Veranstaltungen 2018

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. Mai 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


BRIGITTA (D 1994, Regie: Dagmar Knöpfel)

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
BRIGITTA (D 1994, Regie: Dagmar Knöpfel)

28. Mai 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Auf seiner Reise durch die ungarische Puszta lernt ein junger Maler eine geheimnisvolle Reiterin kennen. Sie scheint in mysteriöser Weise mit dem Major Murai in Verbindung zu stehen, mit dem der Maler befreundet ist und auf dessen Gut er zu Gast ist. Auf seinen Streifzügen durch die Natur lernt er nicht nur Land und Leute kennen, sondern nach und nach auch die Geschichte von Brigitta und dem Major, eine Geschichte über verletzte Liebe, Trennung und Wiederannäherung. Dagmar Knöpfels Verfilmung einer Novelle von Adalbert Stifter wartet mit großartigen Schwarz-Weiß-Bildern auf, die die ruhige Atmosphäre der literarischen Vorlage stimmig einfangen. BRIGITTA (D 1994) steht seit kurzem im Filmverleih der Deutschen Kinemathek als digitale Kopie zur Verfügung.
Zu Gast: Dagmar Knöpfel

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Juni 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


HORTOBAGY (Ungarn 1936, Regie: Georg Höllering) Buchvorstellung und Filmvorführung

Buchvorstellung mit Filmvorführung
HORTOBAGY (HU 1936, Regie: Georg Höllering)

8. Juni 2018, 19 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Als der ungarische Film HORTOBAGY Anfang 1938 in der Berliner „Kurbel“ Premiere hatte, überschlugen sich einige Publizisten vor Begeisterung und verglichen ihn mit Flahertys NANOOK OF THE NORTH (USA 1922). Über zwei Jahre hatte Georg Höllering an seinem mit Spielszenen angereicherten Kulturfilm unter schwierigen Bedingungen in der ungarischen Steppe gearbeitet. In Ungarn stieß sich die Zensur an einigen Passagen, etwa an direkten Szenen von der Geburt eines Fohlens. Beinah unverändert konnte er hingegen in Deutschland gezeigt werden – im Verleih der Degeto-Kulturfilm GmbH. Diese „Deutsche Gesellschaft für Ton und Bild“ existierte seit 1929 und hatte sich der Förderung des Kulturfilms verschrieben. Erst am Ende der 1950er-Jahre veränderte sich der Charakter der Degeto vollständig, als die ARD sie zu ihrem zentralen Instrument für die Filmbeschaffung für das Fernsehprogramm machte. Rolf Aurich erzählt in seinem Buch Die Degeto und der Staat. Kulturfilm und Fernsehen zwischen Weimar und Bonn (edition text + kritik) von den ersten drei Jahrzehnten der Degeto-Geschichte. Der ungarische Filmwissenschaftler András Szekfü hat sich intensiv mit Georg Höllering und seinem Film HORTOBAGY (HU 1936) beschäftigt.

Gäste: András Szekfü und Rolf Aurich

Eintritt 5 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Themenführung durch die Ständige Ausstellung
„Ikone Marlene Dietrich“

17. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978, Regie: Christoph Hübner, Gabriele Voss)

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978, Regie: Christoph Hübner, Gabriele Voss)

18. Juni 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

1978 entstand für den WDR das viereinhalbstündige Porträt des Bergarbeiters Alphons S. Ein damals noch ungewöhnliches Oral-History-Projekt, mit einfachen technischen Mitteln realisiert, das „den Menschen rundherum ernst nimmt mit seiner ganzen Lebensgeschichte, in seiner ganzen Art zu denken, zu sprechen, sich zu äußern“,so die Regisseure Christoph Hübner und Gabriele Voss. Alphons Stiller berichtet in dieser mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentation über seine Kindheit und Jugend, seine Zeit im Deutschland der 1920er-Jahre, als Anarchist und Linkssozialist, vor allem aber als kluger und wacher Zeitzeuge der Alltagsgeschichte in den Jahren 1906 bis 1939. LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978) wurde nun restauriert und digitalisiert und steht als DCP im Verleih der Deutschen Kinemathek zur Verfügung. Anlässlich des Erscheinens der DVD stellt Christoph Hübner drei Episoden aus dem Achtteiler vor.
Zu Gast: Christoph Hübner

Eintritt: 8 Euro

 


SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack) © ZDF / Manfred Durniok

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“
Der Regisseur Falk Harnack

SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack)

19. Juni 2018, 20 Uhr
23. Mai 2018, 18 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Das Drehbuch zu SILVERSON schrieb der Schauspieler, Regisseur und Autor Konrad Wagner. Ursprünglich wollte er den Film auch selbst inszenieren, übergab die Regie dann aber aus gesundheitlichen Gründen kurz vor Drehbeginn an den befreundeten Falk Harnack. Die Geschichte hatte Wagner einem Traum entnommen: In einem Dubliner Lokal will sich der berühmte Clown Silverson erschießen, wird daran jedoch gehindert, wodurch er versehentlich einen reichen Reeder tötet. Ein Zeitungsfotograf vermutet bald, Silverson habe dessen Tod in Wahrheit geplant und findet dafür immer mehr Indizien. Zwischen ihm und dem Clown beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Helmut Dietl am Set von SCHTONK! (D 1992, Regie: Helmut Dietl), Foto: Neue Constantin Film, Quelle: Deutsche Kinemathek

 „Logisch!“ – Ein Abend für Helmut Dietl
Eröffnung der Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“

Do, 28. Juni, 19 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG
Mit Tamara Dietl, Franziska Latell und weiteren Gästen, Moderation: Klaudia Wick

Als großen „Filmkünstler, der vor allem und lichterloh für seine Arbeit brennt“, beschrieb ihn die Präsidentin der Deutschen Filmakademie Iris Berben und machte Helmut Dietl zum Ehrenpreisträger 2014. Für das Publikum sichtbar wurde diese Liebe durch seine erfolgreichen Serien und Kinoklassiker. Wie sein Werk entstand und sich weiterentwickelte, dokumentiert der umfangreiche Nachlass, den Tamara Dietl der Deutschen Kinemathek übergeben hat. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wird die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ eröffnet.

Eintritt frei

 

 

 

 

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