Veranstaltungen 2014

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

28. Dezember 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

ALS DER WEIHNACHTSMANN VOM HIMMEL FIEL (D 2011, Regie: Oliver K. Dieckmann)

27. Dezember 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

28. Dezember, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann? Der auf einer Geschichte von Cornelia Funke basierende Film bringt einen ins Grübeln. Denn es gibt ihn doch, und er sieht ganz anders aus als wir ihn uns vorstellen. Er heißt Niklas Julebukk (Alexander Scheer), ist jung und ziemlich cool. Und er sitzt nicht gemütlich auf seinem Schlitten und verteilt Geschenke, sondern muss sich vor dem bösen Waldemar Wichteltod aus dem Weihnachtsland auf die Erde retten. Dort kämpft er, unterstützt von den Kindern Ben und Charlotte sowie seinen Engeln und Kobolden, mit allen Tricks gegen die von Wichteltod geplante totale Kommerzialisierung des Weihnachtsfests.

Eintritt Bundesplatz-Kino: 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5 Euro

Eintritt Kino Arsenal: 7,50 Euro, Kinder 3 Euro

Eintritt frei für Kinder mit dem Ausweis „Film Director“, der in der Ausstellung erhältlich ist.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

21. Dezember 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


JESUS – DER FILM, BRD 1986, Regie: Michael Brynntrup u.v.a., Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

JESUS – DER FILM (BRD 1986) von Michael Brynntrup u.v.a.
Film, Buchpräsentation, Gespräch und Ausstellung

17. Dezember 2014, 20 Uhr
Kino Arsenal

 

JESUS – DER FILM ist ein Monumentalfilm im Super-8-Format, „das große Episodenwerk der deutschen Avantgarde-Szene“ (Frank Arnold). In 35 Episoden wird das Neue Testament von 22 Filmemachern sowie Nicht-Filmemachern aus West-Deutschland, Ost- und Westberlin nacherzählt. Michael Brynntrup, der als Jesus in der Hauptrolle zu sehen ist und die einzelnen Episoden verbindet, konnte dafür zahlreiche und heute namhafte Akteure der Avantgarde- und Undergroundszene der 1980er-Jahre gewinnen. Anlässlich der digitalen Restaurierung des ursprünglich 127-minütigen Films, die mit Mitteln der Filmförderungsanstalt ermöglicht und von der Deutschen Kinemathek betreut wurde, lädt die Reihe Filmspotting zu diesem vorweihnachtlichen Mysterienspiel ein. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine kleine Ausstellung von Dokumenten und ‚Reliquien‘ im Foyer des Kinos Arsenal und der Präsentation des umfangreichen Materialbuchs Jesus – Der Film – Das Buch.

Michael Brynntrup sowie einige seiner Mitstreiter, darunter Jörg Buttgereit und Wolfgang Müller (Mitglied der Künstlergruppe „Die Tödliche Doris“), waren anwesendn.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

14. Dezember 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Bigger Than Life. Ken Adam's Film Design

12. Dezember 2014, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung
10 Euro inkl. Eintritt

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

7. Dezember 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Dezember 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

30. November 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


Werkfoto BIBI & TINA, D 2014, Detlev Buck, © DCM

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

BIBI & TINA (D 2014, Regie: Detlev Buck)

Gäste: Stoffentwicklerin Wenka von Mikulicz, Drehbuchautorin Bettina Börgerding und Schauspieler Louis Held

29. November 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

30. November 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Kurz bevor der zweite Teil BIBI & TINA – VOLL VERHEXT am 25. Dezember 2014 seine Premiere feiert, zeigten wir noch einmal Teil 1: Die freche Hexe Bibi Blocksberg verbringt zusammen mit ihrer besten Freundin Tina die Sommerferien auf einem Reiterhof. Am liebsten jagen sie mit ihren Pferden durch Wiesen und Wälder und genießen die Ferien. Den beiden Freundinnen steht jedoch Ärger bevor, als der fiese Geschäftsmann Hans Kakmann auftaucht. Zudem ist auf dem Reiterhof die eingebildete schöne Sophia, die heftig mit Tinas Freund Alex flirtet. Jetzt müssen die beiden Mädchen etwas unternehmen.

 


Buchcover Importing Asta Nielsen von Martin Loiperdinger und Uli Jung, Quelle: Verlag Indiana University Press

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Asta Nielsen wird Berlinerin und zum ersten internationalen Star
Buchvorstellung von Martin Loiperdinger: Importing Asta Nielsen
Anschließend DIE VERRÄTERIN (D 1912, Regie: Urban Gad)

24. November 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Mit ihrer Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 1911 wird die junge dänische Theaterschauspielerin Asta Nielsen zum ersten weiblichen Star der Filmgeschichte. In Berlin unterzeichnet sie zusammen mit ihrem späteren Ehemann, dem Regisseur Urban Gad, einen Vertrag über 24 Filme mit der Projektions-AG „Union“ (PAGU). Damit beginnt ihre beispiellose Verwandlung in einen international gefeierten Filmstar. Das Aufkommen des langen Spielfilms vor dem Ersten Weltkrieg, wodurch die kurzen „Films“ der Jahrmärkte und Ladenkinos abgelöst werden, sowie die Etablierung des Kinobesuchs in bürgerlichen Kreisen sind fortan mit ihrem Namen verbunden.

Martin Loiperdinger zeichnet in dem Buch Importing Asta Nielsen das System dieser Starwerdung und dessen internationale Verbreitung nach. Im Anschluss wurde aus den ersten Berliner Jahren Asta Nielsens DIE VERRÄTERIN (D 1912, Regie: Urban Gad) in einer restaurierten, viragierten Kopie gezeigt.

Eunice Martins begleitete am Klavier.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

23. November 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


DER WILLI-BUSCH-REPORT, BRD 1979, Regie: Niklaus Schilling, Quelle: Deutsche Kinemathek

Gespräch und Buchvorstellung

Ein notorischer Grenzverletzer. Niklaus Schilling und seine Filme
Mit Karl Prümm und Niklaus Schilling

19. November 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Niklaus Schilling, in der Schweiz geborener Regisseur, Autor und Kameramann, der im April 2014 seinen 70. Geburtstag feiern konnte, führte an diesem Abend einen Dialog mit dem Autor Karl Prümm. Es ging dabei um das gesamte Werk Schillings, der etwa mit dem mythischen Krimi RHEINGOLD (1978) und dem politisch-fantastischen DER WILLI-BUSCH-REPORT (1979) dem bundesdeutschen Film ganz besondere Facetten hinzugefügt hat. Sein origineller Formenreichtum, die vielfältig gebrochenen Erzählformen, die Arbeit mit Versatzstücken und das lustvolle Spiel mit den Zeichen machen Schilling zu einem steten Grenzüberschreiter innerhalb des Gefüges des Autorenfilms. Er las aus einem nicht realisierten Drehbuch und zeigte ein eigenes Frühwerk: COSMOS ACTION PAINTING / DESPERATE MOTION ist ein aufregendes Kurzfilmdokument von 1962 über seinen in Paris arbeitenden Bruder, den Action Painter Alfons Schilling.

Karl Prümms Band Ein notorischer Grenzverletzer. Niklaus Schilling und seine Filme ist innerhalb der Kinematheks-Reihe „Filit“ im Verbrecher Verlag erschienen.

 


DER GLÄSERNE TURM (BRD 1957, Regie: Harald Braun), Quelle: Deutsche Kinemahtek

Buchvorstellung und Filmvorführung

Harald Braun. Literatur, Film, Glaube
Für die Deutsche Kinemathek herausgegeben von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen

Anschließend DER GLÄSERNE TURM (BRD 1957) von Harald Braun

16. November 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Harald Braun (1901–1960) war nicht nur ein erfolgreicher Regisseur und Autor, er war auch ein gläubiger Christ. Mit seinen Filmen wollte er lebensdienlich sein. Sohn eines konservativen evangelischen Pfarrers, war er ideologisch nicht verbaut, sondern forderte stets zum Gespräch auf – als Redakteur der Zeitschrift „Eckart“, in seiner Rundfunkarbeit, als Drehbuchautor und als Filmregisseur. Während des Nationalsozialismus entstanden unter seiner Regie intensive Filme wie ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE (1942) und TRÄUMEREI (1944). Künstlerische Anerkennung brachten ihm in der frühen Bundesrepublik NACHTWACHE (1948), HERZ DER WELT (1952) und die Thomas-Mann-Verfilmung KÖNIGLICHE HOHEIT (1953). Die Dringlichkeit seines Fragens verbunden mit der ästhetischen Strenge seiner filmischen Dramaturgie ließen Braun trotz aller Erfolge zu einem respektierten Außenseiter im Filmbetrieb werden.

Im Rahmen der Filmreihe „Bunte Wirklichkeiten“ im Bundesplatz-Kino, 2. November bis 28. Dezember 2014

 


Öffentliche barrierefreie Tastführung und Filmvorführung BARBARA (D 2012) von Christian Petzold

16. November 2014, 14 Uhr

Blinde und sehende Filmenthusiasten entdeckten gemeinsam die Welt des bewegten Bilds.

 

14 Uhr: Inklusive Tastführung durch die Ständige Ausstellung

Während der inklusiven Tastführung durch die Ständige Ausstellung ‚öffnete‘ sich die deutsche Filmgeschichte über Hör- und Tasteindrücke. Sehende Teilnehmer erlebten die Ausstellung mit Hilfe von Simulationsbrillen aus der Perspektive von Sehgeschädigten und wurden so auch für deren alltägliche Herausforderungen sensibilisiert.

Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

15.45 Uhr: Hörfilmprojektion BARBARA (D 2012) von Christian Petzold

Veranstaltungsraum, 4. OG

Anlässlich des 25. Jubiläums der Friedlichen Revolution wurde im Anschluss an die öffentliche Tastführung kostenfrei die digitale Hörfilmfassung von Christian Petzolds preisgekröntem Werk BARBARA (Silberner Bär 2012) gezeigt.

 


Lesung und Gespräch

Film / Arbeit. Texte, Dokumente, Arbeitsnotizen
Mit Christoph Hübner und Gabriele Voss

11. November 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Seit mehr als 40 Jahren drehen Christoph Hübner und Gabriele Voss Dokumentarfilme. Sie haben sich nicht nur als Chronisten des Alltagslebens einen Namen gemacht, sondern sind auch als Autoren von Texten zum Dokumentarfilm hervorgetreten, unterrichten an Filmhochschulen und widmen sich in der Filmreihe „Dokumentarisch Arbeiten“ der Arbeit anderer Dokumentaristen. Sie sind Autorenfilmer im klassischen Sinne. „Unsere Filme sind so etwas wie Erzählungen von realen Menschen und Orten. Wir versuchen, der Realität gegenüber offen zu sein, und im Gegenzug ist die Realität auch uns gegenüber offen.“

Die Deutsche Kinemathek hat von Christoph Hübner und Gabriele Voss vor Kurzem einen ersten Teil ihres Arbeitsarchivs übernommen. Zudem ist im Verlag Vorwerk 8 ein Buch mit Texten von beiden erschienen, herausgegeben von Bert Rebhandl.

