Veranstaltungen 2017

Lehrerfortbildung
„Andere Filme – anders sehen (lernen)!“

20. Oktober 2017, 9 bis 14 Uhr

Filmbildung in der Schule mit Stummfilmen. Für Lehrkräfte der Grundschule und Sekundarstufe I

 

Eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit den Schulkinowochen Berlin
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.fortbildung-regional.de

 


Führung für Kinder und Familien: „Trick und Technik“
Programm zum KinderKulturMonat 2017

22. Oktober 2017, 14 Uhr

 

Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen, und welche Tricktechniken wurden früher im Film verwendet? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Trick und Filmtechnik bekommen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung. Die Führung beginnt bei den deutschen Filmpionieren, durchwandert die frühen Jahre des deutschen Kinos und erklärt die Anfänge des Tonfilms. Anhand von Filmen wie dem Klassiker METROPOLIS wirde die Technik der Einzelbildanimation in Handarbeit illustriert.

8 bis 12 Jahre

Führung nach Anmeldung kostenfrei

Anmeldung: anmeldungen@kinderkulturmonat.de

 


Film:ReStored_02
Das Filmerbe-Festival

26. bis 29. Oktober 2017
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

 

Vom 26. bis zum 29. Oktober 2017 richtet die Deutsche Kinemathek für den Kinematheksverbund die zweite Ausgabe des Filmerbe-Festivals „Film:ReStored“ im Filmhaus am Potsdamer Platz aus. Begleitet wird das Filmprogramm von einer Tagung mit internationalen Gästen. Am 27. Oktober, dem UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes, wird im Rahmen des Festivals der Kinopreis des Kinematheksverbundes verliehen. An vier Tagen bietet „Film:ReStored_02“ mit dreizehn öffentlichen Filmvorführungen die Gelegenheit, Schätze der deutschen Filmgeschichte überwiegend als digitale Weltpremieren zu erleben. Eröffnet wird das Festival am 26. Oktober mit OSTKREUZ (D 1991, Regie: Michael Klier) und dem Klassiker ALICE IN DEN STÄDTEN (BRD 1974, Regie: Wim Wenders). Die Vorträge und Werkstattberichte, die Einblicke in die praktische Digitalisierungsarbeit und ihre Fragestellungen bieten, widmen sich in diesem Jahr der Zusammenarbeit von Rechteinhabern, Filmemachern, Archiven und Dienstleistern.

 

 

Mit Filmen von
Helmut Käutner, Harun Farocki, Konrad Wolf, Hansjürgen Pohland u. a.

 

Mit Vorträgen, Werkstattberichten und Einführungen von
Michal Bregant, Martin Koerber, Volker Pantenburg, Thomas Worschech, Wim Wenders u. a.
Weitere Informationen zum Film- und Tagungsprogramm unter: www.film-restored.de

 

Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek für den Kinematheksverbund
Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
In Kooperation mit Fédération Internationale des Archives du Film (FIAF)

 

Teilnahme | Anmeldung:
Teilnahme (Tagung und Filmprogramm) kostenfrei
Anmeldung erforderlich bis zum 18.10.2017 unter filmrestored@deutsche-kinemathek.de

Karten nur für das Filmprogramm können im regulären Ticketverkauf beim Kino Arsenal erworben werden: www.arsenal-berlin.de

 


Verleihung des Kinopreises des Kinematheksverbundes 2017
Preisverleihung und Empfang im Rahmen von „Film:ReStored_02. Das Filmerbe-Festival“

27. Oktober 2017, 20 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die Vergabe des Kinopreises des Kinematheksverbundes erfolgt am 27. Oktober 2017 im Rahmen der zweiten Ausgabe des Festivals „Film:ReStored". Der Preis, der jährlich kommunale Kinos und filmkulturelle Intitiativen für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland würdigt, wird in diesem Jahr erneut mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro vergeben.

Zusätzlich wird der undotierte Ehrenpreis des Kinematheksverbundes für Verdienste um die Filmkultur und das Filmerbe verliehen. Der Preis würdigt das Engagement von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich für eine vielfältige Filmkultur und das Filmerbe einsetzen, und wird von den Mitgliedern des Kinematheksverbundes direkt vergeben. Kinos konnten sich bis zum 30. Juni 2017 für den Kinopreis bewerben.

Die Teilnahme an der öffentlichen Verleihung des Kinopreises 2017 des Kinematheksverbundes ist kostenfrei.

