Veranstaltungen 2007

Präsentation einer Neuerwerbung und Lesung:

Das Gästebuch des „Ämil“ Jannings

12. Dezember, 19 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Es war ein Geschenk Kurt Tucholskys: das Gästebuch von Emil Jannings, dem berühmten, umstrittenen Mimen, der es 1926 nach Hollywood mitnahm. Der Regisseur Jörg Jannings erinnert sich an seinen Onkel und liest aus unbekannten Briefen sowie Texten von „Tucho“, Carl Zuckmayer, Joseph Roth, Kurt Pinthus und anderen.

Es sprechen: Dr. Rainer Rother (Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek) und Dr. Fred Breinersdorfer (Vorsitzender des Förderkreises des Museums für Film und Fernsehen).

Der Eintritt ist frei.

Die Neuerwerbung wurde ermöglicht durch den Förderkreis des Museums für Film und Fernsehen.

 


Preview und Gespräch:

TATORT „Fettkiller" – Ein Fernseh-Format im Gespräch mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe

8. Dezember 2007, 19.00 Uhr, Kino Arsenal (Filmhaus, 2.UG)

 

Ein Journalist wurde vergiftet. Er recherchierte über eine Pharmafirma, die ein neues Präparat zur Gewichtsreduktion entwickelt. Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) findet heraus, dass die Ex-Freundin des Journalisten an einer Testreihe für den Fettkiller teilgenommen hat. Besteht Gefahr für die Frau, weil sie etwas über das Mittel weiß?

Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen freut sich, gemeinsam mit dem SWR den neuesten Lena Odenthal-TATORT (Sendetermin 30.12.2007, 20.15 Uhr im Ersten) als Preview auf der großen Leinwand zeigen zu können und einen Blick hinter die Kulissen der Produktion zu werfen. Nach der Vorführung sprechen Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, und Gerlinde Waz, Kuratorin der Ausstellung „Die Kommissarinnen“ (2004), mit dem Schauspieler- und Produktionsteam.

Zu Gast sind: Ulrike Folkerts (Lena Odenthal), Andreas Hoppe (Mario Kopper), Agata Buzek (Kristina, Episodenhauptrolle), Petra Zieser (Dr. Kiel), Andreas Pietschmann (Dr. Neumann), Annelena Schmidt (Frau Keller, die unersetzliche Sekretärin).

Das Produktionsteam ist vertreten durch die Regisseurin Ute Wieland, die Autoren Mario Giordano und Andreas Schlüter, die Kamerafrau Cornelia Wiederhold,  die Cutterin Angela Springmann, die Redakteurin Melanie Wolber und den Produzenten Sebastian Hünerfeld.

 


Workshop und Filmvorführung:


„Apatheia – Besonnenheit – Coolness. Das ABC der reduzierten Gefühle"

7. Dezember 2007, 9.30 Uhr bis 22 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG, 9.30 Uhr)
Kino Arsenal (2. UG, 19.30 Uhr)

 

Gemeinsam mit dem Einstein Forum veranstaltet die Deutsche Kinemathek den eintägigen interdisziplinären Workshop „Apatheia – Besonnenheit – Coolness. Das Abc der reduzierten Gefühle“. Nach einem allgemeinen einführenden Block mit dem Neurologen und Psychologen Michael Huber sowie dem Literaturwissenschaftler Helmut Lethen stellen die Japanologin Judit Arokay, die Afrikanistin Heike Behrend, die Soziologin Eva Illouz und der Geschichtswissenschaftler Peter Stearns Beispiele reduzierter Gefühlsentfaltung aus unterschiedlichen Kulturen vor.

Programmänderung:
Zum Abschluss der Veranstaltung wird im Kino Arsenal der Film CACHÉ (2005, Michael Haneke) gezeigt, Bert Rebhandl gibt eine Einfühung. Der Psychothriller erzählt, wie das Leben des Fernsehmoderators Georges aus den Fugen gerät, nachdem er anonyme Videoaufnahmen von seinem Haus und seiner Familie zugespielt bekommt.
Der Eintritt ist frei.