 


Moderator Eric Mayer im virtuellen Studio von ZDF pur+, © ZDF / Rico Rossival

Kindersymposium zum Thema Nachrichten
Im Rahmen der Ausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

11. November 2014, 10 bis 16 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

Was ist ein virtuelles Nachrichtenstudio? Was genau muss man können, um Nachrichtensprecher zu werden? Das Kindersymposium ging diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Referenten aus der Praxis vermittelten den Kindern, wie heutzutage Nachrichten produziert werden. Kinderreporter der ZDF-Nachrichtensendung LOGO! erzählten, wie sie Reporter geworden sind und was wichtig ist, wenn man mit Politikern oder Künstlern Interviews führt. N24-Chefreporter Steffen Schwarzkopf und N24-Reporterin Nadine Mierdorf sind seit vielen Jahren für den Nachrichtensender im In- und Ausland unterwegs. Die beiden berichteten über ihre Arbeit in Krisenregionen und zeigten Beispiele ihrer Arbeit. Das Programm des Symposiums folgte dem Aufbau einer Nachrichtensendung. So berichtete zum Schluss Meteorologe und ARD-Moderator Donald Bäcker, wie Wetternachrichten produziert werden.

Ab 8 Jahren

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

9. November 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. November 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

2. November 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


Buchcover Die Entdeckung Deutschlands. Science-Fiction als Propaganda von Britta Lange, Filit Band 13, Berlin 2014, Quelle: Verbrecher Verlag

Buchvorstellung

Die Entdeckung Deutschlands. Science-Fiction als Propaganda von Britta Lange

28. Oktober 2014, 20.30 Uhr
Fahimi, Skalitzer Str. 133, Berlin-Kreuzberg, 1. OG

 

Im Ersten Weltkrieg wurde das Deutsche Reich von drei Marsianern besucht. Das zumindest inszeniert ein heute vergessener Film aus dem Jahr 1916: DIE ENTDECKUNG DEUTSCHLANDS DURCH DIE MARSBEWOHNER. Es war nicht nur der erste offizielle Propagandafilm für das Inland und das „neutrale Ausland“, sondern auch ein früher Science-Fiction-Film – mit Nachrichtenabhörung, Sprechschreiber und Weltraumflug, aber auch mit Einlagen von Märchen und Liebesfilmen. Das Buch der Kulturwissenschaftlerin Britta Lange geht dem Gewirr von Geschichten nach, die das Drehbuch des jüdischen Anwalts Richard Otto Frankfurter entfaltet. Fragmente aus den Archiven verweben sich zu einer Entdeckungsreise heute, fast einhundert Jahre später.

Britta Langes Band Die Entdeckung Deutschlands. Science-Fiction als Propaganda erscheint innerhalb der Kinematheks-Reihe „Filit“ (Verbrecher Verlag).

 


KASPERL-LOTTE, D 1913, Regie: Emil Albes, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Filmprogramm zum UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes
Nie gesehen! Unerhört! Lustige Deutsche und alte Kinder in der Sammlung der Kinemathek entdeckt

27. Oktober 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Tag des audiovisuellen Erbes war auch dieses Jahr wieder Anlass, weitgehend unbekannte und digital restaurierte Filme aus der Frühzeit des Kinos zu präsentieren. Das Programm umfasste Kurzspielfilme (KASPERL-LOTTE, D 1913), Reisebilder, Dokumentarisches und Komödien – so führten Henny und Rosa Porten in WEM GEHÖRT DAS KIND? (D 1910) eine Ehekrise herbei, die Weltstars Charles Prince und Mistinguett waren in einer frühen Fassung von SOME LIKE IT HOT zu sehen (DER CLOWN UND DER NERVENSCHWACHE PASCHA, F 1909) und auch Max Linder durfte in diesem Programm nicht fehlen, als Regisseur und Schauspieler in MAXENS VEREHRERINNEN (F 1913).

Mariann Lewinsky führte durch das Programm, Eunice Martins begleitete am Klavier.

 


Dreharbeiten zu SCHLOSS EINSTEIN, D 1998–2014, © MDR / Katharina Simmet

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

SCHLOSS EINSTEIN, Preview der 18. Staffel, Folgen 819 und 820 (D 2014, Regie: Markus Dietrich)

Gäste: Darsteller Marie Borchardt (Pippi) und David Meier (David), Produzentin Yvonne Abele, Regisseur Markus Dietrich und Kameramann Michael Burgermeister

26. Oktober 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Die Kinder- und Jugendserie SCHLOSS EINSTEIN schildert das Leben von Kindern und Jugendlichen auf dem fiktiven Internat Schloss Einstein. Die Geschichten drehen sich um die erste Liebe, Probleme mit den Eltern, Lehrern und Mitschülern. Mit über 800 produzierten Folgen ist SCHLOSS EINSTEIN die erfolgreichste Serie im deutschen Kinderfernsehen und weltweit die längste Fernsehserie mit Kindern für Kinder. Die erste Folge wurde am 4. September 1998 im Kinderkanal (KiKA) ausgestrahlt. Ursprünglich wurde SCHLOSS EINSTEIN für die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen konzipiert. Ab Staffel 18 wird sie sich an die Altersgruppe 8 plus richten. Der Regisseur Markus Dietrich berichtete über die Dreharbeiten zu SCHLOSS EINSTEIN und stellte Folgen der 18. Staffel vor. Die beiden Darsteller Marie Borchardt (Pippi) und David Meier (David) erzählten von ihren Erfahrungen und der Arbeit am Filmset der Fernsehserie.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

26. Oktober 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


SCHLOSS EINSTEIN, D 2014, 17. Staffel, © MDR / Katharina Simmet

Filmreihe zur Kinderausstellung

„… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

SCHLOSS EINSTEIN, Folgen 814 und 817 der 17. Staffel (D 2014, Regie: Frank Stoye)

Gäste: Darsteller Marie Borchardt (Pippi) und Helene Mardicke (Roxy), Produzentin Yvonne Abele, Regisseur Frank Stoye und Kameramann Marc Kubik

25. Oktober 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die Kinder- und Jugendserie SCHLOSS EINSTEIN schildert das Leben von Kindern und Jugendlichen auf dem fiktiven Internat Schloss Einstein. Die Geschichten drehen sich um die erste Liebe, Probleme mit den Eltern, Lehrern und Mitschülern. Mit über 800 produzierten Folgen ist SCHLOSS EINSTEIN die erfolgreichste Serie im deutschen Kinderfernsehen und weltweit die längste Fernsehserie mit Kindern für Kinder. Die erste Folge wurde am 4. September 1998 im Kinderkanal (KiKA) ausgestrahlt. Ursprünglich wurde SCHLOSS EINSTEIN für die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen konzipiert. Ab Staffel 18 wird sie sich an die Altersgruppe 8 plus richten. Der Regisseur Frank Stoye berichtete über die Dreharbeiten zu SCHLOSS EINSTEIN und stellte Folgen der 17. Staffel vor. Die beiden Darsteller Marie Borchardt (Pippi) und Helene Mardicke (Roxy) erzählten von ihren Erfahrungen und der Arbeit am Filmset der Fernsehserie.

 


Käpt’n Blaubär, © WDR

Die Lügengeschichten des Käpt‘n Blaubär
Lesung mit dem Schauspieler Wolfgang Völz
Im Rahmen der Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

21. Oktober 2014, 11 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Wolfgang Völz zeigte, wie er Käpt‘n Blaubär seine Stimme leiht und was ein Synchronsprecher bei der Arbeit beachten muss. Später las er Lügengeschichten aus Walter Moers‘ Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär. Bekannt wurde der Lügenbär vor allem durch die gleichnamige Puppentrickserie in der SENDUNG MIT DER MAUS. Der abendfüllende Zeichentrickfilm KÄPT’N BLAUBÄR – DER FILM (D 1999, Regie: Hayo Freitag) wurde im Jahr 2000 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Ab Herbst 2014 kommt der Lügenbär live als Musical mit dem Titel Käpt’n Blaubär – Das Kindermusical auf die Bühne.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

19. Oktober 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

Anlässlich des 25. Jubiläums des Berliner Mauerfalls

12. Oktober 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

Dauer: ca. 90 Minuten

 


Lehrereinführung zur Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

8. Oktober 2014, 16.30 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Grundschullehrer und Erzieher waren herzlich eingeladen, das medien- und museumspädagogische Programm am Museum für Film und Fernsehen kennenzulernen und im Anschluss in Begleitung der Kuratoren die Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht? zu erkunden.

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. Oktober 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Programm zur Eröffnung des Museumsshops

1. bis 5. Oktober 2014
Museum für Film und Fernsehen

 

Seit dem 1. Oktober hat das Museum für Film und Fernsehen einen neuen Shop. Filme, Bücher und Musik – Dussmann der Museumsshop sorgt dafür, dass Cineasten, Berliner und Berlin-Besucher fündig werden. Vom 1. bis 5. Oktober fand anlässlich der Eröffnung ein buntes Veranstaltungsprogramm statt.

 

1. Oktober 2014

Eröffnungstag

Freier Eintritt in alle Ausstellungen

14.30 Uhr Eröffnung Dussmann der Museumsshop

15 und 17 Uhr Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

16 Uhr Kuratorenführung durch die Kinderausstellung „… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?“

 

2. Oktober 2014

Ermäßigter Eintritt in alle Ausstellungen

16 Uhr Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Der deutsche Film der Weimarer Republik

18 Uhr Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Marlene Dietrich

 

3. Oktober 2014

Ermäßigter Eintritt in alle Ausstellungen

11 Uhr Ausstellungsbesuch und anschließender Stadtspaziergang: Filmstadt Berlin
Ab 16 Jahren, Dauer ca. 3 Stunden

14 bis 17 Uhr Stündliche Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Film im geteilten Deutschland

 

4. Oktober 2014

Familienprogramm

Ermäßigter Eintritt in alle Ausstellungen

11 Uhr Ausstellungsbesuch und Stadtspaziergang: Eine Zeitreise mit EMIL UND DIE DETEKTIVE
Ab 10 Jahren, Dauer ca. 2 Stunden

15 bis 18 Uhr Offener Workshop: Mein eigener Trickfilm (Stop-Motion)
Ab 8 Jahren
Veranstaltungsraum, 4. OG

15 und 16 Uhr Themenführung durch die Ständige Ausstellung: Filmstadt Berlin

 

5. Oktober 2014

Ermäßigter Eintritt in alle Ausstellungen

Filmstill MENSCHEN AM SONNTAG, D 1930, Regie: Robert Siodmak

12 Uhr Stummfilm-Matinee mit Live-Vertonung von Markus Kienzl
MENSCHEN AM SONNTAG (D 1930, Regie: Robert Siodmak)

Ein Sommertag im Berlin der 1920er-Jahre. Vier junge Menschen vertreiben sich die Zeit, gehen baden, hören Musik, flirten miteinander und gehen wieder ihrer Wege. Nicht die Story steht hier im Vordergrund, sondern aufmerksam beobachtete und inszenierte Nebensächlichkeiten. Am Seeufer werden Schellackplatten aufgelegt und zaghaft Sympathien ausgelotet. Blicke und sonntägliche Aktivitäten erzeugen eine sommerluftige Leichtigkeit, die dem Film seinen avantgardistischen Charme verleiht.
Live vertont wurde der digital restaurierte Stummfilm durch den Wiener Elektro-Musiker Markus Kienzl, dessen Band Sofa Surfers Kultstatus genießt. Uraufgeführt wurde seine Komposition im Wiener Museumsquartier während des diesjährigen MQ Summer of Sounds.

