Veranstaltungen 2018


Werkschau Lutz Dammbeck

Werkschau Lutz Dammbeck

14. November bis 23. November 2018

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Als „Dissident der Form“ wurde der 1948 in Leipzig geborene Künstler und Filmemacher Lutz Dammbeck einmal bezeichnet. Tatsächlich sind schon seine frühen Animationsfilme, die im Trickfilmstudio der DEFA entstanden, hybride Werke zwischen Kunst, Collage und Film. Seine nach 1986 im Westen Deutschlands entstanden Essayfilme sind meisterhafte künstlerische Recherchen zu gesellschaftlichen und kulturellen Machtstrukturen. Seit Kurzem archiviert die Deutsche Kinemathek Dammbecks Filme, die in einer Werkschau zunächst beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (9. Oktober bis 4. November) und ab dem 14. November im Zeughauskino in Berlin sowie anschließend in weiteren Städten präsentiert werden – darunter u.a. Kurzfilme aus den Jahren zwischen 1976 und 1988, der Film DAS MEISTERSPIEL (D 1998) sowie Dammbecks Film OVERGAMES (D 2015).

Weitere Infos und Filmprogramm unter: www.dhm.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. November 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


REQUIEM FUER EINE FIRMA BRD 1969, Framescan, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

DFFB 1968 bis heute. Filme und Gespräche 50 Jahre nach der Relegation

Gerd Conradt im Dialog mit Thomas Giefer: Damals - Heute

26. November 2018, 19 und 21 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Im November 1968 wurden 18 Studenten von der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) relegiert, nachdem es in den Vormonaten zu heftigen Konflikten zwischen der Studentenschaft und der Direktion gekommen war – eine beispiellose Maßnahme, die gleichwohl als symptomatisch für die politische Radikalisierung der Gesellschaft in den späten 1960er-Jahren betrachtet werden kann. So unterschiedlich sich die weiteren Werdegänge der Relegierten ausnehmen – unter ihnen Harun Farocki und Holger Meins -, so eint sie doch das spezifisch politische Anliegen, das in der Folge das Selbstverständnis dieser Hochschule geprägt hat. Filme von und Gespräche mit einigen der relegierten Studenten vergegenwärtigen und reflektieren die Ereignisse vor 50 Jahren.

Eintritt 8 Euro

 


Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler

Buchpräsentation: Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler

27. November 2018, 19.30 Uhr
verschoben auf den 26. Februar 2019, 19 Uhr

Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Gäste: Fruchtmanns Tochter Sara und sein langjähriger Redakteur Jürgen Breest
Die Filme von Karl Fruchtmann (1915–2003) sind eindrucksvolle Zeugnisse eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen. Sein Werk ist dabei im Wesentlichen geprägt von den Erfahrungen, die er als Jude im Nationalsozialismus und in der Emigration durchleben musste. Arbeiten wie KADDISCH NACH EINEM LEBENDEN (BRD 1969) oder ZEUGEN – AUSSAGEN ZUM MORD AN EINEM VOLK (BRD 1981) sind Marksteine bei dem Versuch, die Schrecken der Shoah einem Fernsehpublikum begreifbar zu machen. Diesem engagierten Filmemacher widmen die Stiftung Deutsche Kinemathek und die Akademie der Künste einen Band in der gemeinsamen Reihe „Fernsehen – Geschichte - Ästhetik“. Fruchtmanns Tochter Sara und sein langjähriger Redakteur Jürgen Breest erinnern sich.  

Kartenreservierung unter +49 (0)30 20057-1000 oder ticket@adk.de

Kartenverkauf: www.adk.de/tickets

Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

 

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

2. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. Dezember 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

9. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

 


Aus dem Fernseharchiv, Dieter Meichsner

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Dieter Meichsner

ALMA MATER (BRD 1969, Regie: Rolf Hädrich)

14. Dezember 2018, 21Uhr
15. Dezember 2018, 19 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. So auch die Arbeiten von Dieter Meichsner (1928–2010). 1968 trat der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Drei heraus- ragende Beispiele seines Schaffens werden gezeigt: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE erzählt von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten „Dolchstoßlegende“ in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

16. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmspotting WEGE IN DIE NACHT

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

WEGE IN DIE NACHT (D 1999, Regie: Andreas Kleinert)

17. Dezember 2018, 19 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Früher war Walter ein angesehener Fabrikant. Nun ist die Fabrik eine Ruine und der 55-Jährige arbeitslos und frustriert. Um seinem Leben wieder einen „Sinn“ zu geben, zieht er nachts durch Berlin, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Begleitet wird er dabei von zwei Jugendlichen, die respektvoll zu ihm aufschauen. Seine Frau beobachtet mit Sorge, wie Walter sich einredet, für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung unverzichtbar zu sein. Doch eines Nachts geht er zu weit. Andreas Kleinerts bildmächtiges, düsteres Psychogramm eines verzweifelten Idealisten, der sich mit der Wirklichkeit nach dem Zusammenbruch der DDR nicht arrangieren kann, eröffnete 1999 die „Quinzaine des réalisateurs“ in Cannes. Zur Premiere der digitalen Fassung wird Andreas Kleinert zu Gast sein.

Eintritt 8 Euro

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung Zwischen den Filmen

Kuratorenführung Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale

20. Dezember 2018, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

23. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

30. Dezember 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

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