 


Herbstferienprogramm
Workshop „Auf den Spuren von Prinz Achmed. Animation mit Schere, Licht und Fantasie“

28. Oktober 2017, 12 bis 16 Uhr
Ständige Ausstellung und Studio, 1. OG

 

Während der Herbstferien sind alle Trickfilm-Enthusiasten zu einem Workshop der besonderen Art eingeladen: In der Tradition der deutschen Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger und anlässlich des Internationalen Tags der Animation entsteht eine fantasiereiche Geschichte im Stil des Silhouettenfilms. Bei der Animationstechnik des Silhouetten- oder Scherenschnittfilms werden die Schattenrisse von selbst angefertigten Papierfiguren – Pflanzen, Tiere, Fabelwesen – oder anderen Materialien auf einer von unten beleuchteten Glasfläche in der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt und mit digitaler Technik zu einem Trickfilm montiert. Vor farbig gestalteten Hintergründen entsteht so eine Geschichte, die von Reinigers Meisterwerk DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED (D 1926) und anderen Trickfilmgeschichten inspiriert sein kann.

Ab 10 Jahren

Anmeldung erforderlich beim Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 27 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin
Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Robby Müller – Master of Light”

29. Oktober 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
DER LETZTE MANN (D 1924) von Friedrich Wilhelm Murnau
Buchpräsentation und Filmvorführung

30. Oktober 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Das Schicksal eines alt gewordenen Hotelportiers zur Zeit der Jahrhundertwende in Berlin, der degradiert wird und seine geliebte Uniform mit der Kluft eines Toilettenwärters tauschen muss. Murnaus herausragendes Stummfilmdrama kommt mit wenigen Zwischentiteln aus, die „entfesselte“ Kamera Karl Freunds schafft eine Bildsprache, die das Innenleben des Portiers, zugleich Würde und Demütigung, widerspiegelt. Das Happy-End – der alte Mann beerbt einen in seinen Armen sterbenden Millionär – wurde Murnau aufgezwungen, aber er inszenierte es mit ironischer Übertreibung. Giuseppe Becce komponierte für die Uraufführung die Musik, die für die Restaurierung des Films neu bearbeitet wurde. Becce war in den 1920er-Jahren nicht nur als Komponist für Spielfilme bekannt, sondern auch als Autor des Allgemeinen Handbuchs der Film-Musik, mit dem er Standards für die Musikbegleitung von Stummfilmen setzte. Die Musikwissenschaftlerin Maria Fuchs hat das Handbuch zur Grundlage ihrer Untersuchung über Theorie und Praxis der Stummfilmmusik gemacht.

Anschließend: Filmgespräch mit Maria Fuchs
Eintritt: 7,50 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

2. November 2017, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

5. November 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

12. November 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

19. November 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

26. November 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
ROGUES' REGIMENT und DER MANN OHNE GESICHT von Robert Florey

27. November 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Whit Corbett wird nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Suche nach dem SS-Schergen Martin Bruner in die Fremdenlegion nach Französisch-Saigon geschickt. Doch wie soll er diesen „Mann ohne Gesicht“ dort ausfindig machen, der doch auf allen Fotos nur von hinten abgebildet und nun unter neuem Namen untergetaucht ist? ROGUES' REGIMENT (USA 1948) ist ein hochkarätig besetzter politischer Thriller in einer charakteristischen Melange aus Film Noir, Drama, Kriegs- und Agentenfilm, Action und Exotismus, wie sie typisch für ihre Entstehungszeit ist. Die deutsche Synchronfassung DER MANN OHNE GESICHT wurde jeglichen politischen Gehalts beraubt, Nationalsozialisten kommen darin nicht mehr vor. In der direkten Gegenüberstellung von Original und selten gezeigter Synchronisation wird deutlich, dass die 1954 entstandene deutsche Fassung von Robert Floreys Film – ähnlich wie CASABLANCA (USA 1942) und NOTORIOUS (USA 1946) – ein Lehrstück in Sachen „Verfälschung durch Synchronisation“ ist.

 

Einführung: Nils Daniel Peiler
Eintritt: 7,50 Euro

 


Lehrerfortbildung
„Filmpraktisches Arbeiten im Unterricht: Trailer – Storyboard – Trickfilm“

29. November 2017, 14.30 Uhr bis 18 Uhr

 

Eine Fortbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufen (Fremdsprache Französisch) in Zusammenarbeit mit Regionale Fortbildungen Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.fortbildung-regional.de

 


Lehrerführung
Exklusiv für Lehrer: Führung durch die Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“

30. November 2017, 17 Uhr

Anmeldung: Museumsdienst Berlin
Tel. +49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin
Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. Dezember 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Abschlusspräsentation und Gespräch „Brechts Filmerbe in der Akademie der Künste“

5. Dezember 2017, 19 Uhr
Akademie der Künste / Plenarsaal, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

 

Die Veranstaltung in der Akademie der Künste bildet den Abschluss des Projekts „Sicherung und Digitalisierung des filmischen Bestands des Bertolt-Brecht-Archivs“. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek und gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien wurde in den vergangenen zwei Jahren die in ihrer Zusammensetzung einzigartige Sammlung von Filmen aus der Zeit zwischen den 1920er- und späten 1970er-Jahren gesichert und anschließend digitalisiert. Die Filme gewähren Einblicke in die Inszenierungsarbeit Brechts, in private Lebensmomente und die Rezeption seines Werkes.
Die Projektmitarbeiterinnen Anja-Christin Remmert und Maxi Zimmermann stellen den Filmbestand sowie das Projekt und seine Ergebnisse vor.

