Veranstaltungen 2017

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
Zwei Dokumentaristen auf einen Blick: Jürgen Böttcher und Peter Nestler

27. März 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Die Filmemacher Jürgen Böttcher und Peter Nestler, der eine in der DDR lebend, der andere zunächst in der BRD und später in Schweden, haben sich seit den 1960er-Jahren mit ähnlichen Themen auseinandergesetzt: Arbeit, Produktionsabläufe, Menschen im Verhältnis zu ihrer Umwelt, Unterdrückung. Ihre Perspektiven und filmischen Herangehensweisen jedoch sind unterschiedlich. Der Verleih der Deutschen Kinemathek hat den beiden Dokumentarfilmern eine Programmreihe gewidmet, in der ihr außergewöhnliches Schaffen in ein Verhältnis zueinander gesetzt wird. Das Programm vereint drei Filme der beiden Filmemacher, die das Thema Freizeit als Kehrseite eines zuweilen sehr harten Arbeitsalltags in den Blick rücken; Aktivitäten zwischen Zerstreuung und Sinnstiftung werden dokumentiert.
In EIN ARBEITERCLUB IN SHEFFIELD (BRD 1965) zeigt Peter Nestler, welche soziale und kulturelle Funktion ein solcher Ort für die Arbeiterschaft haben kann. Jürgen Böttcher porträtiert in WÄSCHERINNEN (DDR 1972) junge Frauen zwischen sozialistischer Planerfüllung und eigenen Träumen. In DREI VON VIELEN (DDR 1961) stellt er drei Arbeiter vor, die in ihrer Freizeit malen.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

2. April 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe im Rahmen der Ausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“
UNDER THE SKIN
(GB, USA, CH 2003, Regie: Jonathan Glazer, OmU)

2. April 2017, 18 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

 

Eine schöne junge Frau fährt mit einem Lieferwagen scheinbar ziellos durch Schottland und spricht junge Männer an. Sie ist nicht von dieser Welt und betrachtet die Menschen mit den Augen eines Aliens. Die, die zu ihr in den Wagen steigen, verschwinden in der Dunkelheit.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

6. April 2017, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG
Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Vortrag mit Diskussion im Rahmen der Ausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“
40 Jahre Voyager Golden Records

6. April 2017, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Seit 1977 sind die beiden Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 im Weltall unterwegs und erforschen das äußere Planetensystem der Erde und den interstellaren Raum. Mit der Weltraumreise ist auch eine Botschaft für mögliche extraterrestrische Intelligenzen verknüpft: Mit an Bord sind die „Voyager Golden Records“, Datenplatten, die etwaige Außerirdische anhand von Grafiken, Fotografien und Sound-Files über die Menschheit informieren sollen. Doch was würde passieren, wenn die Golden Records tatsächlich von Außerirdischen rezipiert würden? Welches Selbstbild der Menschheit wird anhand der Klangbeispiele transportiert? Der Komponist, Klangkünstler und Autor Frieder Butzmann (Filmgeräusch: Wahrnehmungsfelder eines Mediums) wird anhand von Soundbeispielen den kosmischen Klängen und ihrer Darstellung des menschlichen Daseins nachspüren.

Vortrag: Frieder Butzmann

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

9. April 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Osterferienprogramm
Handyfilm-Workshop „Breaking News! – Außerirdische am Potsdamer Platz …”

11. April, 11 bis 15 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
T +49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
Teilnahme kostenfrei

Ab 12 Jahren

 


Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“

16. April 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

23. April 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR
(UdSSR 1929, Regie: Friedrich Ermler)

24. April 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ein russischer Arbeiter bleibt nach dem Erstem Weltkrieg und dem Bürgerkrieg traumatisiert und ohne Gedächtnis auf einer kleinen Bahnstation hängen. Zehn Jahre später werden durch eine Frau am Fenster eines haltenden Zuges seine Erinnerungen wieder lebendig, und er begibt sich auf die Suche nach seinem alten Leben. Aber nichts ist wie früher, das frühere Sankt Petersburg ist zum sozialistischen Leningrad geworden. In der neuen Gesellschaft findet der Mann nicht nur sein Gedächtnis und schließlich seine Ehefrau wieder, sondern entwickelt auch ein neues soziales Bewusstsein. Friedrich Ermlers DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR (Oblomok imperii, UdSSR 1929) ist ein überzeugendes Beispiel für ein eigenes Genre von Filmen, das zwischen 1924 und 1932 in der nachrevolutionären Sowjetunion entstand und die Idee des „Neuen Menschen“ mit filmischen Mitteln in Szene setzte. Einige dieser Filme haben Rainer Rother, Künstlerischer Leiter der Deutschen Kinemathek, und der Filmhistoriker Alexander Schwarz für die DVD Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland ausgewählt, die nun zusammen mit einem umfangreichen Booklet in der filmedition suhrkamp erschienen ist. Die digitalisierten, neu übersetzten und zum großen Teil neu vertonten Filme sind im Verleih der Deutschen Kinemathek verfügbar.

Einführung: Rainer Rother und Alexander Schwarz

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

30. April 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Mai 2017, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG
Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Eine Matinee anlässlich des 25. Todestages von Marlene Dietrich
MARLENE
(BRD, F, ČSSR 1984, Regie: Maximilian Schell)
Film und szenische Lesung

7. Mai 2017, 11.30 Uhr 
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Am 6.Mai 1992 verstarb Marlene Dietrich in Paris. Zu ihrem 25. Todestag richtet die Deutsche Kinemathek eine Matinee aus und zeigt die Dokumentation MARLENE von Maximilian Schell. Der Regisseur und Schauspieler, der Marlene Dietrich seit den 1960er-Jahren kannte, konnte den Star auch im Zusammenhang mit seinem Film nicht davon überzeugen, noch einmal vor die Kamera zu treten. Vertraglich wurde Marlene Dietrich zugesichert, dass nur ihre Stimme zu hören sein würde. Maximilian Schell behalf sich mit historischen Aufnahmen und ließ die Pariser Wohnung der Dietrich im Studio nachbauen. Dank seiner besonderen Interviewtechnik gelang ihm ein einprägsames Porträt des Jahrhundertstars.

Vor der Filmvorführung lesen die Schauspieler Claudia Michelsen und Ulrich Matthes aus dem Briefwechsel zwischen Marlene Dietrich und Maximilian Schell, der anlässlich der Produktion von MARLENE entstand. Die Korrespondenz gehört zum Nachlass der Diva, der von der Marlene Dietrich Collection Berlin in der Deutschen Kinemathek verwahrt wird.

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung mit thematischem Schwerpunkt „Marlene Dietrich“
Anlässlich des 25. Todestages von Marlene Dietrich

7. Mai 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945
Ein Symposium

11. bis 12. Mai 2017
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Im 100. Jubiläumsjahr der Ufa beschäftigt sich dieses mit deutschen und internationalen Wissenschaftlern besetzte Symposium sowohl mit den Filmen der Jahre 1933 bis 1945 als auch mit neuen Aspekten der Unternehmensgeschichte. Als vertikal strukturierter Konzern forcierte die Ufa innerhalb des nationalsozialistischen Wirtschaftssystems Effizienz und Modernität und kontrollierte einige Jahre lang die kommerzielle Filmverbreitung in Teilen Europas. Der imperiale Anspruch wie das Bemühen um die Filmkunst spiegeln sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg in der Baugeschichte und -planung des imposanten Babelsberger Studiogeländes sowie in der ersten staatlichen Filmakademie in Deutschland wider. Der filmkünstlerische Nachwuchs sollte dort praktisch und durch die Angebote der Ufa-Lehrschau theoretisch ausgebildet werden. Die Ufa-Studios waren während des Krieges auch Einsatzort zahlreicher Zwangsarbeiter.
Was ist das „Erbe“ der Ufa? In einem Epilog werden Fragen gestellt zur versuchten Entflechtung und Neuverflechtung der Ufa-Strukturen nach dem Zweiten Weltkrieg, nach kritischer Auseinandersetzung in den Medien, dem Umgang mit dem Filmbestand und dem Weiterwirken der Bilder.