>> Programm als pdf

 


Steven Garling
Stummfilm und Percussion

28. November 2007, 20 Uhr
Kino Babylon Berlin, Rosa-Luxemburg-Str. 30,
10178 Berlin

 

Seit über sechzehn Jahren vertont der Berliner Schlagwerker und Komponist Steven Garling Stummfilme. Auf ungewöhnliche und überraschende Weise ersetzen seine Percussions das traditionelle Stummfilmpiano. Steven Garlings Klangwelt unterschiedlichster Schlaginstrumente verleiht den Bildern eine zeitgenössische Stimme.
Die Deutsche Kinemathek und das Kino Babylon zeigen Steven Garlings Wunschfilme LE GRAND VOYAGE DE MARIUS / DIE WELTREISE DES MARIUS  (F 1912), WALTER MITTELHOLZER'S AFRIKA-FLUG 1930  (CH 1930), LICHTSPIEL SCHWARZ – WEISS – GRAU (D 1929).
Begleitung am Flügel: Carsten-Stephan Graf von Bothmer, Jürgen Kurz
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Kartenvorbestellung unter Tel. 030-24 25 969
>> www.babylonberlin.de

 


Kinderkrimi am Sonntag

18. November, 16 Uhr
Kino Arsenal (2. UG)

Begleitend zur Ausstellung „Auf heißen Spuren ... Meisterdetektive im Museum" zeigt das Museum für Film und Fernsehendie Kriminalkomödie PINKY UND DER MILLIONENMOPS von Stefan Lukschy (D 2001, 89 Min., empfohlen ab 6 Jahren) gezeigt.

Der Regisseur wird anwesend sein und mit den Kindern über den Film diskutieren.

 


„Fantômas. Beiträge zur Panik des 20. Jahrhunderts“

Lesung mit Thomas Brandlmeier

31. Oktober 2007, 19 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

„Für viele Intellektuelle war Fantômas die Vorahnung einer Freiheit ohne Relativierung, ohne Sachzwänge, ohne Staat.“
Die Fantômas-Romane von Souvestre und Allain haben im Zusammenspiel mit den Filmen von Feuillade Surrealisten, Expressionisten, Revolutionäre und andere Schwärmer in Bann geschlagen. Kern ihrer Faszination für die Verbrecherfigur war die dort formulierte Allmachtsfantasie, die auch gesunde Erwachsene bei glücklich misslungener Sozialisation nie ganz loslässt.
Thomas Brandlmeiers Studie Fantômas. Beiträge zur Panik des 20. Jahrhunderts (2007) eröffnet die Buchreihe „Filit“, die von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen für die Deutsche Kinemathek im Verbrecher Verlag herausgegeben wird. Die Texte in „Filit“ verbinden Film mit Literatur, Kunst und Philosophie.
Eintritt frei.

 


Preisverleihung zum Kinderkrimi-Wettbewerb

28. Oktober 2007, 14 Uhr

Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Über 140 spannende Krimigeschichten wurden im Rahmen des Kinderkrimi-Wettbewerbs, der im Zusammenhang mit der Ausstellung „Auf heißen Spuren ... Meisterdetektive im Museum" veranstaltet wurde, von Kindern eingereicht. Die Jury hat nun die originellsten Geschichten ausgewählt und wird dafür fünf Preise vergeben.
Bei der offiziellen Preisverleihung wird der beste Krimi von Wolfgang Völz, der legendären Stimme von KÄPT'N BLAUBÄR, präsentiert. Alle Nachwuchsautoren, die einen Krimi eingereicht haben, ihre Familien und Freunde sind dazu herzlich eingeladen.

Die Jury setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: - Dr. Rainer Rother (Künstlerischer Direktor Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen)
- Milena Gregor (Vorstand Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. / Kino Arsenal)
- Harald Martenstein (Autor, u. a. Der Tagesspiegel und Die Zeit)

Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.
Der beste Kinderkrimi wird im Kinderspiegel des Tagesspiegel veröffentlicht, und der Sieger fährt zu Dreharbeiten der PFEFFERKÖRNER nach Hamburg und ihre/seine Geschichte wird im Kinderspiegel des Tagesspiegel veröffentlicht. Weitere wertvolle Sachpreise gehen an die zehn besten Teilnehmer. Die ersten zehn Gewinner werden auf der Website des Museums für Film und Fernsehen präsentiert.

 

Preise:

1. Preis: 150 Euro
2. Preis: 100 Euro
3. Preis: 50 Euro
4. bis 10. Preis: Sachpreise - Krimis zum Hören, Sehen und Lesen

 

Eine Zusammenarbeit mit Der Tagesspiegel.

 


„Tag des audiovisuellen Erbes" im Museum für Film und Fernsehen

27. Oktober 2007, 10 bis 24 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG) sowie Ausstellungen (3. und 4. OG)
Kino Arsenal (2. UG)

 

Künftig wird der 27. Oktober als „Tag des audiovisuellen Erbes" gefeiert – und in diesem Jahr zum ersten Mal offiziell. Anlass dieser UNESCO-Initiative war der 25. Jahrestag der Verabschiedung der „Empfehlung zum Schutz und der Erhaltung bewegter Bilder". Der neue UNESCO-Tag soll das audiovisuelle Kulturerbe stärker in das öffentliche Bewusstsein bringen und auf die Notwendigkeit hinweisen, es zu schützen. Weltweit übernehmen Filmarchive die Aufgabe des Sammelns, der Sicherung und der Präsentation von filmischen Werken. Am „Tag des audiovisuellen Erbes“ stellen sie ihre Arbeit unter verschiedenen Aspekten einer breiten Öffentlichkeit vor.

