Veranstaltungen 2018

 

SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack) © ZDF / Manfred Durniok

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“
Der Regisseur Falk Harnack

SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack)

19. Juni 2018, 20 Uhr
23. Juni 2018, 18 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Das Drehbuch zu SILVERSON schrieb der Schauspieler, Regisseur und Autor Konrad Wagner. Ursprünglich wollte er den Film auch selbst inszenieren, übergab die Regie dann aber aus gesundheitlichen Gründen kurz vor Drehbeginn an den befreundeten Falk Harnack. Die Geschichte hatte Wagner einem Traum entnommen: In einem Dubliner Lokal will sich der berühmte Clown Silverson erschießen, wird daran jedoch gehindert, wodurch er versehentlich einen reichen Reeder tötet. Ein Zeitungsfotograf vermutet bald, Silverson habe dessen Tod in Wahrheit geplant und findet dafür immer mehr Indizien. Zwischen ihm und dem Clown beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Helmut Dietl am Set von SCHTONK! (D 1992, Regie: Helmut Dietl), Foto: Neue Constantin Film, Quelle: Deutsche Kinemathek

 „Logisch!“ – Ein Abend für Helmut Dietl
Eröffnung der Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“

Do, 28. Juni, 19 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG
Mit Tamara Dietl, Michaela May, Karin Rocholl, Franziska Latell und weiteren Gästen. Moderation: Klaudia Wick

Als großen „Filmkünstler, der vor allem und lichterloh für seine Arbeit brennt“, beschrieb ihn die Präsidentin der Deutschen Filmakademie Iris Berben und machte Helmut Dietl zum Ehrenpreisträger 2014. Für das Publikum sichtbar wurde diese Liebe durch seine erfolgreichen Serien und Kinoklassiker. Wie sein Werk entstand und sich weiterentwickelte, dokumentiert der umfangreiche Nachlass, den Tamara Dietl der Deutschen Kinemathek übergeben hat. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wird die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ eröffnet.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

1. Juli 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. Juli 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

8. Juli 2018, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

15. Juli 2018

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Sommerferienprogramm Regie

Sommerferienprogramm

Workshop für Jugendliche ab 12 Jahren

„Wie macht man eigentlich einen Film? Regie und Inszenierung“

18. Juli 2018, 11 bis 16 Uhr
Studio, 1. OG

Während des Workshops werden die zentralen Aufgabenfelder von Regisseur/-innen herausgearbeitet und dargestellt, wie aus der ersten Idee ein fertiger Film entsteht. Die Nachwuchs-Regisseurin Laura Laabs, die zuletzt eine Webserie für „funk” inszenierte, leitet den Workshop an. Sie gibt Einblicke in die Entstehung der Serie und berichtet von den Dreharbeiten. Anschließend werden die Teilnehmer/-innen am Beispiel einer konkreten Szene selbst zu Filmschaffenden.

Anmeldung erforderlich über den Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin
Teilnahme kostenfrei

 


Im Schnellverfahren zeigt Puppa (Judith Armbrüster, re.) ihrer neuen Freundin Annerl (Ingeborg Maria Kretschmer), wie man mit Blicken und Gesten Männer verführt IDOLE (BRD 1976, Regie: Klaus Lemke)

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Klaus Lemke und Cleo Kretschmer

IDOLE (BRD 1976, Regie: Klaus Lemke)

18. Juli 2018, 20 Uhr

20. Juli 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. Wie sehr dies zu einem verzerrten Bild von deutscher Filmgeschichte führt, wird am Beispiel von Klaus Lemke deutlich: Der 1940 geborene Filmemacher drehte in den 1970er-Jahren mehrere publikumsträchtige Werke für das Fernsehen. Zentrale Figur und Star seiner meist in Schwabing angesiedelten Komödien ist Ingeborg Maria „Cleo“ Kretschmer. In diesem Quartal werden drei wichtige München-Werke des Gespanns Kretschmer-Lemke gezeigt, darunter mit IDOLE (BRD 1976) eine frühe stilbildende Zusammenarbeit (dazu das Debüt von Wolfgang Fierek!) und mit AMORE (BRD 1978) ein Großmarkt-Film, der bei seiner Erstausstrahlung eine Einschaltquote von 52 Prozent erreichte und mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Einführung: Jan Gympel

Eintritt frei

 


Der Quizmaster, Schauspieler und Conferencier Hans-Joachim Kulenkampff in  seiner erfolgreichen Quiz-Sendung „Einer wird gewinnnen“.

Preview des Essayfilms KULENKAMPFFS SCHUHE (D 2018, Regie: Regina Schilling) und Werkstattgespräch

19. Juli 2018, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

So steil es mit der BRD in den 1950er-Jahren bergauf ging, so prächtig entwickelte sich das deutsche Unterhaltungsfernsehen. Die beliebten Showmaster Hans Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal und Peter Alexander gehörten wie der Vater der Regisseurin Regina Schilling einer sehr besonderen Generation an: Kriegseinsatz und Verfolgung hatten sie emotional gezeichnet, nach Kriegsende wurden sie bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Schillings Essayfilm KULENKAMPFFS SCHUHE (D 2018), der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise: Anhand von historischen Showausschnitten, Interviews, privatem Super-8-Material, Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik, das angetreten war, die Kriegstraumata einer ganzen Generation zu therapieren.