Koproduziert von Frame[o]ut, MQ, Martina Theininger und Andrew Standen-Raz
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Dussmann der Museumsshop

 

14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

28. September 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


TOM SAWYER, D 2011, Regie: Hermine Huntgeburth, © Majestic / Mathias Bothor

Filmreihe zur Kinderausstellung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?

TOM SAWYER (D 2011, Regie: Hermine Huntgeburth)
Zu Gast am 27. September: Sascha Arango (Drehbuchautor)

27. September 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

28. September 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Film basiert auf der Romanvorlage Die Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twain. Tom Sawyer hat den Kopf voller Streiche und verbringt die Zeit am liebsten mit seinem Freund Huck Finn. Eines Nachts beobachten sie auf dem Friedhof einen Mord, den Indiana Joe begeht. Das stürzt die beiden abenteuerhungrigen Jungs in schwere Konflikte.

Der Drehbuchautor Sascha Arango sprach am 27. September über die Arbeit eines Drehbuchautors und die Herausforderung, aus einer Romanvorlage ein filmreifes Drehbuch zu schreiben. Arango hat die Drehbücher sowohl zu TOM SAWYER als auch zu DIE ABENTEUER DES HUCK FINN (D 2012, Regie: Hermine Huntgeburth) verfasst. Seine Arbeit für DIE ABENTEUER DES HUCK FINN wurde mit dem Kinder-Drehbuchpreis „Kindertiger“ ausgezeichnet.

Ab 6 Jahren

 


AFRI COLA, BRD 1971, Regie: Charles Wilp

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Die Kinematheks-Rolle. Die besten Werbefilme aus dem Archiv der Deutschen Kinemathek
Kurzfilmprogramm im Rahmen des Kolloquiums „Für und mit Film werben“

27. September 2014, 19 Uhr

Kino Arsenal

 

Dass sich Film in ganz besonderer Weise zur Visualisierung von Werbebotschaften eignet, war bereits eine Erkenntnis der frühen Filmjahre. Schnell fanden Werbefilme ihren Weg in die Kinos, wo sie bis heute vor jeder Vorführung über die Leinwand flimmern.In den Archiven fristen sie gleichwohl als „Orphans“ häufig ein Schattendasein und konnten erst in den letzten Jahren als film- und kulturgeschichtlich aufschlussreiche Zeugnisse größere Aufmerksamkeit gewinnen. Auch die Deutsche Kinemathek beherbergt eine Fülle an Werbefilmen aus über sechs Jahrzehnten von teils namhaften Pionieren wie Guido Seeber oder Charles Wilp. Anlässlich des  Kolloquiums „Für und mit Film werben“ stellte Martin Koerber eine Auswahl bemerkenswerter und kurzweiliger Werbefilme aus der Sammlung der Deutschen Kinemathek vor.

 


Verleihung des Kinopreises 2014
Preisverleihung und Empfang im Rahmen des Kolloquiums
„Für und mit Film werben“

26. September 2014, 20.30 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Mit dem Kinopreis des Kinematheksverbunds werden jährlich kommunale Kinos für herausragende Programme ausgezeichnet und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt.

 


MINIMAX FEUERSCHUTZ, D 1936, Regie: Walter Born

Kinderkolloquium
Demnächst im Kino! Wie man mit Filmen wirbt

26. September 2014, 16 bis 18 Uhr
27. September 2014, 11 bis 18 Uhr
Filmarchiv, Museum
und Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Das Kinderkolloquium widmete sich ebenfalls dem Thema Film und Werbung: Bei einem Besuch im Filmarchiv lernten die Kinder Werbematerial aus der Frühzeit des Kinos kennen. Im Kino wurden Trailer und Werbefilme gezeigt und besprochen. Bei einem Besuch der aktuellen Kinderausstellung… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?" wurde ein spezielles Augenmerk auf dem Bereich der Filmvermarktung gelegt. Anschließend war die Kreativität der Teilnehmer gefragt – dann wurde in Workshops die Werbung selbst gestaltet.

Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren

 


Filmplakat zu FORTSETZUNG FOLGT!, D 1938, Regie: Paul Martin, Quelle: Plakatarchiv der Deutschen Kinemathek

Kolloquium
Für und mit Film werben

26. September 2014, 13.30 bis 18 Uhr
27. September 2014, 11 bis 18 Uhr
Kino Arsenal

 

Jeder Film braucht Werbung, um sein Publikum zu finden. Trailer, Plakate, Fotos und Pressehefte sind Nebenprodukte der Filmgeschichte und werden seit Jahr und Tag als solche von Kinematheken gesammelt. Schließlich sind sie nicht nur kulturgeschichtlich von hohem Interesse, sondern sie geben in besonderer Weise Aufschluss darüber, wie Filmwirtschaft und Kulturvermittlung funktionieren. Im Kino wird aber nicht nur für Filme selbst geworben. Produktwerbung ist integraler Bestandteil jeder Filmvorführung. In den Anfangsjahren des Kinos gehörten Werbung und Film zur gleichen Sphäre der Jahrmarktattraktionen, aus der sich die weiterhin bestehende Affinität zwischen Film und Werbung ableiten lässt. Werbebotschaften und -grafiken ebenso wie Pressehefte und Plakate sind nicht nur materiell, sondern auch inhaltlich Zeugen der Vergangenheit. Sie geben Aufschluss über den jeweiligen politischen Hintergrund der Werbung. Manchmal muss diese neuen Zielgruppen oder veränderten gesellschaftlichen Interessen angepasst werden. Dies gilt in besonderem Maße für die Pflege von Repertoirefilmen. Diese brauchen eine immer neu maßgeschneiderte Öffentlichkeitsarbeit, mit der die Filme für bestimmte Zielgruppen neu kontextualisiert werden. Das Kolloquium griff darüber hinaus die Rolle neuer Verbreitungswege wie Social Media auf.

>> Programm (pdf)

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

21. September 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Weltkindertagsfest 2014

21. September, 11 bis 18 Uhr
Potsdamer Platz

Am Stand des Museums für Film und Fernsehen erwartete die Besucher ein buntes Überraschungsprogramm zur Kinderausstellung … und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

19. September 2014, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

14. September 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Demonstrant bei der Alexanderplatz-Demonstration am 4. November 1989, Urheber: Jan Kornas, Creative Commons BY-NC-ND

Aktionstage Europeana 1989

12. und 13. September 2014, 10 bis 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Anlässlich des 25. Jubiläums des Falls des „Eisernen Vorhangs“ ruft das Crowdsourcing-Projekt „Europeana 1989" dazu auf, persönliche Geschichten, Fotos und Erinnerungsstücke in einem Online-Archiv zu sammeln. An zwölf Aktionstagen in fünf europäischen Ländern wurden bisher mehr als 6.000 Objekte digitalisiert und auf www.europeana1989.eu veröffentlicht. Als deutscher Projektpartner organisierte die Deutsche Kinemathek Aktionstage in Leipzig und Berlin und hat mehr als 4.700 Bilder und persönliche Erinnerungen aus der Sammlung „Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990“ zu Europeana 1989 beigesteuert.

Am 12. und 13. September halfen Mitarbeiter des Projekts bei der Digitalisierung persönlicher Erinnerungsstücke wie Fotos, Briefe, Flugblätter, Dokumente oder Gebrauchsgegenstände aus den Jahren 1989/90 und hielten die Geschichten dazu fest.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

7. September 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. September 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

31. August 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


HANNI & NANNI 2, D 2012, Regie: Julia von Heinz, © 2012 UFA Cinema GmbH. Alle Rechte vorbehalten

Filmreihe zur Kinderausstellung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

HANNI & NANNI 2 (D 2012, Regie: Julia von Heinz)
Zu Gast am 31. August: Jacqueline Rietz (Kindercasting-Agentin)

30. August 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

31. August 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Film basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Enid Blyton (Original: St. Clare’s) aus den Jahren 1941 bis 1945. Mit drei Kinofilmen ist die Internatsgeschichte um die Zwillinge Hanni und Nanni ein echter Erfolg. Neben den prominenten Darstellern – darunter Hannelore Elsner, Suzanne von Borsody, Katharina Thalbach, Anja Kling und Heino Ferch – hat sich die Besetzung der Titelheldinnen durch Sophia und Jana Münster als Glücksgriff erwiesen. Die Mädchen erhielten für ihre Darstellung einen Bambi in der Kategorie „Talent“.

Bei der Vorführung am 31. August berichtete Kindercasting-Agentin Jacqueline Rietz, wie sie die Hauptdarstellerinnen gefunden hat und stellte die Arbeit von Castingagenturen für Kinder vor.

Keine Altersbeschränkung

 


WESTFRONT 1918, D 1930, Regie: Georg Wilhelm Pabst, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
„Brave Soldaten, rote Matrosen. Der Erste Weltkrieg im deutschen Spielfilm von 1914 bis 1990“

Filmauswahl aus dem Programm

25. August 2014, 19 und 21 Uhr
Kino Arsenal

 

Die Reihe mit 15 Filmen aus den Beständen der Deutschen Kinemathek und der DEFA-Stiftung widmet sich dem Wandel filmischer Darstellungen des Ersten Weltkriegs über fast 100 Jahre deutsche Geschichte und verschiedene politische Systeme hinweg. Beispielhaft zeigen die Arbeiten, wie der Krieg immer neuen Kinoerzählungen als Folie für politische und existentielle Fragestellungen dient – und je nach Verfasstheit einer Gesellschaft selbst auch neu interpretiert wird.

WESTFRONT 1918 (D 1930, Regie: Georg Wilhelm Pabst) sorgte als erster Kriegsfilm, der Ton einsetzte, für Furore: Erstmals wurde der ohrenbetäubende Lärm der Front akustisch greifbar und machte starken Eindruck auf Publikum und Kritiker. Das Werk setzte, noch vor der deutschen Premiere der amerikanischen Verfilmung von Remarques Roman Im Westen nichts Neues, bis heute geltende Maßstäbe für den Kriegsfilm.