In einer in Europa bislang einzigartigen Kombination beider Medien unter einem Dach archiviert, dokumentiert und zeigt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Film- und Fernsehgeschichte. Auch am „Tag des audiovisuellen Erbes“ werden beide Medien in einem abwechslungsreichen Programm miteinander verknüpft.

Die Archive deutscher Sendeanstalten zeigen Highlights aus der deutschen Fernsehprogrammgeschichte. Durch diese Sternstunden der Fernsehgeschichte führen der NDR-Moderator Dénes Törzs, der das deutsche Fernsehen mit seinem lockeren Moderationsstil jahrzehntelang geprägt hat, und Peter Paul Kubitz, Programmdirektor Fernsehen der Deutschen Kinemathek.
Mit Peter Nestler kann man einen der wichtigsten deutschen Dokumentarfilm-Regisseure neu entdecken, der auch zahlreiche Filme für das Fernsehen produziert hat. Nach der Vorführung seines Films VERTEIDIGUNG DER ZEIT (D 2007) ist er im Gespräch mit Jörg Becker und Carlos Bustamante zu erleben.

Anschließend ist im Kino Arsenal zum ersten Mal in Deutschland die vom Prager Filmarchiv (Národní Filmový Archiv) restaurierte Fassung von Fritz Langs DIE SPINNEN (D 1919/20) viragiert und in neuer Bildqualität zu sehen. Eine Einführung gibt Eva Orbanz, Leiterin des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek.

Der Eintritt in sämtliche Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei.
>> Programm als pdf

 


Ich bin ein unheilbarer Europäer. Briefe aus dem Exil

Lesung und Buchpräsentation

21. Oktober 2007, 11Uhr
Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

 

Unveröffentlichte Briefe aus dem Exil zeichnen das dramatische Portät einer Epoche: Briefe von Thomas, Heinrich, Klaus und Erika Mann, von Albert Bassermann, Charles Huszár-Puffy u. a. aus dem Nachlass des Filmagenten Paul Kohner, einem der umfangreichsten im Archiv der Deutschen Kinemathek.
Es lesen Ruth Reinecke und Udo Samel. Moderation: Heike Klapdor.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Vorverkauf: Tel.: 030/20 221-115

Eine Veranstaltung von: Maxim Gorki Theater Berlin, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Aufbau Verlagsgruppe

 


Hörkino – Kinderkrimis im Spiegelsaal

20. Oktober 2007, 18 Uhr: Surprise
Ort: Museum für Film und Fernsehen, Spiegelsaal

 

Alle, die gerne Hörspiele und Radio hören, lädt die Deutsche Kinemathek zu einer akustischen Reise in die Vergangenheit des Kinderkrimis ein zu einer Spurensuche, bei der die Zuhörer selbst mitraten können: Das Kriminalhörspiel Die Dame mit dem schwarzen Dackel (1964, WDR, 76 min.) spielt in London und ist ein Fall für den Detektiv Perry Clifton.

Die Veranstaltung wird von dem international bekannten Jazz-Saxophonisten Jan von Klewitz und dem Gitarristen Kai Brückner live begleitet.

Vorverkauf an der Kasse des Museums für Film und Fernsehen.
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro.

 


