Veranstaltungen

Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Veranstaltungsraum 4. Etage
Eintritt frei

 

Samstag, 8.2.2014, 16 Uhr
Buchvorstellung
The Berlin School: Films from the Berliner Schule

In the mid-1990s, a small group of Berlin-based auteur filmmakers emerged, building from what we can see now, twenty years on, was the intellectual rubble of the Wall. The three founding figures of what came to be known as The Berlin School, Thomas Arslan, Angela Schanelec, and Christian Petzold, all studied at the film school dffb (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin), but their allegiance was to each other as filmmakers, not as members of a collective movement. This book, which accompanied the 2013 MoMA film series co-organized by the book’s authors Rajendra Roy and Anke Leweke, provides a platform for the filmmakers, as well as scholars and critics, and adds new chapters of the rich and complex written history of auteur filmmaking in Germany.
The authors debated their newly-released book with Angela Schanelec, Thomas Arslan and other filmmakers of the Berlin School.

In English

 

Samstag, 8.2.2014, 18 Uhr
Retrospektive
Panel discussion on Aesthetics of Shadow

The 2014 Retrospective "Aesthetics of Shadow" focused on cinematic lighting. It was an exploration of lighting styles from Japanese, American, and European films between 1915 and 1950.
The point of departure for this year’s Retrospective were considerations resulting from research on Japanese film conducted by Daisuke Miayo, Associate Professor at the University of Oregon. Here, he talked with Kevin Brownlow (Photoplay Productions) and Prof. Fabienne Liptay (University of Zurich) about aesthetic and technical developments in lighting in Japan, Germany, and the U.S.

In English

 

Sonntag, 9.2.2014, 16 Uhr
Retrospektive
Arbeit am filmischen Licht
Gespräch zwischen Michael Ballhaus und Christoph Hochhäusler

Mit Blick auf die diesjährige Retrospektive „Aesthetics of Shadow. Lighting Styles 1915–1950" reflektierten der Kameramann Michael Ballhaus und der Regisseur Christoph Hochhäusler im Gespräch ihre Arbeit mit Licht und die Gestaltung von Schatten in ihrem Werk. Hochhäusler, Regisseur von Filmen wie FALSCHER BEKENNER (D 2005) und EINE MINUTE DUNKEL (D 2011), veröffentlicht außerdem filmpublizistische Arbeiten und ist Gründer sowie Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver. Michael Ballhaus gehört zu den bedeutendsten Kameramännern weltweit. In seinem jüngsten Filmprojekt 3096 TAGE (D 2013, Regie: Sherry Hormann) drehte er ausschließlich bei künstlichem Licht und auf engstem Raum. Der Dialog über die atmosphärische Bedeutung von Licht und Schatten, den gegenwärtigen technischen Wandel und die Anforderungen an Drehort, Ausrüstung und Tageszeiten wurde von Rainer Rother, dem Künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek, moderiert.

Im Anschluss waren alle Teilnehmer der Veranstaltung herzlich zu einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Licht und Schatten. Am Filmset der Weimarer Republik“ eingeladen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der OSRAM GmbH

 

Montag, 10.2.2014, 18 Uhr
Blicke in die Archive
DAS CABINET DES DR. CALIGARI. Wirkungsgeschichte, Quellenforschung und Restaurierung

DAS CABINET DES DR. CALIGARI (D 1920, Regie: Robert Wiene) ist ein Klassiker der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Er ist aber auch ein Musterbeispiel dafür, wie Filmarchive, Filmhistoriker und selbst die Mitarbeiter des CALIGARI miteinander und oft auch aneinander vorbei jeweils eigene und neue Mythen zur Genese des Films konstruieren.Wie überdauerte der Film in den Archiven, und welche Rolle spielten das gesellschaftspolitische Klima und die technologische Entwicklung bei den Rekonstruktionen des Films? Welche Dynamik entwickelten neu aufgefundene filmbegleitende Materialien? Wie ist der aktuelle Forschungsstand zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des CALIGARI? Und vor allem: Welche Erkenntnisse können aus der jüngsten Restaurierung von 2013/14 gezogen werden?
Anke Wilkening, Restauratorin der Friedrich-Wilhlem-Murnau-Stiftung, Olaf Brill, Autor des Buches Der CALIGARI-Komplex, sowie Martin Koerber und Werner Sudendorf von der Deutschen Kinemathek warfen einen Blick in die Archive und diskutierten filmpublizistische und filmarchivarische Bewertungen. Anke Wilkening stellte beispielhaft die neue, digital restaurierte Fassung von Robert Wienes Filmklassiker vor. 

In deutscher Sprache

 

Mittwoch, 12.2.2014, 18 Uhr
Homage
In conversation with Ken Loach

In his half-century of making movies, Ken Loach has demonstrated extraordinary continuity while, at the same time, always exploring innovative new cinematic methods. Even as a young director at the BBC, Loach attracted attention with his 1966 film CATHY COME HOME (GB 1966). And it is still considered one of the most influential films ever produced for television. Since then, Loach has displayed enormous passion for exploring the everyday life of people with vivid narratives, as well as the courage to stir up controversy with his realistic depictions of the margins of society. He does this with bold films on the cusp between documentary and fiction, and his occasional use of non-professional actors is characteristic of his approach.
In 2014, the Berlin International Film Festival honored Ken Loach for his exceptional body of work with an Honorary Golden Bear. Here Ben Gibson, director of The London Film School, spoke with Loach about his films and his working methods.

In English

 

Donnerstag, 13.2.2014, 18 Uhr
Blicke in die Archive
Vorstellung des Projekts EFG1914
Podiumsgespräch und Kurzfilmprogramm mit musikalischer Begleitung

Im Rahmen des Projekts „European Film Gateway 1914" (EFG1914) werden von 26 Partnern – darunter 21 europäische Filmarchive und Kinematheken – rund 650 Stunden Filmmaterial sowie 5.600 filmbegleitende Dokumente über den Ersten Weltkrieg digitalisiert. Das Filmmaterial aus dieser Zeit, welches sich in den unterschiedlichen Archiven erhalten hat, wird gebündelt und über das Internet-Portal www.europeanfilmgateway.eu weltweit verfügbar gemacht. Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt EFG1914 wird vom Deutschen Filminstitut koordiniert.
Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts, und Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Herausgeber des Buches Der Erste Weltkrieg im Film, sprachen über die Erfahrungen mit diesem Großprojekt und dessen Ergebnisse. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Vorführung ausgewählter kurzer Stummfilme, die für das Projekt EFG1914 digitalisiert wurden. Günter A. Buchwald begleitete sie musikalisch.

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