ABSCHIED (DDR 1968, Regie: Egon Günther) basiert auf dem 1940 erschienenen autobiografischen Roman des späteren Kulturministers der DDR, Johannes R. Becher, der sich dem nationalistischen Freudentaumel bei Kriegsausbruch verweigerte und seinen Helden Hans Gastl sagen lässt: „Ich mache euren Krieg nicht mit.“ In die bisweilen satirische Darstellung des Kaiserreich-Bürgertums mischt sich ein vom antiautoritären Aufbruch der 1960er-Jahre inspirierter Gestus. Der nonchalante, nicht immer sympathische Hans Gastl dürfte einem Studenten der 1960er-Jahre ähnlicher sein als einem wilhelminischen Zögling. Kein Wunder, dass der Film nach seiner Premiere eiligst aus den Kinos genommen wurde und in der Versenkung verschwand.

Einführung: Anke Hahn (Filmverleih Deutsche Kinemathek)

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

24. August 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

17. August 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

10. August 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. August 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

3. August 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


WAS SIE NIE ÜBER FRAUEN WISSEN WOLLTEN, D 1992, Regie: Lothar Lambert, © Lothar Lambert

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Ein Filmleben im Underground: Lothar Lambert wird 70
WAS SIE NIE ÜBER FRAUEN WISSEN WOLLTEN (D 1992, Regie: Lothar Lambert)

In Anwesenheit des Regisseurs

28. Juli 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

In eine psychotherapeutische Berliner Wohngemeinschaft zieht kurz nach der Wende eine Ost-Berlinerin ein. Die nunmehr vier Frauen, mit allerhand Neurosen ausgestattet, müssen nicht nur miteinander auskommen, sondern auch noch mit einem bieder-hilflosen Therapeutenpaar sowie bald darauf mit dem straffälligen und ödipalen Sohn einer der Insassinnen.

Lothar Lambert ist in diesem selten gezeigten Film in einer großen Rolle zu sehen: Er verkörpert den Therapeuten inmitten einer aus dem Ruder laufenden Gemeinschaft, die von vielen seiner Stammdarsteller mit gewohnt freudvoller Direktheit gespielt wird.

Anlässlich des 70. Geburtstags von Lothar Lambert ehrte das Schwule Museum* vom 11. Juli bis 6. Oktober 2014 den Regisseur mit der Ausstellung „Nackte Scham und schöne Schande. Lothar Lamberts Underground: Bilder, Filme, Leben“. Das Brotfabrik-Kino und das Bundesplatz-Kino zeigten im Juli eine Auswahl seiner Filme.

Einführung: Jan Gympel

 


CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN, D 1994, Regie: Joseph Vilsmaier, © BAVARIA

Filmreihe zur Kinderausstellung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN (D 1994, Regie: Joseph Vilsmaier)

Zu Gast: Die Hauptdarstellerinnen Floriane und Fritzi Eichhorn

27. Juli 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Regisseur Joseph Vilsmaier hat die Geschichte von Erich Kästners Das doppelte Lottchen modernisiert und in Schottland angesiedelt. Die Zwillinge Charlotte und Louise werden nach ihrer Geburt getrennt und begegnen sich, ohne voneinander zu wissen, auf einer Sprachreise in Schottland. Sie beschließen kurzerhand, die Rollen zu tauschen. Die Eltern ahnen nicht, dass jeweils der „falsche“ Zwilling von der Reise zurückgekehrt ist.

Einführung: Nils Warnecke (Kurator der Ausstellung)

Keine Altersbeschränkung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Mehr als 100 Jahre deutsche und internationale Filmgeschichte

27. Juli 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DAS DOPPELTE LOTTCHEN, BRD 1950, Regie: Josef von Baky, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe zur Kinderausstellung 

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

DAS DOPPELTE LOTTCHEN

(BRD 1950, Regie: Josef von Baky)

26. Juli 2014, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Die Zwillingsschwestern Lotte Körner und Luise Palfy wurden nach der Scheidung der Eltern getrennt. In einem Ferienlager staunen sie nicht schlecht, als sie sich zufällig kennenlernen. Sie beschließen kurzerhand, ihre Identitäten zu tauschen. Lotte geht als Luise zum Vater, Luise als Lotte zur Mutter. Das klingt einfacher, als es ist: Die beiden haben sehr unterschiedliche Leben geführt. Schließlich kommt alles heraus …

DAS DOPPELTE LOTTCHEN ist die erste Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erich Kästner. Kästner verfasste das Filmdrehbuch und spielt im Film die Rolle des Erzählers.

Einführung: Gerlinde Waz (Kuratorin der Ausstellung)

Keine Altersbeschränkung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

20. Juli 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

13. Juli 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

6. Juli 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. Juli 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

29. Juni 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


 

THE CAMERAMAN, USA 1928, Regie: Edward Sedgwick und Buster Keaton, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe zur Kinderausstellung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

DER KAMERAMANN (USA 1928) von Edward Sedgwick und Buster Keaton

28. Juni 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

29. Juni 2014, 16 Uhr
Kino Arsenal

 

Der ungeschickte und vom Pech verfolgte Straßenfotograf Luke (Buster Keaton) verliebt sich in die schöne Sally (Marcelline Day), die von ihm keine Notiz nimmt. Sally arbeitet als Sekretärin bei MGM, und Luke heuert als Kameramann bei der MGM-Wochenschau an, um seiner Liebsten nahe zu sein. Luke bewährt sich mit großem Einsatz in seiner neuen Profession. Neben dem beruflichen Erfolg am Set stellt sich bald schon das private Glück ein.

Einführung: Vera Thomas

Keine Altersbeschränkung

 


Lehrereinführung zur Kinderausstellung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?"

25. Juni 2014, 16.30 Uhr

Anmeldung: Museumsinformation Berlin, Tel. +49 (0)30-247 49-888
Teilnehmerzahl begrenzt, Eintritt frei

 


 

HABEN SIE ABITUR?, BRD 1967, Regie: Ula Stöckl, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

„Wie haben Sie das gemacht, Frau Stöckl?“
Ula Stöckl im Gespräch mit Claudia Lenssen und Bettina Schoeller-Bouju
Mit Filmprogramm

23. Juni 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Die Buch- und DVD-Veröffentlichung Wie haben Sie das gemacht? Filme von Frauen aus fünf Jahrzehnten widmet sich deutschen Filmemacherinnen der letzten 50 Jahre. Viele der Pionierinnen der Nachkriegsgeneration sind mit ihren Filmen in der Deutschen Kinemathek vertreten: Ihre Werke werden hier archiviert und für Vorführungen auch international verliehen. Ula Stöckl ist eine der ersten Frauen, die in Deutschland an einer Hochschule Film studiert hat. Bereits bevor die Frauenbewegung der späten 1960er-Jahre sich auch filmisch Ausdruck verschaffte befasste sich Ula Stöckl in ihren Filmen mit einer spezifisch weiblichen Wahrnehmung von bestehenden Strukturen des Alltags und nicht zuletzt von filmischen Konventionen und Ausdrucksweisen. Die Regisseurin sprach mit den Autorinnen des Buches und der DVD über ihre frühen Arbeiten und ihre Erfahrung als Filmemacherin im Kontext des Neuen Deutschen Films.

 

Filmprogramm:

SONNABEND, 17 UHR (BRD 1967, Regie: Ula Stöckl, 16 Minuten)
HABEN SIE ABITUR? (BRD 1967, Regie: Ula Stöckl, 19 Minuten)
UMWEGE (CH 1968, Regie: Susanne Beyeler, 21 Minuten)

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

22. Juni 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

20. Juni 2014, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung / 10 Euro inkl. Eintritt

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

15. Juni 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


CITY LIGHTS, USA 1931, Regie: Charlie Chaplin, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

CITY LIGHTS (USA 1931, Regie: Charlie Chaplin, Originalfassung)  
Schlussbemerkungen von Alfred Brendel

10. Juni, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Zwischen Stumm- und Tonfilm, Ironie und Sozialkritik, blindem Blumenmädchen und wandelbarem Millionär. CITY LIGHTS (LICHTER DER GROSSSTADT) entsteht im Moment des technischen Umbruchs und ist bei aller Experimentierfreude mit dem Ton doch stark der pantomimischen Kunst Chaplins verpflichtet. Der „rettet“ nicht nur einen dem Alkohol zugeneigten Millionär, sondern auch das Augenlicht einer jungen Frau. Ein Film voll unerschöpflicher Fantasie, Gesellschaftskritik und Slapstick.

Im Anschluss findet ein Gespräch zwischen Alfred Brendel und Dr. Rainer Rother (Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek) statt.

 

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


LE FANTÔME DE LA LIBERTÉ, E 1974, Regie: Luis Buñuel, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

CRÍA CUERVOS (E 1976, Regie: Carlos Saura)
LE FANTÔME DE LA LIBERTÉ (E 1974, Regie: Luis Buñuel)

9. Juni, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal

 

19 Uhr: CRÍA CUERVOS (RAISE RAVENS) (E 1976, Regie: Carlos Saura, OmE):

„Wer Raben aufzieht, dem hacken sie die Augen aus“ – so sensibel wie kritisch leuchtet Saura das spanische Sprichwort über die Folgen missglückter Erziehung filmisch aus: Die achtjährige Ana wird nach dem Tod der Mutter von einer strengen Tante aufgezogen und glaubt, mithilfe eines Pulvers über Leben und Tod bestimmen zu können. Der traumatischen Kindheit entflieht Ana in eine Welt der Erinnerung, der Träume und Wunschvorstellungen, die sich auf zwei Zeitebenen entwickeln. Ein düsterer Blick auf die spanische Gesellschaft am Ende der Franco-Zeit.
 

21 Uhr: LE FANTÔME DE LA LIBERTÉ (DAS GESPENST DER FREIHEIT) (E 1974, Regie: Luis Buñuel, OmU):   

Surrealistischer Reigen aus über 20 Episoden, in denen das scheinbar Normale ins Absurde verkehrt wird: polizeiliche Fahndung nach Anwesenden, Todessakramente und Pokerspiel, ein gemeinsames „Dinner“ auf Kloschüsseln und einsame Nahrungsaufnahme in dunklen Speisekammern. Vorletzter Film Buñuels und dritter Teil seiner Trilogie von der Suche nach der Wahrheit „vor der man fliehen muss, sobald man sie gefunden zu haben scheint.“ (Luis Buñuel)

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


FRENZY, GB 1972, Regie: Alfred Hitchcock, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

FRENZY (GB 1972, Regie: Alfred Hitchcock)

8. Juni, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Vorfilm: HISTORIA NATURAE (SUITA)  (CSSR 1967, Regie: Jan Svankmajer, 9 Minuten)

Morden und Essen, britischer Humor und ungewohnte Drastik laufen in Hitchcocks Spätwerk FRENZY über einen Londoner Serienmörder zusammen. Fälschlicherweise wird zunächst der Ex-Mann eines der Opfer verdächtigt und verhaftet. Er türmt aus dem Gefängnis und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem wahren Täter. Inszenatorische Brillanz, perfektes Timing, rasanter Schnitt und eine ausgeklügelte Kamera formen aus dem eher trivialen Plot einen perfekten Thriller.