Im Anschluss: Werkstattgespräch mit der Regisseurin Regina Schilling und dem Schriftsteller, Drehbuchautor und Zeitzeuge Horst Pillau

Moderation: Klaudia Wick, Leiterin Audiovisuelles Erbe – Fernsehen, Deutsche Kinemathek

Eintritt frei

 


Werkfoto ONE, TWO, THREE (USA 1961, Regie: Billy Wilder)

Museumssommer 2018

Ausstellungsführung und Stadtspaziergang

„Die Filmstadt Berlin“

21. Juli 2018, 14 bis 17 Uhr

Während des Ausstellungsrundgangs erfahren die Teilnehmer/-innen zunächst Näheres zur deutschen Filmgeschichte und der bedeutenden Rolle Berlins als Wiege des deutschen Kinos. Ein gemeinsamer Spaziergang führt anschließend zwischen Potsdamer Platz und Reichstag an Drehorte von Filmklassikern wie Wim Wenders DER HIMMEL ÜBER BERLIN (BRD 1987) oder Billy Wilders EINS, ZWEI, DREI (USA 1961).

Anmeldung erforderlich über den Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin

Teilnahme kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

22. Juli 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

29. Juli 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


THE ROAD TO GOD KNOWS WHERE (GB/D 1990, Regie: Uli M. Schueppel)

Filmreihe Filmspotting Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
THE ROAD TO GOD KNOWS WHERE (GB/D 1990, Regie: Uli M. Schueppel)

30. Juli 2018, 19 Uhr

Kino Arsenal Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

1989 begleitet Regisseur Uli M. Schueppel fünf Wochen lang Nick Cave and The Bad Seeds auf ihrer Tour durch Amerika – ein kräftezehrender Balanceakt von Auftritt zu Auftritt, unterwegs im Tourbus und im Backstagebereich, beim Soundcheck und live auf der Bühne. Momente der Langeweile wechseln sich ab mit denen absoluter Poesie. Schueppel hält all das in sprödem Schwarzweiß mit der 16mm-Kamera fest und wird zum stillen Beobachter der sechs Musiker, unter ihnen Blixa Bargeld. Dabei gelingt ihm eine Intimität, der man sich kaum entziehen kann. Faszinierend folgt man vor allem Nick Cave, dem zerbrechlichen Geschichtenerzähler, bei dem die umjubelten Momente im Scheinwerferlicht die trüben Schatten der realen Tourwelt kaum vertreiben können.

Anlässlich des Konzerts von Nick Cave am 14. Juli in der Berliner Waldbühne bietet der Filmspotting-Termin einen Rückblick in die frühen Jahre der Band.

Im Anschluss Gespräch mit Uli M. Schueppel

Eintritt 8 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. August 2018, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

5. August 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


DIE SWEETHEARTS (BRD 1977, Regie: Klaus Lemke)

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Klaus Lemke und Cleo Kretschmer

DIE SWEETHEARTS (BRD 1977, Regie: Klaus Lemke)

7. August 2018, 20 Uhr

11. August 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. Wie sehr dies zu einem verzerrten Bild von deutscher Filmgeschichte führt, wird am Beispiel von Klaus Lemke deutlich: Der 1940 geborene Filmemacher drehte in den 1970er-Jahren mehrere publikumsträchtige Werke für das Fernsehen. Zentrale Figur und Star seiner meist in Schwabing angesiedelten Komödien ist Ingeborg Maria „Cleo“ Kretschmer. Als vorletzten Film in diesem Quartal wird DIE SWEETHEARTS (BRD 1977) gezeigt. Eine Komödie, in der Cleo die Idee hat, mit ihren drei Freundinnen eine Popgruppe zu gründen.

Einführung: Jan Gympel

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

12. August 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Claymation-Clip WUESTENFILM D 2015, Quelle: SDK

Sommerferienprogramm

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

„Animieren mit Knete und Kreativität”

15. August 2018, 11 bis 15 Uhr

Studio, 1. OG

Mit bunter Knete, Bastelmaterialien und einer großen Portion Kreativität entwickeln die Kinder einen eigenen Trickfilm. Dabei werden sie von den Animationskünstlerinnen und Filmschaffenden Carolina Cruz und Finnja Willner angeleitet. Der gemeinsame Entwurf einer kurzen Geschichte und die Anfertigung der Filmfiguren aus Knete stehen im Mittelpunkt. Anschließend werden sie zum Leben erweckt. Knetanimation (auch bekannt unter dem englischen Begriff Claymation) schafft im Stop-Motion-Verfahren Figuren, die besonders ausdrucksvoll agieren und sich verwandeln können. Auch Unmögliches wird so möglich. Am Ende wird der Clip mit den eigenen Stimmen vertont.