„Brauchen Kinder Krimis?“

Symposium

19. Oktober 2007, 11 bis 18 Uhr
Deutsche Kinemathek,
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Das Symposium „Brauchen Kinder Krimis?“ lädt Produzenten, Drehbuchautoren, Regisseure, Redakteure und Wissenschaftler ein, über den Wert und Nutzen von Kinderkrimis im Fernsehen zu diskutieren. Bereits 1928 begründete Erich Kästner mit Emil und die Detektive eine Tradition von Krimis, in denen Kinder Verbrechen aufdecken und Täter überführen. Astrid Lindgren (Kalle Blomquist) und Enid Blyton (Fünf Freunde) haben das Genre in den vierziger und fünfziger Jahren weitergeführt und ausdifferenziert. Heute ermitteln ganz selbstverständlich Kinderdetektive im seriellen Fernsehprogramm, darunter die PFEFFERKÖRNER, DETEKTIV CONAN oder B.A.R.Z. Eine der unter Kindern beliebtesten Zeichentrickserien ist KIM POSSIBLE, in der es um eine Agentin geht, die die Welt rasant und, wenn es sein muss, gewaltsam von kriminellen Individuen befreit. Auch die TOTALLY SPIES oder die POWERPUFF GIRLS fackeln nicht lange herum, wenn sie ein Unrecht entdecken. Zum Repertoire des heutigen Fernsehprogramms gehört außerdem das von Ki.ka, dem Kinderkanal des ZDF, 2005 entwickelte Kinderkrimiformat KRIMI.DE, eine Reihe, die kinder- und jugendrelevante Themen aufgreift und dem TATORT in seiner Struktur sehr ähnlich ist.
Bei der Vielzahl von Kinderkrimi-Angeboten, die zunehmend auch ihren Platz im Kino finden (TKKG, DIE DREI ??? oder EIN FALL FÜR FREUNDE) und angesichts von deren Beliebtheit stellt sich die Frage: Was fasziniert Kinder an den Geschichten um Verbrecher und Ermittler? Welche Funktion haben sie in der (Medien-)Sozialisation? Hierzu wird das Symposium versuchen, Antworten zu finden.

Referenten sind unter anderem: Gert K. Müntefering (Erfinder der SENDUNG MIT DER MAUS, Mitbegründer des Kinderkanals Ki.ka), Kerstin Ramcke (Produzentin Studio Hamburg, u. a. DIE PFEFFERKÖRNER) und Tina Sicker (Redakteurin, KRIMI.DE, Ki.ka)

>> Programm als pdf

 


Trickfilm-Workshops für Kinder von 8 bis 12 Jahren

1. Workshop: 15.–18. Oktober 2007, 9.00–12.30 Uhr
2. Workshop: 15.–18. Oktober 2007, 14.00–17.30 Uhr

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Museum für Film und Fernsehen im Rahmen der Ausstellung „Auf heißen Spuren ... Meisterdetektive im Museum" während der Berliner Herbstferien zwei weitere Trickfilm-Workshops unter dem Titel „Ein neuer Fall für Detektivin Charly“ an. Unter der Leitung der Trickfilmerin Regina Voss entwickeln und realisieren die Kinder einen Krimi. Die Filme werden am 18. November um 16 Uhr in einer Sonderveranstaltung der Kinderkrimi-Reihe im Kino Arsenal uraufgeführt. Alle Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen.

Workshop nur nach Voranmeldung unter 030-300 903-0
Teilnahmegebühr: 35 Euro.

 


DO SANH – DER LETZTE FILM

Film und Gespräch in der Akademie der Künste

12. Oktober 2007, 19 Uhr
Akademie der Künste, Pariser Platz 4

 

In einer öffentlichen Einführungsveranstaltung zum "Workshop Dokumentarfilm" am 13.10./10.11. mit dem Dokumentarfilmer Hans-Dieter Grabe zeigen die Junge Akademie und das Museum für Film und Fernsehen den mehrfach ausgezeichneten Film DO SANH – DER LETZTE FILM (ZDF 1998). 28 Jahre lang hat Grabe den aus Vietnam stammenden Do Sanh filmisch begleitet und verschiedene Lebensstationen wie die Flucht vor dem Vietnamkrieg nach Deutschland, die Rückkehr nach Vietnam und seine Drogenabhängigkeit und Aids-Erkrankung dokumentiert. Ein Jahr nach Do Sanhs Tod kehrte Grabe nach Ho-Chi-Minh-Stadt zurück, um seine filmische Begleitung mit DO SANH – DER LETZTE FILM zu Ende zu führen. Der Film erhielt 1998 den Deutschen Fernsehpreis „Goldener Löwe" und 1999 den Grand Prix aller Kategorien auf dem Internationalen Festival des Unabhängigen Films in Brüssel.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Hans-Dieter Grabe und Hans Helmut Prinzler statt. Moderation: Peter Paul Kubitz.

Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

 


„Was ist Kino? Ein Filmbildungsprogramm für Schüler und Lehrer“

Filmveranstaltungsreihe

8. bis 12. Oktober 2007
Museum für Film und Fernsehen / Kino Arsenal

 

Bewegte Bilder sind wesentlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Medium Film findet allerdings nur selten statt. Mit der fünftägigen Veranstaltungsreihe „Was ist Kino?“ bieten das Museum für Film und Fernsehen und das Kino Arsenal in der Zeit vom 8. bis 12. Oktober Lehrern und Schülern ein einzigartiges Filmvermittlungsprogramm: Anhand von sechs Veranstaltungsmodulen wird ein film- und museumspädagogisches Programm für Schüler aller Altersgruppen vorgestellt. Themen sind u. a. Beispiele aus den Anfängen der Filmgeschichte sowie aus den Genres Animationsfilm und Komödie. Das Angebot lässt sich in zahlreiche Schulfächer lehrplangerecht integrieren, eignet sich aber auch sehr gut für Horte und Schülerläden.