Begleitet wird das Symposium von einer Filmreihe, die vom 12. bis 14. Mai 2017 im Kino Arsenal stattfindet.

Anmeldung bis zum 5. Mai unter ufa-symposium@deutsche-kinemathek.de

Das Symposium wird von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen konzipiert und gemeinsam mit der UFA veranstaltet.

Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

14. Mai 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Internationaler Museumstag

21. Mai 2017, 10 bis 18 Uhr

Freier Eintritt in alle Ausstellungen

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. Mai 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

28. Mai 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
BERLIN – 2. JUNI 67 (BRD 1967, Regie: Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow)
IHRE ZEITUNGEN (BRD 1968, Regie: Harun Farocki)

29. Mai 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Vor fünfzig Jahren, am 2. Juni 1967, wurde der Student Benno Ohnesorg in Berlin bei einer Demonstration gegen den Besuch des persischen Schahs von einem Polizisten erschossen. Der Vorfall politisierte und radikalisierte viele junge Menschen, die begonnen hatten, gegen eine autoritäre Politik aufzubegehren. „1968“ gilt als Synonym für diese Bewegung, die sich gegen ungebrochene NS-Kontinuitäten in Politik und Wirtschaft ebenso richtete wie gegen die aggressive Militärpolitik der USA in Vietnam und die zeitgenössischen Medien als Verbündete der Repression. BERLIN – 2. JUNI 67 (BRD 1967) ist ein einzigartiges Dokument über die Vorgänge und Reaktionen auf die Ermordung Ohnesorgs. IHRE ZEITUNGEN (BRD 1968) kann als Versuch gelten, in dieser sozialen Situation mit filmischen Mitteln aufzuklären und zu agitieren. Ergänzt werden beide Filme durch Dokumente aus der Berliner polizeihistorischen Sammlung und dem DDR-Wochenschau-Archiv.

Zu Gast: Thomas Giefer

Eintritt: 7,50 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. Juni 2017, 17 Uhr
Bibliothek, 5. OG
Kostenlos, ohne Voranmeldung

 


Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung

1. Juni 2017, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. Juni 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

11. Juni 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. Juni 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
PYGMALION
(NL 1937, Regie: Ludwig Berger)

19. Juni 2017, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

George Bernhard Shaws Bühnenstoff über den Sprachwissenschaftler Higgins, der ein Blumenmädchen zu einer salonfähigen Dame erzieht, ist nicht zuletzt durch die Musical-Adaption My Fair Lady mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle bekannt geworden. Ludwig Bergers Verfilmung, die 1937 in den Niederlanden entstand, ist hingegen weitgehend unbekannt, auch wenn sie bei Kritik und Publikum sehr erfolgreich war. Die Deutsche Kinemathek hat das Werk zusammen mit dem EYE Filminstitut in Amsterdam im Rahmen des Projekts „Künste im Exil“ digital restauriert und bringt diese Fassung nun erstmals in Deutschland auf die Leinwand.

Zu Gast: Dr. Heike Klapdor

Eintritt: 7,50 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. Juni 2017, 14 Uhr
Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Lehrerführung
Exklusiv für Lehrer: Kuratorenführung durch die Ständige Ausstellung mit anschließendem Gespräch

29. Juni 2017, 17 Uhr

Anmeldung: Museumsdienst Berlin
Tel. +49 (0)30 247 49-888
E-Mail: museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

Teilnahme kostenfrei

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