Veranstaltungen 2018

Foto Helga Feddersen, Quelle Deutsche KinemathekFilmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

VIER STUNDEN VON ELBE 1
(BRD 1968, Regie: Eberhard Fechner)

19. Januar 2018, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

In den Archiven der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Deutschlands liegt ein kaum bekannter Schatz: Spielfilme teils prominenter Regisseure und/oder Drehbuchautoren, entstanden hauptsächlich in den 1960er- und 1970er-Jahren, als die Rundfunkanstalten zugleich ein Experimentierfeld für Nachwuchsfilmemacher boten. Die entstandenen Produktionen wurden in der Regel nur im Fernsehen gezeigt, erreichten dort allerdings ein Millionenpublikum. Auf diesen weitgehend vergessenen Teil der deutschen Filmgeschichte möchte die von Jan Gympel initiierte und seit diesem Jahr von der Deutschen Kinemathek mitkuratierte Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ hinweisen.

Die Kooperation mit dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums beginnt zum Jahresanfang mit drei Filmen der Drehbuchautorin Helga Feddersen.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. Januar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

VIER STUNDEN VON ELBE 1
(BRD 1968, Regie: Eberhard Fechner)

21. Januar 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

28. Januar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. Februar 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Werner Krauß in DAS CABINET DES DR. CALIGARI, D 1920, Regie Robert Wiene, Quelle Deutsche KinemathekFilmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
DAS CABINET DES DR. CALIGARI von Robert Wiene

29. Januar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Conrad Veidt (1893-1943) wurde mit der Verkörperung von Anti-Helden, Außenseitern und exotischen Grenzgängern zu einem der populärsten und bestbezahlten Stars des deutschen Films. Nach seiner Emigration 1933 drehte er zunächst in Großbritannien und ab 1940 in Hollywood, wo er auch durch die Rollenauswahl seinem Engagement gegen die Nazi-Herrschaft Ausdruck verlieh. Trotz überragender Darstellungen in Filmen wie DER DIEB VON BAGDAD (GB 1940) oder CASABLANCA (USA 1942) ist sein wohl eindrücklichster Filmauftritt der als somnambules Medium Cesare in Robert Wienes expressionistischem Meisterwerk DAS CABINET DES DR. CALIGARI (D 1920).
Anlässlich des 125. Geburtstags des Darstellers am 22. Januar wird der Klassiker in der digital restaurierten Fassung, die 2014 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt wurde, gezeigt.

Einführung: Daniela Sannwald

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. Februar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Ula Stöckl Copyright Jeanne RichterWerkschau Ula Stöckl

9. bis 14. Februar 2018
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ula Stöckl gilt seit ihrem Langfilmdebüt NEUN LEBEN HAT DIE KATZE (BRD 1968) als Pionierin des feministischen Films. Sie verwirklichte über 20 Filme, zu denen sie meist selbst die Drehbücher schrieb und die überwiegend als Eigenproduktionen entstanden. Für ihren bisher erfolgreichsten Film, DER SCHLAF DER VERNUNFT (BRD 1984), erhielt sie den Deutschen Filmpreis und den Preis der Deutschen Filmkritik. Viele ihrer Filme reflektieren weibliche Lebensformen und Erfahrungswelten, zeigen Protagonist/-innen, die sich gesellschaftlichen Zwängen zu entziehen versuchen und sich Erwartungen widersetzen. Eine Werkschau, die einen Ausschnitt aus ihrem vielfältigen Œuvre bietet, würdigt ihr Schaffen und bietet die Gelegenheit zur Neuentdeckung. Ula Stöckl und Filmgäste werden während der Werkschau anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Termine unter: www.arsenal-berlin.de

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Februar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

GEZEITEN (BRD 1970, Regie: Eberhard Fechner)

10. Februar 2018, 21 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

GEZEITEN (BRD 1970, Regie: Eberhard Fechner)

11. Februar 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Plakat Berlinale-Retrospektive, Gestaltung Pentagram DesignBerlinale-Retrospektive
Weimarer Kino – neu gesehen