Informationen und Anmeldung:
Anke Hahn: ahahn@deutsche-kinemathek.de
Milena Gregor: mg@fdk-berlin.de

>> Programm (pdf)

 


„Hitler darstellen. Zur Entwicklung und Bedeutung einer filmischen Figur“

Tagung

8. und 9. Oktober 2007

Kino Arsenal (2. UG) am 8.10.
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG) am 9.10.

 

Filme prägen unsere Erinnerungskultur. Dies trifft in besonderem Maße auf die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zu, bei der in Deutschland seit den späten siebziger Jahren Kino und Fernsehen eine bedeutende Rolle spielen. Angeregt durch Filme wie DER UNTERGANG (2004) und MEIN FÜHRER – DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER (2006) hat sich hierzulande eine noch immer andauernde öffentliche Diskussion über einen der vielleicht schwierigsten Aspekte der medialen Erinnerung an das „Dritte Reich“ entzündet: darüber, ob bzw. wie Hitler dargestellt werden kann und darf.

In Vorträgen und Podiumsgesprächen beschäftigt sich die in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltete Tagung zunächst aus filmhistorischer Perspektive mit dem Thema und stellt in einem zweiten Teil aktuelle Deutungsansätze aus der Geschichtswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Kulturwissenschaft vor.

>> Tagungsprogramm als pdf

 


Hörkino – Kinderkrimis im Spiegelsaal

6. Oktober 2007, 18 Uhr: Kalle Blomquist
Ort: Museum für Film und Fernsehen, Spiegelsaal

 

Alle, die gerne Hörspiele und Radio hören, lädt die Deutsche Kinemathek zu einer akustischen Reise in die Vergangenheit des Kinderkrimis ein: am 6. Oktober zu einer der legendären Folgen der Kalle Blomquist-Radioserie aus den fünfziger Jahren, am 20. Oktober zu einer Spurensuche mit Überraschungen, bei der die Zuhörer selbst mitraten können.

Beide Veranstaltungen werden von dem international bekannten Jazz-Saxophonisten Jan von Klewitz und dem Gitarristen Kai Brückner live begleitet.

Vorverkauf an der Kasse des Museums für Film und Fernsehen.
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro.

 


„Im Schatten der Verwertungsinteressen. Filmarchive, Filmmuseen und das Urheberrecht“

Symposium

13. und 14. September 2007
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Darf ein Film oder ein Foto aus einem Archiv in einer Ausstellung gezeigt werden, wenn sich nicht ermitteln lässt, wer die Nutzungsrechte daran hat oder die Rechtssituation unklar ist? Was ändert sich im Archiv- und Museumsalltag durch die Reform des Urheberrechts, und welche Rolle kommt den Verwertungsgesellschaften dabei zu?

Das Symposium widmet sich den spezifischen Rechtsproblemen in Filmarchiven, Mediatheken und Filmmuseen und beleuchtet die Auswirkung des Urheberrechts auf die praktische Arbeit im Umgang mit dem audiovisuellen Kulturerbe.
Ein Symposium der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen mit Unterstützung des Netzwerks Mediatheken und der AG Recht des Kinematheksverbundes.
>> Online-Dokumentation des Symposiums

 


Kinderkrimi-Wettbewerb im Museum für Film und Fernsehen

Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Auf heißen Spuren ... Meisterdetektive im Museum“ veranstaltet das Museum für Film und Fernsehen in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel einen Kinderkrimi-Wettbewerb. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren und Schulklassen dieser Altersstufen. Einsendeschluss ist der 10. September 2007.

 


„Deutscher Filmpreis für Kostüm und Szenenbild“

Podiumsgespräch

2. September 2007, 11.30 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Am letzten Tag der Ausstellung „Filmkostüme! Das Unternehmen Theaterkunst" sprechen die Kostümbildnerinnen Lucie Bates und Bettina Marx, die Kostüm- und Szenenbildnerin Monika Bauert sowie der Szenenbildner Uli Hanisch über die Bedeutung ihrer Arbeit für den deutschen Film. Moderiert wird das Gespräch von dem Filmpublizisten Ralph Eue. Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek in Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie.

