durch Veranstaltungen der Deutschen Kinemathek.

Informationen und Tickets unter www.berlinale.de

In Kooperation mit dem George Eastman House, Rochester, dem Museum of Modern Art (MoMA), New York, und dem Österreichischen Filmmuseum, Wien

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. Februar 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Winterferienprogramm zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

Workshop „Mein eigener Trickfilm“

3. Februar, 10 bis 13 Uhr
Veranstaltungsraum 4. OG

Teilnehmerzahl begrenzt

Ab 8 Jahren

 


DER GEKAUFTE TRAUM, BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister

Werkschau Helga Reidemeister
DER GEKAUFTE TRAUM (BRD 1977)

1. Februar 2015, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

DER GEKAUFTE TRAUM: Irene und Günter Bruder wohnen mit ihren vier Kindern im Märkischen Viertel, der Trabantenstadt in Berlins Norden: ca. 17.000 Wohnungen für bis zu 50.000 Menschen. Familie Bruder zeigt ihren Alltag: wie sie wohnen, den Haushalt führen, kochen, putzen und arbeiten gehen. Sie tragen ihre Konflikte vor der Kamera aus, schreien ihre Kinder an und reden mit Helga Reidemeister über ihre Schwierigkeiten und die Angst vor dem sozialen Abstieg ... Irene und Günter wollten den Film mitgestalten und ihr Leben so zeigen, wie sie es sehen. Seit 1968 drehte Günter Bruder über fünfzig Super-8-Filme. Ausschnitte davon sind in den Film eingegangen.

Einführung: Claus-Dieter Rath, Psychoanalytiker

In Kooperation mit dem Basis-Film Verleih

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

1. Februar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Buchcover Der Bildbau im Film

Gespräch und Buchvorstellung
Im Rahmen der Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

Der Bildbau im Film. Die Zeichnungen der Production Designer von METROPOLIS, DR. STRANGELOVE und TROY

29. Januar 2015, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Production Designer entwickeln eine der Geschichte des Drehbuchs angemessene Welt – sei es im Studio oder „on location“. Doch wie arbeiten die Production Designer, auch Szenenbildner oder Filmarchitekten genannt? Boris Hars-Tschachotin würdigt ihren häufig unterschätzten Beitrag zum Film. Von ihren Zeichnungen ausgehend, behandelt er die Konzeption, Realisierung und Wirkung filmischer Räume. Die Bedeutung der Filmzeichnung wird erstmals umfassend dargestellt. Durch diesen Ansatz erschließt sich das Medium Film neu.

Boris Hars-Tschaotins Buch Der Bildbau im Film. Die Zeichnungen der Production Designer von Metropolis, Dr. Strangelove und Troy erscheint beim Verlag Edition Imorde.

Mit Boris Hars-Tschachotin und Hans von Trotha

 


VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘,BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ (BRD 1979, Regie: Helga Reidemeister)

26. Januar 2015, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Als Helga Reidemeisters Dokumentarfilm VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ 1979 im Internationalen Forum des Jungen Films während der Berlinale zur Uraufführung kam, waren die Reaktionen kontrovers. Zu wenig objektivierende Distanz wurde ihm von der einen Seite vorgeworfen. Als Film schlechthin, der „ungezähmte Wahrheit“ offenbare, wurde er von der anderen Seite bejubelt. Tatsache ist, dass sowohl die Thematik als auch die ungeschönte und parteiliche Darstellungsweise etwas radikal Neues im deutschen Nachkriegskino waren: Das Leben einer alleinerziehenden Mutter mit all seinen Zumutungen zum Thema eines knapp zweistündigen Films zu machen, war allein schon eine Provokation. VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ ist ein in vielfacher Weise wertvolles Dokument: für den filmischen Aufbruch einer neuen Generation von Filmemacherinnen, für Politik und Alltagskultur im West-Berlin der 1970er-Jahre. Vor allem aber berührt die Protagonistin Irene Rakowitz und ihr Versuch, einem von (ganz „normaler“) Alltagsgewalt und Entbehrung geprägtem Schicksal die Stirn zu bieten, bis heute.
Zum 75. Geburtstag der Regisseurin wurde VON WEGEN ‚SCHICKSAL‘ digital restauriert und ist nun als DCP erhältlich. Anlässlich des Jubiläums wird erstmals die restaurierte und unzensierte Fassung aufgeführt.