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

8. Juni 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


MORGAN: A SUITABLE CASE FOR TREATMENT, GB 1966, Regie: Karel Reisz, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

MORGAN: A SUITABLE CASE FOR TREATMENT (GB 1966, Regie: Karel Reisz)
IF… (GB 1968, Regie: Lindsay Anderson)

7. Juni, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal

 

Vorfilm: MOZNOSTI DIALOGU (MÖGLICHKEITEN DES DIALOGS) (CSSR 1982, Regie: Jan Svankmajer, 11 Minuten)

19 Uhr: MORGAN: A SUITABLE CASE FOR TREATMENT (GB 1966, Regie: Karel Reisz, Originalfassung):

Der exzentrische junge Maler Morgan hat eine ausgeprägte Schwäche für Gorillas und setzt alles daran, die Eheschließung seiner Ex-Frau Leonie (Vanessa Redgrave) mit einem reichen Galeristen zu verhindern. Wenn er nicht gerade Skelette in Leonies Bett versteckt, Tonsignale im Haus programmiert oder die Einrichtung manipuliert, besucht er gemeinsam mit seiner Mutter, die die Revolution umsetzen will, das Grab von Karl Marx. Eine grotesk-surreale Komödie, die mit einer der originellsten Reverenzen an die britische Gartenkunst endet.

21 Uhr: IF… (GB 1968, Regie: Lindsay Anderson, Originalfassung):

IF…gehört zu den bedeutendsten britischen Filmen der späten 1960er-Jahre. In acht Kapiteln zeigt Anderson zunehmend stilisiert und verfremdend die unhaltbaren Zustände an einer britischen Privatschule, in der militärischer Kommandoton, strenge Hierarchie, Drill und Sadismus an der Tagesordnung sind. Drei neue Schüler (darunter Malcolm McDowell als Mick Travis, der hier sein Filmdebüt gab) reagieren mit einem fantastisch-anarchischen Akt auf die dortigen Repressionen und entfachen eine blutige Revolte.

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


 

Filmreihe

Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

ALFRED BRENDEL: MAN AND MASK (GB 2000, Regie: Mark Kidel), anschließend Diskussion mit Alfred Brendel
DINNER AT EIGHT (USA 1933, Regie: George Cukor)

6. Juni, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal

 

19 Uhr: ALFRED BRENDEL: MAN AND MASK (GB 2000, Regie: Mark Kidel, Originalfassung):

Der in sechs Kapitel gegliederte Dokumentarfilm gibt Einblick in Leben und Schaffen des großen Konzertpianisten. Regisseur Kidel spannt den Bogen von Brendels Kindheit bis zu dessen 50-jährigem Bühnenjubiläum, von Probenbesprechungen mit Simon Rattle im Vorfeld eines der zahlreichen gemeinsamen Konzerte bis zu den vielseitigen Interessen Brendels für Malerei, Bildhauerei, Architektur, von Brendels Hang zum Grotesken bis zu seiner publizistischen Tätigkeit.

 

21 Uhr: DINNER AT EIGHT (USA 1933, Regie: George Cukor, Originalfassung):

Die standes- und statusbewusste Ehefrau eines bankrotten Reeders lädt zum titelgebenden Abendessen. Auf der Gästeliste stehen ungehobelte Neureiche, Emporkömmlinge, britischer Adel, (Ex-)Schauspieler, ein Society-Arzt und die just entlobte Tochter des Hauses. Im Vorfeld des Abendessens treten die mannigfaltigen (vor allem außerehelichen) Beziehungen, finanziellen Abhängigkeiten und abstrusen Neurosen der Geladenen zu Tage. Auch wenn die Ironie zuweilen ins Bitterböse changiert, wird Cukor nie denunziatorisch, sondern führt sein Starensemble zu schauspielerischer Brillanz.

 

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


Filmreihe

Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

FREAKS (USA 1932, Regie: Tod Browning)
JEUX INTERDITS (F 1952, Regie: René Clément)

5. Juni, 19 Uhr und 20.30 Uhr
Kino Arsenal

 

19 Uhr: FREAKS (USA 1932, Regie: Tod Browning, Originalfassung):

Tod Browning führt das Kino 1932 zu seinen Jahrmarktsanfängen zurück: Kleinwüchsige, siamesische Zwillinge, Arm- und Beinlose – Brownings Horrormelodram kreist um eine verschworene Gruppe physisch Beeinträchtigter, die als Jahrmarktsattraktionen ausgestellt und von ihren „normalgestaltigen“ Zirkuskollegen ausgenutzt und betrogen werden. Als skandalös empfand das zeitgenössische Publikum, wie unumwunden die körperliche Versehrtheit der „Freaks“ dargestellt, ihr Alltagsleben, ihre Sehnsucht nach Liebe und Leidenschaft inszeniert wurden – kurz nach der Premiere begann eine dreißigjährige Zensurgeschichte des Films.

 

21 Uhr: JEUX INTERDIT (VERBOTENE SPIELE)  (F 1952, Regie: René Clément, OmU):

1940: Die deutschen Truppen haben Paris erreicht, als während eines Angriffs auf einen Flüchtlingstreck die fünfjährige Paulette ihre Familie verliert. Die Waise wird von einer Familie in einem kleinen Dorf aufgenommen und findet in Michel, dem elfjährigen Sohn der Familie, einen Ersatzbruder. Die Kriegshandlungen hallen im kindlichen Spiel nach, indem sie einen Friedhof für tote Tiere errichten. In einem von Grausamkeit geprägten Umfeld hat die Kinderwelt längst aufgehört, idyllisch und heil zu sein.

 

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

Eintritt 7,50 Euro

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. Juni 2014, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Szenenbild DIE 3-GROSCHEN-OPER, D 1931, Regie: G.W. Pabst, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

DIE 3-GROSCHEN-OPER (D 1931, Regie: G. W. Pabst)

4. Juni, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Pabst siedelt seine Adaption der Brecht’schen Bettleroper und Gangsterballade im Halbdunkel an und inszeniert sie als Märchen voller Witz und mit Leichtigkeit: In Spelunken, düsteren Hafenvierteln und Bordellen konspirieren der Bettlerköng Peachum (Fritz Rasp) und der korrupte Polizeichef Tiger Brown (Reinhold Schünzel) gegen Peachums frisch verheiratete Tochter (Carola Neher) und den neuen Schwiegersohn (Rudolf Forster).

 

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


Szenenbild STEAMBOAT BILL, JR., USA 1928, Regie: Charles Reisner, Buster Keaton, Quelle: Deutsche Kinemathek

Eröffnung der Filmreihe

Zwischen Grauen und Gelächter – Alfred Brendel geht ins Kino

STEAMBOAT BILL, JR. (USA 1928, Regie: Charles Reisner, Buster Keaton, Originalfassung)
Mit einer Einführung von Alfred Brendel

3. Juni, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

An acht Abenden präsentierte der große Pianist Alfred Brendel unter dem Titel „Zwischen Grauen und Gelächter“ sein so kenntnisreich wie persönlich kuratiertes Filmprogramm, das zentrale Werke des europäischen und amerikanischen Kinos von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren beinhaltet.
„Auf der Grenzlinie des Grotesken zum Makabren hat sich in den Künsten des 20. Jahrhunderts Wesentliches ereignet. Die in dieser Serie versammelten Filme stehen jenseits des bürgerlich Kodierten, jenseits des von Hollywood erfundenen amerikanischen Traums, jenseits von oder in Opposition zu Illusionen und Ideologien. Sie sind subversiv, denn sie stellen Herkömmliches in Frage. Sie zeigen, dass die Welt absurd ist, und finden diese Absurdität nach Kräften komisch. Sie wollen nicht darstellen, wie die Welt sein könnte oder sein sollte, sondern – so scheint es wenigstens mir – wie sie ist.“ (Alfred Brendel)
Alfred Brendel führte alle Filme der Reihe ein und sprach darüber hinaus zu Beginn sowie zum Abschluss des Programms ausführlicher. Möglichkeit zur Diskussion mit Alfred Brendel bestand im Anschluss an die Aufführung des Dokumentarfilms ALFRED BRENDEL: MAN AND MASK (GB 2000) und nach dem letzten Film der Reihe: CITY LIGHTS (USA 1931).

 

Eröffnung mit Vorfilm THE SCARECROW (USA 1928, Regie: Edward F. Cline, Buster Keaton, Originalfassung, 19 Minuten)  und einer Einführung von Alfred Brendel

‚Stoneface‘ Keaton in bzw. mit zwei seiner schönsten, weil in absurdem Handlungswitz, Detailreichtum und rasantem Slapstick kaum zu überbietenden Filme. In THE SCARECROW zeigt sich Buster Keaton als einfallsreicher Hausmann und verblüffend echte Vogelscheu­che, bevor er seiner Angebeteten näher kommt. Auch den verschiedenen Grenzsituationen in STEAMBOAT BILL JR. begegnet Keaton als schmächtiger Kapitänssohn, der das väterliche Unternehmen retten soll, mit halsbrecherisch-traumwandlerischen Choreografien und tänze­rischer Eleganz. 

 

Eine Veranstaltung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

1. Juni 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DIE PATRIOTIN, BRD 1979, Regie: Alexander Kluge, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

DIE PATRIOTIN von Alexander Kluge

29. Mai 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Alexander Kluge, dessen aktuelle Fernseharbeiten unter dem Titel 70.000 Jahre wie ein Tag bis zum 27. Juli 2014 im Museum für Film und Fernsehen zu sehen waren, hat mit dem Film DIE PATRIOTIN (BRD 1979) einen Kinofilm geschaffen, der alle Elemente seiner Film- und Fernsehästhetik enthält: die Satire, die Montage, historische Zitate neben Fiktionalem, „Facts and Fakes“ eben – so der Titel einer seiner TV-Reihen. Als narrativer roter Faden des Films dient die Reise einer Geschichtslehrerin (Hannelore Hoger) durch die deutsche Gegenwart und Vergangenheit. Es entsteht eine Collage über die Nachkriegs-Bundesrepublik und ihren Umgang mit der eigenen Geschichte.

 


... und Action!