Anmeldung erforderlich über den Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

19. August 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Werkfoto ONE, TWO, THREE (USA 1961, Regie: Billy Wilder) Billy Wilder, Pamela Tiffin, James Cagney und Horst Buchholz  Foto: Heinz Köster, © Deutsche Kinemathek

Lange Nacht der Museen

25. August 2018, 18 bis 2 Uhr

Programm

18.30 und 20.30 Uhr: Stadtspaziergang „Die Filmstadt Berlin”
Dauer: 75 Minuten, Treffpunkt: Museumskasse, EG

19 Uhr, 21 Uhr, 22 Uhr und 23 Uhr: Führung „Blitzlichter auf die deutsche Filmgeschichte”
Dauer: 45 Minuten, Treffpunkt: Eingang Ständige Ausstellung, 3. OG

Eintritt: 18 Euro / ermäßigt 12 Euro, für Kinder bis 12 Jahren frei

Tickets gültig in allen beteiligten Museen

Weitere Informationen unter: www.lange-nacht-der-museen.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

26. August 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


OLDÁS ÉS KÖTÉS (CANTATA PROFANA, HU 1963, Regie: Miklós Jancsó), Quelle: Deusche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
OLDÁS ÉS KÖTÉS (CANTATA PROFANA, HU 1963, Regie: Miklós Jancsó)

27. August 2018, 19 Uhr

Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Der aus bäuerlichen Verhältnissen stammende und erfolgreich arbeitende Herzchirurg Ambrus Járom gerät nach einer von seinem ehemaligen Professor meisterhaft durchgeführten Herzoperation in eine tiefe persönliche Krise. Der junge Arzt beginnt, seinen bisherigen Lebensweg in Zweifel zu ziehen und begibt sich auf eine Reise zu seinen Wurzeln. Der zweite Spielfilm von Miklós Jancsó stellt vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche im sozialistischen Ungarn der 1960er-Jahre die Frage nach Tradition und Moderne und zeigt die Identitätssuche einer Generation auf, während sie dem Sterben von Autoritäten zusieht.

Als Teil der ehemaligen Filmsammlung aus dem Collegium Hungaricum befindet sich OLDÁS ÉS KÖTÉS (HU 1963) seit kurzem im Verleih der Deutschen Kinemathek.

Einführung: Eszter Takács

Eintritt 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

2. September 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. September 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

9. September 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

16. September 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


AMORE (BRD 1978, Regie: Klaus Lemke)

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Klaus Lemke und Cleo Kretschmer

AMORE (BRD 1978, Regie: Klaus Lemke)

21. September 2018, 21 Uhr

23. September 2018, 20.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert jeden Monat bundesdeutsche Fernsehspielfilme, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch mitunter in Vergessenheit zu geraten drohen. Wie sehr dies zu einem verzerrten Bild von deutscher Filmgeschichte führt, wird am Beispiel von Klaus Lemke deutlich: Der 1940 geborene Filmemacher drehte in den 1970er-Jahren mehrere publikumsträchtige Werke für das Fernsehen. Zentrale Figur und Star seiner meist in Schwabing angesiedelten Komödien ist Ingeborg Maria „Cleo“ Kretschmer. In diesem Quartal werden drei wichtige München-Werke des Gespanns Kretschmer-Lemke gezeigt, darunter mit IDOLE (BRD 1976) eine frühe stilbildende Zusammenarbeit (dazu das Debüt von Wolfgang Fierek!) und mit AMORE (BRD 1978) ein Großmarkt-Film, der bei seiner Erstausstrahlung eine Einschaltquote von 52 Prozent erreichte und mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Einführung: Jan Gympel

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

23. September 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


SPIRITS CLOSING THEIR EYES (D 2012, Regie: Nina Fischer, Maroan el Sani)

Filmreihe Filmspotting
Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
SPIRITS CLOSING THEIR EYES von Nina Fischer und Maroan el Sani

24. September 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Die unsichtbaren Folgen der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sind Thema der Videoinstallation „Spirits Closing Their Eyes“ und deren Kinoversion: Interviews werden mit Bildern von Orten und Gesichtern kombiniert, die die Stimmung des Landes nach dem Fall-out spiegeln. In einem älteren Projekt, „10 sec. thinking about the future“, wandte das Künstlerduo Nina Fischer und Maroan el Sani bereits das Verfahren der fotografischen Abbildung zur Visualisierung von Gedanken an. Zwei dieser früheren Filme ergänzen den 2012 produzierten Langfilm. Die Filme der beiden international arbeitenden Medienkünstler sind seit diesem Jahr im Verleih der Deutschen Kinemathek verfügbar, eine Auswahl aus ihrem Werk wird anlässlich der Berlin Art Week im Rahmen von Filmspotting gezeigt.

Im Anschluss Gespräch mit Nina Fischer und Maroan el Sani

Eintritt 8 Euro

 


Internationaler Tag der Gehörlosen

Inklusive Führung durch die Sonderausstellung Zwischen den Filmen

30. September 2018, 14 Uhr

Mit Gebärdensprachendolmetschern/-innen

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

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