Veranstaltungen 2018

Inklusive Führung durch die Sonderausstellung Zwischen den Filmen

 

Internationaler Tag der Gehörlosen

Inklusive Führung durch die Sonderausstellung Zwischen den Filmen

30. September 2018, 14 Uhr

Mit Gebärdensprachendolmetschern/-innen

Teilnahme kostenlos, um Anmeldung wird gebten: bildung@deutsche-kinemathek.de

 


SÅNT HÄNDER INTE HÄR (SE 1950, Regie: Ingmar Bergman) im Kino Arsenal

100 Jahre Ingmar Bergman

SÅNT HÄNDER INTE HÄR (SE 1950)

1. Oktober 2018, 20 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Am 14. Juli wäre der Schwede Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden. Sein filmisches Œuvre hat nachhaltig das internationale Kino geprägt. DET SJUNDE INSEGLET (SE 1957) oder TYSTNADEN (SE 1963) zählen bis heute zu den herausragenden Werken der Filmgeschichte. Aber auch ein großer Meister hat mal klein angefangen und so können die 1940er Jahre als Bergmans Experimentierphase betrachtet werden. Svensk Filmindustri bot ihm 1950 die Gelegenheit einen Spionagethriller über zwei in Stockholm gestrandete baltische Flüchtlinge im Stil der schwarzen Serie zu inszenieren: SÅNT HÄNDER INTE HÄR (SE 1950). Das Drehbuch stammte von Herbert Grevenius und Bergman tat sich von Anfang an mit dem Stoff schwer. Er fürchtete ein Fiasko und ließ den Film später sogar sperren. Diese Frist ist abgelaufen. Wie der Film heute wirkt, kann man nun überprüfen. Einführen wird der Leiter der Ingmar Bergman Foundation Jan Holmberg.

Eintritt 8 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Oktober 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


„Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder“

KinderKulturMonat

Kinderführung „Trick und Technik“ (ab 8 Jahren)

6. Oktober 2018, 14 Uhr
Termin bereits ausgebucht

Bei dem Ausstellungsrundgang gehen die Kinder wesentlichen Fragen zum Thema „Trick und Technik“ auf den Grund: Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen und welche Tricktechniken wurden früher im Film verwendet?

Anmeldung unter: www.kinderkulturmonat.de

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

7. Oktober 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Hörfilmkino LICHT, D2017, Regie Barbara Albert © Christian Schulz NGF LOOKS

Woche des Sehens
Hörfilmkino: Inklusive Hörfilmveranstaltung für blinde, sehbehinderte und sehende Filmenthusiasten

LICHT (D 2017, Regie: Barbara Albert)

10. Oktober 2018, 18 Uhr

Studio, 1. OG

In Kooperation mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) zeigt die Deutsche Kinemathek den Film LICHT von Barbara Albert. Ihre Regiearbeit, frei nach dem Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ von Alissa Walser, ist eine beeindruckende filmische Biografie über die blinde Pianistin Maria Theresia "Resi" Paradis. Eine inklusive Hörfilmveranstaltung mit offener Audiodeskription.

Anmeldung unter: +49 (0)30 895 88-0, freizeit@absv.de

Eintritt frei

 


Die lange KIR ROYAL Nacht

Die lange KIR ROYAL-Nacht

12. Oktober 2018, ab 18.30 Uhr

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

Alle sechs Folgen der Fernsehserie KIR ROYAL (BRD 1986, Regie: Helmut Dietl) Mit Einführung, dazu ein Glas Kir Royal

Nur vordergründig drehte sich hier alles um die Schickeria von München und ein Modegetränk aus Champagner und Cassis. Die WDR-Fernsehserie KIR ROYAL thematisierte 1986 mit bissigem Ton Brisantes wie Waffenschmuggel und Immobilienspekulation, die Manipulierbarkeit der öffentlichen Meinung und den schlechten Geschmack der besseren Kreise. Regisseur Helmut Dietl und Autor Patrick Süskind unterhielten ihr Publikum mit einem politisch-satirischen Grundton, der im deutschen Fernsehen seinesgleichen suchte. Die Deutsche Kinemathek, die unlängst den Nachlass von Helmut Dietl übernommen hat, präsentiert zum Abschluss der Sonderschau Schwermut und Leichtigkeit und in Zusammenarbeit mit dem Bundesplatz-Kino alle sechs Folgen der Serie in einer Langen Nacht.