 


Lange Nacht der Museen

25. August 2007, 18 bis 2 Uhr
Deutsche Kinemathek, 3. und 4. OG

 

Die Ständigen Austellungen der Deutschen Kinemathek laden zu einer Zeitreise durch 100 Jahre Film- und 50 Jahre Fernsehgeschichte ein. Von 19 bis 23 Uhr werden Führungen durch die Sonderausstellung „Filmkostüme! Das Unternehmen Theaterkunst" angeboten. Im Veranstaltungsraum (4. OG) stellt die Kostüm- und Bühnenbilderin Elisabeth Urbancic ihre Arbeit vor.

 


Erster Berliner Home Movie Day im Museum für Film und Fernsehen

11. August 2007, ab 12 Uhr
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

In anderen Städten hat er längst Tradition – nun findet der Home Movie Day zum ersten Mal auch in Berlin statt: in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Der Filmarchivar Andreas Busche holt das Heimkino-Event zusammen mit dem Regisseur und Home-Movie-Sammler Robert van Ackeren an die Spree:
Wer Lust hat, seine Super8-, 8mm- oder 16mm-Filme im Filmhaus am Potsdamer Platz zu zeigen, kann sein persönliches Filmmaterial ab 12 Uhr in der vierten Etage abgeben: Jeder darf seine zelluloid-gewordenen Erinnerungen an Familienfeste, Urlaubsreisen oder historisch bedeutsame Ereignisse einreichen. Inhaltliche oder formale Vorgaben gibt es nicht. Die Filme werden vor Ort zunächst registriert, gesichtet und gegebenenfalls – soweit möglich – auch für eine Vorführung repariert. Darüber hinaus gibt ein Team von Filmarchivaren nützliche Tipps für die sachgerechte Archivierung des Materials zu Hause.

Die Vorführung der Filme beginnt im Anschluss an Registrierung, Inspektion und Beratung gegen 15 Uhr: Die Home Movies sind dann in der Reihenfolge ihrer Anmeldung zu sehen. Wer mag, kann sein Werk auch gern selbst kommentieren.

„Das Privatkino ist in seinen besten Momenten direkt, kühn, schön,
poetisch, wahnhaft, wahr. Es sind die kleinen privaten Filme, die oft
ergreifender und spektakulärer sind als viele Spiel­filmprodukte in
ihrer kommerziell gefilterten Phantasie."
Robert van Ackeren

 


Symposium mit dem Institut national de l'audiovisuel (Ina)

29. Juni 2007
Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum (4. OG)

Unter dem Titel „Les Archives audiovisuelles en question" veranstaltet die Deutsche Kinemathek gemeinsam mit dem französischen Institut national de l'audiovisuel (Ina) ein Symposium zu aktuellen Fragen der Archivierung von audiovisuellem Material.
>> Programm und Anmeldeformular als pdf

 


Kolloquium der Deutschen Kinemathek:

„Vom Trümmerfilm zum Zoo Palast“

22. und 23. Juni 2007

Kino Arsenal, Filmhaus (2. UG)

 

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kino wieder zum magischen Ort in Deutschland. Die Zuschauer wollten sich für Stunden hinwegträumen aus der düsteren Realität, und Filme wurden zur Überlebenshilfe in einer Zeit, in der nichts selbstverständlich war. Das zweitägige Kolloquium „Vom Trümmerfilm zum Zoo Palast“, das die Deutsche Kinemathek im Juni veranstaltet, erinnert an diese Jahre mit Filmen, Vorträgen und Gesprächen. Auf dem Podium werden Zeitzeugen ebenso vertreten sein wie Historiker und Filmwissenschaftler.

>> mehr

 


„Aufgewickelt: Deutsches Fernsehen Ost“

Analysen, Gespräche und Beispiele zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens

31. Mai bis 2. Juni 2007
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Abgewickelt, aufgewickelt: SANDMÄNNCHEN, SCHWARZER KANAL, GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, DA LACHT DER BÄR, ZUR SEE, ELF 99 ... Was war das DDR-Fernsehen? Welche Rolle spielte es als Unterhaltungs-, Herrschafts- und Informationsmedium? Wie wird dieses abgeschlossene Kapitel deutscher Fernsehgeschichte im gegenwärtigen Programm abgebildet? Und welche Bedeutung hat es letztlich für die gesamtdeutsche Fernsehkultur?

Nach sechs Jahren Forschungsarbeit ziehen die Mitarbeiter des DFG-Projekts „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“ Bilanz und stellten Ergebnisse vor.