15. bis 25. Februar 2018
CinemaxX 8, Potsdamer Platz
Zeughauskino, Unter den Linden 2
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die von der Deutschen Kinemathek verantwortete Retrospektive der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin stellt die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum. Vor rund hundert Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und mit der Ausrufung der Weimarer Republik, entwickelte sich eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt. 28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 sind auf der großen Leinwand zu erleben. Die Retrospektive konzentriert sich auf drei thematische Schwerpunkte: „Exotik“, „Alltag“ und „Geschichte“. Mit dieser ersten thematisch orientierten Werkschau der Berlinale zum Weimarer Kino wird der Blick auf diejenigen Filme gelenkt, die nicht zum Kanon zählen. Bekanntere Filme werden in digital restaurierten Fassungen präsentiert und können neu betrachtet werden. Das Genre-Spektrum reicht von der schwungvollen Tonfilmoperette über wortwitzige Komödien bis hin zu sozial und politisch engagierten Filmen.
Ergänzt wird die Retrospektive von zahlreichen Veranstaltungen in der Deutschen Kinemathek.

Informationen und Tickets unter www.berlinale.de

 


Plakat der Ausstellung Die Ufa – Geschichte einer MarkeÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Die Ufa – Geschichte einer Marke“

Berlinale-Spezial: Führung in Englisch

18. Februar 2018, 14 Uhr

 

Während des geführten Ausstellungsrundgangs bekommen die Teilnehmer/-innen anhand von Highlight-Exponaten und Hintergrundinformationen vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Ufa im Kontext deutscher Zeit- und Filmgeschichte vermittelt.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Berlinale-Retrospektive

Blicke in die Archive
Hans Traub und sein „Wörterbuch des Films“

22. Februar 2018, 18 Uhr

Veranstaltungsraum, 4.OG

Rainer Rother und Rolf Aurich stellen das Buch vor und berichten vom Stand der deutschen Filmwissenschaft im Zweiten Weltkrieg.

Eintritt frei

 


Öffentliche inklusive Tastführung durch die Ständige Ausstellung

25. Februar 2018, 14 Uhr

Blinde und sehende Filmenthusiasten entdecken gemeinsam die Welt des bewegten Bildes.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


MEIN TOD IST NICHT DEIN TOD, D 2006, Regie Lars Barthel, copyright Chetna, Quelle ÖFilmFilmreihe Filmspotting– Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
MEIN TOD IST NICHT DEIN TOD von Lars Barthel

26. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ein Mann bekommt von seiner verstorbenen Frau einen mysteriösen Auftrag. Er soll ihre Asche in den Wind streuen, die er vor 15 Jahren in Indien vergraben hat. Seine Reise dorthin ist gleichzeitig auch eine Reise in die Vergangenheit ihrer Liebe. Eingebettet in diese fiktive Rahmenhandlung wird die reale Geschichte dieser Frau erzählt: ihre Ankunft in der DDR, ihr Leben dort als exotisch betrachtetes Wesen. An der Filmhochschule lernt sie einen Filmemacher kennen, sie heiraten und gehen mit ihrer gemeinsamen Tochter erst nach Indien, dann nach West-Berlin. Der biografische Dokumentarfilm von 2006 beschreibt die letzte, erträumte Begegnung zweier Liebender, bei der sich das Reich der Toten mit der Schönheit des Lebens vereint und versöhnt.

Zu Gast: Lars Barthel

Eintritt: 8 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. März 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Buchvorstellung
Die Edelschau

1. März 2018, 19.30 Uhr
Wolf Kino, Weserstraße 59, 12045 Berlin

 

Alfred Edel war ein unvergleichlicher Schauspieler. Obendrein Redner, Philosoph, Mensch. Ein Abend mit Alfred Edel, Arnold Hau, Mr. Tremble, zwei Zaren, Milchkännchen und Fischstäbchen.