Eintritt 18 Euro

 


Tastführung durch die Ständige Ausstellung

Woche des Sehens
Inklusive Tastführung durch die Ständige Ausstellung
Die deutsche Filmgeschichte zum Anfassen

14. Oktober 2018, 14 Uhr

Anlässlich der Woche des Sehens können blinde und sehende Filmenthusiasten bei der Veranstaltung gemeinsam die Welt des bewegten Bildes entdecken. Während der inklusiven Tastführung durch die Ständige Ausstellung wird die deutsche Filmgeschichte über Hör- und Tasteindrücke erfahrbar. Sehende Teilnehmer erleben die Ausstellung mithilfe von Simulationsbrillen aus der Perspektive von Sehgeschädigten und werden so auch für deren alltägliche Herausforderungen sensibilisiert.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Ausstellungsbesuch mit dem Fotografen Gerhard Kassner

Zu Gast! Ausstellungsbesuch mit dem Fotografen Gerhard Kassner

Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale

18. Oktober 2018, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. Oktober 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Aus dem Fernseharchiv, Dieter Meichsner

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Dieter Meichsner

WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE (BRD 1968, Regie: Rolf Busch)

23. Oktober 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. So auch die Arbeiten von Dieter Meichsner (1928–2010). 1968 trat der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Drei herausragende Beispiele seines Schaffens werden gezeigt: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE erzählt von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten „Dolchstoßlegende“ in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Eintritt frei

 


Film:ReStored Das Filmerbe-Festival

Film:ReStored_03. Das Filmerbe-Festival
Digital restaurierte Filme, Vorträge und Werkstattberichte

25. bis 28. Oktober 2018

Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Das Filmerbe-Festivals „Film:ReStored“, von der Deutschen Kinemathek für den Kinematheksverbund veranstaltet, widmet sich mit digital restaurierten Filmen, Vorträgen und Werkstattberichten Fragestellungen rund um die Digitalisierung des Filmerbes. Die dritte Ausgabe wird sich mit dem Zusammenspiel von Film- und Fernseharchiven bei der Überlieferung des audiovisuellen Erbes befassen. Die deutsche Filmgeschichte seit den 1960er-Jahren sähe ohne die Mitwirkung des Fernsehens deutlich anders aus. Vieles, was im Neuen Deutschen Film möglich wurde, verdankte sich auch dem Engagement einzelner Fernsehredakteure, die über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich Filmförderung betrieben und Karrieren ebenso wie Genreentwicklungen mitbestimm- ten. Umso notwendiger erscheint es, Fernseh- und Filmgeschichte zusammen zu denken und kooperative Strategien zu entwickeln, um die in den Archiven schlummernden Schätze wieder auf die Leinwand zu bringen. Einiges davon wird im Programm von Film:ReStored_03 erstmals wieder zu sehen sein.

Anmeldung bis 23. Oktober unter filmrestored@deutsche-kinemathek.de
An der Kinokasse können Einzeltickets für die Filmvorführungen erworben werden (ohne Anmeldung für den Festivalbesuch).

Programm unter: www.film-restored.de

Kostenfrei

 


Verleihung des Kinopreises des Kinematheksverbundes 2018

26. Oktober 2018, 20 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG

Preisverleihung und Empfang im Rahmen von Film:ReStored_03. Das Filmerbe-Festival

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

28. Oktober 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


„Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder“

Herbstferienprogramm

 „Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder“

Rundgang (ab 8 Jahren) durch die Ständige Ausstellung mit Filmbildungsprogramm

28. Oktober 2018, 11 bis 14 Uhr
Termin bereits ausgebucht
Studio, 1. OG
Anlässlich des Internationalen Tags der Animation, im Rahmen des KinderKulturMonats gibt das Programm Einblick in den Bildungsbereich der Deutschen Kinemathek.

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen.