Eröffnungsveranstaltung

… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?
Eine Ausstellung für Kinder von 4 bis 14 Jahren

28. Mai 2014, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Ein buntes Programm mit Gästen:

Die Zwillingsschwestern Sophia und Jana Münster,
Hauptdarstellerinnen der HANNI & NANNI-Filme

Durch den Abend führt Tim Niedernolte, Moderator der ZDF-Kindernachrichten LOGO! (KiKA) und der HEUTE-Nachrichten (ZDF)

 


MENSCHEN AM SONNTAG, D 1930, Regie: Robert Siodmak, Rochus Gliese, Edgar G. Ulmer, Quelle: Deutsche Kinemathek

Buchvorstellung und Film

Noah Isenberg: Edgar G. Ulmer. A Filmmaker at the Margins

27. Mai 2014, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Edgar Ulmer (1904–1972) zählt zu den großen Unbekannten der Filmgeschichte. In Österreich-Ungarn geboren, kam er schon sehr jung als Szenenbildner und Regieassistent zum Film. Sein Regiedebüt MENSCHEN AM SONNTAG (D 1930) realisierte er in Berlin in Koregie mit Robert Siodmak. 1930 emigrierte er in die USA, wo er über 100 Filme drehen sollte, zumeist kleine, schnell und billig abgedrehte B-Movies – Genre-Filme, Horror- und Science-Fiction-Filme, was ihm den Titel „King of the B's“ einbrachte.
Der New Yorker Filmwissenschaftler Noah Isenberg dokumentiert in seinem Buch Edgar G. Ulmer. A Filmmaker at the Margins Ulmers Leben und Schaffen an den Rändern Hollywoods und analysiert das Low-Budget-Filmemachen im Studiosystem. Im Gespräch war Noah Isenberg mit Werner Sudendorf (Leiter der Sammlungen, Deutsche Kinemathek). Zur Buchpräsentation wurde MENSCHEN AM SONNTAG als restauriertes DCP mit neuer Musik von Donald Sosin präsentiert.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

25. Mai 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

18. Mai 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Die Veranstaltung fand nicht statt.

Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

8. Mai 2014, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

11. Mai 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

4. Mai 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


ENTR’ACTE, F 1924, Regie: René Clair, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Die europäische Filmavantgarde um Hans Richter
Live-Musik von ZIGURI (Udo Erdenreich und Günter Schickert)

28. April 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Anlässlich der Hans-Richter-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau  (27. März bis 30. Juni 2014) zeigte die Deutsche Kinemathek in der April-Ausgabe der Filmreihe Filmspotting Werke der europäischen Filmavantgarde der 1920er-Jahre. Hans Richter, Pionier des deutschen Experimentalfilms, hat einen Großteil seiner Arbeiten in Kooperation mit anderen Avantgardekünstlern geschaffen. Sein Werk ist Teil einer „Klassischen Moderne“ des Experimentalfilms, zu der persönliche Freunde ebenso wie Geistesverwandte Hans Richters gehören. Das Kurzfilmprogramm bringt die Filmavantgarde der 1920er-Jahre zwischen abstraktem Experiment, visueller Bewegungskunst und kreativer Werbung sowie Neuer Sachlichkeit mit Live-Musikbegleitung auf die Leinwand.

 

Kurzfilmprogramm:

KOMPOSITION I+II (D 1922, Regie: Werner Graeff, 6 Minuten)
KIPHO-Film (D 1924, Regie: Guido Seeber und Julius Pinschewer, 4 Minuten)
ENTR’ACTE (F 1924, Regie: René Clair, 16 Minuten)
BALLET MÉCANIQUE (F 1924, Regie: Fernand Léger, 12 Minuten)
EIN LICHTSPIEL SCHWARZ-WEISS-GRAU (D 1929, Regie: László Moholy-Nagy,
7 Minuten)
REGEN (NE 1929, Regie: Joris Ivens, 14 Minuten)
KOMPOSITION IN BLAU (D 1935, Regie: Oskar Fischinger, 4 Minuten)

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

27. April 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

20. April 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

13. April 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

6. April 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DADASCOPE Teil 2, USA 1968, Regie: Hans Richter, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmprogramm

Abstraktes, Absurdes, Anschauliches
Avantgarde- und Auftragsfilme von Hans Richter

4. April 2014, 19.30 Uhr und 21.15 Uhr
Kino Arsenal

 

Ergänzend zur umfassenden Hans-Richter-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau (27. März bis 30. Juni 2014) zeigte die Deutsche Kinemathek an zwei Abenden einen Querschnitt durch Richters filmisches Werk von Dada über die Neue Sachlichkeit bis hin zum Surrealismus. Sein Werk ist geprägt von der fruchtbaren Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Avantgardekünstlern seiner Zeit, die durch sein Exil in den Niederlanden, der Schweiz und schließlich den USA nur eine noch stärkere internationale Verankerung erfuhr. Anlässlich der Ausstellungen im Los Angeles County Museum of Art, dem Centre Pompidou Metz und zuletzt dem Martin-Gropius-Bau wurde ein Großteil der Filme von Hans Richter digitalisiert, die nun in brillanter Bildqualität gezeigt werden konnten. Endlich in Deutschland zu sehen waren auch Richters Auftragsfilme aus seinen Schweizer Exiljahren, die von der Cinémathèque suisse restauriert wurden.

 

Programm 19.30 Uhr:

EUROPA RADIO (D 1931, 11 Minuten)
EROBERUNG DES HIMMELS (CH 1938, 12 Minuten)
WIR LEBEN IN EINER NEUEN ZEIT (CH 1938, 30 Minuten)
HANS IM GLÜCK (CH 1938, 7 Minuten)
DIE BÖRSE (CH 1939, 21 Minuten)

 

Programm 21.15 Uhr:

DADASCOPE Teil 2 (USA 1968, 28 Minuten)
8x8 A CHESS SONATA IN 8 MOVEMENTS (USA 1957, 70 Minuten)

 

Jeweils mit Einführung von Yvonne Zimmermann

 


Vormittagsspuk VORMITTAGSSPUK, D 1928, Regie: Hans Richter, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmprogramm

Abstraktes, Absurdes, Anschauliches
Avantgarde- und Auftragsfilme von Hans Richter

3. April 2014, 19.30 Uhr und 21.30 Uhr
Kino Arsenal

 

Ergänzend zur umfassenden Hans-Richter-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau (27. März bis 30. Juni 2014) zeigte die Deutsche Kinemathek an zwei Abenden einen Querschnitt durch Richters filmisches Werk von Dada über die Neue Sachlichkeit bis hin zum Surrealismus. Sein Werk ist geprägt von der fruchtbaren Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Avantgardekünstlern seiner Zeit, die durch sein Exil in den Niederlanden, der Schweiz und schließlich den USA nur eine noch stärkere internationale Verankerung erfuhr. Anlässlich der Ausstellungen im Los Angeles County Museum of Art, dem Centre Pompidou Metz und zuletzt dem Martin-Gropius-Bau wurde ein Großteil der Filme von Hans Richter digitalisiert, die nun in brillanter Bildqualität gezeigt werden konnten. Endlich in Deutschland zu sehen waren auch Richters Auftragsfilme aus seinen Schweizer Exiljahren, die von der Cinémathèque suisse restauriert wurden.

 

Programm 19.30 Uhr:

RHYTHMUS 21 (D 1921, 3 Minuten)
FILMSTUDIE (D 1928, 4 Minuten)
INFLATION (D 1928, 6 Minuten)
VORMITTAGSSPUK (D 1928, 6 Minuten)
RENNSYMPHONIE (D 1928, 5 Minuten)
DER ZWEIGROSCHENZAUBER (D 1929, 3 Minuten)
ALLES DREHT SICH, ALLES BEWEGT SICH (D 1929, 8 Minuten)
DADASCOPE Teil 1 (USA 1961, ca. 28 Minuten)

 

Programm 21.30 Uhr:

HANS RICHTER: EVERYTHING TURNS – EVERYTHING REVOLVES (USA 2013, Regie: Dave Davidson)
A VISIT TO HANS RICHTER (USA 2003, Regie: Jonas Mekas)

 

Jeweils mit Einführung und Gespräch mit Dave Davidson und Timothy Benson

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. April 2014, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

 


Screenshot 70.000 JAHRE WIE EIN TAG von Alexander Kluge, Quelle: dctp.tv

Eröffnungsveranstaltung

70.000 Jahre wie ein Tag
Alexander Kluges aktuelle Fernseharbeiten
Ein Abend für Alexander Kluge mit Geschichten & Musik

2. April 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Ständige Ausstellung Bereich Fernsehen

 

„Eine Fliege gerät in ein Pernodglas, das vor mir steht. Und ich denke schon, die ist tot. Sie ruht auch. Und dann erweist sich plötzlich, dass sie wieder rauskommt. Und sie fliegt davon.“ (Alexander Kluge)

Zu Gast: Alexander Kluge und Freunde

Mit anschließendem Empfang

 

Alexander Kluge war im Rahmen des Projekts „Stadt – Religion – Kapitalismus“ vom 3. bis 5. April 2014 zu Gast im Haus der Kulturen der Welt (www.hkw.de).

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

30. März 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Szenenfoto aus SCHONZEIT FÜR FÜCHSE,  BRD 1966, Regie: Peter Schamoni, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

Zum 80. Geburtstag von Peter Schamoni
SCHONZEIT FÜR FÜCHSE (BRD 1966, Regie: Peter Schamoni)

27. März 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Zwei junge Intellektuelle aus dem Großbürgertum arrangieren sich mit der bürgerlichen Gesellschaft, die sie eigentlich verachten. Ihrem eigenen Leben stehen die jungen Männer ratlos gegenüber. Sie weichen wie die Füchse aus, denen sie auf ihren Treibjagden begegnen, sie drücken sich ins Unterholz, feiern Schonzeit, die sie sich selbst gewählt haben. Der Protest gegen die Generation der Väter, der Zorn früherer Jahre, die Auflehnung gegen gesellschaftliche und sexuelle Normen, der Argwohn gegenüber den Konventionen der etablierten Gesellschaft wird matt; der Missmut bleibt – aber die Kapitulation zeichnet sich bereits ab.
Anlässlich des 80. Geburtstags von Peter Schamoni (1934–2011) wurde sein erster Spielfilm digital restauriert.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

23. März 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

Auf den Spuren des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau

21. März 2014, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt, keine Voranmeldung

 


Buchcover Walter Jurmann Sein Leben, seine Musik

Buchpräsentation

Walter Jurmann. Sein Leben, seine Musik
Von Eberhard Görner

19. März 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Viele Hits der 1920er- und 1930er-Jahre entstammen seiner Feder. Walter Jurmann (1903–1971) war ein genialer Erfinder von Melodien: Mühelos bediente er verschiedenste Genres – Wiener Walzer, Berliner Schlager, Pariser Chansons und amerikanischen Jazz –, und berühmte Interpreten sangen seine Lieder. 1933 verließ er Nazi-Deutschland, um über Paris nach Hollywood zu gehen. Eberhard Görner stellte sein Buch über Jurmanns bewegtes Leben mit musikalischem und filmischem Begleitprogramm vor.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Henschel Verlag

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

16. März 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

9. März 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. März 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Szenenfoto aus SPERRMÜLL, D 1991, Regie: Helke Misselwitz © DEFA-Stiftung

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
Zwei Filme

2. März 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

KONRAD! SPRACH DIE FRAU MAMA … (DDR 1989, Regie: Ramona Köppel-Welsh, 11 Minuten):
Der kurze Experimentalfilm verdichtet Fundmaterial, alte Amateurfilme, heimlich gefilmte Bilder von der innerdeutschen Grenze in Berlin zusammen mit kurzen, inszenierten Passagen zu einem klaustrophobischen Filmgedicht. Der Film steht beispielhaft für das Lebensgefühl in der Ostberliner Underground-Szene.

