Stefan Ripplinger

I can see now. Blindheit im Kino

Filit 3. Herausgegeben von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Verbrecher Verlag, Berlin 2008
71 Seiten, 9 Abbildungen, 11 Euro
ISBN 978-3-940426-18-5

 

Friedrich Wilhelm Murnaus DER GANG IN DIE NACHT, Charlie Chaplins CITY LIGHTS, Arthur Penns THE MIRACLE WORKER, Akira Kurosawas RAN oder PROOF von Jocelyn Moorhouse sind Spielfilme, die Blinde zeigen. Blinde und Blindheit gehören zu den ältesten Motiven überhaupt im Kino. In ihnen denkt das Kino über sich selbst nach. Seine oft für allzu selbstverständlich gehaltenen Voraussetzungen, die Behauptung, es könne sehen, ja das Sehen lehren, die Rede von der Kamera als von einem Auge, all das steht im Motiv des Blinden und der Blindheit auf der Probe oder zumindest zur Debatte.

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