Einführung: Erdmut Wizisla
Anschließend: Gespräch mit Martin Koerber, Jenny Schall, Johanna Schall und Bernd Stegemann
Moderation: Cornelia Klauß

Eintritt frei

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Dezember 2017, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Filmreihe  „A City Called Home – 10 Filme aus Berlin in L.A. / 10 Filme aus L.A. in Berlin“
Eröffnungsfilm
PRIVATE PROPERTY
USA 1960, Regie: Leslie Stevens

7. Dezember 2017, 20 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Fünfzig Jahre Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles – dieses Jubiläum begehen das UCLA Film and Television Archive und die Deutsche Kinemathek mit einem transatlantischen Filmprogramm-Austausch. Ende September 2017 reisten zehn Filme aus dem Archiv der Deutschen Kinemathek nach Los Angeles und boten den Zuschauern dort die Möglichkeit, wenig bekannte Filmschätze zu entdecken, in denen Berlin als besetzte, geteilte und schließlich wiedervereinigte Stadt eine tragende Rolle spielt. Am 7. Dezember beginnt im Kino Arsenal das Programm mit zehn Filmen aus Los Angeles. Die von Jan-Christopher Horak (UCLA) präsentierten Werke spiegeln die Diversität der kalifornischen Filmstadt wider: Darunter sind Film-Noir-Klassiker wie DOUBLE INDEMNITY (USA 1944, Regie: Billy Wilder), PITFALL (USA 1948, Regie: André de Toth) und CRY DANGER (USA 1951, Regie: Robert Parrish), aber auch Filme von Latinos, Native Americans und schwarzen Filmemachern, die das kreative Filmschaffen abseits der Hollywood-Studios repräsentieren, wie zum Beispiel RUN, TECATO, RUN (USA 1979, Regie: Efrain Gutierrez), THE EXILES (USA 1961, Regie: Kent MacKenzie) und KILLER OF SHEEP (USA 1978, Regie: Charles Burnett). Filme wie THE BIGAMIST (USA 1953, Regie: Ida Lupino), PRIVATE PROPERTY (USA 1960, Regie: Leslie Stevens), THE PROWLER (USA 1951, Regie: Joseph Losey) und A WOMAN UNDER THE INFLUENCE (USA 1974, Regie: John Cassavetes) zeigen eine Stadt abseits des Glamourösen, bewohnt von Verzweifelten, Verweigerern und zerrütteten Familien.

Zu Gast: Prof. Jan-Christopher Horak (UCLA)

Die Filmreihe wird in Kooperation mit dem UCLA Film and Television Archive gezeigt.

 

Informationen zum Programm der Filmreihe (7.–14.12.2017) unter www.berlin-losangeles.com

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. Dezember 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Dezember 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


50 Jahre Bibliothek der Deutschen Kinemathek
Jubiläumsfeier mit Überraschungsprogramm

14. Dezember 2017, 18 Uhr
Bibliothek, 5. OG

Eintritt frei

 


Kuratorenführung durch die Ausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“

14. Dezember 2017, 18 Uhr

Anmeldung am 14.12. an der Museumskasse

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

17. Dezember 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
I WALKED WITH A ZOMBIE (USA 1943) von Jacques Tourneur

18. Dezember 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ein reicher Pflanzer auf der westindischen Insel Sankt Sebastian wirbt die Krankenpflegerin Betsy Connell für seine mysteriös erkrankte Frau an. Ist die Ursache des hohen Fiebers, das Jessica Holland in beinahe ohnmächtigem Zustand dämmern lässt, ein böser Zauber oder seelisch bedingt? Jacques Tourneur schuf ein Filmpoem voller Voodoo-Magie und Traumvisionen, dessen Suggestionskraft bis heute wirkt. Das Filmfestival Locarno widmete dem verkannten französischen Regisseur, der in den USA vor allem B-Movies drehte, kürzlich eine Retrospektive und konnte dafür auf Material aus dem Filmarchiv der Deutschen Kinemathek zurückgreifen.

Einführung: Gerhard Midding
Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

31. Dezember 2017, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

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