Anmeldung erforderlich: www.kinderkulturmonat.de

Teilnahme kostenfrei

 


Filmspotting DIE RATTEN

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

DIE RATTEN (BRD 1955, Regie: Robert Siodmak) und Kurzfilm
IN JEDEM LAND UND ZU DEINER ZEIT (BRD 1952, Regie: Brigitte Reiner)

29. Oktober 2018, 19 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Begleitend zur Ausstellung Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale widmet sich Filmspotting zwei deutschen Beiträgen aus den Anfangsjahren der Berlinale. DIE RATTEN gewann 1955 als erster deutscher Film einen goldenen Berlinale-Bären – damals noch ein Publikumspreis. Mit den Stars Maria Schell, Curd Jürgens, Gustav Knuth und Heidemarie Hatheyer verfilmte der Remigrant Robert Siodmak für Artur Brauners Produktionsfirma CCC Gerhart Hauptmanns gleichnamiges Bühnenstück. Er verlegte das Hauptmannsche Sozialdrama in die Gegenwart: Die mittellose, aus Polen geflüchtete Pauline überlässt aus Armut und Verzweiflung ihr Neugeborenes der kinderlosen Wäschereibesitzerin Anna John. Eine Kette von menschlichen Tragödien und Gewalttaten setzt sich in Gang. DIE RATTEN wird in der digital restaurierten Fassung gezeigt, ebenso wie der in Vergessenheit geratene Kurzfilm IN JEDEM LAND UND ZU DEINER ZEIT von Brigitte Reiner, der 1952 ausgezeichnet wurde. Der surreal-existenzialistisch anmutende Film scheint bereits Elemente des Neuen Deutschen Films vorwegzunehmen.

Einführung: Jörg Becker

Eintritt 8 Euro

 


Aus dem Fernseharchiv, Dieter Meichsner

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Dieter Meichsner

WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE (BRD 1968, Regie: Rolf Busch)

31. Oktober 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. So auch die Arbeiten von Dieter Meichsner (1928–2010). 1968 trat der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Drei heraus- ragende Beispiele seines Schaffens werden gezeigt: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE erzählt von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten „Dolchstoßlegende“ in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Eintritt frei

 


Herbstferienprogramm Workshop für Jugendliche

Herbstferienprogramm

Workshop für Jugendliche „Vom Blick auf das Foto zum fotografischen Blick“

31. Oktober 2018, 11 bis 14 Uhr
Studio, 1. OG
Im Rahmen der Sonderausstellung Zwischen den Filmen  beschäftigen sich die Teilnehmer/-innen des Workshops mit fotografischer Bildgestaltung und gehen u.a. folgenden Fragen nach: Welche charakteristischen aber auch außergewöhnlichen Situationen und Orte, welche Rituale und Gesten sind erkennbar? Werden Rollenmuster und Beziehungen zwischen Orten, Stars und Publikum sichtbar? Wo und in welcher Form finden Inszenierungen und Interpretationen statt? Im Anschluss entwickeln sie in der Gruppe eigene fotografische Inszenierungs- und Darstellungsformen, die sie mit digitaler Spiegelreflexkamera festhalten.

Anmeldung erforderlich: Museumsdienst Berlin +49 (0)30 247 49-888 oder museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Teilnahme kostenfrei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. November 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Dieter Meichsner

NOVEMBERVERBRECHER (BRD 1968, Regie: Carlheinz Caspari)

4. November 2018, 18 Uhr

10. November 2018, 18 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. So auch die Arbeiten von Dieter Meichsner (1928–2010). 1968 trat der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Drei heraus- ragende Beispiele seines Schaffens werden gezeigt: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE erzählt von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten „Dolchstoßlegende“ in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

11. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


25 Jahre 3sat Dokumentarfilmzeit

ERICH UND SCHMITTE – ENTSCHEIDEND IS AM BECKENRAND (D 2018, Regie: Stefan Eisenburger, Hannah Dörr, Janina Jung, Carina Mergens)

13. November 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG

Mit Werkstattgespräch zur Zukunft des deutschsprachigen langen Dokumentarfilms. Moderation: Klaudia Wick

Anschließend Empfang

Eintritt frei

 


Werkschau Lutz Dammbeck

Werkschau Lutz Dammbeck

14. November bis 23. November 2018

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Als „Dissident der Form“ wurde der 1948 in Leipzig geborene Künstler und Filmemacher Lutz Dammbeck einmal bezeichnet. Tatsächlich sind schon seine frühen Animationsfilme, die im Trickfilmstudio der DEFA entstanden, hybride Werke zwischen Kunst, Collage und Film. Seine nach 1986 im Westen Deutschlands entstanden Essayfilme sind meisterhafte künstlerische Recherchen zu gesellschaftlichen und kulturellen Machtstrukturen. Seit Kurzem archiviert die Deutsche Kinemathek Dammbecks Filme, die in einer Werkschau zunächst beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (9. Oktober bis 4. November) und ab dem 14. November im Zeughauskino in Berlin sowie anschließend in weiteren Städten präsentiert werden – darunter u.a. Kurzfilme aus den Jahren zwischen 1976 und 1988, der Film DAS MEISTERSPIEL (D 1998) sowie Dammbecks Film OVERGAMES (D 2015).