Eine Veranstaltung der DFG-Forschergruppe „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und mit Unterstützung des Deutschen Rundfunkarchivs Potsdam-Babelsberg.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

 


In Erinnerung an Egon Monk (1927– 2007)

Film und Buchpräsentation

20. Mai 2007, 19 Uhr
Kino Arsenal, Filmhaus (2. UG)

 

Der Autor und Regisseur Egon Monk wäre am 18. Mai 2007 achtzig Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren zeigen die Akademie der Künste und die Deutsche Kinemathek im Kino Arsenal seinen Film DER AUGENBLICK DES FRIEDENS (D 1965). Der Film, der vom NDR produziert wurde, als Monk dort Leiter der Fernsehspielabteilung war, trägt autobiografische Züge.
Gerhard Schoenberner gibt eine Einführung in den Abend. Ernst Jacobi stellt die im Transit Buchverlag neu erschienene Publikation Regie Egon Monk. Von Puntila zu den Bertinis. Erinnerungen vor.

 


Nicht nur für Fünf Freunde-Fans: Die Lauscherlounge

19. Mai 2007, 20 Uhr
Museum für Film und Fernsehen
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Live interpretieren die bekannten Synchronsprecher Oliver Rohrbeck und Ute Rohrbeck, Maud Ackermann, Oliver Mink und Lutz Mackensy als Erzähler Szenen aus Enid Blytons Klassiker neu. Für alle Altersgruppen.
Eintritt 5 Euro. Der Vorverkauf hat begonnen. Karten können im Museum für Film und Fernsehen an der Museumskasse erworben werden. Kartenreservierung unter Tel. 300 903-0.

 


Ulf Blanck und Die drei ??? Kids – Lesen und Mitmachen

Freitag, 20. April 2007, 11 Uhr
Museum für Film und Fernsehen,
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Im Rahmen der Ausstellung „Auf heißen Spuren ... Meisterdetektive im Museum" ist der Radiomoderator und Kinderkrimi-Autor Ulf Blanck zu Gast im Museum für Film und Fernsehen. Er liest aus einem seiner Die drei ??? Kids-Bände und führt sein jugendliches Publikum in die Geheimnisse des Detektivlebens ein. Mit freundlicher Unterstützung des Kosmos-Verlags.

Nur Schulklassen nach Voranmeldung unter Tel. 030-300 903-0. Der Eintritt ist frei.

 


Zum 100. Geburtstag von Zarah Leander

Filmvorführung und Gespräch

14. März 2007, 18 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

In den späten dreißiger und frühen vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts war Zarah Leander (1907–1981) der prominenteste weibliche Star der Ufa. Eine Gesangslegende, eine Leinwandgöttin, die von Millionen Menschen verehrt und gefeiert wurde – nicht nur in Deutschland, wo die gebürtige Schwedin arbeitete und ihre erfolgreichsten Filme drehte, sondern in ganz Europa. Wie kaum ein anderer deutscher Filmstar vor und während des Zweiten Weltkriegs verkörperte Zarah Leander die Sehnsüchte ihrer Zeit. Bis heute berührt und verzaubert sie ihr Publikum mit dem unverwechselbaren Klang ihrer Stimme.

Am Vorabend ihres 100. Geburtstages zeigt die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen ein Interview (EIN LIEBESVERHÄLTNIS – PAUL SEILER ÜBER ZARAH LEANDER, 2006, DVD, 25 Min.) von Friedemann Beyer (Friedrich-Wilhelm-
Murnau-Stiftung) mit dem Biographen, Autor und Sammler Paul Seiler. Anschließend wird der Film DIE GROSSE LIEBE (D 1942, Regie: Rolf Hansen, 100 Min.) gezeigt.
Im Anschluss an die Vorführungen sprechen Jutta Jacobi, Autorin der 2006 erschienenen Biographie Zarah Leander – Das Leben einer Diva, und Friedemann Beyer über den Film und über den Star Zarah Leander. Es moderiert Werner Sudendorf.
Der Eintritt ist frei.

 


Filmreihe „The Open Road – Schätze aus dem British Film Archive“

2. bis 31. März 2007
Kino Arsenal, Filmhaus (2. UG)

 

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und dem British Film Institute präsentiert das Kino Arsenal im März ein umfassendes Programm aus den Beständen des BFI National Archive in London – einem der bedeutendsten und ältesten Filmarchive der Welt, das sich trotz seiner nationalen Ausrichtung auch immer wieder um den Erhalt von internationalen Klassikern der Filmgeschichte verdient gemacht.

Das Programm setzt eine Reihe fort, die in loser Folge internationale Filmarchive vorstellt und auf die Bedeutung von Filmsammlungen für die Bewahrung des audiovisuellen Erbes aufmerksam machen soll. Die Reihe wird durch die Zusammenarbeit im Rahmen der FIAF (Fédération Internationale des Archives du Film) ermöglicht.
Die Kuratoren William Fowler und Nigel Algar (beide British Film Institute) werden zur Eröffnung am 2. März, 19 Uhr, sowie am 22. und am 23. März Einführungen in das Programm halten.

