Periodika

Von 2007 bis 2010 gab die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen die Zeitschrift Recherche Film und Fernsehen (RFF) heraus. Sie erschien zweimal jährlich und stand in der Kontinuität von FilmGeschichte, dem seit 1991 veröffentlichten früheren Periodikum des Hauses.

Die Themen von Recherche Film und Fernsehen spiegelten die Arbeitsschwerpunkte der Deutschen Kinemathek wider: die Mediengeschichte von Film und Fernsehen. Die Zeitschrift richtete den Blick aber auch auf aktuelle Ereignisse, Produktionen und Tendenzen. RFF beschäftigte sich mit den Schnittstellen zwischen Zeit-, Film- und Fernsehgeschichte und schloss damit das Geschehen im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Technik ein. Neben einem thematischen Schwerpunkt gab es in jedem Heft feste Rubriken wie „Blick von außen“ und „Fundstücke“. Unter der Überschrift „Nachbetrachtet“ fanden sich Veranstaltungsberichte sowie Buch- und DVD-Besprechungen.

Das erste Heft mit dem Schwerpunkt „Nachspiel DDR“, erschienen Anfang Mai 2007 im Berliner Verlag Bertz + Fischer, behandelt die verschiedenen Sichtweisen auf die DDR in Film und Fernsehen. Die zweite Ausgabe, erschienen Anfang Oktober 2007, widmet sich dem Thema „Medien: Kompetenz – Konsum – Vermittlung."

Heft 3, erschienen im April 2008, hat den Themenschwerpunkt „Das Jahr 1968“, dessen Ereignisse mit ihren Auswirkungen auf die Film- und Fernsehgeschichte in persönlichen Erinnerungen und analysierenden Darstellungen reflektiert werden. Neben einem Interview mit Georg Stefan Troller enthält die Ausgabe Beiträge von Helma Sanders-Brahms, Helke Sander, Peter Whitehead, Ulrich Gregor, Nicholas John Cull und anderen.

In Heft 4 (Oktober 2008) geht es um die Herausforderungen, die das „Medienereignis" Olympische Spiele für Film, Fernsehen und Internet mit sich bringt. Darin u. a. ein Interview mit Heinz Florian Oertel sowie Beiträge von Stefan Drößler, Erhard Ertel, Christoph Huber, Andreas Hüneke, Claudia Lenssen, Sonja M. Schultz und Peter Schwirkmann.

Schwerpunkt von Heft 5 (April 2009) ist das Thema „Filmarchive und Digitalisierung". Autoren u. a. Michael Althen, Alice de Andrade, Stefan Drößler, Barbara Flückiger, Kay Hoffmann, Rick Prelinger, Sonja M. Schultz und Michael Töteberg.

Heft 6 (Oktober 2009) zum Thema „Film-Medizin" widmet sich dem filmischen Umgang mit Fragen der Gesundheit. Autoren u. a. Rolf Aurich, Ramón Reichert, Steffen Strobel, Hubertus Breuer, Michael Tsokos und Kathi Gormász.

Zuletzt erschien im Juni 2010 die Doppelausgabe Nr. 7 + 8 mit dem Schwerpunkt „Vom Ausstellen", in der u. a. Beiträge von Henri Langlois, Klaus Kreimeier und Manuela Ammer sowie Interviews mit Wolfgang Klaue und Alexander Horwath versammelt.

Die Inhaltsverzeichnisse und Leseproben sowie Informationen zum Kauf von RFF finden Sie unter www.bertz-fischer.de.

Das ebenfalls von der Deutschen Kinemathek herausgegebene Periodikum FilmExil – mit Aufsätzen zur deutschen Filmemigration 1933 bis 1945 – wurde Ende 2005 eingestellt. Einzelhefte der Zeitschrift sind erhältlich über Edition Text + Kritik.

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