Hosts: Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, Herausgeber von „Das Edelbuch“ (2004)

In Kooperation mit dem Verbrecher Verlag

Eintritt: 8 Euro / 7 Euro ermäßigt

 


DIE REISE NACH SUNDEVIT, DDR 1966, Regie Heiner Carow copyright DEFA-Stiftung, Horst BlümelFilmreihe
Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

1. bis 31. März 2018
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Das deutsche Nachkriegskino hat eine Reihe von Kinderfiguren hervorgebracht, die einen neuen, anderen Blick auf die Welt anbieten. Schon in den ersten, noch in den Ruinen der unmittelbaren Nachkriegszeit gedrehten Filmen wie z.B. DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (I/F/D 1948, Regie: Roberto Rossellini) sind sie Kronzeugen für gesellschaftliche Defizite oder auch Utopien. Durch Kinderaugen lassen sich die Wirklichkeit mit ihren Missständen und den Nachwirkungen der Geschichte, aber auch der unmittelbare Alltag in ungewohnter Perspektive darstellen – auch in ästhetischer Hinsicht. Kinderblicke, so zeigt die Reihe mit zwölf Spielfilmen, sind von besonderem Reiz für ein Kino, das nach neuen Formen sucht, um der zeitgenössischen Lebensrealität Ausdruck zu verleihen. Dabei stehen bekannte Werke wie z.B. ALICE IN DEN STÄDTEN (BRD 1974, Regie: Wim Wenders) und DIE REISE NACH SUNDEVIT (DDR 1966, Regie: Heiner Carow) neben Wiederentdeckungen wie PEPPERMINT FRIEDEN (BRD 1983, Regie: Marianne S. W. Rosenbaum), BÜBCHEN (BRD 1968, Regie: Roland Klick) oder DIE LETZTEN JAHRE DER KINDHEIT (BRD 1979, Regie: Norbert Kückelmann). Viele der gezeigten Filme stammen aus dem Verleih der Deutschen Kinemathek, so auch DIE KINDER AUS NR. 67 (BRD 1980, Regie: Ursula Barthelmess, Werner Meyer), der erstmals in der digitalen Fassung präsentiert wird.
Die Filmreihe kann ab März 2018 im Filmverleih der Deutschen Kinemathek gebucht werden.

Termine unter: www.dhm.de/zeughauskino

Eintritt: 5 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Plakat der Ausstellung Die Ufa – Geschichte einer MarkeÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Die Ufa – Geschichte einer Marke“

11. März 2018, 14 Uhr

 

Während des geführten Ausstellungsrundgangs bekommen die Teilnehmer/-innen anhand von Highlight-Exponaten und Hintergrundinformationen vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Ufa im Kontext deutscher Zeit- und Filmgeschichte vermittelt.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

IM FAHRWASSER (BRD 1971, Regie: Georg Tressler)

25. März 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


DIE REISE NACH LYON, BRD 1980, Regie Claudia von Alemann, Quelle Deutsche KinemathekFilmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
DIE REISE NACH LYON von Claudia von Alemann

26. März 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Elisabeth, eine junge Historikerin, kommt in Lyon an, Mann und Kind hat sie zurückgelassen, um mit offenen Augen und Ohren die Stadt als Schauplatz zu durchstreifen. Ausgangpunkt ist das Tagebuch der Flora Tristan, einer französischen Sozialistin und Feministin des frühen 19. Jahrhunderts, die die Aktivisten und Denker ihrer Zeit wesentlich beeinflusst hat, danach aber in Vergessenheit geriet. Um ihr Leben so sinnlich wie möglich zu rekonstruieren, versucht Elisabeth, es akustisch über aufgenommene Töne und Geräusche erfahrbar zu machen – ein Echo der Geschichte, das zum Spiegel der eigenen Gegenwart wird.
Anlässlich des 75. Geburtstags der Regisseurin wird DIE REISE NACH LYON (BRD 1980) in ihrer Anwesenheit erstmals als digitale Fassung aufgeführt.

Zu Gast: Claudia von Alemann

Eintritt: 8 Euro

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

IM FAHRWASSER (BRD 1971, Regie: Georg Tressler)

28. März 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 

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