 


Die DEFA neu entdecken

Präsentation der DVD-Edition „Parallelwelt: Film. Ein Einblick in die DEFA“ und Podiumsdiskussion

22. Februar 2007, 19.30 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), und Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, stellen die Filmedition „Parallelwelt: Film. Ein Einblick in die DEFA“ vor, die neben zwölf Filmen – darunter Klassikern und Wiederentdeckungen – Filmkunst und Propaganda aus mehr als 40 Jahren DEFA-Filmproduktion sowie umfangreiches Hintergrundmaterial enthält. Die von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb neu herausgegebene DVD-Edition entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, der DEFA-Stiftung, dem Bundesarchiv und der ICESTORM Entertainment GmbH.

Mit Filmausschnitten, Gesprächen und einer Podiumsdiskussion soll die vielschichtige und widersprüchliche Filmgeschichte der DDR zum Ausgangspunkt einer systematischen Auseinandersetzung mit politischen, alltagskulturellen und ästhetischen Phänomenen der DDR-Gesellschaft gemacht werden.

Neben Thomas Krüger und Dr. Rainer Rother sind auf dem Podium Helmut Morsbach (Vorstandsmitglied der DEFA-Stiftung), Karl Griep (Leiter der Abteilung FA Filmarchiv des Bundesarchivs), der Filmautor Claus Löser und die beiden ehemaligen DEFA-Schauspielerinnen Jutta Hoffmann und Petra Lämmel vertreten.

Moderation: Knut Elstermann (RBB).

Der Eintritt ist frei.

 


Retrospektive 2007: City Girls. Frauenbilder im Stummfilm

Vorträge und Gespräche

9. bis 16. Februar 2007

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Veranstaltungsraum (4.OG)

 

Bubikopf, offensiver Blick, selbstbewusstes Auftreten und Berufstätigkeit prägen Image und Stereotyp jener Frauen, deren Mythos sich im Begriff der „Neuen Frau“ verdichtet hat. Das veränderte Rollenverständnis der Frau ist auch Ausdruck politischer Umwälzungen und gesellschaftlicher Veränderungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin, „City Girls. Frauenbilder im Stummfilm“, reflektiert die Darstellung dieses neuen Frauentyps im Kino. Unter den thematischen Überschriften „Working Girls“, „Flaming Youth“, „Husbands and Wives“ und „Fate and Passion“ werden im CinemaxX am Potsdamer Platz und im Zeughauskino vom 8. bis zum 18. Februar 2007 insgesamt dreißig Stummfilmprogramme gezeigt.

Im Rahmen der Retrospektive „City Girls" sowie der Hommage Arthur Penn lädt die Deutsche Kinemathek zwischen dem 9. und 16. Februar 2007 zu acht Vorträgen und Gesprächen ein.
Der Eintritt ist frei.

 


Errettung der Erinnerung? Der mediale Blick auf die Vergangenheit. Diskussion und Film im Rahmen der Ausstellung „KINO IM KOPF. Psychologie und Film seit Sigmund Freud“

Sonntag, 7. Januar 2007, 12 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Veranstaltungsraum (4. OG)

 

Über den Einfluss von Film auf unsere Erinnerungskultur diskutieren die israelische Filmwissenschaftlerin Régine-Mihal Friedman, die mit psychoanalytischer Herangehensweise zum Zeitzeugenfilm forscht, und die Berliner Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch. An dem Gespräch nehmen außerdem der Sozialpsychologe Harald Welzer und der Neurowissenschaftler Hans Joachim Markowitsch teil, die die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Studie über die Bedeutung des Erinnerns in dem viel beachteten Buch Das autobiografische Gedächtnis veröffentlicht haben. In Kooperation mit dem Einstein Forum, Potsdam.
Moderation: Dr. Rainer Rother (Künstlerischer Direktor, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen)
Der Eintritt ist frei. Informationen: Tel. 030/300903-623

15 Uhr Filmvorführung: CHOICE AND DESTINY (Israel 1993, Regie: Tsipi Reibenbach, 133 Min.) im Kino Arsenal (Filmhaus, 2. UG)
In Tsipi Reibenbachs Porträt ihrer Eltern, in Israel lebenden Holocaust-Überlebenden, werden nach und nach deren Erinnerungen zur Sprache gebracht; am Ende bricht auch die Mutter ihr langes Schweigen. Kartentelefon: 030/26955-100

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