SPERRMÜLL (D 1991, Regie: Helke Misselwitz, 78 Minuten):
Im Frühsommer 1989 porträtiert Helke Misselwitz junge Musiker, die ihre Musik auf weggeworfenen Gegenständen produzieren. Die vier Jungs stammen aus den Neubausilos Ost-Berlins. Unverblümt wird hier ein Bild der DDR-Jugend gezeigt, das in keiner Weise dem offiziellen Bild entsprochen hätte. Die Berliner Geschehnisse vor dem Mauerfall werden vom Filmteam quasi live eingefangen. Die „Sperrmüll“-Musiker bestehen auch nach dem Mauerfall auf ihre kulturelle Identität. Sie wollen Bürger in ihrem eigenen Staat bleiben und sehen der nahenden Wiedervereinigung mit Skepsis entgegen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

2. März 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Eröffnung der Filmreihe

Die „sogenannte Carriere“ des Hans Steinhoff. Eine Werkschau
TANZ AUF DEM VULKAN (D 1938, Regie: Hans Steinhoff)

Mit Buchvorstellung: Horst Claus im Gespräch mit Rolf Aurich (Deutsche Kinemathek)

25. Februar 2014, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Hans Steinhoff (1882–1945) gehörte zu den Starregisseuren des „Dritten Reichs“. Seine Propagandafilme HITLERJUNGE QUEX (D 1933) und OHM KRÜGER (D 1941) sind auch heute noch für öffentliche Vorführungen gesperrt. Biografische Informationen über ihren Regisseur basierten bislang auf wenigen und meist anekdotisch geprägten Quellen. Weitgehend unbekannt sind Steinhoffs Entwicklung als Schauspieler, Sänger und Bühnenregisseur sowie seine Laufbahn als viel beschäftigter Regisseur von Unterhaltungsfilmen vor 1933. Die Retrospektive stellt Steinhoffs Œuvre, das wie kaum ein zweites mit der politischen Geschichte Deutschlands verknüpft ist, erstmals in seiner historischen Tiefe und ästhetischen Breite vor.

Kurator der Reihe ist Horst Claus, dessen Buch Filmen für Hitler. Die Karriere des NS-Starregisseurs Hans Steinhoff beim Filmarchiv Austria erschienen und in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek und dem Bundesarchiv-Filmarchiv entstanden ist.

Die Filmreihe läuft bis zum 30. März 2014. Alle Termine unter: www.dhm.de/kino

Eine Retrospektive des Bundesarchiv-Filmarchiv in Zusammenarbeit mit dem Zeughauskino

 


 

Szenenfoto aus FLÜSTERN & SCHREIEN. EIN ROCKREPORT DDR 1988, Regie: Dieter Schumann © DEFA-Stiftung

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
FLÜSTERN & SCHREIEN. EIN ROCKREPORT (DDR 1988, Regie: Dieter Schumann)

23. Februar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Als dokumentarischer „Rockreport“ über die Rock- und Punkszene in der DDR gibt FLÜSTERN & SCHREIEN Einblicke in den Lebensalltag junger Bands der 1980er-Jahre. Angereichert mit Aussagen von Fans und Jugendlichen spiegelt der Musikfilm das Lebensgefühl und die Protesthaltung der Jugendlichen wider, die im Gegensatz zu den damals üblichen FDJ-Darstellungen stehen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

23. Februar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Lehrereinführung

Der deutsche Film der Gegenwart
Ein Rundgang durch ausgewählte Bereiche der Ständigen Ausstellung

19. Februar 2014, 16.30 Uhr

Anmeldung Museumsinformation Berlin: Tel. +49 (0)30 247 49-888

Teilnehmerzahl begrenzt, Eintritt frei

 


Szenenfoto aus SCHADE, DASS BETON NICHT BRENNT, BRD 1981, Regie: Kollektiv, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
SCHADE, DASS BETON NICHT BRENNT (BRD 1981, Regie: Kollektiv)

16. Februar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Ein Dokumentarfilm über Wohnungssuche, Leerstand, Abriss, Spekulation und Verdrängung, die schon zu Ende der 1970er-Jahre die Probleme waren, gegen die sich Mieterinitiativen in mühevoller Kleinarbeit stemmten. Im Dezember 1980 ging die Polizei gegen die Hausbesetzerbewegung in Kreuzberg vor. Nach dieser Eskalation stieg die Zahl der instandbesetzten Häuser deutlich. 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

16. Februar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DER FEIND HÖRT MIT, D 1918, Regie: unbekannt, Produktionsfirma: Bild- und Filmamt, Berlin, Quelle: Deutsche Kinemathek

Berlinale Retrospektive

Blicke in die Archive
Vorstellung des Projekts EFG1914
Podiumsgespräch und Kurzfilmprogramm mit musikalischer Begleitung

13. Februar 2014, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG 

Im Rahmen des Projekts European Film Gateway 1914 (EFG1914) werden von 26 Partnern, darunter 21 europäische Filmarchive und Kinematheken, rund 650 Stunden Filmmaterial sowie 5.600 filmbegleitende Dokumente über den Ersten Weltkrieg digitalisiert. Das Filmmaterial aus dieser Zeit, welches sich in den unterschiedlichen Archiven erhalten hat, wird gebündelt und über das Internet-Portal www.europeanfilmgateway.eu weltweit verfügbar gemacht. Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt EFG1914 wird vom Deutschen Filminstitut koordiniert.

Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts, und Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Herausgeber des Buches Der Erste Weltkrieg im Film, sprachen über die Erfahrungen mit diesem Großprojekt und dessen Ergebnisse. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Vorführung ausgewählter kurzer Stummfilme, die für das EFG1914 digitalisiert wurden. Günter A. Buchwald begleitete sie musikalisch.

 


Ken Loach, Foto: Peter Himsel, © Berlinale 2013

Berlinale Hommage

In conversation with Ken Loach

12. Februar  2014, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Event room, 4th floor

 

In his half-century of making movies, Ken Loach has demonstrated extraordinary continuity while, at the same time, always exploring innovative new cinematic methods. Even as a young director at the BBC, Loach attracted attention with his 1966 film CATHY COME HOME (GB 1966). And it is still considered one of the most influential films ever produced for television. Since then, Loach has displayed enormous passion for exploring the everyday life of people with vivid narratives, as well as the courage to stir up controversy with his realistic depictions of the margins of society. He does this with bold films on the cusp between documentary and fiction, and his occasional use of non-professional actors is characteristic of his approach.

In 2014, the Berlin International Film Festival honors Ken Loach for his exceptional body of work with an Honorary Golden Bear. Here Ben Gibson, director of The London Film School, spoke with Loach about his films and his working methods.

In English

 


Szenenfoto DAS CABINET DES DR. CALIGARI, D 1920, Regie: Robert Wiene, © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Berlinale Retrospektive

Blicke in die Archive
DAS CABINET DES DR. CALIGARI. Wirkungsgeschichte, Quellenforschung und Restaurierung

10. Februar 2014, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

DAS CABINET DES DR. CALIGARI (D 1920, Regie: Robert Wiene) ist ein Klassiker der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Er ist aber auch ein Musterbeispiel dafür, wie Filmarchive, Filmhistoriker und selbst die Mitarbeiter des CALIGARI miteinander und oft auch aneinander vorbei jeweils eigene und neue Mythen zur Genese des Films konstruieren. Wie überdauerte der Film in den Archiven und welche Rolle spielten das gesellschaftspolitische Klima und die technologische Entwicklung bei den Rekonstruktionen des Films? Welche Dynamik entwickelten neu aufgefundene filmbegleitende Materialien? Wie ist der aktuelle Forschungsstand zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des CALIGARI? Und vor allem: Welche Erkenntnisse können aus der jüngsten Restaurierung von 2013/14 gezogen werden?

Anke Wilkening, Restauratorin der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Olaf Brill, Autor des Buches Der CALIGARI-Komplex, sowie Martin Koerber und Werner Sudendorf von der Deutschen Kinemathek warfen einen Blick in die Archive und diskutierten filmpublizistische und filmarchivarische Bewertungen. Anke Wilkening stellte beispielhaft die neue, digital restaurierte Fassung von Robert Wienes Filmklassiker vor. 

Eintritt frei

 


Michael Ballhaus und Christoph Hochhäusler, Fotos: Roman Nowocien, Holger Albrich

Berlinale Retrospektive

Arbeit am filmischen Licht
Gespräch zwischen Michael Ballhaus und Christoph Hochhäusler

9. Februar 2014, 16 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Mit Blick auf die Retrospektive „Aesthetics of Shadow. Lighting Styles 1915–1950" reflektierten der Kameramann Michael Ballhaus und der Regisseur Christoph Hochhäusler im Gespräch ihre Arbeit mit Licht und die Gestaltung von Schatten in ihrem Werk. Hochhäusler, Regisseur von Filmen wie FALSCHER BEKENNER (D 2005) und EINE MINUTE DUNKEL (D 2011), veröffentlicht außerdem filmpublizistische Arbeiten und ist Gründer sowie Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver. Michael Ballhaus gehört zu den bedeutendsten Kameramännern weltweit. In seinem jüngsten Filmprojekt 3096 TAGE (D 2013, Regie: Sherry Hormann) drehte er ausschließlich bei künstlichem Licht und auf engstem Raum. Der Dialog über die atmosphärische Bedeutung von Licht und Schatten, den gegenwärtigen technischen Wandel und die Anforderungen an Drehort, Ausrüstung und Tageszeiten wurde von Rainer Rother, dem Künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek, moderiert.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der OSRAM GmbH

 


Szenenfoto aus JANA UND JAN, D 1992, Regie: Helmut Dziuba © DEFA-Stiftung

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
JANA UND JAN (D 1992, Regie: Helmut Dziuba)

9. Februar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Ein Jugendwerkhof 1989 in der DDR: Der 15-jährige Jan wird eingeliefert. Seine Eltern hatten ihn als Kleinkind in der DDR zurückgelassen. Die zwei Jahre ältere Jana wettet, dass sie Jan verführen wird. Doch aus der Verführung entwickelt sich eine gegenseitige Zuneigung gegen alle Widerstände. 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

9. Februar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


FLESH AND THE DEVIL, USA 1926, Regie Clarence Brown, Lars Hanson, John Gilbert, Quelle: The Museum of Modern Art, New York, © 1982 Photoplay Poductions

Berlinale Retrospektive

Panel discussion on Aesthetics of Shadow

8. Februar 2014, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Event room, 4th floor

 

The 2014 Retrospective "Aesthetics of Shadow" focused on cinematic lighting. It is an exploration of lighting styles from Japanese, American, and European films between 1915 and 1950.
The point of departure for this Retrospective were considerations resulting from research on Japanese film conducted by Daisuke Miayo, Associate Professor at the University of Oregon. Here, he talked with Kevin Brownlow (Photoplay Productions) and Prof. Fabienne Liptay (University of Zurich) about aesthetic and technical developments in lighting in Japan, Germany, and the U.S.