In Anwesenheit der Regisseurin

Einführung: Klaus Kreimeier

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

25. Januar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


JACK, D 2014, Regie: Edward Berger, © Jens Harant

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

JACK (D 2014, Regie: Edward Berger)

Gäste: Hauptdarsteller Ivo Pietzcker und Regisseur Edward Berger

24. Januar 2015, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

25. Januar 2015, 16 Uhr, Kino Arsenal

 

Der zehnjährige Jack hat schon früh gelernt, Verantwortung zu tragen. Er schmeißt den  Haushalt und kümmert sich liebevoll um seinen kleinen Bruder Manuel. Ihre alleinerziehende Mutter Sanna ist einfach zu jung und lebenshungrig, um das alles alleine hinzukriegen. Als sie eines Tages verschwindet, irren Jack und Manuel auf der Suche nach ihr nächtelang durch Berlin.
Die Rolle des Jack wurde von dem damals elfjährigen Ivo Pietzcker grandios gespielt; es war für ihn die erste Erfahrung an einem Filmset.

Eintritt Bundesplatz-Kino: 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5 Euro

Eintritt Kino Arsenal: 7,50 Euro, Kinder 3 Euro

Eintritt frei für Kinder mit dem Ausweis „Film Director“, der in der Ausstellung erhältlich ist.

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

Thema: Filmtheater- und Kinematheksprogramme

22. Januar 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Helga Reidemeister bei den Dreharbeiten zu SPLITTER - AFGHANISTAN, D 2013, Foto: Lars Barthel

Filmpremiere und Gespräch
SPLITTER – AFGHANISTAN (D 2013, Regie: Helga Reidemeister)

18. Januar 2015, 16 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

 

Nur selten erreichen uns Bilder aus dem afghanischen Alltag. Dies ist bereits der dritte Film von Helga Reidemeister mit einer ungewöhnlichen und ergreifenden Nahsicht auf private Geschichten der Menschen in diesem Land. Im Museum von Kabul versuchen afghanische Archäologen Splitter von jahrtausendealten Kunstwerken zusammenzusetzen. Irreal wirkt dieser Versuch inmitten all der Zerstörung. Die filmisch so faszinierende Landschaft ist vermint. Wie kann man überleben ohne zwei Hände? Wie können Menschen es aushalten, ohne Beine zu leben? Das Orthopädische Zentrum von Kabul ist ein Ort der Hoffnung, in dem ein konstruktives, heiteres Klima herrscht, denn „ein Bein ist nicht genug“, sagt dessen engagierter Leiter, „man muss Lebensperspektiven schaffen.“

Begrüßung: Jutta Brückner, Direktorin der Sektion Film und Medienkunst, Akademie der Künste

Gespräch mit der Regisseurin Helga Reidemeister und dem Kameramann Lars Barthel

Moderation: Dorothee Wenner

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

18. Januar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

 


Lehrereinführung zur Sonderausstellung
„Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design“

14. Januar 2015, 16.30 Uhr
Eingang Sonderausstellung, 2. OG

Anmeldung:
Museumsinformation Berlin
T +49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

 


Buchvorstellung

Vlado Kristl. Noch – immer nichts
Herausgegeben von Wolfgang Jacobsen

13. Januar 2015, 20.30 Uhr
Fahimi, Skalitzer Str. 133, Berlin-Kreuzberg, 1. OG

 

„Was Vlado Kristl macht, ist nicht Film und hat nichts mit Film zu tun … also werden wir uns nicht mit ihm befassen.“ So der Künstler über sich und seine Arbeit. Antwort: Von wegen! Noch – immer nichts ist der Titel eines Buches mit Briefen und Zeichnungen Kristls. Sie mischen Bericht und Mitteilung, Prosa und Lyrik, Polemik und Suada – oder sind gezeichnete Botschaften. Und natürlich geht es auch um Filme. Kunst bedeutete für Kristl die „Zerstörung der Systeme“, er selbst sah sich als „ein Mensch-Versuch“. Noch immer nichts? Doch – ein neues Buch von Vlado Kristl, dessen Nachlass von der Deutschen Kinemathek betreut wird.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

11. Januar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

8. Januar 2015, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

4. Januar 2015, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Nach oben