Weitere Infos und Filmprogramm unter: www.dhm.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


REQUIEM FUER EINE FIRMA BRD 1969, Framescan, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

DFFB 1968 bis heute. Filme und Gespräche 50 Jahre nach der Relegation

Gerd Conradt im Dialog mit Thomas Giefer: Damals - Heute

26. November 2018, 19 und 21 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Im November 1968 wurden 18 Studenten von der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) relegiert, nachdem es in den Vormonaten zu heftigen Konflikten zwischen der Studentenschaft und der Direktion gekommen war – eine beispiellose Maßnahme, die gleichwohl als symptomatisch für die politische Radikalisierung der Gesellschaft in den späten 1960er-Jahren betrachtet werden kann. So unterschiedlich sich die weiteren Werdegänge der Relegierten ausnehmen – unter ihnen Harun Farocki und Holger Meins -, so eint sie doch das spezifisch politische Anliegen, das in der Folge das Selbstverständnis dieser Hochschule geprägt hat. Filme von und Gespräche mit einigen der relegierten Studenten vergegenwärtigen und reflektieren die Ereignisse vor 50 Jahren.

Eintritt 8 Euro

 


Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler

Buchpräsentation: Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler

27. November 2018, 19.30 Uhr

Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Gäste: Fruchtmanns Tochter Sara und sein langjähriger Redakteur Jürgen Breest
Die Filme von Karl Fruchtmann (1915–2003) sind eindrucksvolle Zeugnisse eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen. Sein Werk ist dabei im Wesentlichen geprägt von den Erfahrungen, die er als Jude im Nationalsozialismus und in der Emigration durchleben musste. Arbeiten wie KADDISCH NACH EINEM LEBENDEN (BRD 1969) oder ZEUGEN – AUSSAGEN ZUM MORD AN EINEM VOLK (BRD 1981) sind Marksteine bei dem Versuch, die Schrecken der Shoah einem Fernsehpublikum begreifbar zu machen. Diesem engagierten Filmemacher widmen die Stiftung Deutsche Kinemathek und die Akademie der Künste einen Band in der gemeinsamen Reihe „Fernsehen – Geschichte - Ästhetik“. Fruchtmanns Tochter Sara und sein langjähriger Redakteur Jürgen Breest erinnern sich.  

Kartenreservierung unter +49 (0)30 20057-1000 oder ticket@adk.de

Kartenverkauf: www.adk.de/tickets

Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

 

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

2. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. Dezember 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

9. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

 


Aus dem Fernseharchiv, Dieter Meichsner

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Dieter Meichsner

ALMA MATER (BRD 1969, Regie: Rolf Hädrich)

14. Dezember 2018, 21Uhr
15. Dezember 2018, 19 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. So auch die Arbeiten von Dieter Meichsner (1928–2010). 1968 trat der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Drei heraus- ragende Beispiele seines Schaffens werden gezeigt: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE erzählt von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten „Dolchstoßlegende“ in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

16. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmspotting WEGE IN DIE NACHT

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

WEGE IN DIE NACHT (D 1999, Regie: Andreas Kleinert)

17. Dezember 2018, 19 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Früher war Walter ein angesehener Fabrikant. Nun ist die Fabrik eine Ruine und der 55-Jährige arbeitslos und frustriert. Um seinem Leben wieder einen „Sinn“ zu geben, zieht er nachts durch Berlin, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Begleitet wird er dabei von zwei Jugendlichen, die respektvoll zu ihm aufschauen. Seine Frau beobachtet mit Sorge, wie Walter sich einredet, für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung unverzichtbar zu sein. Doch eines Nachts geht er zu weit. Andreas Kleinerts bildmächtiges, düsteres Psychogramm eines verzweifelten Idealisten, der sich mit der Wirklichkeit nach dem Zusammenbruch der DDR nicht arrangieren kann, eröffnete 1999 die „Quinzaine des réalisateurs“ in Cannes. Zur Premiere der digitalen Fassung wird Andreas Kleinert zu Gast sein.

Eintritt 8 Euro

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung Zwischen den Filmen

Kuratorenführung Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale

20. Dezember 2018, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

23. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

30. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

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