In English

 


Buchcover The Berlin School: Films from the Berliner Schule, MoMA

Berlinale Retrospektive

Book presentation
The Berlin School: Films from the Berliner Schule

8. Februar 2014, 16 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG / Event room, 4th floor

 

In the mid-1990s, a small group of Berlin-based auteur filmmakers emerged, building from what we can see now, twenty years on, was the intellectual rubble of the Wall. The three founding figures of what came to be known as The Berlin School, Thomas Arslan, Angela Schanelec, and Christian Petzold, all studied at the film school dffb (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin), but their allegiance was to each other as filmmakers, not as members of a collective movement. This book, which accompanied the 2013 MoMA film series co-organized by the book’s authors Rajendra Roy and Anke Leweke, provides a platform for the filmmakers, as well as scholars and critics, and adds new chapters of the rich and complex written history of auteur filmmaking in Germany.

The authors debated their newly-released book with Angela Schanelec, Thomas Arslan and other filmmakers of the Berlin School.

In English

 


Tastführung im Museum für Film und Fernsehen, Quelle: Deutsche Kinemathek

Berlinale-Special

Tastführung
Ein filmisches Wochenende für Blinde und Sehbehinderte

8. Februar 2014, 14 Uhr (90 Minuten)

Passend zum Hörfilmprogramm der Berlinale fand im Museum für Film und Fernsehen eine öffentliche Tastführung statt. Während des Rundgangs bekamen blinde und sehbehinderte Filmenthusiasten mit Hilfe von Hör- und Tasteindrücken Einblicke in die deutsche Filmgeschichte und entdeckten herausragende Werke, Stars und Regisseure. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Filmlegende Marlene Dietrich.

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. Februar 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Szenenfoto aus SHANGHAI EXPRESS, US 1932, Regie: Josef von Sternberg, Quelle: Deutsche Kinemathek – Marlene Dietrich Collection Berlin

Berlinale Retrospektive

Aesthetics of Shadow. Lighting Styles 1915–1950

6. Februar bis 16. Februar 2014
CinemaxX 8, Potsdamer Platz / Zeughauskino, Unter den Linden 2 / Veranstaltungsraum, 4. OG

 

So lautete der Titel der von der Deutschen Kinemathek verantworteten Retrospektive der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Zu entdecken waren Beleuchtungsstile aus ausgewählten Genres und Dekaden der Filmgeschichte in Japan, den USA und Europa. Beeinflusst vom Expressionismus der 1920er-Jahre in Europa, von klassischer Hollywood-Lichtführung und japanischer Architektur entwickelte sich in Japan seinerzeit eine expressive Lichtgestaltung, die zudem eine theoretische Debatte über den kreativen Umgang mit Schatten auslöste. Wechselwirkungen zwischen dem Hollywood-Kino und nationalen Traditionen sind zu beobachten in Genres wie dem Straßenfilm, jidaigeki (Historienfilm) und dem Kriegsfilm. Auch für Stars wie Marlene Dietrich und Greta Garbo in den USA oder für Kazuo Hasegawa in Japan kreierten Regisseure und Kameramänner individuelle Lichtkonzeptionen. Und nicht zuletzt veranschaulichte die Retrospektive Themen wie Rhythmus und Licht oder das Malen mit Schatten. Das Filmprogramm wurde ergänzt durch Veranstaltungen der Deutschen Kinemathek.

Tickets unter: www.berlinale.de

In Kooperation mit dem Museum of Modern Art (MoMA), New York

 


Szenenfoto aus INSEL DER SCHWÄNE DDR 1983, Regie: Herrmann Zschoche © DEFA-Stiftung

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
INSEL DER SCHWÄNE (DDR 1983, Regie: Herrmann Zschoche)

2. Februar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Der 14-jährige Stefan kommt aus einem beschaulichen Dorf in das Neubaugebiet Berlin-Marzahn, wo sein Vater als Bauarbeiter tätig ist. In der neuen Heimat erwarten den Jungen Baugruben, unfertige Spielplätze und eine Bande gewaltbereiter Jugendlicher. Im Rohbau eines Hauses kommt es zwischen Stefan und „Windjacke“, dem Anführer der Bande, zum Showdown.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

2. Februar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Dreharbeiten zu DIE VERWANDLUNG DES GUTEN NACHBARN, D 2002, Regie: Peter Nestler, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe

Filmspotting. Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
DIE VERWANDLUNG DES GUTEN NACHBARN (D 2002, Regie: Peter Nestler)

27. Januar 2014, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór im Oktober 1943 ist ein Schlüsselereignis im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Einer der damaligen Insassen war Thomas Toiví Blatt, der im Alter von 15 Jahren mit seiner Familie nach Sobibór gebracht wurde. Beim Aufstand gelang ihm zusammen mit 320 weiteren Insassen die Flucht. Die wiedergewonnene Freiheit erwies sich jedoch als Illusion. Alte Freunde und frühere Nachbarn verweigerten die Hilfe, einer seiner vermeintlichen Beschützer versuchte sogar, ihn umzubringen. Blatt ist einer von 53 Sobibór-Insassen, die den Krieg überlebt haben. Peter Nestler, der Blatt auf einer seiner Reisen nach Polen begleitet hat, wirft die Frage auf, wie die plötzliche, unbegreifliche Verwandlung von Mitmenschen, guten Nachbarn und sogar Freunden in Verräter, Diebe, Peiniger und Mörder möglich ist.

Mit einer Einführung von Jörg Becker

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

 


Szenenfoto aus OKAY, OKAY – DER MODERNE TANZ, BRD 1980, Regie: Christoph Dreher und Heiner Mühlenbrock

Filmreihe 

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
OKAY, OKAY – DER MODERNE TANZ (BRD 1980, Regie: Christoph Dreher, Heiner Mühlenbrock)

26. Januar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Zu den Klängen von Undergroundbands der 1980er-Jahre wie Pere Ubu, Chrome und Wire fährt die Kamera an Brandmauern, Brachland und Baukränen vorbei, fängt Industrieflächen, Parkhäuser und Wohnblöcke ein. Dieser Tanz menschenleerer, urbaner Nicht-Räume wird von politischen Aktionen und Live-Konzertaufnahmen unterbrochen, die sich rhythmisch-musikalisch in diesen düsteren Musikclip einfügen. Die apokalyptische Ästhetik und Stimmung der Bilder und Töne des Experimentalfilms OKAY-OKAY – DER MODERNE TANZ werden damit in einen politischen Kontext gestellt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

26. Januar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Szenenfoto aus VORSPIEL DDR 1987, Regie: Peter Kahane, © DEFA-Stiftung

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
VORSPIEL (DDR 1987, Regie: Peter Kahane)

19. Januar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Erste Liebe, Freundschaft, Eifersucht: Tom ist 17 Jahre alt. Der schüchterne Dekorationslehrling träumt von der großen Liebe. Diese begegnet ihm in Gestalt von Corinna, die mit ihrem Vater, einem Museumsdirektor, aus Berlin in die Provinz umgezogen ist. Tom versucht alles, um an das Mädchen heranzukommen. Schließlich schwebt er tatsächlich im siebten Himmel. Doch er lernt auch schnell, dass Glück und Enttäuschung nah beieinanderliegen können.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

26. Januar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

19. Januar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Szenenfoto aus SONNABEND, SONNTAG UND MONTAGFRÜH, DDR 1979, Regie: Hannes Schönemann

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
Vier Kurzfilme
 

12. Januar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Kurzfilmprogramm:

Nr. 1 – AUS BERICHTEN … (BRD 1985, Regie: Helke Sander, 10 Minuten):
Der Kurzfilm beruht auf einer wahren Begebenheit: Eine junge Frau klettert mit ihren zwei kleinen Kindern auf einen Baukran und wagt sich mit dem Säugling bis zur äußersten Spitze des Auslegers. Sie droht herunterzuspringen, wenn ihr nicht bis zum Abend ausreichender und bezahlbarer Wohnraum zugewiesen wird.

EINMAL IN DER WOCHE SCHREIN (DDR 1982, Regie: Günter Jordan, 17 Minuten):
„Einmal in der Woche schrei'n, einmal ganz ich selber sein“ – das wollen die Mädchen und Jungen vom Helmholtzplatz im Nordosten Berlins, wenn sie sich einmal die Woche in „Willis Disko“ treffen. Die Rockgruppe Pankow singt, was die Halbwüchsigen empfinden: „Immer um Erlaubnis fragen, gibt's denn gar nichts mehr zu wagen, wer will an der Leine geh’n, ich will selber denken, selber seh’n“.

JUGEND-ZEIT … IN DER STADT (DDR 1979, Regie: Roland Steiner, 17 Minuten):
Der Kurzfilm stellt jugendliche Lehrlinge in Berlin vor. Sie diskutieren über das Erwachsenwerden, die Anforderungen, die an sie gestellt werden und über ihre eigenen Wünsche und Lebensvorstellungen.

SONNABEND, SONNTAG UND MONTAGFRÜH (DDR 1979, Regie: Hannes Schönemann, 44 Minuten):
Der Dokumentarfilm begleitet vier junge Männer über drei Tage in der nordostdeutschen Provinz. Samstagnachmittag treffen sich die Freunde in einem Gasthof und gehen anschließend in die Disco. Nach einer Woche Arbeit wollen zwei lange, freie Tage gelebt werden. Ihr Leben zu Hause wird ebenso wie ihr Leben am Montagmorgen bei der Arbeit gezeigt. Der Film versucht im Stil des Cinéma vérité die Wirklichkeit direkt einzufangen und zeigt so alltägliche Szenen aus der DDR.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

12. Januar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

9. Januar 2014, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

 


Szenenfoto aus LINIE 1, BRD 1987, Regie: Reinhard Hauff, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe

No future? – Realität und Lebensgefühl von Jugendlichen im Deutschland der 1980er-Jahre
LINIE 1 (BRD 1987, Regie: Reinhard Hauff)

5. Januar 2014, 15.30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Die Filmreihe „No future?“ widmet sich der Kooperation zwischen der DEFA-Stiftung und der Deutschen Kinemathek und präsentiert ausgewählte Filme über das Leben junger Menschen in West- und Ostdeutschland in den 1980er-Jahren. Die nach dem Mauerbau Geborenen lebten in zwei unterschiedlichen deutschen Wirklichkeiten, und doch gab es Überschneidungen in Lebensgefühl und Zeitgeist dieser Generation: die Unklarheit über die eigene Zukunft und die teils gewaltvolle Rebellion gegen die angepassten Lebensgewohnheiten im jeweiligen System.

Sunnie, ein Mädchen aus der Provinz, kommt nach Berlin, um dort den Rockstar Johnnie zu treffen, der ihr nach einem Konzert seine Adresse gegeben hatte. In der U-Bahn lernt sie eine Reihe schräger Typen kennen, darunter den „Asphalt-Cowboy“ Bambi. Gemeinsam begeben sich Sunnie und Bambi in der umtriebigen Metropole Berlin auf die Suche nach dem Rockstar.
Die Verfilmung des gleichnamigen Musicals spiegelt Klischees und Wunschvorstellungen wider, die westdeutsche Jugendliche mit dem unkonventionellen Berlin als Fluchtpunkt aus dem Provinzmief verbinden.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

5. Januar 2014, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

Nach oben